DE309098C - - Google Patents

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DE309098C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kokillen aus Eisenguß haben den Nachteil, daß sie reißen und deshalb nach kurzer Zeit unbrauchbar werden. Um ihre Gebrauchsdauer zu verlängern, hat man schon vorge- schlagen, ihnen einen Stahlmantel zu geben.
. Bei der bekannten Ausführung, wo der Mantel riur umgelegt und durch Keile festgespaimt wird, bleiben aber noch Lücken zwischen den Körpern, und der Zweck wird ungenügend erfüllt. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die beiden Teile durch Umgießen oder Aufziehen derart zusammengebracht, daß ein zusammenhängendes Ganzes entsteht. Die Eisenkokille allein kann sich an keiner Stelle mehr ausdehnen, immer arbeitet sofort der Mantel mit. Das Reißen ist dadurch gänzlich unmöglich gemacht.
v In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Kokille dargestellt,
ao wobei α den inneren und δ den Außenteil be-
. zeichnet. Zuerst wird der Innenteil aus Gußeisen hergestellt in der üblichen Art durch '' Gießen in der Form und mit einem der Stahl-, blockgröße entsprechenden Fassungsraum. Für die Herstellung des Außenteiles b sind beispielsweise zwei Ausführungen vorgesehen. Die erste derselben besteht darin, daß man den für sich hergestellten Innenteil in eine entsprechendweitere Form einsetzt und dort mit einem Stahlmantel umgießt. Die andere Ausführung besteht darin, daß man dem Innenteil .., s einen für sich gegossenen, vor der Verwendung glühend gemachten Stahlmantel aufzieht.
Die umgossene Form macht es möglich, daß man die Eisenseele ganz dünn nehmen kann, so daß es nur eine- Haut zu sein braucht. Dagegen ist hier eine Wiederentfernung der Seele sehr umständlich, und man wird damit rechnen müssen, daß die Form gleich im ganzen unbrauchbar werden wird, wenn sie nach langer Zeit doch einmal ausgedient hat. Die aufgezogene Form verlangt eine dickere Seele, denn sonst kann letztere die ungeheuere Spannung, welche der sich zusammenziehende Mantel hervorruft, nicht aushalten. . Dafür ist aber hier eher eine Auswechselung der Seele möglich, Man wird die Seele nur längs aufzuschneiden haben, dann bricht sie vor der aufgespeicherten Spannung von selbst zusammen.

Claims (3)

; Patent-Ansprüche:
1. Kokille mit Stahlmantel und Eisenkern, dadurch gekennzeichnet, daß Mantel und Kern (Seele) zu einem zusammenhängenden Ganzen vereinigt sind.
2. Eine Ausführungsform der Erfindung ■ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinigung erfolgt, indem die Seele mit dem Mantel umgössen wird.
3. Eine Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinigung erfolgt, indem der Mantel der Seele warm aufgezogen (aufgespannt) wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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