DE304290C - - Google Patents
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 7
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B41/00—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
Bei den bekannten selbsttätigen Maschinen zum Bohren von Löchern in Massenartikeln,
insbesondere, von Zündlöchern in Patronenhülsen, zeigt sich der Übelstand, daß beim
Stumpfwerden oder Bruch eines Bohrers eine' größere Menge Ausschuß dadurch entstehen
kann, daß in'folge der selbsttätigen Arbeit der Maschine noch eine Reihe von. Werkstücken
die Maschine durchlauf en.\md unvollkommen oder 'gar nicht gebohrt werden, bis die
Störung vom Überwachungspersonal erkannt wird.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird bereits bei Zündlochbohrmaschinen eine besondere
Abtastvorrichtung verwendet, welche die Arbeit des Werkzeuges fortwährend überwacht
und bei eintretender Unregelmäßigkeit in der Bewegung der Bohrer die Maschine sofort abstellt. Man hat auch bereits sich
so damit zu helfen gesucht, daß mari einer Zündlochbohrmaschine
eine weitere Station an- - gliedert, in der mittels Fühlnadeln, die in die
Zündlöcher unmittelbar.einzutreten vermögen, die Bohrungen auf ihre Richtigkeit geprüft
werden. Sobald diese Fühlnadeln infolge Unvollkommenheit der Bohrungen - ihren
regelmäßigen Hub nicht ausführen können,
erfolgt dann ebenfalls das Abstellen der Maschine.
jo Diese beiden bekannten Kontrolleinrich-■*·-
tungen haben jedoch gewisse Nachteile. Bei der erstgenannten sind diese Nachteile, zwar
nur gering, immerhin nimmt jedoch die Arbeit der. WerkzeugabtastvorriQhtu^g^^.einen,
gewissen Teil des Kurvenhubes in Anspruch, so daß beim Wegfallen einer derartigen Abtastvorrichtung
die Leistung' der Maschine gesteigert werden kann. ,
Bei der zweitgenannten . Kontrolleinrichtung dagegen sind ,die Nachteile störender
. Natur Und in der Verwendung von Fühlnadeln
an sich begründet, da. diese in den fraglichen Stärken von etwa o,6 bis 0,8mm
äußerst empfindliche Werkzeuge darstellen, die durch Bruch oder Verbiegung leicht und
häufig Störungen ergeben. Ferner ist es sehr schwierig, die gebohrte Hülse derart von der
ersten in die zweite Station überzuführen, daß die Zündlöcher ohne j ede unerwünschte Lagenänderung
' in der Reyisionsstation genau gleichachsig mit den Fühlnadeln zu liegen
kommen. Auch ist es mit Schwierigkeiten ".. und Umständen verknüpft, die Bohrer und die
Fühlnadeln in den verschiedenen Stationen in gegenseitig genau entsprechende. Stellung
zu bringen.
Diesen Mißständen wird nun nach vor-•1
iegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß man in einer Bohrmaschine eine Station zum
^Bohren der Werkstücke mit einer Station zum Revidieren der erzeugten.Bohrungen vereinigt,
die nach dem bewährten Prinzip der bekannten, mit einem gasförmigen oder flüssigen
Druckmittel (Luft, Wasser) arbeitenden Zündlochrevisionsmaschine eingerichtet ist.
Da die Leistungen einer reinen Bohrmaschme und einer reinen Zündlochrevisionsmaschine
, ungeiähr. gleich sind, so ist hinsichtlich der
Claims (1)
- Leistung durch die Vereinigung der beiden Einrichtungen in einer ^iäschjne^ keine Ein- , büße zu. belüften..,.: Einer^iM&'cSlrie .mit· Abtastvorricliluiig· gegftiitiseri^igib^^^lsp "dieneue Maschine '«ins igijwisse Mehrleistung-· Einer Maschine mit Fühlnadelvorrichtuhg·; gegenüber hat die neue Maschine aber den· erheblichen Vorteil, daß die Fühlnadeln- mit ihren grundsätzlichen Nachteile» in Wegfallίο kommen und außerdem die .Fortschaffung der Werkstücke (Hülsen) von der einen in die andere Station ohne Rücksicht auf· die Lage bzw. Lagenänderung der Bohrlöcher. (Zündlöcher) erfolgen kann.Die Revisionsvorrichtung.der der Bohrstation der Maschine anzugliedernden Revisionsstation besteht zweckmäßig aus einem jnit einem belasteten Kolben versehenen Zy-- linder, der zweckmäßig im Bodenteil, eine Öffnung besitzt, die von dem mit dem Bohrloch': . versehenen Teil des zu untersuchenden Wrerk- · Stücks,,abgeschlossen wird. Hierdurch wird der Abwärtsbewegung des mit einem bestimmten Gewicht _ belasteten Kolbens ' ein Widerstand dargeboten, der je nach der Größe und Anzahl der in dem Werkstück befindlichen Bohrlöcher geringer oder größer ist. Der Kolben wird dementsprechend in einer · bestimmten Zeit tief oder weniger tief sinken und dabei durch Vermittlung eines mit ihm verbundenen Getriebes eine zweckmäßige Sortiervorrichtung entsprechend einstellen, um die nicht richtig gebohrten Werkstücke auszusortieren. ' ; ■-..;'.Paten τ-An Spruch:■Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Zündlöchern in Patronenhülsen,' dadurch gekennzeichnet, daß in der Maschine mit der Station zum Bohren.der Werkstücke eine Station zum Überwachen, der erzeugten 'Bohrungen mittels einer an . sich bekannten, mit einem gasförmigen '■·' oder flüssigen Druckmittel (Luft, Wasser) ·,.»■■. arbeitenden. Bohrloch^evi.sionsyorrichtung vereinigt ist. " '"'.'. ." '
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304290C true DE304290C (de) |
Family
ID=557910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304290D Active DE304290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304290C (de) |
-
0
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