DE308533C - - Google Patents

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DE308533C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/12Propulsion specially adapted for torpedoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

Bei den bisherigen Torpedoantriebsmaschinen, die mit einem Dampfluftgemisch arbeiten, ergibt sich infolge der Wassereinspritzung in die heiße Luft ein großes Abgasvolumen für die Leistungseinheit. Da nun aus bestimmten Gründen die Abgase durch die hohle Propellerwelle des Torpedos abgeführt werden müssen, diese Welle aber mit Rücksicht auf das Getriebe, den Propeller und die Rudereinrichtungen nur äußerst beschränkte Abmessungen erhalten kann, so ergibt sich für die Antriebsmaschine ein hoher Gegendruck im Auspuffrohre. Dadurch wird natürlich die Leistung der Maschine erheblich beeinträchtigt. Die Abgase müssen daher, bevor sie durch die hohle Propellerwelle entweichen, stark abgekühlt werden. Wenn beispielsweise die Abgase von 1500 auf 6o° gekühlt werden, so ergibt sich dadurch allein schon eine Volumen Verminderung von etwa 25 Prozent. Da fast die Hälfte der Abgase aus Wasserdampf besteht und dieser in der Kühlvorrichtung kondensiert wird, so kann das Gesamtvolumen der Abgase auf etwa 40 Prozent des Anfangsvolumens heruntergebracht werden. Dadurch sinkt der Auspuffdruck auf einen Bruchteil des früheren1 und die Antriebsmaschine kann bei gleichem Gewicht des Dampfluftgemisches vor der Maschine eine erheblich höhere Leistung erreichen. Nach der Erfindung soll nun die Oberfläche des Torpedos, an der das Seewasser infolge der hohen Geschwindigkeit des Torpedos schnell vorbeiströmt, zur Abkühlung der Abgase des Antriebsmotors dienen und dadurch eine erhebliche Leistungssteigerung des Motors erzielt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Kühl vorrichtung für die Abgase von Torpedoantriebsmotoren gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den hinteren Teil eines Torpedos mit der eingebauten Kühlvorrichtung, während Fig. 2 und 3 verschiedene Arten der Führung der Abgase in dem Kühlmantel veranschaulichen.
Die Abgase der mit einem Dampfluftgemisch arbeitenden Antriebsmaschine β strömen durch das Auspuffrohr f in zickzackförmigen oder spiralförmigen Bahnen zwischen den Rippen i bzw. b (Fig. 2 und 3) an der Oberfläche der Torpedohaut α entlang und werden hierbei von dem mit großer Geschwindigkeit an der Außenseite vorüberströmenden Meerwasser energisch gekühlt, wodurch ihr Volumen erheblich verringert wird. Der Austritt der gekühlten Abgase erfolgt durch die Öffnungen g und in bekannter Weise durch die hohle Torpedoantriebswelle h. Um die Kühlwirkung noch weiter zu erhöhen, kann auf der Innenseite des Abgasraumes c ein zweiter Kühlmantel d vorgesehen sein, durch den zweckmäßig mittels Pumpe das Meerwasser hindurchgedrückt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i., Kühlvorrichtung für die Abgase von Torpedoantriebsmotoren, insbesondere für die mit einem Dampfluftgemisch arbeiten-
    den Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhaut des Torpedos als Kühlfläche für die Abgase dient.
  2. 2. Kühlvorrichtung nach Anspruch ι mit im Bereiche, der Maschinenanlage doppelwandig ausgebildeter Torpedoaußenhaut, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelwandige Außenhaut (c) auf der Innenseite durch einen vom See wasser durchströmten Mantel {d) gekühlt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE308533C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0156969A1 (de) * 1984-01-12 1985-10-09 Affärsverket FFV Antriebsvorrichtung für ein Unterwasserfahrzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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