DE307288C - - Google Patents

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DE307288C
DE307288C DENDAT307288D DE307288DA DE307288C DE 307288 C DE307288 C DE 307288C DE NDAT307288 D DENDAT307288 D DE NDAT307288D DE 307288D A DE307288D A DE 307288DA DE 307288 C DE307288 C DE 307288C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ ■ ■ ■ '■■/'■,,,■'.■, ■ ■ ■ ■ ■ ■ · ■ .'.''■'.'
KLASSE 21 c. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERTWERKE G. μ. B. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.;
Einrichtung zur Erhöhung des Regelbereichs von Schnellreglern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1916 ab.
Bei Schnellreglern nach dem Tirrillprinzip wird ein. Zitterrelais und ein. Zwischenrelais ' verwendet, die beide bei den bisher bekanntgewordenen. Ausführungen an der Spannung.. der Erregermaschine des zu regelnden Generators liegen. Der Regelbereich: des Schnellreglers, also das Maß der Spannung nach oben und- unten, bei dem der Regler einwandfrei arbeitet,..hängt in erster Linie· vom Arbeiten.
ίο des Zwischenrelais ab, wie das aus Folgendem hervorgeht; . ■ ' · :.
Das Zitterrelais und das .Zwischenrelais sind ihrem Zweck entsprechend nach.yerschiedenen Gesichtspunkten, gebaut;" während das Zitterrelais bei' den· geringsten Gleichgewichtsstör ; rungen zwischen Federzügkraft und magnetischem Zug ansprechen muß,, ist für das Zwischemelais eine kräftige überschüssige Kraft . erforderlich. . Das: Zitterrelais besitzt eine Feder, die in bekannter Weise vom Span^ nungsrelais, also in Abhängigkeit von der ■ Generatorspannung verstellt wird und.mittels dieser Spannung stets mit der magnetischen Zugkraft im Einklang steht, die von der Er-' regerspannung herrührt. Dagegen, wird die Feder des Zwischenrelais nicht verstellt, so daß die Feder einen gewissen konstanten'Kontaktdruck hergibt, der von dem magnetischen Zug überwunden werden muß, wenn sich'der' Kontakt öffnen soll. Da zum sicheren Arbeiten des Reglers ein bestimmter Kontaktdruck erforderlich ist, ist auch die geringste Zugkraft des Zwischenrelais und: somit die geringste Erregerspannung gegeben, bei der das Relais - noch einwandfrei arbeiten kann/ Eine höhere Erregerspannung kann auf das Zwischenrelais ohne weiteres aufgedrückt werden, doch ist die Grenze hierfür durch die ■· Erwärmung der Spule gegeben. Es zeigt sich, daß,das Zwischenrelais bei einer geringe sten Spannung noch arbeiten kann, welche ungefähr ein,Drittel der höchst zulässigen Span- . , nung beträgt, während das Zitterrelais entsprechend .der mittels des Spannungsrelais ; veränderten J?ederSpannung noch bei wesentlieh niedrigeren Erregerspannungen arbeiten kann. Infolgedessen ist der Regulierbereich des Schneilreglers nicht.von den Reguliergrenzen des Zittefrelais, sondern von den Reguliergrenzen des Zwischenrelais abhängig. . 50,
Durch/die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, den Regelbereich des Schnellreglers wesentlich zu erhöhen, und zwar geschieht dies dadurch, daß im Stromkreis des Zwi-'-.'■. scheiirelais Vorrichtungen angeordnet werden, die den Strom im Zwischenrelais beim Schwanken der Spannung im wesentlichen/ konstant halten. Hierdttrch wird erreicht, daß der Regelbereich des Schnellreglers nur noch yon dem Arbeiten des wesentlich ■■ empfindlicheren Zitterrelais abhängig ist.
In der Fig.'i ist :/die Anordnung eines in seiner Spannung zu regelnden Generators und : eines Schnellreglers dargestellt. Die Erre- .'■ gung b des. Generators a_ wird von einer Er- ' regermaschine c gespeist. Das Feld d der Erregermaschine, ,hat einen Regelwiderstande, der mittels der Kontakte / bald kurzgeschlos-
sen, bald eingeschaltet wird. Die beiden Pole' des Zwischenrelais g liegen unter Zwischenschaltung des Widerstandes h unmittelbar an den Leitungen m, n, die zu den Klemmen der Erregermaschine c führen. Nach der Erfindung wird der Vorschältwiderstand h des . Zwischenrelais g· (vgl. Eig. r) ganz oder zum Teil aus Eisendrahtlampen oder Lampen mit anderem Metallfaden gebildet, deren Wider-
10: stand in hohem Maße von dem durchfließenden Strom beeinflußt wird, und zwar in der Weise, daß bei steigendem Strom sich der Widerstand vergrößert. Die Spule des Zitterrelais k liegt an der Spannung der. Erregermaschine; seine Feder 0 steht aber unter dem Einfluß des Relais^, das an die Spannung des Generators α angeschlossen ist. Wenn jetzt auch die Spannung in weit höherem Maße schwankt, so vermag doch der Schnellregler ordnungsmäßig zu
arbeiten, da die Arbeitsspannung des Zwischenrelais g nur noch in ganz geringem Maße schwankt. . .. -.
Praktische Versuche haben ergeben, daß bei der bisherigen Anordnung der Schnellregler das Zwischenrelais bei einer geringsten' Spannung^ arbeiten kann, die etwa ein Drittel der Höchstspannung beträgt. Dagegen kann bei "der neuen Anordnung die niedrigste Spannung etwa den sechsten Teil der Höchstspannung betragen.'
Ein weiteres Beispiel zeigt1 Fig. 2. Hier ist das Zwischenreläis g in Reihe mit dem Vorschältwiderstand h an die Leitungen m, η angeschlossen. Durch ein besonderes Relais q, das ebenfalls an der .Erregerspannung liegt, wird aber bei Überschreitung einer gewissen Erregerspannung der Vorschältwiderstand h vergrößert, indem das Relais g seinen Anker ' anzieht und dadurch die Kontakte r öffnet, die einen Teil des Vorschaltwiderstandes kurzschlossen. ( '

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zur Erhöhung des Regelbereichs von Schnellreglern nach dem Tirrillprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis . des Zwischenrelais Vorrichtungen eingeschaltet sind, beispielsweise die bekannten Eisendrahtwiderstände oder ähnlich wirkende Vorrich- gen, die den Strom im Zwischenrelais beim Schwanken der Spannung im wesentlichen kostant halten.
2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß parallel zum Zwischenrelais ein Relais geschaltet ist, mittels dessen bei Überschreitung einer gewissen Erregerspannung der Vorschältwiderstand des Zwischenrelais vergrößert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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