DE311237C - - Google Patents
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- DE311237C DE311237C DENDAT311237D DE311237DA DE311237C DE 311237 C DE311237 C DE 311237C DE NDAT311237 D DENDAT311237 D DE NDAT311237D DE 311237D A DE311237D A DE 311237DA DE 311237 C DE311237 C DE 311237C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R1/00—Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
- G01R1/30—Structural combination of electric measuring instruments with basic electronic circuits, e.g. with amplifier
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"JVl 311237™
KLASSE 21 e. GRUPPE
ROBERT BOSCH AKT-GES. in STUTTGART. Anordnung zum Einschalten eines Meßinstrumentes.
Patentiert' im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1918 ab.
Zur Messung von Spannung und Stromstärke werden Millivoltmeter benutzt, denen
zur Spannungsmessung ein Widerstand vorgeschaltet wird, während sie zur Strommessung
einem Shunt parallel geschaltet werden. Um das Instrument vor Schaden zu bewahren, ist
es nötig, daß es bei richtiger Schaltung jeweils nur zu der einen oder zu der anderen
Messung verwendet wird. Vielfach, so bei
ίο tragbaren elektrischen Krafterzeugungsanlagen,
die zum Aufladen von Akkumulatorenbatterien dienen, liegt das Bedürfnis vor, die Spannung
einer einzelnen Zelle oder die Gesamtspannung der in Reihe aufzuladenden Batterien oder
endlich den von der Dynamomaschine gelieferten Strom messen zu können. Um die Spannung
einer Zelle oder die Gesamtspannung der aufzuladenden Batterien mit genügender Genauigkeit
zu bestimmen, muß das Meßinstrument mit zwei verschiedenen Meßbereichen,^
also zwei Vorschaltwiderständen von verschiedener Größe, zwischen die Meßleitungen gelegt werden,
die auf ihrer anderen Seite mit Kontaktspitzen zum Anlegen an die Klemmen der
Batterie bzw. einer Zelle versehen sind. Man bedient,sich dazu eines doppelpoligen Steckers,
der je nach der Höhe der zu messenden Spannung in die Steckdose für hohe oder für
niedrige Spannung eingesteckt werden kann.
Die Pole der Steckdose sind dauernd mit dem Meßinstrument verbunden, wobei der passende
Widerstand vorgeschaltet ist. Durch Einstecken des Steckers in eine Steckdose für
Spannungsmessung wird also das Instrument mit Widerstand zwischen die beiden an den
Stecker angeschlossenen Meßleitungen geschaltet. Um das Instrument auch zur Strommessung
benutzen zu können, wird es einem Shunt parallel geschaltet, wozu zwei Schalter geschlossen werden, die beide Klemmen des
Instruments mit den Enden des Shunts verbinden.
Nach der Erfindung wird ein und derselbe Stecker dazu benutzt, entweder durch Einstecken
in eine der Steckdosen zur Spannungs- 4-5
messung das Instrument mit passendem Vorschaltwiderstand zwischen die an den Stecker
angeschlossenen Meßleitüngen zu legen oder durch Einstecken in die Führungsbüchse für
Strommessung die Schalter zu schließen, durch die das Meßinstrument parallel zu einem Shunt
geschaltet wird. Durch diese verschiedenartige Benutzung des Steckers wird bei Vorhandensein
von nur einem Stecker es unmöglich gemacht, das Instrument gleichzeitig auf Span-
nungsmessung für verschiedene Meßbereiche
oder auf Spannungsmessung und Strommessung zu schalten.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 die grundsätzliche Schaltanordnung gemäß der Erfindung
gezeigt, während Fig. 2 beispielsweise eine Anordnung des Instruments, der Steckdosen
für Spannungsmessung, der Schalter und Führungsbüchse für Strommessung und der Verbindungsleitungen
nach der Erfindung veranschaulicht.
Es ist α der Shunt, der dauernd in dem Stromkreis der Dynamomaschine liegt. Wird
der Doppelschalter b, c geschlossen, so wird· das Instrument d über den Stromweg b, d, c
parallel zum Shunt α geschaltet. Zwischen
den beiden Polen der Steckdose e zur Spannungsmessung bei kleinem Meßbereich liegt
das Instrument d mit dem vorgeschalteten Widerstand f, zwischen den beiden Polen der
Steckdose g zur Spannungsmessung bei großem Meßbereich das Instrument d mit den vorgeschalteten
Widerständen f und h. In Fig. 2 ist der doppelpolige Stecker i in die Steckdose e
eingeschaltet, die beiden Meßleitungen q und t mit den Kontaktspitzen sind also an die Pole
der Steckdose e angeschlossen, so daß das Meßinstrument d mit dem vorgeschalteten
Widerstand f zwischen den Meßleitungen q und r liegt. k und I sind die beiden federnden
Zuleitungen vom Shunt α, die durch eine
Platte m aus Isoliermaterial miteinander verbunden sind. Wird durch Einstecken des in
diesem Fall als Drücker dienenden Steckers i in die Führungsbüchse η für Strommessung
die Platte m bewegt, so kommen die beiden federnden Zuleitungen k und /mit den Leitungen
0 und -p zum Meßinstrument in Kontakt,
das Meßinstrument d wird also parallel zum Shunt a geschaltet.
In dem Beispiel ist eine Anordnung angenommen, bei der zwei Steckdosen für Spannungsmessung
bei verschiedenem Spannungsbereich und eine Führungsbüchse mit Doppel- schalter für Strommessung vorgesehen sind.
Die Zahl der anschließbaren Meßstromkreise kann jedoch beliebig gewählt werden, wenn
x nur die Anordnung dem Kennzeichen der Erfindung
entspricht, daß durch ein und denselben Stecker das' Meßinstrument entweder
mit Vorschaltwiderstand an die Meßleitungen angeschlossen oder aber einem Shunt parallel
geschaltet werden kann.
Claims (3)
1. Anordnung zum Einschalten eines Meßinstrumentes, das zur Spannungsmessung oder zur Strommessung dienen kann,
dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbe Stecker beim Einstecken in die Steckdose
bzw. in die Steckdosen zur Spannungsmessung das Meßinstrument mit passendem Vorschaltwiderstand zwischen die an den
Stecker angeschlossenen Meßleitungen legt und beim Einstecken in die Führungsbüchse für Strommessung als Drücker
dient, durch den Schalter geschlossen werden, so daß das Meßinstrument einem Shunt parallel geschaltet ist.
2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stecker («) als doppelpoliger Stecker ausgeführt ist, dessen
beide mit den Meßleitungen (q und r) verbundenen Pole sich beim Einstecken in
die Steckdose für Spannungsmessung (e oder g) an die Pole dieser Dose legen, so
daß das Meßinstrument (d) mit dem zur Steckdose gehörenden Vorschaltwiderstand
(f oder f, h) zwischen den Meßleitungen (q und r) eingeschaltet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stecker (i), der
beim Einstecken in die Führungsbüchse (n) für Strommessung als Drücker dient, eine
Platte (m) aus Isoliermaterial bewegt, wodurch
die beiden an den Shunt angeschlossenen federnden Zuleitungen (k und /)
mit den Leitungen (ound^>) zum Meßinstrument
(d) in Kontakt kommen, das Meßinstrument (d) also parallel zum Shunt
(α) geschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311237C true DE311237C (de) |
Family
ID=564235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT311237D Active DE311237C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE311237C (de) |
-
0
- DE DENDAT311237D patent/DE311237C/de active Active
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