DE307249C - - Google Patents
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- DE307249C DE307249C DENDAT307249D DE307249DA DE307249C DE 307249 C DE307249 C DE 307249C DE NDAT307249 D DENDAT307249 D DE NDAT307249D DE 307249D A DE307249D A DE 307249DA DE 307249 C DE307249 C DE 307249C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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- G01R1/20—Modifications of basic electric elements for use in electric measuring instruments; Structural combinations of such elements with such instruments
- G01R1/203—Resistors used for electric measuring, e.g. decade resistors standards, resistors for comparators, series resistors, shunts
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- Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
Description
Ί κ
KATS-ERLICHEs
■ PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf '»selbst- :
induktions- und kapazitätsfreie« Präzisipnswiderstände für Messungen. ■ mit Wechsel-'
strom. Bekanntlich . weisen besonders die ,
' 5 Widerstände /von- höherem/Betrage, wenn sie
, auch nahezu 'Selbstinduktiö.nsfrei hergestellt/ . werden können, doch eine ziemlich / erheb-/
liehe Kapäzitätswirkung/der einzelnen Teile
gegeneinander, wie gegen Erde, auf.-τ. In solchen
Widerständen besteht eine . Phasenver-.: Schiebung zwischen dem. sie durchfließenden
■■'■ Strom und der an sie angelegten Klemmen^·.
spannung. Diese gibt bei fast allen Messungen in Wechselstrommeßbrücken, oder Kom-t
1S pensationsapparaten Anlaß zu .erheblichen
Fehlern.. Störend .ist auch, daß diese Kapa-
:, zitätswirkung sich auf den ganzen Widerstand verteilt,: . Die Phasenverschiebung des/
den Widerstand durchfließenden Stromes gegen
die angelegte Klemmenspannung ändert.
sich längs'des Widerstandes, und dieser läßt
/ sich daher :auch nicht als »Spannungsteiler«
verwenden. Man suchte bisher die Wirkung der Induktivität und der Kapazität der Widerstände
durch besondere Maßnahmen herabzudrücken, entweder durch die sogenannte
Chaperon-Wicklung,. bei der , der. Widerstandsdraht in gleichen, verhältnismäßig'·
kleinen Abschnitten mit abwechselnder Rieh- '
tung aufgewickelt wird,, oder durch die
Gauro-Wicklung, bei dej man j edesmal nach
Vollendung einerWicklungslage mittels eines
' gerade .geführten Drahtes! zurückkehrt und
die folgende Lage an demselben Ende beginnen läßt wie die vorhergehende. Es ist auch
vorgeschlagen worden,. die Kapazität dadurch zu., kompensieren, daß dem:/Widerstand-eine
gewisse Selbstinduktion - ertfeilt wird. Derartige
Widerstände sind 'aber nur.^für einen
bestimmten, eng begrenzten !Frequenzbereich zu' verwenden. Diese Maßregeln«:/ genügen
aber besonders bei Drahtwiderständen von höherem Widerstand keineswegs. .';;Man ging
daher dazu über, Widerstand^; von fiöhem Be-:
trag zu unterteilen, ■ die einiginen Stufen auf 4$
je einer , Widerstandsrolle:!; unterzubringen ' /
und jede einzelne Rolle, mrtieinernv auf eine
bestimmte Spannung zu bringenden metallischen
^ Schutzmantel zu umgeben.// Es ließe
sich dann der Phasenwinkeläzwischen Strom und Spannung auf einen /geringen Betrag., ,
herunterdrücken. - Es wareri :aberi für, jederi ·
einzelnen Fall ziemlich, langwierige Berechnungen zur Feststellung /;der günstigsten
Spannungen für die' einzelnen./Schutzmäntel/ nötig. '■'■ , .'.." .. , ■ ■■■■ f! .■-. ■ ,■■-■' ','■, '·.. ■ ' ' ·■"'·■■
Erfindungsgemäß wird eine vollkommene Ausschaltung des Einflusses '■:', der/Kapazität
des Widerstandsdrahtes dufch. eine solche
Ausbildung eines den Widerstandsdräht in 6Q
seiner ganzen Länge umhüllenden zusammenhängenden- Schutzmantels, erzielt,/daß/ zwi-.
sehen jedem Teilchen des Widerstandsdrahtes und dem ihm/ zunächst lifgendeh Teilchen
des-,Schutzmantels keine oder nur/eine ganz
geringfügige Potentialdifferenz besteht. Es' ' wird dies dadurch erreicht, /daß der Schutzmantel
nicht nur statisch, /wie bisher, aufgeladen wird, also in, seiner/ ganzen Flächedas
gleiche Potential erhält,'^sondern stromführend
gemacht wird. Dabei; soll, im Schutzmantel das gleiche/ Spannungsgefälle entste-
hen wie in dem von ihm umgebenen Widerständsdraht, so daß zwischen jedem Punkt
• des Widerstandsdrahtes und dem ihm nächst gelegenen Punkte des, Schutzmantels keine
merkliche Spannungsdifferenz besteht, sobald ,man dafür sorgt, daß eine passende Stelle
des Widerstandsdrahtes mit dem entsprechenden Teil des Schutzmantels elektrisch
verbunden wird. Es kann dann zwischen
ίο Widerstandsdraht und Schutzmantel kein Kapazitätsstrom fließen. Die Schaltung ist
derart zu treffen, daß der den Schutzmantel durchfließende Strom nur eine zusätzliche
Belastung der Stromquelle darstellt und' die Meßanordnung selbst nicht beeinflußt.
In 'der Zeichnung ist in Fig. 1 der zum Aufbau der neuen Widerstände erforderliche
Widerstandsdraht dargestellt. .Der eigentliche Widerstandsdraht, der z.B. aus Manganin
besteht, bildet den Kern 1. Um diesen herum ist eine dünne Schicht 2 aus Isolationsmasse,
vorgesehen, die ihrerseits von dem- leitenden Metallmantel 3 umgeben wird.
Das Ganze erhält wieder einen Mantel 4 aus Isolationsmaterial. Mante} und Widerstandsdraht
können, von einer Wechselstrom-' quelle beliebiger Art gespeist werden, die,
wie dargestellt,. geschaltet sein kann. Man kann aber auch den Mantel mit einer besonderen
Stromquelle speisen und braucht dann nur an einem Punkte eine Potentialverbindung
mit dem in demselben Querschnitt liegenden Teil des Drahtstückes vorzusehen,
anstatt an zwei Punkten, wie auf der Zeichnung dargestellt. Die Übereinstimmung des
Potentialgefälles in Draht und Mantel ist1, j a
lediglich eine Frage der Abmessungen des letzteren. Die Schichten 2 und 3 können in
sehr verschiedener Weise hergestellt werden.
/Man kann beispielsweise den Widerstands^ draht mit Lack bestreichen und ihm vor dem
vollständigen Trocknen durch Metallpulver ziehen. >
Man kann aber auch den Widerstandsdraht in bekannter Weise mit einem
. 45 Emaillelacküberzug versehen und dann den Metallmantel durch galvanischen Niederschlag,
oder in besonders dünner Schicht durch Niederschlagen mittels Kathodenzerstäubung
herstellen. Der Metallmantel 3 ist möglichst dünn herzustellen, damit der ihn
durchfließende Strom nicht zu stark wird. Es wäre, damit eine unnütze Belastung der
Stromquelle verbunden.
In Fig. ι ist ferner schematisch' darge-
stellt, wie der neue Widerstand zur Messung verwendet werden kann, und zwar ist der
Fall angenommen, daß der den Widerstand selbst durchfließende Strom gemessen werden soll. Zu diesem Zweck wird das eine
Drahtende mit dem Schutzmantel an demselben Ende und mit einem Pol der Stromquelle
verbunden. Das andere Ende des. Widerstandsdrahtes wird an ein Meßinstrument
angeschlossen, dessen anderer Pol an dem anderen Pol der Stromquelle liegt, während
das entsprechende. Ende : des Schutzmantels
durch eine ' das Meßinstrument umgehende Leitung von entsprechendem Widerstand
ebenfalls an diesen Pol .gelegt wird. Bei
Hochspannung könnte z. B. auch der eine Pol sowie das eine Ende der Meßanordnung
ebenfalls an Erde gelegt v werden, während der andere Hochspannungspol mit dem anderen
Ende der Anordnung verbunden ist.' Da zwischen dem Wider standsdräht und dem.
ihn Umgebenden Schutzmantel an keiner Stelle ein Spannungsunterschied besteht,
also keine Kapazitätsströme zwischen ihnen fließen können, mißt das Instrument tatsächlich
nur den durch den reinen Öhmschen Widerstand bedingten Strom. Das wäre
nicht der Fall, wenn der Schutzmantel 3 nur statisch in seiner ganzen Fläche auf dasselbe
Potential aufgeladen würde. : Dann müßten ' '
zwischen Widerstandsdraht und Schutzmantel
Ströme fließen, die von dem Meßinstrument mitgemessen würden. : ·
. In Fig. 2 ist;dai-gestellt, wie' für den Fall, daß der Widerstand nach vorliegender Erfindung als Spannungsteiler dienen soll, die Schutzmantel und Drahtseelen der einzelnen Abteilungen, in die der Gesamtwiderstand unterteilt ist, miteinander verbunden werden. Hierbei ist der Übersicht halber der mit dem Schutzmantel umhüllte Draht in gegenüber dem. Wickelungsträger, stark vergrößertem Maßstabe gezeichnet, und es sind nur einige wenige Windungen angedeutet. In Wirklichkeit erhält jede einzelne Abteilung eine große ,Anzahl von Windungen des neuen Wider-Standsdrahtes nach Fig. 1, der die üblichen Widerstandsdrähte an Stärke kaum- über- , trifft. Die Figur zeigt, wie der mit einem besonderen, stromführenden Schutzmantel versehene Widerstandsdraht genau wie die bisherigen, unbewehrten Drähte in bekannter ' Weise1 zur Verringerung der Eigeninduktivität in einzelnen Abteilungen bifilar gewickelt wird. Der Deutlichkeit halber ist hierbei der Schutzmantel 9 der einen /Leitung 10 jeder bifilaren Schleife ausgezogen, der Mantel 11 der anderen Leitung 12 gestrichelt dargestellt. Ferner zeigt die Figur eine Abzweigstelle 13 bei Verwendung des Widerstandes als Spannungsteiler. Es werden hierbei die zusammengehörigen Enden zweier miteinander verbundener Unterabteilungen folgendermaßen verbunden: Sowohl die stromführenden' Schutzmäntel wie auch die beiden Enden der Drahtseelen sind unter sich elektrisch verbunden, die Drahtseele aber von dem Schutzmantel isoliert und an
. In Fig. 2 ist;dai-gestellt, wie' für den Fall, daß der Widerstand nach vorliegender Erfindung als Spannungsteiler dienen soll, die Schutzmantel und Drahtseelen der einzelnen Abteilungen, in die der Gesamtwiderstand unterteilt ist, miteinander verbunden werden. Hierbei ist der Übersicht halber der mit dem Schutzmantel umhüllte Draht in gegenüber dem. Wickelungsträger, stark vergrößertem Maßstabe gezeichnet, und es sind nur einige wenige Windungen angedeutet. In Wirklichkeit erhält jede einzelne Abteilung eine große ,Anzahl von Windungen des neuen Wider-Standsdrahtes nach Fig. 1, der die üblichen Widerstandsdrähte an Stärke kaum- über- , trifft. Die Figur zeigt, wie der mit einem besonderen, stromführenden Schutzmantel versehene Widerstandsdraht genau wie die bisherigen, unbewehrten Drähte in bekannter ' Weise1 zur Verringerung der Eigeninduktivität in einzelnen Abteilungen bifilar gewickelt wird. Der Deutlichkeit halber ist hierbei der Schutzmantel 9 der einen /Leitung 10 jeder bifilaren Schleife ausgezogen, der Mantel 11 der anderen Leitung 12 gestrichelt dargestellt. Ferner zeigt die Figur eine Abzweigstelle 13 bei Verwendung des Widerstandes als Spannungsteiler. Es werden hierbei die zusammengehörigen Enden zweier miteinander verbundener Unterabteilungen folgendermaßen verbunden: Sowohl die stromführenden' Schutzmäntel wie auch die beiden Enden der Drahtseelen sind unter sich elektrisch verbunden, die Drahtseele aber von dem Schutzmantel isoliert und an
sie der ebenfalls vom Schutzmantel isolierte: ; Abzweigdraht 13 angeschlossen.:. ;
'.·■ In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform
des Erfindungsgedankens dargestellt.. Um
eine Platte 5 aus Isolationsmaterial in der be-. kannten Form, ist in einer. Lage der. Widerstandsdraht'6
aufgewickelt. Um das Ganze.
herurn wirdeine.Isolatioiisschicht 7 angeord-
: net, auf der schließlich wieder eine zweite
10. Läge 8 ,aus Widerstandsdraht aufgewickelt
is,t. Diese zweite Lage wird vorzugsweise
aus wesentlich dünnerem Draht hergestellt und wird, an, dem einen Ende mit der inneren Wicklung verbunden. Die innere Wick-
15: lung stellt den eigentlichen Widerstand dar, die äußer« Wicklung "den >
Schützmantel, längs dessen ein solcher- Spannungsabfall
'.'■ herrscht, daß, zwischen den -gegenüberliegenden Drähten der inneren und der äußeren
Wicklung keine Poteritialdifrerenz besteht.
Claims (2)
1. Widerstand für Messungen mit Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet,
"daß der eigentliche zur Messung dienende' Widerstandskörper von einem zweiten,
von ihm isolierten, ebenfalls stromdurchflossenen Widerstandskörper umgeben
wird, der das gleiche Spannungsgefälle
aufweist und in einem Punkte mit dem
zugeordneten Punkt des ersten Wider-Standes elektrisch verbunden wird,'zu dem
Zwecke, die Spannungsdifferenz zwischen dem Widerstandskörper und seinem
Mantel in der ganzen Ausdehnung auf ein unschädliches ; Maß herabzusetzen. ,
2. Widerstand nach Anspruch 1, bei
dem der in . feiner Lage aufgewickelte ■Widerstand von einer zweiten, von der
ersten isolierten, als. Mantel dienenden Lage umgeben wird. 4°.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
..1
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307249C true DE307249C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307249D Active DE307249C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307249C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962914C (de) * | 1952-01-22 | 1957-05-02 | Licentia Gmbh | Abgeschirmter Hochohmwiderstand zur genauen Messung der Groesse und Phasenlage hoher Wechselspannungen |
| DE964624C (de) * | 1952-01-22 | 1957-05-23 | Licentia Gmbh | Hochohmwiderstand fuer Hochspannungsmessung |
-
0
- DE DENDAT307249D patent/DE307249C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962914C (de) * | 1952-01-22 | 1957-05-02 | Licentia Gmbh | Abgeschirmter Hochohmwiderstand zur genauen Messung der Groesse und Phasenlage hoher Wechselspannungen |
| DE964624C (de) * | 1952-01-22 | 1957-05-23 | Licentia Gmbh | Hochohmwiderstand fuer Hochspannungsmessung |
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