DE310202C - - Google Patents

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DE310202C
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DENDAT310202D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/02Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
    • A23N12/023Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching for washing potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung'des durch Patent 309748 geschützten Verfahrens zum Behandeln von Massengütern und der Vorrichtungen zur Ausfüh-
- 5 rung des Verfahrens.
Während bei dem dem Patent 309748 zugrunde liegenden Verfahren mehrere Flüssigkeitskreisläufe zur Anwendung kommen, die' scharf voneinander getrennt das Massengut behandeln und weiterfördern, wobei das Massengut unter Trennung von der soeben behandelnden Flüssigkeit aus dem einen in den nächsten Kreislauf umgeschleust wird, soll gemäß der vorliegenden Erfindung eine Vereinfachung insofern eintreten, als die verhältnismäßig umständliche Ausschleusung aus dem einen und Einschleusung in den nächsten Kreislauf und die dazugehörigen Vorrichtungen wegfallen. Dies geschieht der Erfindung gemäß in der Hauptsache dadurch, daß die Flüssigkeit Kreisläufe durchfließt, die stets aus zwei benachbarten Behältern und den entsprechenden Rohrleitungen bestehen, und daß sich die Flüssigkeitskreisläufe dergestalt überschneiden, daß der zwischen zwei Behältern liegende dritte Behälter von beiden .Kreislauf en benützt wird. "~
Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, daß in dem den zwei benachbarten Kreisläufen gemeinsamen Behälter die Trennung des Massengutes und der Flüssigkeit des vorhergehenden Kreislaufes erfolgt, ohne daß hierzu be-·. sondere Vorrichtungen nötig wären. Das Massengut macht infolgedessen den Kreislauf der ersten Flüssigkeit mit, bis es in den Behälter gelangt, der dem ersten und zweiten Kreislauf gemeinsam ist, um von diesem Punkte aus den zweiten Kreislauf zu durchströmen, bis es in denjenigen Behälter gelangt, der dem zweiten und dritten Behälter gemeinsam ist. Dieses Spiel setzt sich so lange fort, bis schließlich am Ende des letzten Kreislaufes. eine an sich bekannte Entwässerungsvorrichtung die Trennung des Massengutes von der ' Flüssigkeit des letzten Kreislaufes bewerkstelligt.
Wenn auch, theoretisch betrachtet, Wasserteilchen aus dem ersten Kreislauf mit in den letzten gelangen, so ist doch, praktisch genommen, das Prinzip-'gewahrt, daß das Mas-' sengut bei seinem Gange durch die Vorrichtung immer mit neuen Fluss rgkeits teilchen in Berührung tritt, besonders deshalb, da ja die Erneuerungsflüssigkeit im bekannten Gegenstrom' zur Bewegungsrichtung des Massen- gutes in den letzten Kreislauf eingeführt wird. Nimmt man also beispielsweise 5 Kreisläufe an, und rechnet man mit dem ungünstigsten Falle, daß 1Z3 der Flüssigkeit des· einen Kreislaufes in den nächsten mjt übertritt, so würde im letzten Kreislauf doch nur 1Z81 der Flüssigkeit des ersten Kreislaufes vorhanden-sein,
eine Menge, die so gering ist, daß sie für die Praxis überhaupt nicht in Betracht zu ziehen ist.
Um bei der Ausführung des Verfahrens die -Trennung von Flüssigkeit und Massengut in zweckentsprechender Weise bewerkstelligen zu können, sind gemäß der Erfindung die Behälter im oberen Teile trichterförmig erweitert und besitzen im Trichter einen in der
ίο Weite dem unteren Behälterteile, entsprechenden durchlochten Einsatz, in den der Ausguß des· vorhergehenden und der Überlauf des nachfolgenden Behälters münden, während j der Überlauf nach dem vorhergehenden Be-
J5 halter an die trichterförmige Erweiterung angeschlossen ist. Der Überlauf von dem nachfolgenden in den vorhergehenden Behälter kann auch so eingerichtet sein, daß die Flüs- I sigkeit erst unterhalb der trichterförmigen |
Erweiterung in den vorhergehenden Behälter j eintritt, um zu verhüten, daß die Flüssigkeit, ! gewissermaßen einen Kreislauf überspringend, nach dem vorhergehenden Kreislauf durch den nächsten Ablauf fließt, ohne in der gewünschten Weise an den einzelnen Kreisläufen teilzunehmen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigen:
3" Fig. ι einen senkrechten,Längsschnitt durch eine Kreislaufbatterie, und Fig. 2 den dazugehörigen Grundriß.
Die Vorrichtung besteht aus einer Anzahl, beispielsweise fünf, zylinderförmigen Behältern α1, α2, as, a4, a5, die nach unten trichterförmig in Rohrleitungen b1, b2, Ψ, V, bs auslaufen. Jede dieser Rohrleitungen führt nach j der oberen Öffnung des nächsten Behälters a und mündet dort in eine trichterförmige Er-Weiterung c1, c2, cz, c4, c5. Die letzte Rohrleitung 55 schließt an eine Entwässerungsvorrichtung d an, von welcher aus das Massengut in irgendeiner bekannten Weise weitergefördert wird, während die Flüssigkeit durch eine
4^ Rohrleitung e5 in den Behälter α5 zurückfließt. In ähnlicher Weise führt aus der trichterförmigen Erweiterung c5 nach derjenigen des Behälters α4 eine Überlaufleitung e4, von c4 nach as eine Überlaufleitung e3, von c3 nach a2 eine solche e2, von c2 nach a1 eine Leitung e1 und schließlich von c1 eine Abflußleitung e nach irgendeinem Klärbecken o. dgl. In jeder der Überlauf leitungen e1, e2, es, e4 ist ein Abschluß- oder Drosselschieber/1, f2, f3, f* vorgesehen, vor welchem in der Richtung von rechts nadi links betrachtet je eine Abzweigrohrleitung g1, g2, g", gi nach dem vorhergehenden Behälter a1, a2, as, α4 führt, um dort unterhalb der trichterförmigen Erweiterung einzumünden. Der untere zylindrische Teil der Behälter αϊ-α5 setzt sich in der trichterförmigen Erweiterung durch eine durchlochte Wand h\ h2 } hs, h\ h* fort. Innerhalb dieser Fortsätze münden sowohl der Einlauf i als auch'die Rohrleitungen b1-^ einerseits und die Überläufe e^-e1 andererseits. Jede der aufsteigenden Rohrleitungen bx-V' ist mit einem Mischluftflüssigkeitsheber ausgerüstet'; unterhalb demjenigen der Rohrleitung ¥' mündet eine Leitung k zur Einführung der Erneuerungsflüssigkeit. —
Das Massengut gelangt mit der notwendigen Förderflüssigkeit durch den Einlauf i ■in den Behälter α1, wird mitsamt der in diesem Behälter befindlichen Flüssigkeit infolge der Wirkung des Mischluftflüssigkeitshebers durch die Leitung b1 getrieben und gelangt auf diese Weise in den Behälter a2. Hier tritt eine Trennung von Flüssigkeit und Massengut insofern ein, als der überschießende Teil der Flüssigkeit durch die Überlaufrohrleitung e1 in den Behälter α1 zurückfließt, während das Massengut mitsamt der Flüssigkeit des zweiten Kreislaufes unter Vermittlung des Mischluftflüssigkeitshebers durch die Rohrleitung b2 in den Behälter α3 gelangt.< In' dieser Weise setzt sich das Spiel fort, bis! schließlich eine endgültige Trennung' .von Flüssigkeit und Massengut in der Entwässe-, rungsvorrichtung d stattfindet. J
Es werden also durch die eigenartige An-; Ordnung der Behälter und1 Rohrleitungen und unter Vermittlung der Mischluftflüssigkeitsheber einzelne Flüssigkeitskreisläufe gebildet, die jeder einen Behälter a, die daran anschließende Leitung b,' den nächsten Behälter a und die Rücklaufleitung e umfaßt. Hieraus erhellt, daß im vorliegenden Ausführungs1-beispiel die Behälter a?, as, a4, as stets zwei Kreisläufen angehören, also ein Überschneiden der einzelnen Kreisläufe in diesen Behältern stattfindet, und daß der Übergang des Massengutes aus dem einen in den nächsten Kreislauf eben an der Überschneidungsstelle vor sich geht. Auf diese Weise erhält man ■gewissermaßen feststehende Flüssigkeitskreisläufe, durch die das Massengut in der einen Richtung hindurchgeht, während die Er-1 neuerungsflüssigkeit die Kreisläufe in der. entgegengesetzten· Richtung allmählich auf-V no frischt. Durch Regelung des Zutritts der Erneuerungsflüssigkeit läßt sich infolgedessen; erreichen, daß man mit dem geringsten, für den zu erreichenden Zweck gerade notwendigen Maß von Frischwasser auskommt. - Durch Regelung der Abschlußschieber f1-/4. kann erreicht werden, daß entweder die gesamte zurücklaufende Flüssigkeit durch den Überlauf e oder durch e und g oder aber nur durch g aus dem nachfolgenden in den vorhergehenden Behälter α übertritt. Hierdurch kann man je'nach der Art des zu bearbeiten-
den Massengutes und je nach der Art der Behandlung die einzelnen Flüssigkeitskreisläufe regeln und den Verhältnissen anpassen.
Die Anwendungsmöglichkeit des Verfahrens ist eine fast unbegrenzte und überall dort gegeben, wo ein Massengut irgendwelcher Art mit einer Flüssigkeit behandelt wird.

Claims (6)

  1. ; Patent-Ansprüche:
    ίο i. Verfahren zum Behandeln von Massengütern mittels im Gegenstrom zur Durchgangsrichtiing des Massengutes geführter Flüssigkeit nach Patent 309748, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit Kreisläufe durchfließt, die stets aus zwei benachbarten Behältern und den sie verbindenden Rohrleitungen bestehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Flüssigkeitskreisläufe dergestalt überschneiden, daß der zwischen zwei Behältern liegende 'dritte Behälter von beiden Kreisläufen benutzt wird. .
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, da-. durch gekennzeichnet, daß in den zwei benachbarten Kreisläufen gemeinsamen Behältern dieTrennung des Massengutes und der Flüssigkeit des vorhergehenden Kreislaufes erfolgt.
  4. 4. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter im oberen Teile trichterförmig erweitert sind "und in dem Trichter einen in der Weite dem unteren Behälterteile entsprechenden durchlochten Einsatz besitzen, in den der Ausguß der vorhergehenden und der Überlauf der nachfolgenden .Behälter münden, während der Überlauf zum vorhergehenden Behälter an die trichterförmige Erweiterung angeschlossen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine vom Überlauf abzweigende Rohrleitung, die unterhalb der trichterförmigen Erweiterung in den vorhergehenden Behälter mündet, so daß, geregelt durch einen Schieber o. dgl., ein Teil oder die ganze Menge der Überlaufflüssigkeit an einer tieferen Stelle in den vorhergehenden Behälter eintritt.
  6. 6. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine in den letzten Kreislauf eingebaute Entwässerungsvorrichtung, die eine scharfe Trennung von Massengut und Flüssigkeit herbeiführt,,dergestalt; daß das Massengut trocken weitergeleitet wird, während die Flüssigkeit ihren Kreislauf fortsetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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