DE307340C - - Google Patents

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DE307340C
DE307340C DENDAT307340D DE307340DC DE307340C DE 307340 C DE307340 C DE 307340C DE NDAT307340 D DENDAT307340 D DE NDAT307340D DE 307340D C DE307340D C DE 307340DC DE 307340 C DE307340 C DE 307340C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B13/00Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels 
    • F24B13/006Arrangements for cleaning, e.g. soot removal; Ash removal
    • F24B13/008Ash containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 307340 KLASSE 3^äf GRUPPE 4/'
BERTHOLD ROJAHN in BERLIN.
Aschenkasten für Kochherde, Küchenöfen o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Aschenkästen für Kochherde, Küchenöfen o. dgl., die aus hinten geschlossenen, oben offenen Behältern bestehen, welche in Gestellen der Aschenlöcher verschiebbar * sind. Bei Aschenkästen dieser Art ist es als Nachteil anzusehen, daß die Vorderwand fehlt und die den Kasten, nach vorn abschließende Tür etwas über der vorderen Kante des Bodens
ίο scharnierartig angelenkt ist. Denn beim öffnen der Tür fällt ein Teil der sich dort stauenden Asche heraus oder setzt sich im Scharnier fest, so daß in letzterem Falle das Öffnen und Schließen der Tür und somit eine Regelung des Luftzuges, zur Feuerung erheb-. lieh erschwert, ja oft unmöglich gemacht wird. Deshalb ist nach der Erfindung die Vorderwand des Kastens bis ungefähr zur Mitte der Behälterhöhe hinaufgeführt und, oberhalb dieser Vorderwand entweder am Aschenkasten selbst oder an einer besonderen' Herdtür eine verstellbare Vorrichtung (Schieber o. dgl.) zur Regelung des Luftzuges angebracht.
Die erwähnten Übelstände kommen daher bei der Einrichtung nach der Erfindung in Fortfall, weil das Scharnier der Klapptür oder der Schieber so hoch liegen, daß die sich ablagernde Asche nicht bis zur Scharnierhöhe oder Schieberbahn reichen kann. Außerdem zeichnet sich die Anordnung nach der Erfindung durch große Handlichkeit bei .der Regelung des Luftzuges und Beseitigung der abgelagerten Asche sowie durch sehr einfache Bauart aus.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. '
Fig. ι ist eine schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform bei etwas herausgezogenem Aschenkasten. '.,.
Fig. 2 ist eine ebensolche Ansicht eines an-. deren Ausführungsbeispiel bei geschlossenem Aschenkasten und teilweise offener Luftzugtür.
^Fig. 3 zeigt ebenfalls schaubildlich die Vorrichtung nach Fig. 2 bei teilweise herausgezogenem Aschenkasten. ' . ;
■ Fig. 4 ist eine, schaubildliche .Ansicht einer weiteren Ausführungsform bei geschlossenem Aschenkasten. . :; \ ;■
Fig. 5 zeigt auch schaubildlich die Einrichtung nach Fig. 4 bei teilweise herausgezogenem Aschenkästen.
In Fig. ι bedeutet α das rechteckige Schienengestell, in welchem der eigentliche Aschenkasten b vorwärts und rückwärts schiebbar angeordnet ist. In Fig. 1 und auch "in den Fig. 2, 3 und 4 ist angenommen, daß ein Teil der hinteren oberen Querleiste, des Schienengestelles herausgebrochen ist, um die hintere Verbindung der Seitenschierie vefanschauliehen zu können. Vorn schließt sich an das Schienengestella ein Rahmen.# an, der sich gegen die Kacheln oder den Eisenmantel des Kochherdes oder Ofens legt. Der eigentliche Aschenkasten & ist hinten, unten und an beiden 65" Seiten geschlossen, oben dagegen offen ausge-' führt. Vorn reicht die Wand des Aschenkastens von unten an gerechnet nur bis ungefähr zur Hälfte der Kaste'nhöhe, so daß der Kasten oben eine rechteckige Aussparung aufweist.
7\

Claims (1)

  1. Diese Aussparung kann durch ein geeignetes Mittel zwecks Regelung des Luftzugs mehr oder weniger gesperrt werden. Gemäß Fig", ι ist zu diesem Zwecke im vorderen Teil des Aschenkastens selbst ein seitlich ausziehbarer Schieber c angeordnet, für den durch eine mit der Stirnseite des Aschenkastens fest verbundene, entsprechend ausgesparte Vorderplatte d eine Führung geschaffen wird. Zur
    ίο Begrenzung" des Hubes des Schiebers in seiner äußersten ausgezogenen Lage dient ein Anschlag c'.
    Wie ersichtlich, ist die Handhabung eines so angeordneten Aschenkastens sehr bequem.
    Der Luftzug der Feuerung läßt sich dadurch regeln, daß man den Schieber c mehr oder weniger auszieht. Will man den Aschenkasten von Asche leeren, so zieht man ihn ganz aus dem Herd- oder Ofenloch heraus und kippt
    ao ihn dann um.
    Die Bauart nach Fig. 2 und 3 weicht von derjenigen der Fig. 1 nur dadurch, daß der Schieber an einer besonderen Herd- oder Ofentür e' angebracht ist, so daß der Aschenkasten b einfach· oberhalb seiner Vorderwand eine rechteckige Aussparung besitzt. Dabei kann man, wie in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet ist, die vordere obere Aussparung des Aschenkastens b mit einem Verschluß g, beispielsweise nach Art der Zylinderrouleaus älterer Schreibtische, versehen. Naturgemäß fallen dann die oberen Ecken vorn am Aschenkasten fort, und es wird dort für das Rouleau g· an beiden Seiten in der Aschenkastenwand eine kreisbogenförmige Führung geschaffen. Zum Öffnen und Schließen der Rouleaus dient ein kleiner Knopf A.
    Gemäß Fig. 4 und .5 ist die Einrichtung eine solche, daß die Luftzugregelung wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 an der oben ausgesparten Stirnwand des eigentlichen Aschenkastens angeordnet ist. 'Die Zugregelung ist aber in diesem Falle als nach vorn · klappbare Tür c2 ausgeführt, die seitlich durch zweckentsprechend geführte Flügel d' abgegrenzt ist.
    Rings um den oberen Rand des Schienengestelles herum sind nach innen vorspringende Winkelstücke nach Art von Winkeleisen angeordnet, welche verhindern, daß Asche sich zwischen Schienengestell und Außenwand des eigentlichen Aschenkastens, d. h. hinter demselben und an seinen beiden Seiten festsetzt.
    Paten τ-An Spruch:
    Aschenkasten für Kochherde, Küchenöfen o. dgl., bestehend aus einem hinten geschlossenen, oben offenen, in einem Gestell des Aschenloches verschiebbaren Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Vorderwand bis ungefähr zur Mitte der Behälterhöhe reicht und oberhalb dieser Vorderwand entweder am Aschenkasten selbst oder an einer besonderen Herdtür eine verstellbare Vorrichtung (Schieber o. dgl.) zur Regelung des Luftzuges zur Feuerung angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2589073A (en) * 1952-03-11 Cooking stove
WO2012155869A1 (en) * 2011-05-18 2012-11-22 Hendrych Peter Stove base, with storage area

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2589073A (en) * 1952-03-11 Cooking stove
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