DE305076C - - Google Patents
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- D07B—ROPES OR CABLES IN GENERAL
- D07B5/00—Making ropes or cables from special materials or of particular form
- D07B5/02—Making ropes or cables from special materials or of particular form from straw or like vegetable material
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- D07—ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
- D07B—ROPES OR CABLES IN GENERAL
- D07B1/00—Constructional features of ropes or cables
- D07B1/02—Ropes built-up from fibrous or filamentary material, e.g. of vegetable origin, of animal origin, regenerated cellulose, plastics
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Description
AUSGEGEBEN
12. JUNI 19»
12. JUNI 19»
und Seilerware.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung des durch das Patent 302410
unter Schutz gestellten Verfahrens zur Herstellung von Seilerwaren. Diese nach dem
Hauptpatent hergestellte Seilerware läßt bei ihren zahlreichen Vorteilen trotzdem eine
große Beweglichkeit vermissen, da die stufenweise gesteigerte Spannung dem Enderzeügnisse
eine gewisse Härte verleiht.
Um diesen Üb.elstand zu beseitigen, kommt es darauf an, beim Aufbau der gemäß dem
Hauptpatent hergestellten Seilerware die einzelnen, durch die. Spannung etwas starren
Komponenten bei de,r stuienweisen Verseilung mit einem einerseits noch härteren,Gut, das
zwar starrer aber glatter ist als das unter
, stufenweiser Spannung verseilte Papiergarn Und andererseits das Bestreben hat, die einmal
angenommene,, gedrehte Lage unter Klammejwirkung, dauernd beizubehalten, zusartinj&özuhringen,
wobei dann der unerwartete Erfolg auftritt, daß, dieses härtere aber glattere
Gut eine größere Bewegbarkeit dem Enderzeugnisse vermittelt, zumal wenn ein ebensolches
glattes, ein Gleiten der Rundschläge zulassendes Gut als Kern oder Seele für diese derart kombinierten Rundschläge Verwendung findet. Als besonders geeignetes
Gut hierfür haben sich Därme von Tieren erwiesen, die allein oder mit anderem Gut
zusammengedreht sowohl in den mit Papiergarn zusammengearbeiteten Rund schlagen als
auch in der Mitte der Seilerware als Kern angeordnet werden, hierbei der Gesamtanördnung
sowohl eine erhöhte Festigkeit als auch durch Adhäsionsminderung eine große Biegsamkeit
verleihend, indem die natürliche glatte Beschaffenheit gedrehter und in anders geartetem Gute eingebetteter Darmsaiten dazu
benutzt wird, die Beweglichkeit und Schmiegsamkeit des Enderzeugnisses zu fördern, während
gleichzeitig die Eigenart gedrehter Darmsaiten, die ihnen durch Dr'ehung einmal gegebene
Lage dauernd beizubehalten,- dazu dient, die. Haltbarkeit der Seilerware durch
Aufrechterhaltung der Spannung, trotz des Gleitens der Komponenten, zu erhöhen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demgemäß eine Seilerware aus. Papier- bzw.
Zellulosegarn, die in stufenweiser Spannung hergestellt, dabei aber mit in den Rundschlägen
vorgesehenen zusammengedrehten Darmsaiten sowie mit einem aus. Darmsaiten
gebildeten, möglichst glatten Kern versehen is;t, -'.''. ■
Nachdem im Verseilungsverfahren die dünnen Einzelfäden aus Papiergarn o. dgl. zu dickeren
Schnüren prall aneinanderstoßend unter gesteigerter, stufenweiser Spannung mit zusammengedrehten
Darrrisaiten gegenseitig pressend zusammengebracht wurden, derart, daß ein Aufspringen der Drehung sowohl in den
Claims (2)
- einzelnen Papier- oder Zellulose fäden sowie in den zusammengedrehten Darmsaiten, als auch in den Litzen infolge dieser gegenseitigen■ Pressung jder. F1Me1B 2 Urtd Därme sowie ' deraus beiden bestehenden JLjtzen verhindert ist,entsteht ;.5&l VeSnehil z-weckmäßigerweise nur aus zusammengedrehten, glatten Darmsaiten gebildeten Kern eine Seilerware, die nicht nur eine feste, pralle, sich gegenseitig pressende,ίο aber ein Gleiten der Komponenten zulassende Lagerung in den Litzen zeigt, welche selbst bei starker plötzlicher Beanspruchung ein Reißen des Seiles o. dgl. verhütet, sondern die gleichzeitig auch eine große Schmiegsarrikeit und Beweglichkeit aufweist, so daß diese Seilerware Verwendung bei Bcfestigungs- und Haltevorrichtungen der Luftschiffe, als Kabel für Fesselballons finden kann, wo eine große Schmiegsamkeit und Beweglichkeit der Seilerware von Vorteil ist. Es entsteht hier, eine Adhäsionsminderung unter den sich klammernd haltenden Komponenten.Hierbei ist zu beachten, daß die zusammengedrehten, ebenso wie die mit Papiergarnfäden unter erhöhter Spannung verseilten Darmsaiten infolge der ihnen anhaftenden natürlichen Eigenart, die ihnen einmal durch Drehungj gegebene Lage ständig beizubehal-. ten, dazu beitragen, die dem Enderzeugnisse verliehene". Spannung ' dauernd "* aufrechtzuer-- halten, wodurch eine Erhöhung der Haltbarkeit herbeigeführt wird.Diese erhöhte Festigkeit und dabei gleichzeitig erzielte Schmiegsamkeit der neuen Sciler- ware durch eine sich gegenseitig pressende, pralle, trotzdem ein Gleiten zulassende Lagerung der Fäden und Darmsaiten in den Litzen und der auf glatten Darmsaitenkern prall auflagernden Litzen im' Seile, wird also dadurch erreicht, ~ ^daß die Verseilung' der Papier- oder Zellulosegarne sowie der· Darmsaiten unter einer die Spannung stufenweise erhöhenden Verarbeitung vorgenommen wird, wobei die gegenseitige Pressung der Einzel-4S teile unter gesteigerter Spannung gemäß dem vorliegenden Verfahren insofern eine eigenartige ist, weil hier glatte Komponenten (Darmsaiten als Rundschläge der Litzen und als Seele der' Seilerware) mit aus Zellstoffaser gebildetem, gegenüber Darmsaiten eine größere Adhäsion zeigendem Gut (Papiergarn oder Textilien) ^zusammengearbeitet wurden und hierbei eine große Biegsamkeit der Seilerware ergaben, ohne die Spannung herabzumindern, sondern im Gegenteil diese Spannung unter Benutzung ■der natürlichen Eigenschaften gedrehter Darmsaiten auch im gedrehten Papiergarn aufrechterhalten.Gemäß der Erfindung können je nach Wahl der kombinierten Rundschläge oder des ganz j oder teilweise aus Darmsaiten gebildeten Kernes Seilerwaren von größerer oder geringerer' Schmiegsamkeit, dem jeweiligen Verwendungszwecke entsprechend, hergestellt Werden.Die gemäß dem vorliegenden Verfahren hergestellte Seilerwa're aus Papiergarn- oder Zellulosegarnfäden in Vereinigung mit Darmsaiten kann 'in den verschiedensten ■ Ausführungsformen hergestellt und für die verschiedensten Zwecke Verwendung finden. So kann eine derartige Seilerware als Tau, Kabel, Seil, als Zugseil, als Transmissionsseil, als Kabelleine, als Zugleine, als Roll- und Laufkabel, als Pferdestrang, als Schnur usw. Verwendung finden, wobei auch Textilfaden mit Verwendung finden mögen. Selbstverständlich ergibt .das aus Darmsaiten und Papiergarn unter stufenweiser gesteigerter Spannung hergestellte Erzeugnis eine Seilerware von bedeutender Festigkeit':und Beständigkeit, die infolge der sich pressenden, prallen Lagerung ihrer Komponenten auch bd Feuchtwerden der Seilerware durch Regen ο. dgl. keinerlei schädliche''Beeinflussung zeigt." ' ' ' '.''':,."'■ '"—:':v Patent-Ansprüche: ' ' ;I.Verfahren zur Herstellung von Seilerware aus Papier- oder Zellstoffgarn nach · Patent 302 410, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier- öder Zellulosegarn mit tierischen Darmsaiten vereinigt · und die einzelnen Komponenten der sich'stufen-"· "weise steigernden Spannung während der < Verarbeitung unterworfen werden.
- 2. Seilerware', z. B. Tauwerk, Kabel, Seil, Pferdestrang, Trosse, Schnur o. dgl., welche nach dem gemäß Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahren hergestellt ist, da- : durch gekennzeichnet, daß sie als Seele oder Kern eine oder mehrere, ganz ^oder teilweise aus glatten Darmsaiten gebildete glatte oder litzenartige Einlägen erhält, um welche sich die Rundschläge oder '-Litzen infolge der ihnen gegebenen stufenweisen Spannung zwar prall pressend,..aber bei Bewegung der Seilerware gleitend herumlegen. ■■-''.■■'■■' '■"■ ■" ·-"-'':- ■■
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE305076C true DE305076C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
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