DE310887C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE310887C DE310887C DENDAT310887D DE310887DA DE310887C DE 310887 C DE310887 C DE 310887C DE NDAT310887 D DENDAT310887 D DE NDAT310887D DE 310887D A DE310887D A DE 310887DA DE 310887 C DE310887 C DE 310887C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- resistance
- current
- collector
- partial
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 4
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000005496 tempering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N11/00—Starting of engines by means of electric motors
- F02N11/08—Circuits specially adapted for starting of engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N15/00—Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Linear Motors (AREA)
Description
Im Hauptpatent ist ein Anlaßelektromotor für Explosionsmotoren mit Schaltvorrichtung
angegeben bei welchem in einer Vorstufe der Einschaltung dem Elektromotor zwei Teilströme
zugeführt werden, von denen der weitaus größere die Feldmagnete erregt, während ein schwacher
Nebenschlußstrom in den Anker gelangt. Diese Art der Stromverteilung vor dem eigentlichen
Anlassen hat den Zweck, den Anker achsial zu verschieben und dabei langsam zu drehen, so
daß das auf dem Anker befestigte Ritzel den Eingriff mit dem Gegenzahnrad des Explosionsmotors
herstellt. Dieser Eingriff wird nur dann mit Sicherheit erzielt, wenn die Drehgeschwin-
1S digkeit der Ankerwelle im Verhältnis zu der
von den Feidmagneten ausgeübten achsialen Schubkraft eine gewisse Größe hat. Ist beispielsweise
die Ankergeschwindigkeit sehr groß, so schlagen die Zähne des Ritzels beim Einziehen
des Ankers gegen das Gegenrad, der Elektromotor bleibt stehen und die Zähne drücken sich mit den abgerundeten Kanten
derart aneinander fest, daß die achsiale Einzugskraft nicht genügt, die Reibung der Zähne
zu überwinden und den Eingriff zu vollenden. Ist urngekehrt die Drehung des Ankers allzu
langsam und die Einzugskraft eine sehr starke, so kann Zahn auf Zahn gegeneinander prallen
und beide Räder werden von der achsialen Kraft so verspannt, daß wiederum der Eingriff nicht
erfolgt.
Sowohl das Drehmoment als auch die achsiale Einzugskraft sind abhängig von der Größe der
beiden Teilströme. Die Fig. 1 zeigt die bisherige Schaltung, welche gegenüber der Figur
des Hauptpatentes nur hinsichtlich der Darstellung etwas verändert ist, im übrigen aber
dieselben Elemente beibehält, wie die Übereinstimmung der gewählten Buchstaben zeigt.
Die Brücke m, η des Schalters steht bei der
Vorstufe der Schaltung in der in Fig. 1 eingetragenen Stellung und der Batteriestrom
fließt über den Widerstand 38 zur Schiene 18 und teilt sich hier. Der weitaus größte Teil
geht über den Widerstand 37 und den Leiter 36 durch die Erregerwicklung E, während ein
kleiner Nebenschlußzweig durch die Leitung 35 in den Anker G des Elektromotors fließt. Am
Punkt O vereinigen sich die beiden Teilströme. Bei der bisherigen Schaltung war derSpannungsabfall
zwischen der Schiene 18 und dem Punkte O sehr geringer. Er betrug beispielsweise
0,4 Volt. Dabei arbeitete die Anlaßvorrichtung in der richtigen Weise, wenn der Stromzweig 36
ungefähr 140 Amp., der Stromzweig 35 bei stillstehendem Anker etwa 20 Amp., bei um-
(s, Auflage, ausgegeben em as. September !920J
laufendem Anker etwa 12 Amp. führte. War
nun aber durch Verschmutzung des Kollektors und der Kollektorkohlen der Durchgangswiderstand
durch den Anker wesentlich erhöht, so gelangte ein weit schwächerer Teilstrom in
den Anker und ein zu starker Strom in die Feldmagnete. Infolgedessen wurde die Drehzahl
des Ankers zu klein und die Einzugskraft zu groß, um den Eingriff zu ermöglichen.
ίο Eine Vergrößerung des Widerstandes 37 zwecks
Verstärkung des Stromzweiges 35 beseitigte den Mangel zwar beim gleichen Zustand des
Kollektors. Wurde Kollektorwiderstand aber später durch Reinigung oder Erneuerung der
Bürsten wieder verringert, so erhielt der Anker einerseits einen Teilstrom von solcher Größe,
daß er zu schnell lief, anderseits wurde die Einzugskraft zu klein.
Aus dem Vorstehenden erhellt, daß die richtige Eingriffswirkung der Anlaßvorrichtung
vom Widerstand des Kollektors abhängig ist und da dieser bei normaler Wartung nicht
konstant zu halten ist, sondern stark wechselt, so waren Unzuträglichkeiten nicht zu vermeiden.
Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Sie besteht darin, daß
in den Teilstromkreis des Ankers ein Widerstand von solcher Größe eingeschaltet und der
-30 Widerstand im Erregerstromzwejg so viel erhöht ,wird, daß' der Spannungsabfall in den
beiden Teilstromkreisen groß genug wird, um den Einfluß des veränderlichen Kollektorwiderstandes auf die Stromstärke der Teilstromzweige
bis zur Unerheblichkeit zu vermindern.
Die Zeichnung zeigt in der Fig. 2 eine Ausführungsform der Erfindung.
Die Schiene 18 ist in zwei Teile, i8L, und
184, geteilt, und diese sind durch den Wider-.
stand j> miteinander verbunden. Derselbe ist
so groß gewählt und der schon bisher vorhandene Widerstand 37 des Erregerstromzweiges
ist derart vergrößert worden, daß der Spannungsabfall zwischen der Schiene ΐ8Λ und dem
Vereinigungspunkt O ein erheblicher wird. Die Folge davon ist, daß diejenige Spannung,
welche durch den Widerstand der Kollektorbürsten verzehrt wird, keinen erheblichen
Prozentsatz der Gesamtspannung des Stromkreises 35 ausmacht. Der Bürstenwiderstand
mag also groß oder klein sein, immer werden dem Anker und der Erregerwicklung. Stromstärken
zugeführt, die nur unerheblich von der für den Eingriffsvorgang geeigneten Größe
abweichen.
Ein Zahlenbeispiel über die praktischen Größen läßt diesen Zusammenhang leicht erkennen.
Bisher betrug die Spannung zwischen den Punkten "18 und O = 0,4 Volt. Nimmt man
den Übergangswiderstand am Kollektor bei neuen Bürsten zu 0,1 Volt, bei alten zu 0.3 Volt
an, so verblieb früher als nutzbare Spannung: Bei neuem Kollektor:
0,4—-0,1 = 0,3 Volt,
entsprechend einer Stromstärke von'
entsprechend einer Stromstärke von'
0,3 .
■= 20 Amp.,
0,015
wenn man den Widerstand in Anker und Leitung zu 0,015 Ohm setzt.
Bei altem Kollektor verblieb eine Spannung von
0,4—;0,3 = 0,1 Volt,
entsprechend einer Stromstärke von
entsprechend einer Stromstärke von
ilii—:= 6,6 Amp.
0,015
Die erstere Stromstärke war zu groß, die letztere zu klein für einen einwandfreien Eingriffsvorgang.
Nach Einführung des Widerstandes φ und nach entsprechender Erhöhung des Widerstandes
37 beträgt nunmehr die Spannung zwischen den Punkten ΐ8Λ und O 2 Volt. Es verbleibt
demnach jetzt als nutzbare Spannung:
Bei neuem Kollektor:
2—0,1 = 1,9 Volt,
entsprechend einer Stromstärke von
1,9
entsprechend einer Stromstärke von
1,9
0,15
— 12,7 Amp.,
wenn der Widerstand in p, Anker und Leitung = 0,15 Ohm beträgt.
Bei altem Kollektor:
2—0,3 = 1,7 Volt,
entsprechend
entsprechend
■= ii,3 Amp.
0,15
Die Werte 12,7 und 11,3, welche verhältnismäßig
wenig voneinander abweichen, sind geeignete Stromstärken, die die richtige Umlaufzahl
des Ankers und die richtige Einsugskraft gewährleisten.
Die Schaltbrücke m, n, welche mit einem Hand- öder Fußschalter verbunden ist, steht
bei der Fig. 2 in der Vorstufe der Einschaltung. Nachdem der Eingriff des Ritzels in das Rad
des Explosionsmotors erfolgt ist, wird die Schaltbrücke m, η aus der gezeichneten Lage
in die zweite Schaltstufe niedergedrückt, wo- no durch der volle Batteriestrom direkt von der
Platte 32 über die Platte i8i, in den Anker
und in Serie mit ihm durch die Erregerwicklung fließt. In dieser Schaltstellung wird der
Explosionsmotor angedreht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Anlaßelektromotor nach dem Hauptpatent 271222, dadurch gekennzeichnet, daßin der ersten Schaltstufe, in welcher der Hauptteil des Batteriestromes durch die Feldmagnete und nur ein Teilstrom durch den Anker geht, ein Widerstand von solcher Größe in den Ankerstromkreis eingeschaltet und der Widerstand im Erregerstromkreis so viel erhöht wird, daß der Spannungsabfall in den beiden Teilstromzweigen groß genug wird, um den Einfluß des veränderlichen Kollektorwiderstandes auf die Stromstärke der Teilstromzweige bis zur Unerheblichkeit zu vermindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310887C true DE310887C (de) |
Family
ID=563908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310887D Active DE310887C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310887C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052172B (de) * | 1954-11-06 | 1959-03-05 | Karel Sigmund | Elektromagnetischer Schubtrieb fuer elektrische Andrehmotoren von Brennkraftmaschinen |
-
0
- DE DENDAT310887D patent/DE310887C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052172B (de) * | 1954-11-06 | 1959-03-05 | Karel Sigmund | Elektromagnetischer Schubtrieb fuer elektrische Andrehmotoren von Brennkraftmaschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3533295A1 (de) | 5-phasen schrittmotor | |
| DE10152499A1 (de) | Elektromotor | |
| DE102007058912A1 (de) | Elektrische Antriebsmaschine mit einem Stator und einem Rotor | |
| DE2918508A1 (de) | Elektrischer mikromotor mit schrittschaltbetrieb | |
| DE310887C (de) | ||
| DE1539198A1 (de) | Transistorisierte Zuendanlage fuer Brennkraftmaschinen,insbesondere von Kraftfahrzeugen | |
| EP1168591A1 (de) | Drehmomentbegrenzter Elektromotor, insbesondere Wischermotor | |
| DE3426496A1 (de) | Antriebsstromkreis fuer einen buerstenlosen motor | |
| DE102019108047A1 (de) | Rotor für einen Permanentmagnet-Synchronmotor, Permanentmagnet-Synchronmotor und Fahrzeug | |
| DE199883C (de) | ||
| DE359599C (de) | Elektrische Anlassvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren | |
| EP2319140A1 (de) | Elektrische maschine | |
| EP2661810B1 (de) | Vorrichtung zur ermittlung der position des läufers einer elektrischen maschine | |
| DE147211C (de) | ||
| DE137923C (de) | ||
| DE429658C (de) | Elektrische Motoren und Generatoren mit Hauptstrom-Wendepolen, deren Erregung durch eine Hilfswicklung in Abhaengigkeit von der Stellung des Nebenschlussreglers veraendert wird | |
| DE205302C (de) | ||
| DE10328806A1 (de) | Kraftfahrzeugbremsanlage mit einer Elektronikeinheit und mit einer Hydraulikeinheit | |
| DE305706C (de) | ||
| DE245671C (de) | ||
| DE61067C (de) | Elektrische Bogenlicht-Maschine mit selbstthätiger Regelung auf gleichbleibende Stromstärke | |
| DE159061C (de) | ||
| DE279159C (de) | ||
| DE25614C (de) | Neuerung in der Regulirung des elektrischen Stromes | |
| DE199692C (de) |