DE311544C - - Google Patents

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DE311544C
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flushing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein neues Ablagerungsverfahren für die gewonnenen und abzulagernden Spülversatzmassen in Braunkohlentagebaugruben.
Derjenige abgebaute Feldesteil, welcher zur Aufnahme des Versatzmaterials dienen soll, wird nach der offenen Tagebauseite hin mit einer doppelten Bretterverschalung umzäunt (i und 2). Diese Bretterverschalungen erhalten
ίο nach dem Spülfeld zu die im Steinkohlenbergbau übliche Bekleidung mittels Drahtgeflecht oder Sackleinen zur Filterung des Wassers vom Sand. Die Doppelverschalung wird in einem Abstand von 2 bis 3 m zueinander aufgestellt. In dem Zwischenraum werden im Niveautiefsten der Sohle auf die Höhe der Verschalung Filtertore 3 eingebaut, bestehend aus geflochtenem Reisig, welches durch seitliche Schalhölzer verbunden mit den Verschalungswänden gehalten wird. Die Anzahl der Filtertore richtet sich nach der Größe des Spülfeldes. Genau unter den Filtertoren hindurch führt ein Graben 4 zum Durchlassen des Wassers. Dieser Graben steht nach der Außenseite (dem Tagebau) mit dem Haupt sammelgraben 5, welcher um das ganze Feld geht, in Verbindung. Nach innen zu verzweigt sich derselbe in ein Grabensystem 6. Dieses Grabensystem 6 erstreckt sich über die tiefsten Stellen des ganzen Spülfeldes und ist an der Oberfläche mit Reisiggeflecht oder Bretterverschalung mit Drahtnetz bedeckt. Die Einrichtungen werden durch die Zeichnung und die angedeuteten Fig. A bis B und B bis C dargestellt. Die Arbeitsweise des Verfahrens ist folgende:
Nach der beschriebenen Bauart wird zunächst das Spülfeld vorgerichtet. Ist dies geschehen, so wird die Spülleitung bei Punkt f abgezweigt und über die Mitte der Bretter-Verschalung gelegt, und zwar bis zum äußersten Ende des durch Spülung herzustellenden Dammes. Die Filtertore teilen den Raum in einzelne Abschnitte. Jeder einzelne Abschnitt wird nun verspült, bis der ganze eingeschalte Raum einen Damm bildet von überall gleichmäßiger Stärke. Erst nachdem auf diese Weise ein betriebssicherer als einwandfrei geltender Damm für Schutz und Klärung errichtet ist, beginnt das Spülen ins eigentliche Spülfeld (Punkt g). Die Mündung des Spülfeldes liegt ziemlich weit von dem Damm entfernt. Die Spülmasse ergießt sich hier ins freie Feld und verliert somit zunächst die ihr eigene und zur Beförderung notwendige Wasserkraft, d. h. das Wasser trennt sich vom Sand und sickert durch die Grabenbedeckung in den Graben und fließt dort schon ab, ehe die Masse den Damm überhaupt berührt.
Das Wesentliche der Erfindung liegt daher in dem Gedanken, einen betriebssicheren Damm zu schaffen, welcher gleichzeitig durch die Verspülung hergestellt werden kann und doch seinen Aufgaben hinsichtlich Stärke und Zweck-
mäßigkeit vollauf entspricht. Daß ferner, um den Druck der Spülmassen von vornherein aufzuheben und vom Damm fern zu halten, eine Trennung von Wasser und Material schon bei Eintritt ins Spülfeld stattfindet, was durch das Grabensystem erreicht ist. Die Gräben bilden auch nach Vollspülung des Feldes eine dauernde sichere Einrichtung zur Entwässerung des Feldes.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ablagerungsverfahren für die mittels Spülverfahren gewonnenen Sand- und Kiesmassen in Braunkohlentagebaugruben, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülfeld mit einem durch Reisiggeflecht o. dgl. wasserdurchlässigen bedekten Grabensystem durchzogen ist, auf welches die Spülmasse abgelagert und das Wasser abgeleitet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Grabensystem über der Erdoberfläche mit einem zu verspülenden Verschalungskasten mit besonders eingebauten Filtertoren als Damm umzogen ist und durch die Verspülung dieser Damm hergestellt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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