DE30926C - Zusammenlegbare Dezimal-Brückenwaage - Google Patents

Zusammenlegbare Dezimal-Brückenwaage

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DE30926C
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Germany
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Application number
DENDAT30926D
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F. R. BACHMANN, Hof-Schlossermeister in Berlin W., Leipzigerstrafse 109
Publication of DE30926C publication Critical patent/DE30926C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/24Platform-type scales, i.e. having the pans carried above the beam

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. September 1884 ab.
Vorliegende Construction hat den Zweck, Decimalwaagen für militairische Zwecke, Expeditionen etc. möglichst leicht transportabel zu machen, indem sie gestattet, die Waage aus dem gebrauchsfertigen Zustande in sehr kurzer Zeit und mit wenig Handgriffen in die Form eines viereckigen, von allen Seiten durch Bretteroder Eisenwä'nde abgeschlossenen Kastens zu bringen.
Fig. ι zeigt die Waage in gebrauchsfertigem, aber arretirtem Zustande, während Fig. 2 eine Ansicht und Fig. 3 einen Grundrifs der zusammengelegten Waage darstellen. Doch ist des besseren Verständnisses halber in Fig. 1 und 2 der Gewichtskasten G1 und in Fig. 2 die Gewichtsschale W fortgelassen. Der äufsere Kasten ist überhaupt nur in Fig. 2 gezeichnet.
Soll die Waage gebraucht werden, so bringt man den um Zapfen ^1 drehbaren Arretirungshebel A nach rechts in fast horizontale Lage. Dabei gleitet der an A sitzende Mitnehmer η im Schlitz des um ^2 drehbaren doppelarmigen Hebels D1 D2 und schiebt dessen oberen Arm D1 nach rechts, während der untere, D2, nach links geht und sein lose in der Oese 0 des Unterzuges N steckendes Ende den letzteren nach vorn in die durch Fig. 2 und 3 dargestellte Lage zieht. Hierdurch treten die Achsen der die zu wiegende Last aufnehmenden Brücke B in ihre Lager und die Waage spielt.
Soll dann die Waage zusammengelegt werden, so wird zunächst die Gewichtsschale W abgehängt und die um Scharnier c drehbare Lehne L niedergelegt; sodann hängt man zunächst das vordere Gehänge E1, dann das hintere, E2, aus, hebt die Tragsäule S sammt dem Waagebalken und den Gehängen von dem Unteratz F und legt sie in die Aussparung der Lehne L, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt. Schliefslich bringt man die Gewichtsschale W neben die Säule, Fig. 3, stülpt den Kasten K über die Waage und befestigt ihn an derselben durch die Verbindungsstange· V, welche durch die Wände des Kastens und durch das quer unter der Waage befestigte Gasrohr R geht. Der Kasten wird nach Bedarf mit Handgriffen etc. zur Erleichterung des Transportes versehen.
Beim Aufstellen der Waage werden die vorbeschriebenen Demontirungsarbeiten in umgekehrter Reihenfolge gemacht, und der Kasten K kann dann auch als Untersatz für die Waage dienen.
Zur sicheren Verbindung der Säule 5 mit dem Untersatz F ist die erstere mit einer starken Blechhülse H versehen, deren untere Hälfte den Untersatz .Fumfafst; ferner trägt die Säule 5 unten einen Zapfen ^3, welcher in ein entsprechendes Loch / des Untersatzes F pafst. Eine weitere Sicherung kann man durch einen Bolzen erzielen, den man durch Hülse, Untersatz und Zapfen gehen läfst und durch einen Vorstecksplint gegen ' das Herausfallen sichert. Auch läfst sich im Loche / ein einfacher Federverschlufs anbringen, der durch das Hineindrücken des Zapfens ^3 einschnappt und durch Drücken auf einen Knopf nach Belieben wieder ausgelöst werden kann u. s. w.
Um ferner das Abheben der Säule 5 vom Untersatz F zu erleichtern, kann unten im Loche / eine starke Feder angebracht werden, welche, sobald der Federverschlufs ausgelöst bezw. der Befestigungsbolzen herausgezogen ist, unter dem Zapfen ^3 angreift und die Säule in die Höhe treibt.
G1 und G2 sind Kasten zur Aufnahme der Gewichte.
Statt des einen Gasrohres R kann man zur sicheren Verbindung der Waage und des Kastens deren auch zwei oder beliebige andere Schliefsvorrichtungen anbringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine zusammenlegbare Decimal - Brückenwaage mit abnehmbarer Tragsäule S, ■ zerlegbarer Arretirvorrichtung und umlegbarer Lehne L, welche letztere mit einer Aussparung zur Aufnahme der Tragsäule versehen ist; das Ganze so combinirt mit den Gewichtskasten G1 G2 und mit dem Schutzkasten K, dafs sich der Wiegevorrichtung mit wenig Handgriffen und in kurzer Zeit die Form eines leicht transportablen, ringsum geschlossenen Kastens geben läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30926D Zusammenlegbare Dezimal-Brückenwaage Expired - Lifetime DE30926C (de)

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