DE311940C - - Google Patents

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DE311940C
DE311940C DENDAT311940D DE311940DA DE311940C DE 311940 C DE311940 C DE 311940C DE NDAT311940 D DENDAT311940 D DE NDAT311940D DE 311940D A DE311940D A DE 311940DA DE 311940 C DE311940 C DE 311940C
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brush
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

Die-. Drehrichtung von Drehstromnebenschlußmotoren, denen die Energie durch Schleifringe im Rotor zugeführt wird, und deren Statorspannung durch Doppelbürsteii am Kollektor abgezweigt wird, ist nur abhängig von der Phasenfolge der Schleif ring-' ströme, und läßt sich daher durch einfaches Vertauschen zweier Schleifringleitungen umkehren. Bei symmetrischer Verschiebungsart
ίο der Bürsten, die in Fig: 1 für ein zweipoliges Schema und für eine Phase dargestellt ist, bleibt die Richtung der vom Kollektor abgezweigten Statorspannung bei Verschiebung beider Bürsten gegeneinander stets dieselbe,·.
so wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Es ist dabei gleichgültig, ob man die Bürsten nach der einen oder anderen, Seite des Kollektors hin gegeneinander verschiebt,' da .die Spannung, deren Größe und Richtung'durch die Verbindungssehne der einander zugehörigen Bürsten gegeben ist, unabhängig von der Art dieser \^erschiebung ist. Wünscht man einen derartigen Motor zu reversieren, so kann man ■ 'ruhig die Doppelbürsten für Rechtslauf im Sinne der mit r bezeichneten Pfeile und für Linkslauf im Sinne der mit I bezeichneten Pfeile von der Nullstellung aus bewegen, in welcher der Motor seine tiefste Drehzahl bei größter Statorspannung beäitzt.
Wenn die Doppelbürsten V, b" jeder. Phase jedoch nach dem Hauptpatent gegenüber dieser symmetrischen Lage verdreht sind, so wie es in Fig. 2 dargestellt ist, dann ist eine derartig einfache Umsteuerung des. Motors durch reines Vertauschen' zweier Phasenleitungen an den Schleifringen nicht mehr rripglich. 1 Die Richtung der Phasenverschiebung jder Statorspannung, die mit den Mitteln :des Hauptpatents vorgenommen wird, ist nämlich abhängig von der Drehrichtung des Motors, und es ist daher notwendig, die Bürsten, die z. B. für,. Linkslauf eine bestimmte, in; der linken Fig. 2 dargestellte Stellung besitzen, für Rechtslauf zu verstellen, so daß Sie die. aus , der rechten Fig. 2 ersichtliche Lage besitzen. .Nimmt man diese Umstellung djär Bürsten ■ beim Umsteuern vor, so kann man weiterhin die gleiche Art der Gegeneinanderverschiebung der Bürsten V und b" für beide Drehrichtungen verwenden, wenn man sich nur das eine Mal auf der linken, das ändere Mal auf der rechten Hälfte des Kollektors beim zweipoligen Motor hält. Die mit r und I bezeichneten Pfeile der Fig. 2 stellen dieses dar. Während die Bürsten zur -Tourenveränderung bei einmal gegeberier_ Drehrichtung nur gegeneinander verstellt werden müssen, und zwar zweckmäßig mittels der in dem
Hauptpatente beschriebenen Konstruktionen, so ist also hiernach bei der Umsteuerung von einer Drehrichtung in die andere noch eine zusätzliche Verstellung der Bürstensätze am Kollektorumfang erforderlich. Diese zusätzliche Verstellung kann zweckmäßig ' gleichzeitig und gemeinsam mit der Umschaltung der Schleifringleitungen zum Wechsel der Drehfeldrichtung im Motor vorgenommen
ίο werden.
Am einfachsten wird, die Umsteuervorrichtung für die Bürstensätze, wenn man bei der Umschaltung des Drehfeldes den einen Bürstensatz, der mit den Anfängen der Statorwicklung verbunden ist, feststehen läßt, und nur den anderen Satz, der mit dem Ende der Statorwicklung verbunden ist, in eine der neuen Drehrichtung entsprechende Stellung verschiebt. Demgemäß wird man die ein-
ao ander zugehörigen Bürsten zur Erzielung der niedrigsten Drehzahl nicht nach Fig. 2 in eine solche Grenzstellung V, b" schieben, daß ihre Verbindung auf den Durchmesser des zweipoligen Kollektors fällt, sondern man wird die Verschiebung der beiden Bürstensätze etwas vor oder hinter der Diametralstellung beenden, wie Fig. 3 und 4 zeigen. v Man hat dann den Vorteil, die eine, z. B. die weiß gezeichnete Bürste V, beim Umsteuern in ihrer Lage verharren zu lassen, und braucht nur die andere, z.B. die schwarze Bürste fr", um ein gewisses Maß zu verschieben, damit die Verbindungssehne der zueinander gehörigen Bürsten gegenüber der Richtung der Statorachse um das richtige Maß nach der anderen Seite verschoben wird. Während der zusätzlichen Verstellung der Bürste b" hat man genügend Zeit, den Drehfeldumschalter zum Umsteuern gleichzeitig zu betätigen.
Während in Fig. 3 angenommen ist, daß die entsprechend dem Hauptpaterrte langsam" bewegte Bürste beim Umsteuern eine Zusatzverschiebung erhält, kann man auch entsprechend Fig. 4 der schnellbewegten Bürste diese Werschieburig erteilen. Im ersteren Falle muß die^zusatzhche BürstenveiieiitHag in demselben_Smne geschehen, in'dem die langsame Bürste von dem normalen Antriebsgestänge zur Geschwindigkeitsveränderung sowieso bewegt wird. Im letzteren Falle muß die schnell bewegte Bürste beim Umsteuern ■ immer um ein gewisses Maß zurückgeschoben werden, um in die der neuen Drehrichtung entsprechende Stellung zu gelangen.
Anstatt der zusätzlichen Verstellung der Bürsten beim Reversieren, die einen für beide Drehrichtungen geordneten Betrieb des Motors, mit günstigem Wirkungsgrad und günstigster Phasenverschiebung ergibt,. ist es auch möglich, eine Umschaltung aller -Bürstensätze vorzunehmen. Man kann z. B. die Enden der Statorwicklung, die nach Fig. 3 mit den schwarzen Bürsten verbunden sind, von der einen Drehstromphase auf die nächstfolgende schalten, wodurch sich auch eine Verschiebung der Spannung in dem gewünschten Sinne ergibt. Bei niedriger Phasenzahl des Stators wird das Maß dieser Verschiebung, größer sein, als es erwünscht ist. Man kann die Phasenzahl jedoch so wählen, daß der mit 2 a bezeichnete Winkel ein passendes Maß erhalt.,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Umsteuern von Wechselstromnebenschlußmotoren mit Energiezufuhr im Rotor und Bürstenregelung nach Patent 310515, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Umschaltung des Drehfeldes der eine Bürstensatz, der mit den Anfängen der Statorwicklung verbunden ist, feststeht, und nur der andere, der mit den Enden der Statorwicklungen/m eine ' der neuen Drehrichtung entsprechende Stellung wibmidui 'ist, verschoben wird, ., ·■ wobei die Bürstenverstellvorrichtung mit " deni Drehfeldumschalter mechanisch, gekuppelt sein kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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