DE305340C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T13/00—Sparking plugs
- H01T13/20—Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
- H01T13/24—Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation having movable electrodes
Landscapes
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Zündkerzen
für A^erbrennungsmotore und insbesondere
auf solche Zündkerzen, welche gleichzeitig als Kompressions- und Einspritzventil dienen.
·> Zufolge der Erfindung ist das untere Ende
der Niederschraubspindel der Zündkerze als Kegelventil -ausgebildet, das durch eine Feder
in den scharfkantigen Sitz hineingedreht wird, und an welchem die eine der Elektroden
derart angeordnet ist, daß bei völlig geöffnetem Ventil die Funkenstrecke unterbrochen
ist. . ■ ■
Durch diese Einrichtung wird gegenüber den bisher bekannt gewordenen Zündkerzen
1S eine Reihe von Vorteilen erreicht: Der Abschluß
des Inneren der Zündkerze gegen den Zylinder liegt möglichst weit unten nahe der
Funkenstrecke, so daß heiße Gase in das Innere der Zündkerze nicht hochsteigen und
dadurch die Porzellanisolierung zum Springen bringen können; durch völliges öffnen
der Ventilspindel wird gleichzeitig die Funkenstrecke zwischen den Elektroden unterbrochen;
die mit dem Kompressions- und Einspritzventil innig vereinigte Zündkerze
nimmt in ihrem Aufbau nicht mehr Platz ein, als die bisher verwendete Zündkerze und hat
dieselbe Schlüsselweite wie diese; der selbsttätige Schluß der Zündkerze wird durch eine
Spiralfeder herbeigeführt, die außerdem die Spindel in der Schlußstellung festhält, so daß
Bedienungsfehler völlig ausgeschlossen sind; das in den scharfkantigen Sitz sich selbsttätig
drehend hineinschnellende Kegelventil bewirkt einen unbedingt dichten und zuverlässigen
Schluß, der auch durch Ruß ο. dgl. nicht verhindert werden kann; Petroleum, Benzin
o. dgl. kann bequem eingespritzt und es können dadurch gleichzeitig die Elektroden gereinigt
werden, ohne daß diese herausgeschraubt werden müßten.
Es sind Zündkerzen bekannt geworden, welche ein Kegelventil aufweisen, das durch
eine Feder in achsialer Richtung ohne gleichzeitige Drehung in den entsprechend kegelförmigen
Sitz gedrückt wird. Diesen gegenüber unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß das die Fortsetzung einer Schraubspindel bildende Kegelventil durch
eine Feder in einen scharfkantigen Sitz sich hineindreht, so daß im Gegensatz zu der
Flächendichtung der eben erwähnten Zündkerze hier eine stets sicher und zuverlässig
wirkende Liniendichtung das Innere der Kerze gegen den Zylinder absperrt.
Es sind ferner Zündkerzen bekannt gewor- den, mit denen der Kompressionshahn in einem
besonderen seitlichen Ansatz des Gehäuses der Zündkerze untergebracht ist. In diesem Falle
nimmt die Zündkerze einen weit größeren Raum ein als die Zündkerze nach der vorliegenden
Erfindung. Auch fehlen bei dieser Zündkerze der selbsttätige Schluß des Ventiles
und die Möglichkeit, durch vollständiges Öffnen des Ventiles die Funkenstrecke zu
unterbrechen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in einem
senkrechten Schnitt dargestellt, und z\var in
Fig. ι in Schluß-, in Fig. 2 in Offenstellung ■ des Ventils.
Die äußere Mutter α wird in den Zylinderkopf eines Motors eingeschraubt, b ist eine
Schraubenmutter, welche die Isolierung c und durch diese das Einsatzstück d festhält, indem
eine Mutter e mit zwischengelegten Isolierringen / die Teile b, c und d fest gegeneinander
zieht. In dem .Einsatzstück d dreht sich die Spindel g mit Gewinde, so daß sie
mit ihrem unteren, in eine kegelförmige Spitze auslaufenden Ende sich, in die scharfkantige
öffnung h eindrehen und so einen unbedingt dichten Verschluß herbeiführen
kann. Durch eine Spiralfeder i wird diese Spindel immer in die Schlußstellung gedreht
und in dieser festgehalten. In die kegelförmige Spitze der Spindel g ist ein aus geeignetem
Material bestehender Stift ft, der die eine Elektrode bildet, eingesetzt. Die andere Elektrode wird durch das untere Ende
des Gehäuses α gebildet, welches zu dem Zwecke in sternförmig-e Zacken oder Spitzen
auslaufen kann.
Die Spindel g besitzt eine Längsbohrung I
und Querbohrungen in und trägt an ihrem oberen Ende einen Trichter, durch den Benzin
o. dgl. in den Zylinder eingespritzt werden kann. Das Kabel wird an der Mutter e befestigt
oder mit der Spindel g in leitende Verbindung gebracht. Der elektrische Strom
nimmt seinen Weg durch die Spindel g und springt zwischen der Elektrode k und dem
Gehäuse α als Funke über. Fig. 2 läßt erkennen,
daß bei völlig geöffnetem Ventil die Funkenstrecke unterbrochen ist.
Eine Rußbildung kann nicht stattfinden, da beim Aufdrehen der Spindel g und Einspritzen
von Benzin dieses durch die Kanäle /, in in den Raum η gelangt und sodann
die Elektroden passiert und. diese dadurch' reinigt.
Selbstverständlich kann der Trichter anstatt an der Spindel auch an der Seite des
Gehäuses angebracht und durch einen Kanal mit dem Raum η verbunden sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ,Gleichzeitig als Zündkerze dienendes Kompressions- und Einspritzventil für Verbrennungsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende ,der Niederschraubspindel als Kegelventil ausgebildet ist, das durch eine Feder in den scharfkantigen Sitz hineingedreht wird und welches die eine der Elektroden derart trägt, daß bei völlig geöffnetem Ventil die Funkenstrecke unterbrochen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt ito der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE305340C true DE305340C (de) |
Family
ID=558861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT305340D Active DE305340C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE305340C (de) |
-
0
- DE DENDAT305340D patent/DE305340C/de active Active
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