DE307239C - - Google Patents

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DE307239C
DE307239C DENDAT307239D DE307239DA DE307239C DE 307239 C DE307239 C DE 307239C DE NDAT307239 D DENDAT307239 D DE NDAT307239D DE 307239D A DE307239D A DE 307239DA DE 307239 C DE307239 C DE 307239C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/0002Means for connecting central heating radiators to circulation pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVi 307239 ^ KLASSE 36 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1916 ab. Längste Dauer: 15. September 1930.
In dem Patent 306218 ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Unschädlichmachung örtlicher Überdrücke in den Rückleitungen von Warmwasserheizungen beschrieben, Die Unschädlichmachung erfolgt dabei dadurch, daß man an den Knotenpunkten eine injektorartige Saugwirkung, auf den unter niederem Druck stehenden Rückleitungsteil ausübt und sich hierzu eines Düsenstückes bedient, das dem höheren Druck untersteht und mit seiner verengten Düsenöffnung nach der Stromrichtung gewendet ist.
Dies Verfahren kann auch bei !Niederdruckdampfheizungen Anwendung finden, um ein Entlüften der in der Dampfstromrichtung weiter abliegenden Heizkörper unter Vermeidung der sonst hierzu verwendeten Dopppelregelungsventile, Stauer oder Niederschlagwasserableiter sicherzustellen. .
Dabei "wird bei Niederdruckdampfheizungen mit unterer Dampfverteilung eine Düsenanordnung wie bei dem Knotenpunktgehäuse T1 (Fig. 2) und ' bei Niederdruckdampfheizungen mit oberer Dampfverteilung eine Düsenanordnung wie bei dem Knotenpunktgehäuse T verwendet. . ■ In der Zeichnung sind diese für die beiden Dampfverteilungsarten in Betracht kommenden Knotenpunktgehäuse mit T1 und T bezeichnet und in den Fig. 2 und 3 in je einem senkrechten Schnitt dargestellt. Bei beiden wird die Düse i jeweils an die unter höherem Druck stehende Niederschlagwasserleitung angeschlossen und übt, wenn sie von dem zurückfließenden Niederschlagwasser durchflossen wird, auf die andere mit dem Knotenpunktgehäuse verbundene, unter geringerem Druck stehende Niederschlagwasserleitung eine Saugwirkung aus. Dadurch wird' die Entlüftung ; der in der, Dampfstromrichtung bei Unterverteilung höher und bei Oberverteilung tiefer liegenden. Heizkörper sichergestellt. Y
Durch Fig. ι ist diese Art der ; Entlüftung an einer mit unterer Dampfverteilung versehenen Dampfheizung dargestellt. ■ a2 ist d;e Niederschlagwasserleitung, an deren Knotenpunkten ^1 und d2 sich Düsen nach Fig. 2 befinclen.
Da der Dampfdruck vom Kessel gegen die Enden zu abnimmt, ist der Druck in der Dampfleitung beim Knotenpunkt 1 größer als bei dem Knotenpunkt 2. Dementsprechend ist auch, wenn keine Regelung stattfindet, der Druck in der Niederschlagwasserleitung bei ^1 größer als bei· d2. Dadurch wird eine Entlüftung des' Heizkörpers H2 ohne Verwendung von Düsen verhindert. Durch die Einschaltung der Düsen nach Fig. 2 dagegenJwird,bei ä,x durch das zur Niederschlagwasserleitung aus dem Heizkörper JEZ1 strömende Niederschlag-
wasser in der Leitung a% ein Unterdruck erzeugt, welcher den schädlichen Überdruck nicht nur aufhebt, sondern sogar noch eine die Entlüftung des Heizkörpers H2 fördernde Saugwirkung erzeugt.
Bei oberer Dampfverteilung ist der Druck in -dem Knotenpunkt d2 der Dampfleitung größer als in dem Knotenpunkt äv derselben. Dementsprechend ist, wenn keine Regelung
ίο stattfindet, der Druck in der .Niederschlagwasserleitung bei d2 größer als bei Ax. Es muß daher für solche mit oberer Dampf verteilung versehene Dampfheizungen eine Düse nach Fig. 3 am Knotenpunkt dx verwendet werden.
Die Düsenkörper T und T1 werden in beiden Fällen mit ihren Seitenstutzen ν an die von dem Heizkörper H1, H2... nach der Niederschlagwasserleitung führende Verbindungsleitung y angeschlossen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Nutzbarmachung- örtlicher Überdrücke in den Knotenpunkten der Rückleitung nach Patent 306218 bei Niederdruckdampfheizungen, dadurch gekennzeichnet, daß der in der einen Zweigleitung herrschende höhere Druck zur Erzeugung einer die Entlüftung fördernden Saugwirkung in der anderen Zweigleitung mittels in den Knotenpunkten eingebauter Düsen benutzt wird.
2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Knotenpunkten der Falleitungen und Heizkörperanschlußleitungen je eine Düse mit ihrer Mündung in_' der Strömungsrichtung liegend angeordnet ist, welche dem höheren Druck der Dampfzuleitung untersteht. . .' ..
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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