DE304570C - - Google Patents

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DE304570C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/38Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from conductor rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wo die Stromzuführungsschiene elektrischer Bahnen unterbrochen werden muß, wie beispielsweise an Weichen oder Straßenkreuzungen, ergibt sich notwendig eine Unterbrechung des dem Fahrzeug zugeführten Stromes, wenn man nicht durch besondere Mittel die ununterbrochene Stromzuführung sichert. Sind solche Mittel nicht vorgesehen, dann tritt beim Abgleiten des Stromabnehmers zwischen diesem
ίο und der Schiene ein Lichtbogen auf, der besonders bei Verwendung höherer Spannungen zu Kurzschlüssen mit benachbarten Teilen der Bahnanlage führen und so zu Betriebsstörungen Veranlassung geben kann. Erfindungsgemäß soll nun diese Lichtbogenbildung zwischen Stromabnehmer und Schiene dadurch vermieden werden, daß die Unterbrechung der Stromzufuhr zum Fahrzeug in einen besonderen Ausschalter verlegt wird. Die Be-
ao tätigung dieses Schalters erfolgt durch den Stromabnehmer selbst oder durch ein Hilfsgleitstück.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Neuerung dargestellt.
In Fig. ι wird der in der Stromzuführung liegende Ausschalter c durch den Stromabnehmer f auf elektromagnetischem Wege in die Unterbrechungsstellung gebracht. Die Stromschiene S ist an der Unterbrechungsstelle nach oben abgebogen, und der Stromabnehmer f führt daher beim Abgleiten von der Schiene eine Bewegung aus, die das Kontaktstück α mit den beiden festen Kontakten b in Verbindung bringt. Auf diese Weise wird die Magnetspule des Schalters c an eine Stromquelle B gelegt und der Schalter c ge
öffnet. Die Unterbrechung bleibt so lange bestehen, bis der Stromabnehmer f nach dem Durchlaufen der Unterbrechungsstelle beim Auftreffen auf die Stromschiene wieder heruntergedrückt und der Hilfsstromkreis unterbrochen wird. Der Schalter c wird dann in bekannter Weise, z. B. durch eine Feder, selbsttätig in die Einschaltstellung zurückgeführt.
Die Ausführung nach Fig. 2 ist insofern von der eben beschriebenen verschieden, als die Öffnung des Schalters c nicht durch den Stromabnehmerbügel selbst, sondern durch ein Hilfsgleitstück e vorgenommen wird. Dieses Hilfsgleitstiick bewegt sich auf einer Führungsschiene d, die an der Unterbrechungsstelle der Stromschiene S nach oben abgebogen ist. Der Bügel e wird angehoben, und durch diese Bewegung wird wieder ein Hilfsstromkreis geschlossen, der die elektromagnetische Betätigung des Ausschalters c bewirkt. Dabei ist angenommen, daß die Führungsschiene d mit einer Stromquelle verbunden ist, deren einer Pol an Erde liegt. Sie kann beispielsweise auch zugleich als isolierte Rückleitung für den Kraftstrom dienen. Natürlich braucht aber die Stromzuführung nicht über die Gleitschiene d zu erfolgen, sodern es kann statt dessen auch eine der Fig. 1 entsprechende Anordnung mit besonderer Stromquelle getroffen werden. In diesem Falle wird man die Schiene als kurze Gleitschiene an der Unterbrechungsstelle ausbilden.
Auch die Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei der die Betätigung des Ausschalters c mittels eines Hilfsgleitstückes e vorgenommen wird,
und zwar wird hierbei, wie in Fig. i, der Hilfsstromkreis für die Schalterbetätigung durch eine besondere Stromquelle B gespeist. Das Hilfsgleitstück β ist nun mit einem Schieber h verbunden, der beim Einschalten des Hilfsstromkreises nach unten bewegt wird. In die Kerbe g dieses Schiebers legt sich die Nase η des Abnehmerbügels ein, sobald dieser sich an der Unterbrechungsstelle nach oben
ίο bewegt. Das Schleifstück e wird dann so lange in der Einschaltstellung für den Hilfsstromkreis festgehalten, bis der Stromabnehmer f wieder in seine normale Lage zurückgebracht ist. Durch diese Sperrung des Bügels e wird es ermöglicht, die Gleitschiene d in annähernd, gleicher Höhe wie die Fahrschiene zu verlegen, da sich bei Gleiskreuzungen in den Weichen das Gleitstück in angehobener Lage befindet und ohne weiteres über die Fahrschiene hinweggeführt wird.
Die Betätigung des Schalters c durch den Abnehmerbügel oder den Hilfsbügel kann selbstverständlich auch statt auf elektromagnetischem auf mechanischem Wege vorgenommen werden. Ebenso kann an Stelle der mechanischen Sperrung des Hilfsbügels e in Fig. 3 eine elektromagnetische Sperrung treten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Anordnung an Stromabnehmern für die dritte Schiene elektrischer Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß an Unterbrechungsstellen der Stromschiene (S) die Stromzufuhr zum Fahrzeug mittels eines besonderen Schalters (c) unterbrochen wird, der zufolge der Form zusammenarbeitender Teile vor dem Abgleiten des Stromabnehmers (f) von der Stromschiene (S) geöffnet wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung des Schalters (c) durch ein Hilfsgleitstück (e) bewerkstelligt wird, das auf einer besonderen Schiene (d) läuft.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsgleitstück (e) in der Stellung für die öffnung des Schalters (c) durch den Stromabnehmer (f) gesperrt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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