DE312677C - - Google Patents

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DE312677C
DE312677C DENDAT312677D DE312677DA DE312677C DE 312677 C DE312677 C DE 312677C DE NDAT312677 D DENDAT312677 D DE NDAT312677D DE 312677D A DE312677D A DE 312677DA DE 312677 C DE312677 C DE 312677C
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Germany
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bath
boiler
removable
car body
bathing
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DENDAT312677D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/001Washing, cleaning, or drying devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine fahrbare Vorrichtung zum Baden von Haustieren, welche insbesondere im Felde zur Behandlung hautkranker Pferde dienen soll. Die Erfindung besteht darin, daß der gebräuchliche, niedrig über dem Boden stehende, vorteilhaft mit Oberlicht und seitlichen Beobachtungsfenstern versehene Kastenwagen mit an den Stirnseiten herunterklappbaren Wänden alsBrause-
bad eingerichtet ist in der Weise, daß das Badewasser von einem gegebenenfalls heizbaren Sammelbehälter aus in ständigem Kreislauf geführt wird. Erforderlichenfalls werden dem Badewasser antiparäsitäre Mittel zugesetzt.
Die Gesamtvorrichtung ruht auf einem Fährgestell, dessen Vordergestell von dem Hintergestell trennbar ist und die Heizvorrichtung trägt, während auf dem hinteren die Badezelle ruht. Auf dem Vordergestell, das ebenso wie das Hintergestell mit unterklapp-" baren Stützen versehen sein kann, ist hinter dem gegebenenfalls abnehmbaren Kutschersitz in den Wagenkasten überragender Höhe ein heizbarer, in üblicher Weise mit Sicherheitsventil ausgestatteter Wasserbehälter vorgesehen. An dessen Boden ist eine mit Abschlußventil versehene Rohrleitung angeschlossen, die unmittelbar oder durch ein abnehmbares Zwischenstück mit der zu den Brausen führenden Leitung der Badezelle verbunden ist. Die Brausen sind auf den Zellenraum vorzugsweise so verteilt, daß die Wasserstrahlen den Tierkörper sowohl von oben wie auch von den Seiten treffen. Die Brausen selbst können in Gelenken richtbar und einzeln anstellbar sein. In den oberen Teil des Heizkessels mündet eine zweite Rohrleitung, die wiederum mittels abnehmbaren' Zwischenstückes oder auch unmittelbar mit einer die Zellenwand entlang zu einer Pumpe führenden Rohrleitung verbunden ist. Das Saugrohr der Pumpe ist über einen Dreiwegehahn an einen unterhalb des Wagenkastens angeordneten Sammelbehälter angeschlossen, in den das Badewasser durch eine Siebplatte abfließt, so daß es durch die Pumpe in den Heizkessel zurückbefördert und wiederholt benutzt werden kann. Vorteilhaft ist an der Mündung des Saugrohres in dem Sammelbehälter ein zweites Sieb vorgesehen. Der freie Rohrstutzen des Dreiwegehahnes dient zum Anschluß einer Schlauchleitung, durch welche der Heizkessel aus einem beliebigen Vorratsbehälter gefüllt wird. Der unterhalb des Wagenkastens liegende Sammelbehälter ist außerdem mit einem Ablaßhahn versehen. Die Heizung des Kessels kann sowohl durch eine an eine etwa vorhandene Heizvorrichtung anschließbare Heizschlange wie auch durch eine Feuerung erfolgen. Letztere ist vorzugsweise herausziehbar angeordnet. Der Kessel ist außerdem mit einem Thermometer zur Feststellung der Wassertemperatur, einem
Wasserstandsanzeiger und einer druckdicht abschließbaren Öffnung versehen. Auch am Ende der zu den Brausen führenden Leitung ist vorteilhaft ein Thermometer vorgesehen, um den Temperaturabfall, des Wassers auf dem Wege vom Kessel bis zur Endleitung feststellen zu können. Um den Kessel gegebenenfalls unter Druck setzen zu können, kann er ferner mit einer Druckluftflasche
ίο verbunden oder mit einer Luftpumpe versehen sein. Ein zur Unterbringung von Werkzeugen, Medikamenten und sonstigen Bedarfsgegenständen dienender Behälter kann sowohl auf dem Vordergestell wie auch an geeigneter Stelle der Badezelle, beispielsweise unterhalb derselben, vorgesehen sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. ι in Seitenansicht fahrbereit, in Fig. 2 im Grundriß nach Fig. 1 und in Fig. 3 in Seitenansicht betriebsbereit dargestellt.
α ist ein auf einem zweiräderigen Fahrgestell tief über dem Boden ruhender mit Oberlicht O und seitlichem Beobachtungsfenster F versehener Wagenkasten mit vorn und hinten niederklappbaren Wänden. Derselbe wird durch in Führungen verschiebbare Trägerschienen S und Riegel R mit dem Vordergestell at -fest verbunden. Auf dem Vordergestell ist hinter dem Kutschersitz b in den Wagenkasten überragender Höhe ein mit Heizschlange c und herausziehbarer Feuerung C1, mit Wasserstandsanzeiger d, Thermometer e, Manometer / und Sicherheitsventil f± versehener Wasserkessel g in der Weise angeordnet, daß zwischen demselben und dem Wagenkasten ein zu einem Gerätekasten G ausgebauter Raum verbleibt. An den Boden des Kessels g ist eine mit Absperrventile versehene Rohrleitung h angeschlossen, die mit einer im oberen Teil des-Wagenkastens α schräg nach hinten verlaufenden Rohrleitung Zt1, die zu den Brausen i. führt, unmittelbar oder durch ein Zwischenstück Zt2 (Fig.'3) verbunden ist. Die Brausen sind sowohl, in der senkrechten mittleren Längsebene des Wagens wie auch im Bogen in quer zu dieser verlaufenden Ebenen so angeordnet, daß die Wasserstrahlen den Tierkörper so^ wohl von oben wie" auch von den Seiten treffen. Um besonders angegriffene Stellen des Tierkörpers nachdrücklich bespülen und auch die zwischen den Schenkeln liegenden Stellen treffen zu können, sind die Brausen ;'t in Gelenken rieht- und feststellbar angeordnet. Die einzelnen Rohrstrecken sind mit besonderen, durch Zugschnüre Z von außen bedienbaren Absperrventilen V1 versehen, um die Brausen reihenweise nacheinander anstellen zu können. In gleicher Weise können auch einzelne Brausen mit besonderen Absperrventilen versehen sein. In den oberen Teil des Kessels g mündet ferner ein mit Absperrventil v2 versehenes Rohr k, das mit dem Druckrohr Ze1 einer Pumpe I unmittelbar oder durch ein Zwischenstück Zj2 (Fig. 3) verbunden ist, deren Saugrohr m über einen Dreiwegehahn η an einen' Sammelbehälter 0 angeschlossen ist, der unterhalb des nach hinten geneigten Bodens des Wagenkastensa angeordnet ist. Die Mündung des Saugrohres ist durch ein Sieb p abgeschlossen. In den Sammelbehälter fließt das Badewasser durch eine in den Boden der Zelle eingelassene Siebplatte ab. Der freie Rohrstutzen des Dreiwegehahnes η dient zum. Anschluß einer Schlauchleitung, die zum Füllen, des Kessels g aus einem A^orratsbehälter dient. An dem Sammelbehälter 0 ist ferner ein Ablaßhahn r vorgesehen. An den oberen Teil des Kessels g ist schließlich ein Druckluftbehälter j über ein Ventil t angeschlossen, um gegebenenfalls den Druck der Wasserstrahlen verstärken zu können. An Stelle des Druckluftbehälters kann auch eine Luftpumpe Verwendung finden. Ferner ist in dem Kessel g eine druckdicht abschließbare Öffnung vorgesehen, welche zur Einbringung der Medikamente und gegebenenfalls zur Füllung des Behälters aus einem Hydranten dient. Selbstverständlich können die Medikamente auch· in'einem Vorratsbehälter zugesetzt werden. Ferner ist in dem Wagen ein notstandähnliches, auf verschiedene Größen einstellbares und abnehmbares Rahmengestell vorgesehen, durch weldies ein Seitwärtsdrängen oder Ausschlagen des Tieres verhindert wird. Die Gesamteinrichtung ist natürlich so getroffen, daß sowohl der Kessel wie auch der Sammelbehälter und die Rohrleitungen leicht zu reinigen sind. Die Konstruktion des Wagens und der Einzelteile der A^orrichtung sowie deren Anordnung kann natürlich auch anders sein als dargestellt, wie auch die Fortbewegung des Wagens sowohl durch Zugtiere wie. auch durch motorische Kraft erfolgen kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Fahrbare Vorrichtung zum Baden von Haustieren, insbesondere zur Behänd- no lung hautkranker Pferde, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einem Fahrgestell niedrig über dem Boden ruhender Wagenkasten mit niederklappbaren Stirnwänden als Brausebad eingerichtet ist, in der Weise, daß das Badewasser von einem gegebenenfalls heizbaren Sammelbehälter aus in ständigem Kreislauf geführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Badezelle
    und der Wasserkessel auf besonderen Fahrgestellen vorgesehen sind, die zu einem Wagen vereinigt werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Badekastens ein das Seitwärtsdrängen und Anschlagen des Tieres verhindernder, auf verschiedene Größen einstell-. barer, abnehmbarer Notstand vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2480600A (en) * 1945-06-28 1949-08-30 Jr Alfred Paul Cattle spray
US2524641A (en) * 1945-07-02 1950-10-03 Jr Green B Suttles Animal sprayer
US2529530A (en) * 1946-07-01 1950-11-14 Livestock Sprayer Mfg Co Livestock sprayer
US2608952A (en) * 1947-10-03 1952-09-02 Livestock Sprayer Mfg Co Spraying system
DE19946016A1 (de) * 1999-09-25 2001-04-05 Oellers Immex Produktions Und Pferdesauna

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