DE312669C - - Google Patents
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- DE312669C DE312669C DENDAT312669D DE312669DA DE312669C DE 312669 C DE312669 C DE 312669C DE NDAT312669 D DENDAT312669 D DE NDAT312669D DE 312669D A DE312669D A DE 312669DA DE 312669 C DE312669 C DE 312669C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D15/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
- F01D15/02—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiffs-
■ . turbinenanlage mit zwei oder mehr Wellen, bei welcher für die verringerte Geschwindigkeit
eine Vorschaltturbine Anwendung findet, welche unter Ausschaltung einer Hauptturbine
'die Welle der letzteren durch Vermittlung eines Vorgeleges antreibt, während der
Abdampf der Vorschaltturbine zu einer oder mehreren Hauptturbinen einer oder.mehrerer
benachbarter Wellen geleitet wird.
Während man bisher die Hintereinanderschaltung der Vorschalt- und der Hauptturbine
so vornahm, daß die Hauptturbine in allen Stufen von dem Abdampf der Vorschaltturbine
durchströmt wurde, wird errindungsgemäß dieser Abdampf den benachbarten Hauptturbinen an einer solchen Stelle zugeführt,
daß die ersten Stufen oder Räder der, Turbine nicht beaufschlagt werden. Dadurch
erreicht man zweierlei Vorteile.
Es ist bekannt, daß die Stufen im Niederdruckteil einer Hauptturbine bei allen Geschwindigkeiten
einen annehmbaren Wirkungsgrad ergeben, daß das . aber durchaus
nicht für dien Hochdruckteil der -Turbine zutrifft. Hier ergeben sich schon durch die Verschiebung
des Druckgefälles sehr ungünstige Dampfgeschwindigkeitsverhältnisse, sobald
Leistung und Umdrehungszahl abnehmen..
Dadurch, daß erfindungsgemäß für verringerte Geschwindigkeit der Hochdruckteil der
der Vorschaltturbine nachgeschalteten Turbine kein Dampf erhält, wird die Mitarbeit
dieses nur mit ungünstigem Wirkungsgrade arbeitenden Turbinenteiles beseitigt, und es
wird so die Wirtschaftlichkeit des Gesamt- - betriebes erhöht.
Durch die Ausschaltung ■ eines Teiles der der Vorschaltturbine 'nachgeschalteten Turbine
einer benachbarten Welle wird es weiterhin möglich, die Leistung der verschiedenen
Wellen gleich oder annähernd gleich zu gestalten, was bekanntlich nicht zu erreichen
ist, wenn der Abdampf der Vorschaltturbine die, gesamte nachgeschaltete Turbine oder
mehrere derselben durchströmen muß.
Geht man von einer Zweiwellenanlage aus, so wird nach der neuen Anordnung gewissermaßen
der Teil der Leistung, welcher bei \^ollbetiieb von der Oberstufe einer der bei-.
den parallel betriebenen Hauptturbinen geliefert wird, dieser Turbine abgenommen und
der ihr vorgeschalteten Vorschaltturbine übertragen, -welche ihre Leistung durch ein Vorgelege
auf die andere Welle überträgt, deren Hauptturbine gar keinen Dampf erhält und entweder leer mitläuft oder abgekuppelt wird.
Es ist dabei ein leichtes, diejenige Stelle der auf der Unterstufe betriebenen Hauptturbine
festzustellen, welcher der Abdampi der Vor- fio schaltturbine zuzuleiten ist, so daß beide
Wellen übereinstimmende Leistungen ergeben.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der neuen Anordnung schematisch
dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Zweiwellenanlage mit den
Hauptturbinen 4 und 5, die mit den Propellerwellen 6 und 7 unmittelbar gekuppelt
sind.
Der Dampf tritt bei normalem Betrieb bei 9 und io in die Turbinen ein und stcömt
bei ii, 12 in die Kondensatoren.
Bei Marschfahrt strömt, der Frischdampf durch den Frischdampfstutzen ι in die Vorschaltturbine
2, die mittels des Übersetzungsgetriebes 3 die Propellerwelle 6 antreibt, gelangt
durch die Überströmleitung 8 in eine entsprechende Stufe der Hauptturbine 5 und
von da in den Kondensator. Die Hauptturbine 4 läuft leer mit.
Das Übersetzungsgetriebe 3 ist bei diesem Beispiel mit"der Propellerwelle 6 durch ausrückbare
Hohlwellenkupplung mit der Propellerwelle verbunden.
Liegt die Vorschaltturbine vor der Hauptturbine, so kann z. B. eine Klauenkupplung
oder eine andere ausrückbare Verbindung vorgesehen werden. <
Fig. 2 gibt das Schema einer Dreiwellenanlage. Das Vorschaltturbinenaggregat 2
und 3 ist bei diesem Beispiel auf der Mittelwelle vorgesehen. Die Hauptturbine 4 läuft
bei Marschfahrt leer mit. In die entsprechenden Stufen der Seitenturbinen 5 und 6' wird
der Abdampf der Vorschaltturbine durch die Überströmleitungen 10' und 11' geleitet. 12',
13 und 14 sind die Frischdampfstutzen und 15, 16 und 17 die Abdampfstutzen der Hauptturbinen.
Das Vorschaltturbinenaggregat wird vor
' die /Hauptturbine oder zwischen Propeller und Hauptturbine gesetzt, je nachdem es clic
Raumverteilung im Schiff zuläßt oder das Übersetzungsgetriebe es erforderlich macht,
und danach wird eine ausrückbare Kupplung für das Getriebe eingebaut.
Für Vierwellenanlagen kann die vorliegende Erfindung zweckmäßig so angewandt
werden, daß die für die Zweiwellenanlage angegebene Schaltung auf beiden Schiffsseiten
symmetrisch angeordnet wird (Fig. 3).
Die Absperrorgane der Zudampf- und Abrlampfleitüng der Vorschaltturbine können
beim Manövrieren von Hand selbsttätig oder ζ wangläufig mit der Ausrückvorrichtung betätigt
werden,, ebenso wird die ausrückbare Verbindung je nach Leistung von Hand oder
mechanisch ein- und ausgerückt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: :Schiffsturbinenanlage für zwei oder mehr. Wellen mit einer A^orschalttürbine, welche bei Marschfahrt eine Welle durch ein Vorgelege treibt, während der Abdamgf zum Antrieb der Turbine einer > oder mehrerer anderer Wellen benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdampf der Vorschaltturbine in eine oder mehrere Turbinen benachbarter WeI-len unter Umgehung von deren Oberstufen geleitet wird, wodurch Leistungsausgleich zwischen den verschiedenen Wellen und wirtschaftlicher Betrieb auch bei kleinen, Leistungen erreicht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312669C true DE312669C (de) |
Family
ID=565582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312669D Active DE312669C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312669C (de) |
-
0
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