DE307775C - - Google Patents

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DE307775C
DE307775C DENDAT307775D DE307775DA DE307775C DE 307775 C DE307775 C DE 307775C DE NDAT307775 D DENDAT307775 D DE NDAT307775D DE 307775D A DE307775D A DE 307775DA DE 307775 C DE307775 C DE 307775C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/46Interlocking mechanisms
    • H01H33/52Interlocking mechanisms for interlocking two or more switches

Landscapes

  • Small-Scale Networks (AREA)

Description

Die Erfindung' betrifft eine Schaltung für Ringnetze, die von mehreren Stellen aus gespeist werden können, aber unter der Bedingung, daß jeweils nur eine. Maschine oder Zentrale das Ringnetz speisen darf. Die betreffender, an den verschiedenen Speisestellen befindlichen Maschinen dürfen also nicht parallel geschaltet werden. Man muß daher die ■Schalter, mit denen die Maschinen auf das
ίο Netz geschaltet werden und die etwa in der Ringleitung liegenden Netztrennschalter mit
. Verriegelungseinrichtungen versehen, so daß sie nur dann eingeschaltet werden können, wenn nur auf einer Seite Spannung vorhanden ist. Es kann dann vorkommen, daß . die eine gerade im Betrieb befindliche Stromlieferungsstelle abgeschaltet, und eine andere Maschine auf dasi Ringnetz geschaltet werden muß, wobei man in der Lage sein muß, den Betrieb von laufenden Motoren aufrechtzuerhalten. Es.tritt dann aber der Fehler auf, daß durch das Nachlaufen der Motoren die Gegenseite noch Spannung besitzt und man daher nicht einschalten kann, falls man die Verriegeluiigsspulen mit. an die vor und hinter den Schaltern liegenden Stellen der Ringleitung oder der Maschinenzuleitung und der Verbindurgsleitungen zum Ringnetz anlegt. Gegenstand der Erfindung ist nun eine Lösung der Aufgabe, ein sofortiges Umschalten des Ringnetzes auf die eine oder ändere Maschine zu ermöglichen, und zwar kann dieses in der Weise erfolgen, daß die Vcrriegelungsspulen nicht an der Hauptleitung selbst, sondern an einer besonderen räum- 3^ lieh parallel zur Hauptleitung geführten Hilfsleitung angeschlossen werden, die sofort ohne Spannung ist, falls die betreffende Maschine, die auf sie geschaltet ist, spannungslos wird. Es ist dann nur nötig, daß mit jedem Hauptschalter ein Hilfsschalter gekuppelt ist, der entweder . in ähnlicher Weise wie der Ringtrermschalter zum Trennen der Hilfsringleitung oder wie die Maschinenschalter zum Schalten der Spannung der betreffenden Maschinen auf die Hilfsleitung dient.
Die Anordnung für ein Ringnetz mit vier Maschinen oder vier Zentralen und für vier Haupttrennschalter in der Ringleitung ist aus der Zeichnung ersichtlich. Es bezeichnen I, II, III und IV die vier Maschinen oder Zentralen, die auf das Ringnetz arbeiten; deren Hauptschalter sind mit A, B, C und D und die zugehörigen Hilfsschalter mit a, l·, c und d bezeichnet. Arbeitet z. B. die Maschine I auf das Ringnetz und sind von den Haupttrennschaltern E, F, G1 H einige, geschlossen, so ' ist ein Schließen der. Maschinenschalter B, C und D nicht möglich, da die .Verriegelungsspulen von b, c und d Spannung führen. Wird
nun aus irgendwelchem Grunde Maschine [ spannungslos und man will rasch Maschine II cinschalten, so wäre dies nicht möglich, falls die Verriegelungsspulen mit am Hauptnngnetz liegen würden, weil die an das Ringnetz angeschlossenen Motoren noch nachlaufen und. infolgedessen das Ringnetz eine Zeitlang, weiter Spannung führen, wird. Durch die Anwendung der Hilfsringleitung wird aber
ίο diese beim Abschalten der Maschine I sofort spannur.gslos und man kann Maschine II sofort einschalten, da deren' Schalter b nicht mehr verriegelt ist. Das gleiche g'lt für die vier Ringtrennschalter E, F, G und H. Auch ein Schließen dieser Schalter ist sofort möglich, falls das Ringnetz vorher von z. B. den zwei Stellen 1 und ill. aus bei geöffneten Schaltern E und H gespeist würde, die Stelle III aber versagt und nun durch das Schließen · der Trennschalter E und H die Weiterspeisung von der Maschine I aus erfolgen muß. Die zwischen E und // liegen-. den, vorher von der Maschine I aus gespeisten Motoren können ruhig weiterlaufen, da eine Wirkung auf die Sperrspulen der Schalter E ; und H nicht mehr vorhanden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltungseinrichtung für ein Netz, das von mehreren Stellen aus gespeist werden kann, dessen Maschinen oder Netzteile aber infolge elektromagnetischer Verriegelung der Schalter nicht parallel geschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Yerriegelungsspulen an eine besondere, der Hauptringleitung für die Zuschaltungsstellen entsprechend geführte Hilfsringleitung angeschlossen sind und jeweilig .mit Hilfe von · besonderen Kontakten (a, b, c oder d) zugleich mit dem Hauptschalter (A, B, C oder D) ein- und ausgeschaltet werden, zum Zwecke, die restliche Netzspannung, die nach dem Abschalten einer Maschine (z. B. I) mittels eines Hauptschalters (z.B. A) infolge des Nachlaufens der Motoren im Netz eine Zeitlang verbleibt, für die Verriegelung der Schalter unwirksam zu machen und so ein sofortiges Zuschalten einer anderen Maschine aufs Netz oder das Zusammenschalten von Netzteilen zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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