DE306571C - - Google Patents

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DE306571C
DE306571C DENDAT306571D DE306571DA DE306571C DE 306571 C DE306571 C DE 306571C DE NDAT306571 D DENDAT306571 D DE NDAT306571D DE 306571D A DE306571D A DE 306571DA DE 306571 C DE306571 C DE 306571C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES /I
PATENTAMT,
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung fester· Massen aus körnigem oder sonstigem, Feingut, wie z. B. Eisenerz, Flugstaub, Pyritabbränden, Hämatit, Magneteisenerz, titanhaltigen oder sonstigen Erzen oder Kohlenklein usw., wobei als Bindemittel der sogenannte Holzteer, d.i. der, als Rückstand bei der trocknen Destillation des Holzes (Holzverkohlung, Holzgeistgewinnung) erhaltene
ίο teerige Abfallstoff, dient. Diese Massen können vorteilhaft in Hoch- oder anderen öfen verwendet werden. ■
Man hat schon vorgeschlagen, Erze oder Brennstoffe auf Preßlinge zu verarbeiten, indem man als Bindemittel Kalk zusammen mit Holzteer und Wässerglas verwendete. Demgegenüber wird nach der vorliegenden Erfindung Holzteer ausschließlich, also ohne Zusätze, wie Kalk, Wasserglas u. dgl., als Bindemittel benutzt, -und die geformte oder gepreßte Masse . wird dann einer kurzen Erhitzung auf etwa 3000 C unterworfen. Auf diese Weise werden harte und gut verwendbare Preßlinge erhalten.'
as Um beispielsweise Preßlinge aus Flugstaub (oder anderem körnigen Gut) zu erhalten,; wird das Gut mit Holzteer vermischt und so gebunden. Praktisch ist gefunden worden, daß man mit etwa 6 bis 8 Prozent Holzteer, auf das Gewicht des Flugstaubes bezogen, brauchbare Flugstaubbrikette herstellen kann. Je nach den besonderen Verhältnissen und der gewünschten Festigkeit kann die Menge des Teeres größer oder kleiner genommen werden. ■
Der Holzteer wird so weit erwärmt, daß er die Viskosität von schwerem Mineralöl erlangt, und dann mit dem körnigen usw. Gut in irgendeiner geeigneten Mischvorrichtung vermischt. Das Gemisch wird hierauf in geeigneten Pressen zu Briketten von gewünschter Größe geformt und diese noch während kurzer Zeit (etwa 10 bis 15 Minuten) auf etwa 300 ° C erhitzt. Nach dem Erhitzen erhält man feste, gut geformte Brikette, die aus dem körnigen Gut, überall fest zusammengehalten durch das Holzteerbindemittel, bestehen.
Die beim Erhitzen von Holzteer entwickelten Dämpfe sind bekanntlich unangenehm und stechend. Wenn aber ein mit Holzteer als Bindemittel hergestelltes Brikett in der angegebenen Weise erhitzt wird, werden . solche unangenehmen Dämpfe nicht abgegeben.
Beim Brikettieren anderer Stoffe wird in ähnlicher Weise verfahren, wobei je nach der Beschaffenheit des zu behandelnden Gutes und der zu erzielenden Brikette Mengen des Bindemittels verwendet werden können, die zwischen etwa 4 und 10 Prozent vom Gewicht des Gutes wechseln. ■
Die so erhaltenen Massen sind hart, dauerhaft und ziemlich wasserfest; ; sie behalten auch bei höheren Temperaturen ihre Form und zeigen kaum irgendwelche Abnutzungsyerluste. .. : ' '",-'.: ;·.,■:; ■■■.-'■ ■ Für einige Zwecke können die, Brikette
auch nur in einer trocknen Atmosphäre genügend lange bei gewöhnlicher Temperatur stehengelassen werden. λ

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung fester, für die ,Weiterverarbeitung in Öfen usw. brauchbarer Massen aus Feingut unter Verwen- .' dung von Holzteer als Bindemittel, da- ;: durch gekennzeichnet, daß als Bindemittel 10; ausschließlich Holzteer benutzt wird, und daß die geformte oder gepreßte Masse einer kurzen Erhitzung auf etwa 300 ° C unterworfen wird.
    ncnUN. gedruckt in der
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