DE3030C - Kombinirte Dampf- und Luftmaschine - Google Patents

Kombinirte Dampf- und Luftmaschine

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DE3030C
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DE
Germany
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steam
air
boiler
cylinder
compression
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DENDAT3030D
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English (en)
Original Assignee
E. M. STRANGE und F. R. SCHETTLER in New-York
Publication of DE3030C publication Critical patent/DE3030C/de
Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0417To-be-deleted with administrative transfer to parent group for locomobiles driven by small motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

1878.
PATENTSCHRIFT
EDWARD MAGRUDER STRANGE und FREDERICK RUDOLPH SCHETTLER in NEW-YORK.
Combinirte Dampf- und Lu ft maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1878 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Motor, bei welchem Dampf und Luft zusammen als bewegende Kraft benutzt werden, nachdem man sie unter Druck in einem Dampfkessel miteinander vermengt hat. Zu diesem Zwecke wird die atmosphärische Luft zuerst in einem einfach oder doppeltwirkenden Dampfcylinder oder in •einem besonderen Compressionsbehälter zusammengedrückt und dann mit dem Dampfe über dem Wasserspiegel des Dampfkessels vermengt.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Dampfkessels und Cylinders, die einfachste Form dieser neuen combinirten Dampf- und Luftmaschine darstellend.
Fig. 2 und 3 sind senkrechte Schnitte durch einen einfach wirkenden und einen doppeltwirkenden combinirten Dampfcylinder und Luftcompressor.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile in den verschiedenen Figuren.
A ist ein Dampfkessel gewöhnlicher Construction und B eine einfach- oder doppeltwirkende combinirte Dampfmaschine und Luftcompressor.
Der Dampfcylinder B ist mit einer Dampf-Einströmungs-Oeffnung nebst Ventil α versehen, welche den zum Treiben des Kolbens C dienenden Dampf von dem Kessel zuleitet.
Bei dem Rückwege des Kolbens wird der Dampf durch eine Ausgangs-Oeffnung hinausgelassen, deren Ventil b sich öffnet, sobald der Kolben den Rückweg antritt, sich aber sofort schliefst, wenn sich die Dampf-Einströmungs-Oeffnung öffnet, um Dampf von dem Kessel einzulassen.
In dem entgegengesetzten Deckel des einfach wirkenden Cylinders B befindet sich eine Luftzutritts-Oeffnung mit Ventil d, welche bei dem Rückgange des Kolbens atmosphärische Luft von aufsen zuleitet, während bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens die eingelassene Luft zusammengedrückt und durch eine mit Ventil versehene Oeffnung e und ein Luftrohr D nach dem unteren Theile des Kessels getrieben wird. Dort wird die Luft durch die in der Nähe des Bodens des Kessels angebrachte durchlöcherte Scheidewand / vertheilt und steigt in Blasen durch das in dem Kessel enthaltene Wasser auf.
Der obere Theil des Kessels ist durch ein Dampfrohr D1 mit der Dampf-Einströmungs-Oeffnung der Maschine verbunden.
Wenn ein doppeltwirkender Cylinder und Compressor zur Verwendung kommt, so erhält jeder der beiden Cylinderdeckel eine Dampf-Einströmungs- und eine Dampf- Ausströmungs-Oeffnung, ferner eine Oeffnung für den Zutritt und eine für den Austritt der Luft, wie in Fig. 3 dargestellt ist; oder man trennt .die Maschine von dem Comprimir-Apparat, indem man die Kolbenstange verlängert und einen zweiten Kolben anordnet, welcher in einem mit entsprechenden Oeffnungen versehenen Compressionscylinder arbeitet.
Die Vorwärtsbewegung des Kolbens bewirkt in der einfachwirkenden Maschine die Compression der in den Cylinder eingelassenen Luft und erzeugt hierdurch Wärme.
Diese Wärme will der Erfinder in der Weise nutzbar. machen, dafs er den Dampfcylinder mit einem Wassermantel umgiebt, welcher mit dem Kessel in Verbindung steht. Auf diese Weise soll die Wärme aufgenommen und ein Ueberhitzen der Cylinderwände vermieden werden.
Bei der doppeltwirkenden Maschine wird bei der Vorwärts- und bei der Rückwärtsbewegung des Kolbens Luft comprimirt und der Dampf durch Oeffnen der Ausströmungsventile ausgeblasen und endlich durch die eintretende Luft ganz ausgetrieben. Letztere wird durch geeignete Mittel in den Cylinder getrieben, langt hier also bereits unter einem leichten Druck an und wird von dem Kolben weiter comprimirt. Der Dampfzutritt und die Luftcompression finden gleichzeitig auf den entgegengesetzten Seiten des Kolbens statt.
Man kann auch einen Theil der comprimirten Luft in einem geeigneten Compressions-Apparat sammeln und als bewegende Kraft zum Treiben kleinerer Maschinen der verschiedensten Art benutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Verbindung eines Dampfkessels und einer Dampfmaschine durch Dampf- und
    Luftröhren, welche bezüglich von dem oberen Theile und dem Boden des Kessels nach den beiden entgegengesetzten Seiten eines Dampfcylinders führen. Dieser Cylinder ist mit passenden Dampf- und Luftzuleitungs- und Ableitungsventilen versehen, so dafs die Luft in den Cylinder geleitet, dort comprimirt und dann in den Kessel getrieben wird.
    Die Verbindung eines Dampfkessels mit einer einfach- oder doppeltwirkenden Dampfmaschine und Luftcompressionsmaschme, welche mit passenden Oeffnungen zum Ein- und Austritt von Dampf und von Luft versehen und durch Dampf- und Luftröhren mit dem oberen und unteren Theil des Kessels verbunden ist, so dafs die durch die Luftcompression entwickelte Wärme nutzbar gemacht und ein Dampf- und Luftgemenge gebildet wird, dessen expansive Kraft die Maschine treibt.
    . Die Verbindung eines Dampfkessels mit einer einfach- und doppeltwirkenden Dampfmaschine und Luftcompressionsmaschine mit Dampf- und Luft-Ein- und Ausströmventilen, welche Maschine durch Röhren mit dem oberen und unteren Theile des Kessels verbunden ist, während sie gleichzeitig mit dem unter Kesseldruck stehenden Wasser des Kessels in Verbindung steht für den Zweck der Nutzbarmachung der durch die Compression der Luft in der Maschine erzeugten Wärme.
    Alles wie beschrieben und dargestellt.
    Hierzu Γ Blatt Zeichnungen.
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