DE304603C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D53/00—Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
- B01D53/02—Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Analytical Chemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
- Industrial Gases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach dem durch das Patent 302092 geschützten Verfahren kann man Gase oder
Dämpfe aus Gasgemischen entfernen, wenn man sie unter Abkühlung mit Braunkohle oder
auch Braunkohlenbriketts in Berührung bringt. In der Beschreibung wurde hervorgehoben,
daß das Verfahren für die praktische Verwendung in der Industrie geschaffen wurde,
wo es sich meist darum handelt, große Gasmengen zu trennen und zu gewinnen. Hierzu
eignet sich das Verfahren besonders, weil man die natürliche Braunkohle verwenden kann
und nicht nötig hat, sie durch Zusatz fremder Körper zu präparieren. Durch solche Zusatzstoffe
tritt außer der Verteuerung noch der Nachteil ein, daß manche Gase gar nicht wiedergewonnen werden können, weil sie chemisch
gebunden werden. Dagegen ist natürliche Braunkohle chemisch indifferent, weshalb
ao man sowohl neutrale als auch saure und alkalische Gase oder Dämpfe wiedergewinnen
kann.
Will man große Gasmengen nach dem Verfahren des Hauptpatents behandeln, so werden
unter Umständen auch die mit der Braunkohle beschickten Gefäße große Dimensionen
erhalten, und die Abkühlung solcher großen Gefäße verursacht natürlich bedeutende
Unkosten und ist technisch nur schwierig durchzuführen.
Deshalb ist es ein erheblicher Fortschritt in der weiteren Ausbildung des Verfahrens, daß
man auch ohne Unterkühlung gute Ergebnisse erhalten kann.
Es zeigte sich nämlich, daß man Gase oder Dämpfe aus 'Gasgemischen entfernen kann,
wenn man die Gasgemische mit entgaster Bräunkohle oder entgasten Produkten derselben,
wie Braunkohlenbriketts oder Naßpreßsteine, ohne fremde Beimengungen und ohne Unterkühlung bei gewöhnlicher Temperatur
oder auch bei erhöhter Temperatur in Berührung bringt.
Wird ohne Abkühlung gearbeitet, so muß man unter Umständen eine größere Menge der
Braunkohlenmasse anwenden, was aber nichts schadet, da man ja nicht mehr abzukühlen
braucht.
Es ist allerdings nicht in allen Fällen möglich, ohne Abkühlung auszukommen. Aber gerade
die in der Industrie häufig vorkommenden Gase, wie ζ. B. SO2, H2S, NH3, Cl2, Cyan und
HCN, werden auch bei gewöhnlicher Temperatur durch entgaste Braunkohle gut zurückgehalten
und können dann auf beliebigem Wege durch Ausdämpfen, Evakuieren, gegebenenfalls
unter gleichzeitigem Durchleiten eines indifferenten Mediums, mit oder ohne Erhitzen in reinem oder verdünntem Zustande
zurückgewonnen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Entfernen von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen nach Patent 302092, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gasgemische mit entgaster Braunkohle oder entgasten Produkten aus derselben, wie Braunkohlenbriketts oder Naßpreßsteine, ohne fremde Beimengungen und ohne Unterkühlung bei gewöhnlicher Temperatur, gegebenenfalls auch bei erhöhter Temperatur, in Berührung bringt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304603C true DE304603C (de) |
Family
ID=558197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304603D Active DE304603C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304603C (de) |
-
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