DE304103C - - Google Patents

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DE304103C
DE304103C DENDAT304103D DE304103DA DE304103C DE 304103 C DE304103 C DE 304103C DE NDAT304103 D DENDAT304103 D DE NDAT304103D DE 304103D A DE304103D A DE 304103DA DE 304103 C DE304103 C DE 304103C
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Germany
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sprayed
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spray gun
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/02Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work

Landscapes

  • Spray Control Apparatus (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Wo es sich darum handelt, eine größere Anzahl von Gegenständen von mehreren Seiten mit Farbe zu bespritzen, werden Drehscheiben als Träger der Gegenstände verwendet oder ein endloses Band, welches mit den Trägern für die zu bespritzenden Gegenstände be'setzt ist. Als Träger dienen senkrecht gelagerte Achsen, welche an ihren unteren Enden mit einer Reibrolle versehen
ίο sind, die sich beim Durchlaufen des Bandes durch den Spritzraum gegen eine Reibfläche legt und dabei die Drehung des Gegenstandes an der Arbeitsstelle veranlaßt..
Nach der Erfindung soll dem. endlosen Band, welches mit den Trägern für die zu bespritzenden Gegenstände besetzt ist, beim Durchlaufen des < Spritzraumes an der Arbeitsstelle eine schräge Lage gegeben werden, so daß die zu bespritzenden Gegenstände eine gegen die Farbstrahlen geneigte Lage erhalten.
Es ist zwar bekannt, an der Arbeitsstelle den Spritzapparat einstellbar. und verschiebbar so anzuordnen, daß die zu bespritzenden Gegenstände in verschiedenen Richtungen getroffen werden können. Die Verwendung eines verstellbaren Spritzapparates hat aber den Nachteil, daß die Leitungsverbindung zwischen Luft und Apparat einerseits, sowie zwischen Farbbehälter und Apparat andererseits, eine Schlauchverbindung sein muß. Eine derartige Verbindung ist nicht nur einer schnellen Abnutzung unterworfen, sie verur-• sacht auch leicht durch Knickung de's Schlauches Drosselung der Zufuhrmengen und damit Betriebsstörungen, weil das Verhältnis zwischen zugeführter Luftmenge und Farbe willkürlich sich ändert. Diese Mängel werden bei feststehendem Apparat vermieden, weil bei starrer Leitungsverbindung 'das Verhältnis zwischen Luft- und Farbmenge ungestört gesichert bleibt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt die Figur einen Querschnitt der Vorrichtung innerhalb des Spritzraumes.
Die Spritzvorrichtung besteht aus einem endlosen Band a, da's über Rollen b1, b'1 . . . geführt ist. In bestimmten Zwischenräumen ist dieses Band mit Trägern d besetzt, die zur Aufnahme der zu bespritzenden Gegenstände e dienen. Jeder Träger ist drehbar an einer Hülse / gelagert und trägt an seinem unteren Ende ein Reibrad g, welches sich gegen eine Reibfläche 0 legt, während der Träger den Spritzraum h durchläuft. Durch die Reibung wird, mit dem Reibrade zugleich, der Träger d und damit der Gegenstand e gedreht.
Nach der Erfindung soll nun das endlose Band α, während es den Spritzraum h durchläuft, über schräg gelagerte Rollen η, η geführt werden, so daß auch der Träger d und damit der Gegenstand e eine geneigte Lage gegenüber dem . Farbstrahl des Spritzapparates k erhält. Das Band α wird sonach mit Eintreten in den Spritzraum eine schräge Lage erhalten und beim Verlassen desselben seine normale Lage wieder einnehmen.
Man kann nun die Schräglage so wählen, daß der zu bespritzende Gegenstand auf allen Seiten möglichst senkrecht von den Färb-
strahlen getroffen wird. Bei dieser Schräglage werden aber auch die Antriebsscheiben g zwanglos gegen die Reibfläche ο gedrängt und dadurch der Reibdruck hervorgerufen, der zur Drehung des Trägers d bzw. der Achse / des Gegenstandes dient.
Bei der geneigten Lage des Gegenstandes e kann auch die Ablauf rinne q für die überschüssige Farbe unmittelbar unterhalb des
ίο Gegenstandes e angeordnet werden, so daß die Farbe, welche durch das Saugrohr p im übrigen abgelenkt wird, möglichst vollständig der Ablaufrinne q zugeführt werden kann. Wenn der Farbstrahl möglichst von oben her
!5 auf den Gegenstand trifft, so wird erreicht, daß eine möglichst große Fläche des Gegenstandes mit Farbe bespritzt wird,, die überschüssige Farbe aber nicht unmittelbar in den Abzugskanal gelangt, sondern durch die Ablaufrinne wiedergewonnen werden kann. Die Anordnung des Spritzapparates oberhalb der zu bespritzenden Gegenstände hat aber zugleich den Vorteil, daß die Arbeit besser über- ■ sehen werden kann.
Man kann natürlich die Neigung des Trägefs d für die zu bespritzenden Gegenstände veränderlich machen, so daß je nach eier Form der Gegenstände, die ,bespritzt werden sollen, die beste Neigungslage gegenüber dem Spritzapparat ausgeprobt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Bespritzen von Gegenständen, die auf einem endlosen Band in der Weise auf Trägern angebracht sind, daß sie sich mit ihnen um deren Achse drehen können, dadurch gekennzeichnet, daß dem Band (α) beim Durchlaufen des Spritzraumes (h) an der Arbeitsstelle eine schräge Lage gegeben wird, so daß ein fest aufgestellter Spritzapparat zum Bespritzen der Gegenstände von allen Seiten verwendet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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