DE311552C - - Google Patents

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DE311552C
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clamp
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rail foot
lashing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/18Fishplates for temporarily repairing broken rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19«. GRUPPE
HEINRICH SONNENSCHEIN in MAGDEBURG.
Notverlaschung für Schienen durch Laschen und Klemmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1917 ab.
Die bekannten Notverlaschungen für Schienen bestehen im wesentlichen aus einem Laschenpaar (Flach- oder Winkellaschen), welche durch Klemmen gegen die Schiene oder zwischen den Schienenfuß und den Schienenkopf gepreßt werden.
Sie haben den Nachteil, daß die Klemmen unrichtig angesetzt auf die Laschen einen diese verdrehenden Druck ausüben können, ίο wodurch die gewollte Stützfähigkeit der Laschen aufgehoben wird und die Klemme ihren Zweck verfehlt.
Die Erfindung beseitigt diesen Ubelstand dadurch, daß an den Klemmen ein drehbarer Abstandhalter vorgesehen ist, welcher die Klemmen, auch wenn die Laschenlöcher nicht für die Festlegung der Klemme benutzbar sind, in der richtigen Lage, d. h. in, der Verbindungslinie der Laschenschrauben festlegt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer solchen Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
Es zeigen die
Fig. ι die Seitenansicht der Klemme in der ersten Ausführung, die
Fig. 2 die Vorderansicht der Klemme, die
Fig. 3 und 4 den Abstandhalter im Schnitt und in der Ansicht; die
Fig. 5 zeigt die zweite Ausführungsform der Klemme in einer Teilansicht, die
Fig. 6 die Vorderansicht des Klemmenendes, die
Fig. 7 den beweglichen Einsatz in dieses im Längsschnitt, die
Fig. 8 und 9 die Abstandplatte, die
Fig. 10 die Aufsicht auf das Klemmenende, und die
Fig. 11 die Gesamtansicht einer Notverlaschung.
Die Klemmenenden α enthalten gemäß der Ausführungsform nach des Fig. 1 einen um ein Gelenk δ umlegbaren Zapfen c, welcher entweder in das Laschenloch d eingeführt oder, falls ein solches nicht benutzbar ist, umgelegt wird, so daß er das Klemmenende unmittelbar gegen die Lasche oder den Schienenfuß abstützt.
Der Zapfen c ist so lang bemessen, daß er umgeklappt das Klemmenende in der Höhe der Laschenlöcher festlegt; der Druck beim Anziehen der Klemme muß daher die Lasche in der richtigen Höhe treffen.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 5 liegt im Klemmenende α ein um Gelenke e drehbares Druckstück f, das sich mit seinem inneren Bund g auf die bogenförmigen Klemmenenden stützt und dessen äußerer Bund h sich gegen den Bund g und gegen die Lasche legt und beim Anziehen der Klemmen mit voller Fläche dagegen gepreßt wird. Zwischen beiden dreht sich der nicht unter Druck stehende Abstandhalter i, welcher eine der Höhenlage des Laschenloches entsprechende untere Ausladung hat, so daß auch hier sich die Klemme stets in der Laschenlochhöhe ansetzen muß, indem der Abstandhalter sich auf den Laschenschenkel oder bei Flachlaschen auf den Schienenfuß stützt. Wegen der freien
Drehbarkeit des Abstandhalters kann die Klemme in jeder Lage eingesetzt werden (Fig. ii).
Das Druckstück f ist zweckmäßig rohrartig gestaltet, so daß es auch zur Aufnahme eines in das Laschenloch einzuführenden — in der Zeichnung nicht dargestellten — Bolzens dienen kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Notverlaschung für Schienen durch Laschen und Klemmen, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende der Klemme (a) ein drehbarer Abstandhalter (e, f) angeordnet ist, der sich auf den Laschenschenkel oder den Schienenfuß stützt und die Klemme in der richtigen Höhe (in Laschenloch- oder Schienenlochhöhe) festlegt.
  2. 2. Notverlaschung nach dem Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in den Enden der Klemme (a) umklappbar gelagerten Zapfen (c), der entweder in das Laschenloch (d) in bekannter Weise eingreift, oder umgeklappt sich auf den Laschenschenkel oder den Schienenfuß aufstützt.
  3. 3. Notverlaschung nach dem Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in den Enden der Klemme (a) schwingendes Druckstück (f), das mit einem sich auf den Laschenschenkel oder den Schienenfuß aufstützenden drehbaren Abstandstück (i) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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