DE30101C - Niederdruckmotor - Google Patents

Niederdruckmotor

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Publication number
DE30101C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
low pressure
pressure motor
steam
pipe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30101D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. DAVEY in Leeds, Grafschaft York, England
Publication of DE30101C publication Critical patent/DE30101C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0417To-be-deleted with administrative transfer to parent group for locomobiles driven by small motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Nietlerdruckmotor.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1884 ab.
Bei dem vorliegenden Dampfmotor soll der Dampf nur mit 1 at Druck gebraucht werden, infolge dessen der Kessel eine sehr einfache Construction erhalten und weder der Sicherheitsventile, des Manometers, noch der Vorrichtungen, um gegen Druck zu speisen, bedürfen soll und eine Gefahr der Explosion nicht vorhanden ist. Der Exhaustdampf kann entweder durch Oberflächencondensation oder der Einfachheit wegen besser durch Wasserstrahl niedergeschlagen werden.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen Verticalschnitt der Maschine nebst Dampfkessel,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Condensator und die Luftpumpe,
Fig. 3 den Feuerherd und den Cylinder im Schnitt.
Der stehende Kessel B ist von Gufseisen. Der Feuerrost A befindet sich in einem nach vorn vorspringenden Theile des Kessels und dieser vorspringende Theil dient als Lager für die Kurbelwelle C mit dem Schwungrade D. Der obere Theil des Kessels enthält den Dampfcylinder E1 dessen Kolbenstange durch Pleuelstange F mit der Kurbelwelle verbunden ist. Vom Feuerkasten führt das Schornsteinrohr G durch den Kessel, so'dafs die Wärme möglichst ausgenutzt wird. Auch können zu diesem Zwecke Wasserrohren H quer durch den Schornstein geführt werden.
Der Condensator besteht aus einer vertical stehenden Röhre, Fig. 2, die an der Seite des Kessels befestigt ist und in welche der Exhaustdampf vom Cylinder durch das Rohr L, Fig. 3, oben einströmt. Dieses Rohr ist mit einem Ventil, wie angedeutet, versehen, um durch eine gröfsere oder geringere Drosselung des Dampfes die Kraft der Maschine reguliren zu können.
Ein Rohr M führt von einem Wasserbehälter, der etwas oberhalb des Wasserstandes im Kessel angebracht ist, nach dem Injectionsrohr J, durch welches der Wasserstrahl in den Condensator tritt, und nach einem Speiserohr JV, welches in ein verticales Rohr U tritt, Fig. 4, das bei al und bei b mit dem Wasserraum bezw. dem Dampfraum des Kessels in Verbindung steht. Das Rohr N hat zwei Oeffnungen, in welchen sich ein konisches Ventil X befindet, das an einem Schwimmer W hängt. Der Wasserspiegel in U ist in gleicher Höhe mit dem des Kessels, bleibt aber stets ruhig, so dafs durch das Steigen .und Fallen desselben das Speiserohr N mehr oder weniger abgeschlossen werden kann, um somit die Speisung zu reguliren.
Eine kleine Luftpumpe P, durch Kurbelwelle c getrieben, saugt. Luft und Wasser aus dem Condensator und liefert letzteres in den Behälter α durch Saug- und Druckventile, die, wie angedeutet, derart construirt sind, dafs das untere durch die Oeffnung für das obere eingesetzt werden kann.
Das Wasser fliefst durch Röhre Q. ab und a steht durch eine Oeffnung ρ mit der Pumpe in Verbindung, so dafs der Kolben durch Wasserverschlufs dicht gehalten wird.
Der Schieber S des Cylinders E. wird direct von einem Excenter auf der Welle F bewegt.
Oberhalb des Cylinders befindet sich ein Sicherheitsventil V ohne Belastung, da die Construction des Kessels und dessen Verbindung mit dem Feuerherd und dem Schornstein nicht für Hochdruck geeignet ist.
Der Cylinder ist vorzugsweise aus Bronze, um eine Schmierung zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Die Combination des Feuerkastens A nebst Schornsteinröhre G und Kessel B mit darin befindlichem Dampfcylinder -is,- der Speisungskammer U mit Speiserohr N, Ventil X und Schwimmer W und dem Condensator K nebst Luftpumpe P.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30101D Niederdruckmotor Expired - Lifetime DE30101C (de)

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