DE309244C - - Google Patents

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DE309244C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/18Driving-belts made of wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 25VOKTOBER 1919
Das Papiergarn bietet den daraus gefertigten Gegenständen und technischen Hilfsmitteln, wie z. B. Gurten und Riemen, insbesondere Treibriemen nicht genügend Halt. Man hat deshalb Abhilfe dadurch zu schaffen gesucht, daß man neben dem Papiergarn Draht anordnet. Dabei handelt es sich aber immer nur um Gewebe, und diese sind für die verschiedensten Zwecke, insbesondere für
ίο Treibriemen deshalb nicht geeignet, weil ihnen die erforderliche Nachgiebigkeit und Biegsamkeit fehlt. Neben Maschenware in einem Erzeugnis auch Draht zur Erhöhung der Festigkeit anzuordnen, ist bekannt. Dabei bildet aber der Draht keine Maschen mit.
Die neue Erfindung' besteht darin, daß der Treibriemen aus einer Maschendoppelware . mit quer verlaufenden Maschen aus Textil- oder Papierfaden und Draht besteht. Darauf, daß neben den weniger haltbaren Papiergarnmaschen Drahtmaschen eingearbeitet sind, kommt es ganz besonders beim neuen Treibriemen an; denn ein bloßes Drahtgewebe hat selbst bei dichter Maschenbildung so viel Zwischenräume, daß eine durchbrochene Fläche vorhanden ist. Dadurch fehlt einem Treibriemen nur aus Drahtgewirke jede Haftwirkung, so daß dter Riemen gleitet und nicht durchzieht. . Ein Treibriemen nur aus Drahtgewirke ist also unbrauchbar, trotzdem er die für den Treibriemen unerläßliche Biegsamkeit und Nachgiebigkeit besitzt. An Stelle des Papiergarnes kann auch jeder andere Faden zur Verwendung kommen. Der Treibriemen aus Drahtgewirke mit ausgefüllten Zwischenräumen hat den Vorteil, daß er selbst die kleinsten Biegungen zuläßt, also auch für Scheiben von kleinstem Durchmesser verwendbar ist, was beim gewebten, mit Draht . durchsetzten Treibriemen nicht möglich ist, weil diesem die Biegsamkeit für kleine Bogen fehlt. Der neue Treibriemen legt sich also selbst an die kleinste Riemenscheibe glatt an und zieht infolge der Haftung gut durch, so daß er nicht nur den Lederriemen ersetzt, sondern ihn noch übertrifft, weil er einmal größere Festigkeit hat und zum anderen Mal ruhiger in den freihängenden Teilen läuft als der Lederriemen. Das sogenannte Schlagen, das beim Lederriemen zu beobachten ist, fällt beim neuen Treibriemen weg, weil er infolge der Drahtmaschen aus vielen Gelenken besteht und nicht wie der Lederriemen oder ge- webte Drahtriemen ein steifes Ganzes bildet.
Die Herstellung des Drahtgewirkes gegebenenfalls zusammen mit dem Papiergarng'ewirke erfolgt auf einer sehr groben Strickmaschine, also unter Verwendung starker, seither zu diesem Zweck noch nicht benutzter Zungennadeln. Es ist also die Möglichkeit gegeben, ebensowohl Schlauchware, wie doppelflächige Ware herzustellen. Die letztere ist für Treibriemen besonders geeignet.
Dabei ist es natürlich belanglos, ob ein Drahtgewirke mit Papiergarn ausgefüllt oder ein Papiergarngewirke durch eingewirkten Draht haltbar gemacht ist.
Die Drahtmaschen ermöglichen auch ein stoßfreies Verbinden beider Enden des Treibriemens.
Die Zeichnung zeigt in Fig. ι und 2 einen solchen gewirkten Treibriemen, bei dem die Drahtmasche /; mit den weichen Fadenmaschen α zusammengewirkt sind.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Treibriemen aus Draht und Textil- oder Papiergarn, . gekennzeichnet durch eine Maschendoppelware, in der sowohl der Draht (£>) als auch der Textil- oder Papiergarnfaden (α) Maschen bildet, die quer zur Länge des Riemens verlaufen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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