DE3014535C2 - Einschlaggerät für Befestigungsmittel - Google Patents
Einschlaggerät für BefestigungsmittelInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/04—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure
- B25C1/047—Mechanical details
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hauptkörper (2) und dem Schlagzylinder (12)
ein Gehäuseeinsatz (6) angeordnet ist, dessen Boden (10) den Schlagpuffer (11) abstützt und der mindestens
im Bereich des Schlagpuffers (11) die Innenwand des Hauptkörpers (2) nicht berührt
2. Einschlaggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseeinsatz (6) aus einem
Kunststoff mit hoher innerer Dämpfung besteht
Die Erfindung betrifft ein Einschlaggerät für Befestigungsmittel gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
Bei solchen Einschlaggeräten wird die überschüssige Schlagenergie oder die Schlagenergie bei Leerschlägen
durch einen Schlagpuffer aus elastischem Werkstoff aufgefangen und vernichtet. Dabei tritt jedoch ein sehr
starker Aufschlagschall auf, der vom Puffer über das Gehäuse an die Umgebung abgestrahlt wird. Wegen der
großen Intensität und hohen Schlagzahl wird der Bedienungsmann von diesem Aufschlagschall erheblich belästigt.
Es wurde daher bereits versucht, diesen Schall durch Verwendung von Schlagpuffeni aus verhältnismäßig
weichem, elastischem Werkstoff herabzusetzen. Auch ist es bekannt, das Gehäuse und andere Teile des
Einschlaggerätes, die normalerweise aus Leichtmetall bestehen, mit einem geeigneten Dämmstoff zu beschichten.
Schlagpuffer aus weichem Werkstoff weisen jedoch einen hohen Verschleiß auf und müssen rasch ersetzt
werden. Außerdem ergibt sich je nach Festigkeit des Werkstückes, z. B. aus Holz, bei einem weichen Schlagpuffer
eine verschiedene Einschlagtiefe der Befestigungsmittel, was z. B. bei Nägeln mit ihren sichtbaren
Nagelköpfen besonders nachteilig ist.
Eine Beschichtung mit Dämmstoffen ist nicht bei allen Teilen des Einschlaggerätes möglich, die Schalldämpfung
ist in diesem Fall daher nur unvollkommen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Einschlaggerät für Befestigungsmittel zu schaffen, bei
dem eine möglichst hohe Dämpfung des Aufschlagschalles erfolgt, ohne daß die übliche Lebensdauer des
Schlagpuffers beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen dem Hauptkörper und dem Schlagzylinder ein Gehäuseeinsatz
angeordnet ist, dessen Boden den Schlagpuffer abstützt und der mindestens im Bereich des Schlagpuffers
die Innenwand des Hauptkörpers nicht berührt.
Durch diesen Gehäuseeinsatz, der im Bereich des Schlagpuffers von der Innenwand des Hauptkörpers getrennt
ist, und auf dessen Boden der Schlagpuffer aufliegt, wird verhindert, daß der Aufschlagschall an das
Gehäuse und damit an die Umgebung weitergeleitet wird. Besteht der Gehäuseeinsatz erfindungsgemäß aus
einem.Kunststoff mit hoher innerer Dämpfung, so wird die überschüssige Schlagenergie und damit auch der
Aufschlagschall bereits im Gehäuseeinsatz zum großen Teil vernichtet
Damit kann die überschüssige Schlagenergie auch nicht auf das Gehäuse weitergeleitet werden und dieses
kann aus einem billigeren Werkstoff hergestellt und so gestaltet werden, daß eine wirtschaftlichere Fertigung
des Gehäuses und ein geringeres Gewicht des gesamten Einschlaggerätes möglich ist
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Die Figur zeigt Einschlaggerät gemäß Erfindung, teilweise geschnitten.
Das Einschlaggerät besteht in bekannter Weise aus einem Gehäuse 1 mit einem topfförmigen Hauptkörper
2 und dem damit verbundenen, hohlen Handgriff 3, durch den die Druckluft aus einer nicht dargestellten
Druckluftquelle zugeleitet wird. Der Hauptkörper 2 ist oben durch einen Gehäusedeckel 4 verschlossen.
Der Hai'ptkörper 2 weist in seinem oberen Bereich
eine Einsenkung 5 auf, in dem ein topfförmiger Gehäuseeinsatz 6 mit einem Ringflansch 7 gelagert ist Ein
Sicherungsring 8 dient zum Halten von Gehäusaeinsatz 6. Der Querschnitt von Gehäuseeinsatz 6 ist so bemessen,
daß zwischen dem Hauptkörper 2 und dem Gehäuseeinsatz 6 ein Zwischenraum 9 vorhanden ist
Am einschlagseitigen Ende weist der Gehäuseeinsatz 6 einen geneigten Boden 10 auf, auf dem der Schlagpuffer
11 aus elastischem Werkstoff aufliegt. Der Zwischenraum 9 setzt sich auch in den Bereich von Boden
10 und Hauptkörper 2 fort
Der Gehäuseeinsatz 6 besteht vorzugsweise aus den Kunststoffen Polyamid oder Polypropylen, wobei besonders
Polypropylen eine hohe innere Dämpfung aufweist.
Der Schlagzylinder 12 ist nun zwischen Gehäusedekkel 4 und Boden 10 von Gehäuseeinsatz 6 gelagert und führt den Schlagkolben 13, dessen Schiagstößel 14 in bekannter Weise dem Einschlagen von nicht dargestellten Befestigungsmitteln dient. Die Auslösung und Steuerung des Schlages erfolgt durch das bekannte und nicht näher beschriebene Auslöseventil 15 mit Steuerventil 16.
Der Schlagzylinder 12 ist nun zwischen Gehäusedekkel 4 und Boden 10 von Gehäuseeinsatz 6 gelagert und führt den Schlagkolben 13, dessen Schiagstößel 14 in bekannter Weise dem Einschlagen von nicht dargestellten Befestigungsmitteln dient. Die Auslösung und Steuerung des Schlages erfolgt durch das bekannte und nicht näher beschriebene Auslöseventil 15 mit Steuerventil 16.
Beim Einschlagen trifft Schlagkolben 13 auf den Schlagpuffer 11 und erzeugt dabei den Aufschlagschall,
der teilweise durch innere Dämpfung im Gehäuseeinsatz 6 vernichtet wird und der durch den Zwischenraum
9 zwischen Gehäuseeinsatz 6 und Hauptkörper 2 weiter gedämpft wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Einschlaggerät für Befestigungsmittel mit den Merkmalen:
a) einem Gehäuse, in dessen topfförmigem Hauptkörper
ein Schlagzylinder angeordnet ist,
b) einem im Schlagzylinder verschiebbar gelagerten Schlagkolben und
c) einem am einschlagseitigen Ende des Schlagzylinders angeordneten Schlagpuffer,
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3014535A DE3014535C2 (de) | 1980-04-16 | 1980-04-16 | Einschlaggerät für Befestigungsmittel |
| JP56501139A JPH0133312B2 (de) | 1980-04-16 | 1981-04-02 | |
| EP81900816A EP0050122B1 (de) | 1980-04-16 | 1981-04-02 | Befestigungsmittel-einschlaggerät |
| US06/328,595 US4475680A (en) | 1980-04-16 | 1981-04-02 | Driving apparatus for fastener elements |
| PCT/DE1981/000054 WO1981002992A1 (fr) | 1980-04-16 | 1981-04-02 | Appareil de penetration pour moyen de fixation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3014535A DE3014535C2 (de) | 1980-04-16 | 1980-04-16 | Einschlaggerät für Befestigungsmittel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3014535A1 DE3014535A1 (de) | 1981-10-22 |
| DE3014535C2 true DE3014535C2 (de) | 1984-11-08 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3014535A Expired DE3014535C2 (de) | 1980-04-16 | 1980-04-16 | Einschlaggerät für Befestigungsmittel |
Country Status (5)
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| EP (1) | EP0050122B1 (de) |
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1981
- 1981-04-02 EP EP81900816A patent/EP0050122B1/de not_active Expired
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- 1981-04-02 WO PCT/DE1981/000054 patent/WO1981002992A1/de not_active Ceased
- 1981-04-02 US US06/328,595 patent/US4475680A/en not_active Expired - Fee Related
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| EP0050122B1 (de) | 1984-03-07 |
| JPS57500466A (de) | 1982-03-18 |
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Legal Events
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