DE3047656C2 - Bürstenwalze, insbesondere für Kehrmaschinen - Google Patents

Bürstenwalze, insbesondere für Kehrmaschinen

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DE3047656C2
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axial
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Walter Västerås Droeser
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B7/00Bristle carriers arranged in the brush body
    • A46B7/04Bristle carriers arranged in the brush body interchangeably removable bristle carriers

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  • Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bürstenwalze, insbesondere für Kehrmaschinen, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bürstenwalzen dieser Gattung sind so konstruiert, daß die Borstenschienen schnell und bequem mit einfachen Hilfsmitteln ausgewechselt werden können, ohne daß die Bürstenwalze von der Kehrmaschine bzw. dem sie tragenden Rahmen abgenommen werden muß. Häufig sind mehrere Borstenschienen hintereinander in eine axiale Führung eingeschoben, um die ganze Breite einer Bürstenwalze zwischen den beidseitigen, die Borstenschienen sichernden Haltegliedern auszunützen.
Bei einer aus der DE-AS 10 57 562 bekannten Bürstenwalze sind zur Halterung der Borstenschienen an den einzelnen Ringscheiben an deren Umfang von den Ringscheiben abgebogene, parallel zur Scheibenachse sich erstreckende Flansche vorgesehen, zwischen denen die Borstenschienen mittels zusätzlicher Z-förmig geformter Haltestücke und eingeschlagener Keile eingespannt sind, so daß die Borstenschienen gegen eine radiale Ablösung gesichert sind. Um eine einzelne Borstenschiene auswechseln zu können, müssen an jeder Ringscheibe die Keile ausgetrieben und so die Halterungen gelöst werden, damit eine Borstenschiene vorzugsweise in radialer Richtung abgenommen werden kann. Solche Halterungen sind nicht nur aufwendig, das Auswechseln einer Borstenschiene ist auch zeitraubend, ganz abgesehen davon, daß sich die einzelnen Bürsten im wesentlichen gleichmäßig abnützen und daher beim Auswechseln der Borstenschienen die Halterungen jeder einzelnen Borstenschiene gelöst werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei Bürstenwalzen der eingangs genannten Gattung das Einspannen und Auswechseln der Borstenschienen zu vereinfachen und dadurch zu erleichtern, daß die Halteglieder von der Bürstenwalze nicht abgenommen zu
to werden brauchen, vielmehr an dieser so angeordnet sind, daß beliebige Borstenschienen gleichzeitig aus ihren axialen Führungen stirnseitig herausgezogen werden können. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den
:5 Mitteln gelöst, die die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1, vorteilhafterweise in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 2 bilden.
Die erfindungsgemäße Bürstenwalze weist an dem
einen stirnseitigen Ende der Walze ein einen Anschlag bildendes Halteglied in Gestalt eines drehbar gelagerten Schließrings auf, der an seinem Umfang eine Aussparung besitzt, durch die eine Borstenschiene aus ihrer axialen Führung herausgezogen bzw. in diese einge schoben werden kann, wenn die Aussparung sich in ei ner mit der betreffenden axialen Führung fluchtenden Lage befindet Noch erfolgter Auswechslung einer Borstenschiene oder auch einer Mehrzahl von Borstenschienen wird der Schließring um einen solchen Winkel- betrag gedreht, daß die Aussparung sich zwischen zwei axialen Führungen befindet In dieser neutralen Stellung wird der Schließring mit einem beispielsweise federbelasteten Splint verriegelt. Das Auswechseln einer Borstenschiene oder einer Mehrzahl von Borstenschienen kann auf diese Weise sehr schnell mit wenigen einfachen Handgriffen ausgeführt werden, ohne daß irgendwelche Teile der Bürstenwalze abgenommen werden müssen. Hierbei ist auch die Gefahr einer falschen Montage vermieden sowie die Gefahr., daß «einer der Bolzen nicht eingeschraubt oder nicht fest genug angezogen wird. Auf diese Weise wird eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet, was bei mit hoher Drehzahl rotierenden Bürstenwalzen von besonderer Bedeutung ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der er findungsgemäßen Bürstenwalze in schematischer Weise dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen-Achsenschnitt des einen Endes der einen Schließring aufweisenden Bürstenwalze;
Fig.2 einen Schnitt nach der Schnittlinie 2-2 der
F i g. 1;
F i g. 3 eine Teilansicht des Schließrings in verriegelter Stellung;
F i g. 4 eine Teilansicht des Schließrings in einer eine Borstenschiene in ihrer axialen Führung freilegenden Stellung;
F i g. 5 eine Seitenansicht der in F i g. 1 gezeichneten stirnseitigen Endteile der Bürstenwalze in einer Lage, in der die Aussparung des Schüeßrings und eine weitere Aussparung in dem dem Schließring benachbarten Stirnseitenteil der Bürstenmaschine mit einer axialen Führung einer Borstenschiene fluchtet.
Die Achse der Bürstenwalze 10 wird durch ein Rohr 12 gebildet, das an seinen beiden Enden starr mit einem Lagerzapfen 14 verbunden ist, der in einem Lagerget>5 häuse 16.-) eines Stirnseitenteils 16 gelagert ist.
Am Umfang des Rohrs 12 sind durch U-Schienen 18 gebildete Längsrippen vorgesehen, so daß auf das Rohr 12 aufgeschobene, den U-Schienen 18 entsprechende
\ussparungen aufweisende Ringscheiben 20 drehfest nit dem Rohr 12 verbunden sind. Jede Ringscheibe 20 weist an ihrem Umfang eine Anzahl gleichmäßig verteilter randoffener Aussparungen auf, in die ein Paar einander gegenüberliegender U-Schienen 22, 24 eingeschweißt sind. Diese U-Schienenpaare bilden eine axiale Führung 26, die sich über die ganze Länge der Bürstenwalze erstreckt.
In jede dieser axialen Führungen 26 ist eine Mehrzahl von Halterungen für Borstenbüschel 30 tragenden Borstenschienen 28 eingeschoben, die aus zwei miteinander verschweißten U-Schienen 28a und 28fc bestehen.
Auf einem mit dem stimseitigen Ende des Rohrs 12 verbundenen Innenring 32a ist der scheibenförmige Schließring 32 gelagert, der an seinem Umfang eine randoffene Aussparung 34 aufweist Diese Aussparung kann durch Drehen des Schließrings 32 in eine mit einer axialen Führung 26 fluchtende Lage gebracht werden. Die Größe und Gestalt der Aussparung 34 ist, wie aus Fig.4 ersichtlich ist, so bemessen, daß eine Borstenschiene 28 durch die Aussparung hindurchgleiten kann.
In dem dem Schließring 32 benachbarten Stimseitenteil 16 der Bürstenmaschine ist eine Aussparung 16i> vorgesehen, durch die eine Borstenschiene 28 bindurchgeschoben werden kann, wenn die Aussparung 166 mit der randoffenen Aussparung 34 des Schließrings 32 und diese mit einer axialen Führung 26 fluchtet
Wenn die Borstenschienen 28 in ihrer Lage in den Führungen 26 verriegelt werden sollen, wird der Schließring 32 in die in F i g. 3 dargestellte Lage gedreht, in der ein federbelasteter Verriegelungsbolzen 36 in eine Bohrung 38 des Innenrings 32a einrastet Die randoffene Aussparung 34 des Schließrings 32 befindet sich in dieser Lage des Schließrings in der Mitte zwischen zwei axialen Führungen 26.
Befindet sich der ausgerastete Schließring 32 in einer Stellung, in der die randoffene Aussparung 34 mit der Aussparung 166 des Stirnseitentetls 16 fluchtet, so kann er mittels eines durch eine Bohrung des Stirnseitenteils 16 und des Schließrings 32 hindurchgesteckten Splints 37 mit dem Stirnseitentei! 16 verriegelt werden. Die gegenüber dem Schließring 32 frei drehbare Bürstenwalze kann nunmehr so gedreht werden, da3 die auszuwechselnde Borstenschiene 28 vor die Aussparung 34 gelangt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
50
60
65

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Bürstenwalze, insbesondere für Kehrmaschinen, mit einer angetriebenen Achse, auf dieser angeordneten Ringscheiben, die eine Anzahl gleichmäßig über den äußeren Umkreis der Ringscheiben verteilter axialer Führungen aufweisen, die Halterungen für Borstenbüschel tragende, in die Führungen einsetzbare und in diesen mittels je eines Halteglieds verriegelbare Borstenschienen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Halteglied aus einem auf der Walze drehbar gelagerten Schließring (32) besteht, der an seinem äußeren Umfang mindestens eine dem Querschnitt einer Borstenschiene (28) entsprechende Aussparung (34) aufweist, die durch Drehen des Schließrings (32) in eine mit jeder beliebigen axialen Führung (26) fluchtende, das Einschieben einer Borstenschiene (28) in eine axiale Führung (26) und deren Herausziehen ermöglichende Stellung gebracht werden kann, und daß der Schließring (32) relativ zur Bürstenwalze mittels eines zwischen Schließring (32) und Bürstenwalze angeordnneten Sperrorgans (36) in einer Neutralstellung feststellbar ist. in welcher die Aussparung (34) zwischen zwei axialen Führungen (26) liegt, so daß sämtliche Borstenschienen (28) in ihren axialen Führungen (26) durch den Schließring (32) gehalten sind.
2. Bürstenwalze nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber der Bürstenwalze entriegelte Schließring (32) relativ zu einem benachbarten -Stirnseitenteil (16; des Maschinenrahmens mittels eines Splints (37) in einer Lage verriegelbar ist, bei der die Aussparung \34) sich axial fluchtend mit einer Aussparung (166J im Stirnseitenteil (16) befindet.
DE3047656A 1979-12-21 1980-12-18 Bürstenwalze, insbesondere für Kehrmaschinen Expired DE3047656C2 (de)

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DE3047656A1 DE3047656A1 (de) 1981-09-17
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1057562B (de) * 1957-07-03 1959-05-21 Osborn Mfg Co Buerste, insbesondere rotierende Buerste

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DE3047656A1 (de) 1981-09-17
SE7910602L (sv) 1981-06-22
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FI803963A7 (fi) 1981-06-22
FI803963L (fi) 1981-06-22

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