DE308377C - - Google Patents

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DE308377C
DE308377C DENDAT308377D DE308377DA DE308377C DE 308377 C DE308377 C DE 308377C DE NDAT308377 D DENDAT308377 D DE NDAT308377D DE 308377D A DE308377D A DE 308377DA DE 308377 C DE308377 C DE 308377C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/265Apparatus for washing and purifying steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 3Ö8377 KLASSE 13 <Z. GRUPPE
EMIL MÜLLER in NEUGERSDORF i. Sa. Abdampfentöler mit in einem Gehäuse sich drehenden Flügeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1916 ab.
Die Erfindung betrifft einen Abdampfentöler, bei welchem die Beistoffe (Öl, Wasser, Unreinigkeiten) des- Abdampfes durch in einem Gehäuse sich drehende Flügel erfaßt und an eine Sammelstelle abgegeben werden. Gegenüber bekannten1 derartigen Entölern· soll bei dem Gegenstand der Erfindung mit baulich einfachen Mitteln eine vollständige Entölung des Dampfes erreicht werden. Demzufolge besteht die Erfindung darin, daß großflächige Flügel, die mit quer zur Dampfströmungsrichtung, verlaufenden Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind, mit ihrer Hauptfiäche in die Dampfströmungsrichtung
X5 gestellt sind. Zweckmäßig sind im Eingang des Gehäuses in bekannter Weise derart gerichtete Leitflächen angebracht, daß der durchtretende Dampf schräg gegen die Schleuderflügel trifft, um die Umdrehung der Flügelwelle zu besorgen. Auch ist der Raum für die Flügel im Gehäuse zw'eckmäßig von einem Sieb umgeben, durch das die abgeschleuderten Beistoffe getrieben werden. Dieses Sieb verhütet, daß bei großer Strömungsgeschwindig-
keit des Abdampfes schon abgeschleuderte
Beistoffe aus der Sammelstelle wieder in den Strom des Abdampfes hineingerissen werden.
Eine Ausführungsform ' der Erfindung ist,
in Fig. ι in einem Höhenschnitt, und in Fig. 2
und 3 in Querschnitten nach 2-2 und 3-3 der Fig. ι (in Pfeilrichtung gesehen) dargestellt. Fig. 4 ist eine Sonderdarstellung eines Flügels, von der Stirnseite gesehen.
Das Gehäuse des .neuen Abdampfentölers
besteht aus den drei Teilen a, b und c, die durch Verschraubung unter entsprechender
Abdichtung miteinander verbunden sind. An den Verbindungsstellen der Teile* α und b bzw. b und c sind Lagerkreuze d und e mitgefaßt, die je ein Lager/ in der senkrechten Mittelachse des Gehäuses tragen. Diese Lager dienen zur Aufnahme einer senkrechten Welle g, welche eine feste Hülse h trägt, an der mittels Ausladern i sechs ,senkrechte Flügel k befestigt sind, die aus Wellblech bestehen.
.Der untere'.Teil c des Gehäuses hat einen Anschlußstutzen I für die Abdampf leitung m. An diesen Stutzen schließt sich im Innern des Gehäuses ein von dem unteren Lagerkreuz e getragener Teil an, der mit schräggestellten Leitflächen η für den durch den Stutzen in der Pfeilrichtung eintretenden Abdampf ausgerüstet ist. Die Schrägstellung der Leitflächen bewirkt, daß dendurchtretende Dampf in schräger Richtung gegen die Flächen der Flügel k abgelenkt-und dadurch die Flügelwelle g in Umdrehung.versetzt wird. Bei dem Aufprall des Abdampfes auf die' Flügel findet, durch die Erhöhungen und Vertiefungen der Flügelflächen unterstützt, eine Ausscheidung der Beistoffe des Dampfes statt, die sich auf den Flügelflächen niederschlagen und von den Flügeln seitlich gegen ,die Gehäusewandung geschleudert werden, Sie sammeln sich in dem beckenförmig. ausgestalteten unteren Teil c des^ Gehäuses, aus dem sie mittels des Stutzens 0 abgezogen werden * können. Es handelt sich dabei vorwiegend um ein Gemisch von Dampfwasser und öl, das gelegentlich mit Unreinigkeiten versetzt ist. /
Die Flügelschleuder ist von einem Sieb p
umgeben, das an den Ringflanschen q und.r der Lagerkreuze d und e befestigt ist. Demnach muß das Von der Flügelschleuder kommende. Ölwassergemisch. durch das Sieb "hindurchtreten, bevor es in den Sammelraum im; unteren Teil des Gehäuses gelangt. Das-Sieb ; verhütet ein Wiedermitreißen der angesammelten Ausscheidungen durch den das Gehäuse durchströmenden Abdampf, der durch ίο eine mittlere Öffnung s des Deckels α des Gehäuses austritt. ',■■■·

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: ·
    ι. Abdampfentöler, bei dem die Beistoffe des Abdampfes (Öl, Wasser, Un-■ reinigkeiteri): durch in einem Gehäuse sich drehende Flügel erfaßt ,.und" an eine Sammelstelle abgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß großflächige: Flügel (k), die mit quer zur ,Dampfströmungsrichtung verlaufenden',; Erhöhungen und Vertiefungen versehen . sind,. mit ihrer Hauptfläche in die Dampfströmungsrichtung gestellt sind, y , '
    .2.· Abdämpf entöler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum für die'. Flügel(k) im Gehäuse von einem Sieb (ρ) umschlossen wird, durch welches die Ausscheidungen aus dem Abdampf getrieben, werden..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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