DE301026C - - Google Patents
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- DE301026C DE301026C DENDAT301026D DE301026DA DE301026C DE 301026 C DE301026 C DE 301026C DE NDAT301026 D DENDAT301026 D DE NDAT301026D DE 301026D A DE301026D A DE 301026DA DE 301026 C DE301026 C DE 301026C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/08—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by manual control without auxiliary power
- H02P7/14—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by manual control without auxiliary power of voltage applied to the armature with or without control of field
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 301026 KLASSE 21 c. GRUPPE
Steuereinrichtung für ferngesteuerte Elektromotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1915 ab.
Sehr häufig tritt die Forderung auf, einen oder mehrere Motoren aus der Ferne anzulassen,
umzusteuern, zu regulieren und zu bremsen, wobei mit einer möglichst geringen Zahl
von schwachen Hilfsleitungen auszukommenist. Diese Aufgabe wird mit nachstehender Erfindung
mittels eines durch einen Differenzmagneten gesteuerten Umkehranlassers gelöst,
so daß für jeden Motor nur eine Hilfsleitung
ίο und eine gemeinsame Rückleitung für alle
Motoren erforderlich ist.
"~ Die Fig. ι der Zeichnung gibt das Schaltbild
einer solchen Steuerung. Der Differenzmagnet besteht aus zwei Magneten ι und 2, die
iS auf den Doppelanker 3 Drehmomente in entgegengesetztem
Sinne ausüben. Dieser Doppelanker ist mit dem Umkehranlasser 4 verbunden, der den Motor steuert. Wenn beide Magnete
gleich stark erregt sind, so steht der Umkehranlasser
in seiner Nullstellung, in der er den Anker des Motors kurzschließt. Von entfernter
Stelle kann mittels des Reglers 5 die Erregung des Magneten 2 geändert werden. Wird
sie verstärkt, so bewegt sich der Anker im Sinne des Uhrzeigers, wird sie geschwächt, im
entgegengesetzten. Dabei ist die Nullstellung sowohl wie die Bewegung selbst unabhängig
von eventuellen Spannungsschwankungen der Erregerstromquelle, da eine Spannungsänderung
diese beiden Hälften im gleichen Sinne beeinflußt. .
Sollten mehrere Motoren nach diesem Grundgedanken gesteuert werden unter Verwendung
nur einer gemeinsamen Rückleitung, so zeigt sich die Schwierigkeit, daß der Widerstand
dieser gemeinsamen Rückleitung die übrigen Apparate beeinflußt. Würden z. B. alle Apparate
in der Nullstellung sich befinden und einer würde reguliert, so würden auch die
anderen aus ihrer Nullstellung heraustreten · und die dazugehörigen Motoren anlaufen. Das
muß aber unter allen Umständen vermieden werden. .
Diese Schwierigkeit wird beseitigt durch Kompensation des Spannungsabfalles mittels
auf den einzelnen Apparaten angebrachter Zusatzamperewindungen, deren Erzeugung die
Fig. 2, 3 und 4 zeigen. In diesen Figuren sind nur die Erregersysteme gezeichnet; die
dazugehörigen Anlasser und Motoren sind zur Vereinfachung fortgelassen.
Fig. 2 zeigt zwei Systeme, deren dauernd erregte Magnetwicklungen mit 1 und f3 bezeichnet
sind. Die durch die Regler 5 und 6 zu verändernden Magnetwicklungen 2 und 4
erhalten Zusatzwicklungen 7, 8, die hintereinander geschaltet sind und von der Summe
der Ströme durchflossen werden. Die Wirkung sei an einem praktischen Beispiel gegeben.
Der Widerstand der -gemeinsamen Rückleitung 9 und der Zusätzwicklungen sei 200 Ohm, der Widerstand jedes Regelkreises
sei in der Mittelstellung 600 Ohm. Die Windungszahl der Zusatzwicklung soll 2000, die
der Hauptwicklung 6000 betragen, die Erregerspannung sei 100 Volt.
In der Mittelstellung betragen dann die Amperewindungen auf jedem System
6000 · 0,1 = 600 Amperewindungen
in der Hauptwicklung,
in der Hauptwicklung,
plus 2000 · 0,2 = 400
in der Zusatzwicklung, in Summa also 1000. Schaltet man jetzt den einen Regelkreis 5
vollständig aus, wählt also den einen Grenzfall in der Regelung dieses Kreises, so erniedrigt
sich der Spannungsverlust in der gemeinsamen Rückleitung; der Strom in der Hauptwicklung 4 wird also um diesen Betrag
steigen, aber gleichzeitig verringert er sich in der Zusatzwicklung 8. Die Amperewindungen
sind jetzt gegeben durch die Gleichung
8000 · 100
8Öö~
8Öö~
= 1000,
d. h. sie sind ebenso groß wie sie im ersten Falle waren, und die Bedingung, daß durch
Regelung des einen Kreises das andere System in seiner Nullstellung nicht beeinflußt
werden darf, ist erfüllt. Ebenso wird die Einwirkung der Rückleitung kompensiert, wenn
der Widerstand im Regler 5 verringert oder kurzgeschlossen wird. Anstatt die Zusatzwicklungen
im positiven Sinne auf den Regelmagneten 3 und 4 anzubringen, können sie
auch im negativen Sinne auf den Magneten 1 und 3 angebracht werden, oder sie können
im Sinne des Ausgleiches auf beide Differenz-■ magnete wirkend entsprechend verteilt werden.
Fig. 3 zeigt einen anderen Weg, bei dem zusätzliche Amperewindungen durch gleichzeitige
Veränderung von Widerständen im Kreise des anderen Regelapparates erzeugt werden. Den dauernd erregten Magneten 1
und 3 wirken wieder die Magnete 2 und 4 entgegen. Die Regler 5 und 6 erhalten je
eine Zusatzkontaktbahn 7, 8, die im Stromkreis des anderen Systems liegen. Wird jetzt
der eine Stromkreis reguliert, so tritt eine gleichzeitige Veränderung des Widerstandes
des anderen Kreises ein, wodurch wieder seine Amperewindungen trotz des Spannungsabfalles
der gemeinsamen Rückleitung unverändert bleiben.
In noch einfacherer Weise wird dieser Zweck durch Parallelschalten von Widerständen
nach Fig. 4 erreicht. In der Mittelstellung der Regler fließt in diesem Widerstand
10 kein Strom. Wird aber z. B. Regler 5 ausgeschaltet, so fließt ein Teil des durch den
Regler 6 fließenden Stromes durch diesen Widerstand 10 nach dem Apparat 2. Wird der
Widerstand 10 so bemessen, daß er dem anderen System so viel Strom entzieht bzw. zuführt,
als sich dessen Klemmenspannung unter dem Einfluß der gemeinsamen Rückleitung ■
ändert, so bleiben die Amperewindungen der nicht geregelten Systeme ebenfalls unverändert.
Die Vorgänge sind an zwei Systemen geschildert; sie können in gleicher Weise auf drei
und mehr Systeme ausgedehnt werden.
Claims (5)
1. Steuereinrichtung für ferngesteuerte Elektromotoren, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Umkehr anlasser für jeden der Motoren unter der Wirkung des Drehmomentes
eines" dauernd erregten Magneten und eines mittels eines Regelwiderstandes
veränderlichen Magneten steht, so daß allein durch die Veränderung der Erregung des letzteren Magneten ein Anlassen
und Regeln des Motors in der einen oder in der anderen Richtung erfolgt, und somit
für alle diese Vorgänge außer einer Rückleitung nur so viel Hilfsleitungen benötigt
werden, als Motoren betätigt werden sollen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfluß
der bei Regelung eines der Motoren in der gemeinsamen Rückleitung auftretenden Veränderung des Spannungsabfalles
für die übrigen ferngesteuerten Apparate unwirksam gemacht wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung
der Rückwirkung auf die anderen Apparate durch Zusatzwicklungen (7, 8 Fig. 2) erfolgt, die vom gemeinschaftlichen Strom
sämtlicher Apparate durchflossen werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung
der Rückwirkung auf die anderen Apparate dadurch erfolgt, daß gleichzeitig mit dem Regeln eines Apparates die Widerstände
im Kreise der anderen ebenfalls verändert werden,
5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung
der Rückwirkung auf die anderen Apparate durch Einfügung von Ausgleichswiderständen
(10, Fig. 4) zwischen den Leitungen der einzelnen Apparate erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301026C true DE301026C (de) |
Family
ID=554956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301026D Active DE301026C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301026C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976277C (de) * | 1950-03-04 | 1963-07-11 | Siemens Ag | Anordnung zur selbsttaetigen stufenweisen Drehzahlregelung eines elektrischen Stellmotors |
-
0
- DE DENDAT301026D patent/DE301026C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976277C (de) * | 1950-03-04 | 1963-07-11 | Siemens Ag | Anordnung zur selbsttaetigen stufenweisen Drehzahlregelung eines elektrischen Stellmotors |
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