DE308809C - - Google Patents

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DE308809C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/02Metal plates for soles or heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. ■ Zusatz zum Patent 292010.
Gegenstand der Erfindung sind Weiterbildungen und Verbesserungen an dem durch das Patent 292010 geschützten, mit Metall bewehrten Schuhabsatz.
Während nach dem Hauptpatent die Schenkel der den unteren Teil des Absatzes einfassenden Stahlbänder "durch Brücken miteinander verbunden sind, verwendet die vorliegende Erfindung statt dieser über den ganzen Absatz reichenden Brücken lediglich Winkel, die .einerseits mit dem Stahlbandbündel vereinigt, andererseits mit der Absatzausfüllung vernagelt oder sonstwie verbunden sind, so daß die Absatzausfüllung ihrerseits an der Verbindung der Schenkel des Stahlbandbündels teilnimmt. Die vorerwähnten Winkel können entweder, wie die Brücken nach dem Hauptpatent, auf der Auftrittfläche des Absatzes erscheinen oder- derart angeordnet sein, daß ihre die Verbindung mit dem Absatz herstellenden Schenkel oben, d. h. gegen den Absatz zu, den Ausfüllteil über- > greifen. Ferner kann man das innere Stahlband des Bündels mit einem nach innen ge- richteten Flansch versehen, der die beispielsweise aus hartem Holz bestehende Ausfüllung hält, wobei die Absatznagelmaschine die Nägel durch die Ausfüllung, durch den vorerwähnten Flansch des inneren Stahlbandes und schließlich durch den übrigen Absatz bis auf die Kappe hindurchtreibtl Bei dieser Ausführungsform fällt das Annieten von Brücken, Brückenteilen oder Winkeln an dem Stahlbandbündel fort, was die Herstellung der Absatzbewehrung vereinfacht.
Schließlich kann das Stahlbandbündel oder ein einzelnes Stahlband von genügender Stärke und Elastizität vollständig um den Absatz herumgeführt sein, derart, daß die Enden einander übergreifen, wobei sie durch einen Niet ο, dgl. miteinander verbunden werden.
Die Zeichnung stellt drei Ausführungsbeispiele für vorliegende Zusatzerfindung dar.
Fig. ι ist eine Unteransicht der einen Ausführungsform, und
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
Fig. 3 stellt eine Oberansicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel, und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3 dar. ■ ■ ,
Fig. 5 endlich^ zeigt, ebenfalls in einer Aufsicht auf die mit der Ausfüllmasse versehene Bewehrung, ein weiteres Ausführungsbeispiel, während
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 5 veranschaulicht.
Wie bei dem Gegenstand des Hauptpatents besitzt der Absatz 1 nahe seiner unteren Kante eine Stufe 2 zur Aufnahme des Stahlbandbündeis 3, derart, daß das aus mehreren Stahlbandbändern 4 bestehende Bündel am Umfang mit der Außenfläche des Absatzes abschließt und an der Stufe 2 ein Widerlager

Claims (3)

findet. An den hochkant gestellten, parallel zueinander angeordneten und miteinander verbundenen Stahlbändern 4 sind statt der in dem Hauptpatent beschriebenen Brücken mehrere Winkel 8 und 10 angenietet, die in ihren freien Schenkeln Löcher 12 zum Einschlagen der Nägel oder Schrauben 13 besitzen. Diese stellen die Verbindung mit der Füllschicht 14 her und können gleichzeitig dazu dienen, die "Absatzbewehrung mit der Hartholzausfüllung an dem Absatz 1 selbst zu befestigen. Die Winkel 8 und 10 können entweder, wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2, so angeordnet sein, daß ihre nach innen gerichteten Schenkel auf der Absatzunterfläche oder- der Auftrittsfläche erscheinen, oder sie können — wie bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6 -^- die Ausfüllschicht 14 oben übergreifen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist das innere Stahlband mit einem Flansch 16 versehen, welcher die Ausfüllschicht oben übergreift. Bei dieser hauptsächlich für neue Absätze geeigneten Ausführungsform werden die Nägel 13 durch die Ausfüllung 14, ferner durch den Flansch 16 und schließlich durch den übrigen Absatz 1 bis auf die Kappe hindurchgetrieben. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, kann das Stahlbandbündel, an dessen Stelle ein einzelnes Stahlband von genügender Stärke und Elastizität treten kann, auch vollständig um den Absatz herumreichen, derart, daß die beiden Enden des Stahlbandbündels oder des Stahlbandes einander überlappen pein Niet 0. dgl. 6 verbindet alsdann die Enden. Aus Fig. 5 und 6 ist ersichtlich, daß die bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ver- : wendeten Winkel 8 und 10 nach oben gerichtet und bei Verwendung eines vollständig um den Absatz herumreichenden Stahlbandbündels auch an der nach der Fußspitze zügekehrten Seite der Bewehrung angeordnet sein können. Die Winkel 8 und.10 können hierbei aus sehr dünnem Blech bestehen, so daß die Absatznagelmaschine die Nägel 13 ohne weiteres auch durch die nach innen gerichteten Schenkel der Winkel hindurchzutreiben vermag. AVie ersichtlich, bietet der Gegenstand der vorliegenden Zusatzerfindung den Vorteil einer einfacheren Herstellung unter Aufrechthaltung derjenigen Vorzüge, die in dem Hauptpatent gekennzeichnet sind. Ρλτεν τ-An Sprüche:
1. Mit Metall armierter Schuhabsatz nach dem Patent 292010, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücken durch- Winkeleisen (8, 10) ersetzt sind, deren nach innen gerichtete Schenkel den . Lauffleck (14) oben übergreifen, wobei die Nägel (13) zuerst durch die Hartholzausfüllung· des Lauf flecks (14), sodann durch die nach innen gerichteten Schenkel der Winkel (8, 10) und schließlich durch den übrigen Absatzteil hindurchgetrieben werden.
2. Schuhabsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Stahlband des Bündels nach innen umgebogen ist und die Hartholzausfüllung (14) flanschartig umschließt.'
3. Schuhabsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des um den Absatz herumreichenden Stahlbündels (4) übereinandergreifen und mittels eines Nietes (16) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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