DE310313C - - Google Patents

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DE310313C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/02Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 310313-KLASSE 42 A GRUPPE
Zwecks Bestimmung der Zusammensetzung des Gasgemisches in Gasanalyse vorrichtungen geht man auf die Weise vor, daß man zuerst die Gasanalyse Vorrichtung justiert, d. h. in diese Luft oder ein neutrales Gas einläßt, das von dem betreffenden Absorptionsmittel nicht absorbiert wird, wobei die Gasanalysevorrichtung angeben soll, daß die betreffende Luft oder das neutrale Gasgemisch ο Prozent des
ίο Gases, das absorbiert werden sollte, falls es vorhanden wäre, enthält. Dabei wird die Gasanalysevorrichtung auf die sogenannte Luftlinie einjustiert. Die Vorrichtung ist dann gebrauchsfertig zur Analysierung von Gasgemischen, die irgendeinen Gehalt von dem zu analysierenden Gasbestandteile enthält. Eine derartige Bestimmung der Nullinie ist mit großen Schwierigkeiten verbunden, da man sich immer erst davon überzeugen muß, daß das in dem ersten Meßgefäß des Gasanalyseapparates zu messende Gas neutral und nicht teilweise mit Gas, das in dem Absorptionsgefäß absorbiert werden kann, gemischt ist. Bevor eine bestimmte Justierung der- Nulllinie vorgenommen werden kann, muß man sich somit davon überzeugen, daß das erste Meßgefäß und die Leitung von diesem zum Absorptionsgefäß gründlich mit einem neutralen Gase gewaschen worden sind. Man muß ο deshalb voraussetzen, daß wenigstens einige von den durch die Gasanalysevorrichtung vorgenommenen Bestimmungen, insbesondere wenn es sich um selbsttätig wirkende Gäsanalysevorrichtungen handelt, falsch sind und der Nullinie nicht entsprechen. Dazu kommt noch, daß, sobald neutrales Gas analysiert worden ist, die Nullinie in mehreren aufeinanderfolgenden Analysen registriert werden muß, bevor vollständige Sicherheit betreffs der bestimmten Lage der Nullinie erzielt werden kann. Ein zweiter Übelstand besteht in der Schwierigkeit, unter allen Verhältnissen (z. B. im Kesselhaus, bei Gasanalysevorrichtungen für Sauerstoff, wenn die Luft nicht länger neutral ist usw.) neutrales Gas zur Verfügung zu haben. Eine dritte rein bauliche Schwierigkeit bietet das bequeme Umschalten der Gasanalysevorrichtüng von der Analysestellung zur Schaltung zwecks Bestimmung der Nullinie.
Der Feuchtigkeitsgrad ist außerdem oft in dem neutralen und dem zu analysierenden Gasgemische verschieden, wodurch natürlich auch Schwierigkeiten bei der genauen Bestimmung hervorgerufen werden können.
Zweck der Erfindung ist nun, diese Übelstände zu beseitigen, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß in der Gasanalyse vorrichtung eine gegebenenfalls mit Absperrorganen versehene Zweigleitung vorgesehen ist, wodurch der Gasstrom, so oft eine Bestimmung der Nullinie erwünscht ist, unter Umgehung des Absorptionsgefäßes direkt zum zweiten Meßgefäß geleitet werden kann.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schema- tisch veranschaulicht.
Fig. la zeigt die gewöhnliche Schaltung einer Gasanalysevorrichtung, während Fig. 1 b die Schaltung der Vorrichtung gemäß der Erfindung zwecks Bestimmung der Nullinie zeigt, yo

Claims (1)

  1. Fig. 2 a zeigt ebenfalls eine bisherige Schaltung einer Vorrichtung im Gegensatz zu Fig. 2 b, die eine zweite Ausführungsform der Schaltung gemäß der Erfindung zwecks Bestimmung der Nullinie zeigt.
    Fig. 3 a zeigt eine Gasanalysevorrichtung mit zwei eingeschalteten Absorptionsgefäßen, während Fig. 3 b die entsprechende Schaltung einer solchen Vorrichtung gemäß der Erfindung darstellt.
    In den Figuren bedeutet M1 das erste Meßgefäß, M2 das zweite Meßgefäß und A1 bzw. A 2 Absorptionsgefäße, die zwischen den beiden Meßgefäßen eingeschaltet sind.
    Um die Gasanalysevorrichtung zur Bestimmung der Nullinie zu benutzen, ist erfindungsgemäß eine Zweigleitung a, die durch Absperrorgane b geschlossen bzw. geöffnet werden kann, zwischen den beiden Meßgefäßen M1, M2 eingeschaltet.
    Bei normalem Betriebe (Fig. 1 a) ist die Zweigleitung abgesperrt und das in der Verbindungsleitung zwischen dem Absorptionsgefäß A1 und dem zweiten Meßgefäß M2 eingeschaltete Absperrorgan c geöffnet. Das Gasgemisch strömt also vom ersten Meßgefäß M1 durch das Absorptionsgefäß A1 nach dem zweiten Meßgefäß M2. Soll jedoch die Nullinie bestimmt werden, so werden das Absperrorgan δ geöffnet und das Absperrorgan c geschlossen, wodurch das Gasgemisch, ohne durch das Absorptionsgefäß zu strömen, durch die Zweigleitung α (Fig. ib) direkt nach dem zweiten Meßgefäß M2 gelangt. Sobald die Nullinie bestimmt worden ist, werden die Absperrorgane b und c umgeschaltet, und das Gasgemisch nimmt wieder den aus Fig. 1 a ersichtlichen Weg.
    Nach der in Fig. 2 a gezeigten Ausf ührungsform ist nur ein Absperrorgan δ, nämlich das . in der Zweigleitung a, vorgesehen. Soll hier die Vorrichtung zur Bestimmung der Nulllinie umgeschaltet werden, so wird einfach das Absperrorgan b geöffnet, und das Gasgemisch strömt auf Grund des in dem Absorptionsgefäß A1 herrschenden verhältnismäßig großen Flüssigkeitswiderstandes durch die Zweigleitung α direkt nach dem zweiten Meßgefäß. Durch Umschalten des Absperrorganes nach beendeter Bestimmung der Nullinie arbeitet die Vorrichtung wieder wie gewöhnlich.-
    Die zwei Absorptionsgefäße aufweisende Ausführüngsform der Vorrichtung nach Fig. 3 a schließlich ist auch betreffs der Arbeitsvorgänge eine Vereinigung der beiden Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2. Soll diese Vorrichtung zwecks Bestimmung der Nullinie umgeschaltet werden, so wird das Absperrorgan δ in der Zweigleitung α geöffnet und das Absperrorgan c wird geschlossen, wodurch das Gasgemisch durch die Zweigleitung α direkt nach dem zweiten Meßgefäß M2 geleitet wird. Der Widerstand in dem Absorptionsgefäß A1 verhindert hierbei dem Gasgemisch den Zutritt nach diesem Gefäß. Durch Umschalten der Absperrorgane nach Bestimmung der Nullinie arbeitet die Vorrichtung wieder wie gewöhnlich.
    Pat en τ-An spruch:
    Einrichtung zur Bestimmung der Nulllinie bei Gasanalysevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegebenenfalls mit Absperrorganen versehene Zweigleitung vorgesehen ist, durch welche das Gasgemisch direkt nach dem gewöhnlichen Meßgefäß (M2) für die Abmessung des Gases nach der Absorption unter Umgehung des Absorptionsgefäßes bzw. der Absorptionsgefäße bei Bestimmung der Nullinie geleitet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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