DE3003232A1 - Verfahren und einrichtung zum herstellen einer mehrlagigen bahn - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum herstellen einer mehrlagigen bahn

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DE3003232A1 DE19803003232 DE3003232A DE3003232A1 DE 3003232 A1 DE3003232 A1 DE 3003232A1 DE 19803003232 DE19803003232 DE 19803003232 DE 3003232 A DE3003232 A DE 3003232A DE 3003232 A1 DE3003232 A1 DE 3003232A1
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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    • D21F11/02Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type
    • D21F11/04Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type paper or board consisting on two or more layers

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Description

Dipl.-lng. A. Wasmeier Dipl.-Ing. H. Graf
Zugelassen beim Europäischen Patentamt · Professional Representatives before the European Patent Office Patentanwälte Postfach 382 8400 Regensburg 1
An das D-8400 REGENSBURG
Deutsche Patentamt greflinger strasse
Telefon (0941)5 4753
8 München 2 Telegramm Begpatent Rgb.
Telex 65709 repatd
Ihr Zeichen Ihre Nachricht Unser Zeichen Tag 28- Januar 1980 W/He
Your Ref. Your Letter Our Ref. Date u" ü<wual J '
St/p 10.130
Anmelder: St. Anne's Board Mill Company Limited, St. Anne's Road, Bristol BS4 4AD, England
Titel: "Verfahren und Einrichtung zum Herstellen einer mehrlagigen Bahn"
Priorität: Großbritannien Fr. 79OJ74-2 vom 2. Februar 1979
030032/0779
Konten: Bayerische Vereinsbank (BLZ 750 200 73) 5839 300* . Gerichtsstand Regensburg
Postscheck München 89369-801
28.1.1980 W/He ~>~ St/ρ 10.130
"Verfahren und Einrichtung zum Herstellen einer mehrlagigen Bahn"
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung einer mehrlagigen Bahn, insbesondere einer mehrlagigen Papier- oder Pappenbahn, die aus naßgeformten Lagen aus Zellulosefasermaterial hergestellt ist. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Technik, bei der lagen aus naßgeformtem, faserförmigem Stoff auf ein endloses Maschinensieb aufgelegt werden.
Mehrlagiges Papier oder mahrlagige Pappe wird üblicherweise durch Naßlegen von aufeinanderfolgenden Lagen aus Zellulosefaserstoff von IPormvorrichtungen auf ein endloses Maschinensieb, Batwässern der Lagen an Ort und Stelle, und anschließendes Entfernen der entwässerten, mehrlagigen Bahn von dem Sieb hergestellt. Ein derartiges Verfahren bzw. eine derartige Einrichtung sind Gegenstand der GB-PS 975.613.
Eine naßgelegte Bahn kann dadurch hergestellt werden, daß faserförmiges Material auf das Zylindersieb einer Zylindersiebmaschine zum Herstellen von faserförmigen Bahnen aufgebracht und die Bahn anschließend von der Rolle entfernt wird (GB-PS 1.467.479). Auf diese Weise hergestellte Lagen können im Anschluß daran so miteinander verbunden werden, daß sie eine mehrlagige Zellulose Pappe oder *in mehrlagiges Zellulose-Papier darstellen.
Ein Nachteil des Naßlegens aus aufeinanderfolgenden lOrmvorrichtungen auf ein endloses Sieb, und ein anschließendes Entfernen der mehrlagigen Bahn von dem Sieb besteht darin, daß der gesamte Vorgang viel Platz beansprucht und daß eine aufwendige und teuere Entwässerungsvorrichtung erforderlich ist.
Wesentliche Nachteile der Verwendung von Zylindersiebmaschinen sind, daß diese Maschinen sperrig und sehr teuer sind.
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Aufgabe vorliegender Erfindung ist es deshalb, diese Nachteile dadurch zu beheben, daß eine Vorrichtung zur Herstellung von mehrlagigem Papier bzw. mehrlagiger Pappe aus Zellulosematerial bei geringerem Platzbedarf und mit einer weniger aufwendigen und billigeren Einrichtung bei entsprechender Entwässerung vorgeschlagen wird.
Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen einer mehrlagigen, naßgeformten Bahn vorgeschlagen,- das darin besteht, daß eine I1O^ von Lagen auf einer durchlöcherten ersten lOrmfläche ausgebildet wird, daß jede lage entwässert wird, daß jede entwässerte lage von.der ersten lOrmfläche entfernt wird, bevor die nächste lage darauf ausgebildet wird, und daß die entfernten Lagen nacheinander und übereinander auf eine zweite lOrmflache übertragen werden, damit eine mehrlagige Bahn entsteht.
Vorzugsweise werden das Entfernen einer jeden Lage von der ersten fformflache und die Übertragung auf die zweite lOrmfläche im wesentlichen gleichzeitig durchgeführt. Die Übertragung kann dadurch ausgeführt werden, daß die", erste und die zweite SOrmflache unmittelbar nebeneinander angeordnet werden.
Die Lagen werden vorzugsweise aus einem Stoff hergestellt, der aus Zellulosfasermaterial besteht.
Eine oder jede Lage kann dadurch ausgebildet werden, daß Stoff von einer Druckformeinrichtung auf einen Bereich des ersten Formsiebes zugeführt wird, das über einen konvex gekrümmten Eatwässerungskasten gespannt ist.
Ei-ne oder mehrere Lagen können aus einem geschäumten Stoff hergestellt werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Einrichtung zur Herstellung einer mehrlagigen, naßgeformta» Bahn vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch eine durchlöcherte erste JTormflache,
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eine zweite iOrmf lache, eine Vielzahl von die Lagen ausbildenden Stationen, die längs der ersten Formflache versetzt angeordnet sind, eine Vorrichtung zum Entwässern einer jeden Lage zwischen der Station, an der sie ausgebildet wurde, und der nächstfolgenden Station, eine Vorrichtung zum Entfernen jeder entwässerten Lage von der ersten lOrmfläche zwischen der Station und der nächsten Station, und eine Vorrichtung, die die entfernten Lagen nacheinander und übereinander auf die zweite Formfläche aufbringt, um eine mehrlagige Bahn auszubilden.
Vorzugsweise sind die Formflachen endlose Maschinensiebe.
Mindestens eine der die Lagen ausbildenden Stationen kann einen Stoffauflauf oder eine Druckformvorrichtung zum Zuführen von naffiam Stoff auf die erste Formfläche aufweisen.
Wenn mindestens eine der die Lagen ausbildenden Stationen eine Druckformvorrichtung enthält, kann die Entwässerungsvorrichtung, die der die Lagen ausbildenden Station zugeordnet ist, einen konvex gekrümmten Vakuumkasten besitzen, über welchen das erste Formsieb.. gespannt ist.
Die Vorrichtung zum Entfernen einer jeden entwässerten Lage aus der ersten IOrmfläche und die Vorrichtung zum Aufbringen einer jeden entfernten Lage auf die^weite iOrmfläche können durch entgegengesetzte Walzen dargestellt werden, die die Formflächen im Walzenspalt aufnehmen. Eine Walze kann dabei eine Honigwabenwalze und die andere Walze eine glatte oder Saugwalze sein.
Der Vakuumkasten ist bei einer speziellen Ausführung der Erfindung in Kammern unterteilt, wodurch verschiedene Vakuumwerte untersdiedlichen Bereichen der zu entwässernden Lage aufgegeben werden können.
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Der Vorteil vorliegender Erfindung "besteht darin, daß Lagen individuell und unabhängig voneinander entwässert werden können, wodurch für die Lagen unterschiedliche Einträge verwendet werden können, und zwar jeder mit den entsprechenden Entwässerungsbedingungen; die Einrichtung ist kompakt, es werden nur zwei Formsiebe verwendet, selbst wenn drei oder mehr Lagen erforderlich sind. .Ferner sind sperrige und teuere Entwässerungsvörrichtungen, z.B. Zylindersiebmaschinen, nicht notwendig, und es kann jede Lage erforderlichenfalls individuell behandelt werden.
nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausfuhrungsberspielen erläutert. Es zeigen:
Mg. 1, 2 und 3 schematische Ansichten dreier unterschiedlicher
Ausführungsformen einer Einrichtung nach der Erfindung einschließlich der die Lagen ausbildenden Stationen,
Figur 4 eine schematische Schnittansicht eines Details einer
Lagenformstation nach Fig. 1, und
Mgur 5 eine schematische Detailschnittansicht einer Lagen-Formstation nach den Mguren 2 und 3-
ITach den Figuren 1 und 4 weist eine Einrichtung zur Ausbildung von mehrlagigem Papier oder Pappe ein erstes endloses, durchlöchertes Maschinensieb oder Band 10, ein zweites, endloses, durchlöchertes Maschinensieb oder Band 11 und eine Reihe von die Lagen ausbildenden Stationen 12 Jauf, die im Abstand längs des ersten Siebes 10 versetzt sind.
Die durchlöcherten Siebe 10, 11 bestehen aus Maschengitter aus Phosphorbronze oder Kunststoff oder dergl. Material, wie es in der Technik der Papierherstellung üblich ist.
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Die die Lagen ausbildenden Stationen 12 weisen jeweils einen Stoffauflauf 13 auf, der Zellulosefaserstoff von einem Falltank 9 auf das Sieb 10 zuführt. Jeder Stoffauflauf 13 ist ähnlich dem in Verbindung mit Pig. 1 der DT-OS 2.620.033 beschriebenen und besitzt quer zur Breite des Siebes 10 verlaufend einen geschlossenen Metallkasten mit viereckigem Querschnitt, der durch ebene Wände gebildet ist, welche stromaufwärts und stromabwärts angeordnete, deckseitige und bodenseitige Wände 14, 15, 16, Y] des Stoffauflaufes bilden. Die stromaufwärts und^tromabwärts angeordneten Wände 14, 15 konvergieren von der Deckwand 16 zur Bodenwand 17, wobei der Konvergenzwinkel etwa 25° beträgt, und der Abstand zwischen den Deck- und Bodenwänden ist typischerweise größer als der Abstand zwischen den stromaufwärts und stromabwärts angeordneten Wanden an der Stele ihrer größten Trennung. Ein Auslaß 18 ist im Bodenteil der stromabwärts angeordneten Wand 15 vorgesehen und führt in einen Scherflußkanal 19, der parallele ader konvergenr-te Deck- und Bodenwände besitzt, die in einer Schaumlatte 20 enden, durch welche Stoff direkt auf das Sieb 10 gerichtet wird.
Stoff strömt von dem !Falltank 9 durch die Einlaßrohre 22 in den Stoffauflauf 13 durch. Öffnungen 21 in der stromaufwärts liegenden Wand 14 des Stoffauflaufes. Die Öffnungen 21 sind im unteren Teil der Wand 14 in einer solchen Position angeordnet, daß der Stofffluß an die stromabwärts gelegene Wand 15 gerichtet ist und nicht direkt in den Kanal 19 fortschreitet. Wie näher in der GB-Patentanmeldung 11.122/75 erläutert, können an den öffnungen 21 Prallbleche (nicht dargestelt) vorgesehen sein, um den Stoff innerhalb des Stoffauflaufes in einer beliebigen Richtung zu richten.
Ein Entwässerungsabschnitt oder Vakuumkasten 23 ist unter dem Sieb 10 unmittelbar unterhalb der Schaumlatte 20 angeordnet. Infolgedessen wird einwandfrei geformter Stoff, der dem Sieb 10 aufgegeben wird, praktisch, unmittelbar nach Erreichen des Siebes entwässert. Eine einwandfrei geformte Bahn bzw. Lage wird deshalb in einem sehr geringen Abstand (z.B. 10 bis 20 cm) nach Verlassen der Schaumlatte gebildet. Der Vakuumkasten 23 kann in einzelne Kammern aufgeteilt sein, damit unterschiedlich starkes Vakuum
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verschiedenen Bereichen der Lage aufgegeben werden kann und damit eine gleichförmige Konsistenz quer über die lage und ein gleichförmiges Diokanprofil erzielt wird.
Nach der Aufnahme einer lage aus einer die Lage bildenden Station 12 und vor Erreichen der nächsten die Lage bildenden Station wird das Sieb 10 zusammen mit der darauf ausgebildeten Lage gleichzeitig mit dem Sieb 11 durch einen Walzenspalt geführt, der durch zwei Walzen 24, 25 ausgebildet ist, so daß die lage auf dem Sieb 10 zwischen den beiden Sieben liegt, und beim Verlassen des Walzenspaltes auf das Sieb 11 übertragen wird. Dies geschieht dadurch, daß das Sieb 10 um einen Teil des Umfangs der Walze 24 geführt wird, so daß das Trum des Siebes 10, das den Walzenspalt verläßt, einen von 180° abweichenden Winkel zum'Trum des Drahtes 10, das in den Walzenspalt einläuft, aufweist, während der Draht 11 geradlinig durch den Walzenspalt mit geringer Abweichung läuft.
Beim \er las sen des Walzenspaltes läuft das Sieb 10, das nunmehr keine lage mehr aufnimmt, um^ine dritte Walze 26 zur nächsten, eine Lage ausbildenden Station 12, wo eine neue Lage auf dem Sieb 10 abgelegt wird. Die neue Lage wird dann auf die vorherige Lage auf dem Sieb 11 übertragen, indem die Siebe 10 und 11 durch einen Walzenspalt zwischen weiteren Walzen 24, 25 in der vorerwähnten Weise geführt werden.
Auf diese Weise läßt sich auf dem Sieb 11 eine mehrlagige Bahn dadurch ausbilden, daß jede Lage getrennt auf dem Sieb 10 gebildet und auf das Sieb 11 (oder auf eine bereits darauf befindliche Lage) übertragen wird, bevor die nächste Lage auf dem Sieb 10 hergestellt wird. Das Sieb 10 wandert in einem zick-zack-förmigen Pfad, während der Pfad des Siebes 11 im Gegensatz hierzu im wesentlichen idnear verläuft.
Vorzugsweise ist die Walze 24ä.ne Honigwabenwalze und die Walze 25 eine ebene oder Saugwalze. Die Walzenspaltdrücke für Zellulosefaserstoff liegen typischerweise im Bereich von 0,9-10 kg/linear cm.
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28.1.1980 W/He -JO- St/ρ 10.
In den !Figuren 2 und i? ist eine Einrichtung zur Ausbildung eines mehrlagigen Papiers oder einer mehrlagigen Pappe ähnlich denen nach lig. 1 gezeigt, wobei identische Teile die gleichen Bezugszeichen erhalten. Diese Einrichtung ist mit eine lage ausbildenden Stationen 27 mit Druckformvorrichtungen 28 versehen. Jede Druckformvorrichtung 28 weist einen geschlossenen Metallkastenteil 28a mit viereckigem Querschnitt auf, der durch ebene Wände gebildet ist, die stromaufwärts liegende.u. stromabwärts liegende Wände sowie Deck- und Bodenwände 29, 30, 31, 32 bilden. Die stromaufwärts und stromabwärts liegenden Wände 29» 30 konvergieren von der Deckwand 31 zur Bodenwand 32 in einem Winkel von etwa 25°. Ein Stoffeinlaß 33 aus einer Rohrleitung 34- ist in der stromaufwärts liegenden Wand 29 vorgesehen und wird nach oben an der Wand 30, wie im Stoffauflauf 13 der Mg. 4- gerichtet. Ein Auslaß 35 ist im unteren Teil der stromabwärts liegenden Wand 30 vorgesehen und führt in einen Scherflußkanal 36, der sich über das Sieb 10 erstreckt, und eine obere Wand 37» die gegen das Sieb 10 konvergiert u,Seitenwände (nicht dargestellt), jedoch keine Bodenwand aufweist. Im Gegensatz zum Kanal 19 der Fig. 4- wird der Stoff auf das Sieb unmittelbar beim Verlassen des Kastenteiles 28a gerichtet.
Wie in der vorerwähnten DE-OS 2.620.033 erläutert, wird in dem Stoff innerhalb des Kastenteiles 28a ein hohes Maß an Turbulenz erzeugt. Diese Turbulenz geht nicht verloren, wenn der Stoff das Sieb unmittelbar unterhalb des Kanales 36 erreicht.
Eine Entwässerungsvorrichtung, die durch einen Vakuumkasten 38 gebildet iet, ist unter dem Sieb 10 unmittelbar unterhalb der oberen Wand 37 cles Kanales 36 vorgesehen und unterstützt die unmittelbare Ausbildung der Lage, sobald der Stoff das Sieb erreicht hat. Ein weiterer Entwässerungskasten 39 kann stromabwärts vorgesehen sein.
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Eine mehrlagige Bahn wird auf dem Si et) 11 der KLg. 2 in gleicher Weise wie in Verbindung mit Fig. 1 erläutert hergestellt.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Einrichtung nach Fig. 2 dargestellt (identische Teile haben hierbei die gleichen Bezugszeichen wie in Verbindung mit den Figuren 2 und 5 beschrieben) , mit der Ausnahme, daß die Entwässerungsvorrichtung unter dem Sieb unmittelbar unterhalb der oberen Wand des Kanales durch einen Vakuumentwässerungskasten 4-0 ausgebildet ist, der eine Oberfläche besitzt, über die das Sieb 10 läuft, die in Richtung der Bewegung des Siebes 10 konvex gekrümmt ist. Dies ergibt das Äquivalent der Ausbildung einer Lage auf einem Zylindersieb nach dem Verfahren und der Einrichtung der GB-PS 1.467.4-79» mit den Vorteilen, daß der gekrümmte Entwässerungsvakuumkasten 40 um einen Faktor 10 weniger aufwendig und teuer ist als eine Zylindersiebmaschine, wesentlich weniger Platz beansprucht, weniger Energie verbraucht und billiger in der Unterhaltung ist. Der gekrümmte Vakuumkasten 40 kann in Kammern unterteilt sein, so daß die Höhe des Vakuums über die Lage nach Wunsch eingestellt werden kann.
Wenn Zellulosefaserstoff verwendet wird, z.B. für mehrlagiges Papier oder mehrlagige Pappe, liegt ein typischer Bereich der Konsistenz zwischen 0,2 und 2 Gewichtsprozent, abhängig von der Zuführung, und das typische Basisgewicht für jede Lage kann in
der Größenordnung von 8 bis 150 g/m liegen, obgleich Werte außerhalb dieser Bereiche durch vorliegende Erfindung nicht ausgeschlossen sind. Die Einrichtung ist in der Lage, eine mehrlagige Bahn mit einer Geschwindigkeit von 15-610 m/mm herzustellen. Typische Werte für das Vakuum in den Entwässerungskästen liegen in der Größenordnung von 5-205 mm Hg.
Mit vorliegender Erfindung wird somit eine Einrichtung zur Herstellung von mehrlagigem Papier oder mehrlagiger Pappe aus Zellulosestoff vorgeschlagen, die im Vergleich zu bekannten Einrichtungen einen wesentlich geringeren Platzbedarf hat, wesenKtlich
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28.1.1980 W/He -VE·- St/ρ 10.130
billigere Vorrichtungen erforderlich macht und eine einwandfreie Entwässerung ergibt.
Eerner ist es mit vorliegender Erfindung möglich, mehrlagige Platten herzustellen, bei denen unterschiedliche Lagen unterschiedliche Einträge oder Formeln haben, wobei alle Lagen zu Beginn unabhängig auf einem Sieb ausgebildet werden, so daß sich daraus eine erhebliche Einsparung an Raum und maschinellen Einrichtungen ergibt. Beispielsweise können ein oder mehrere der inneren Lagen aus geschäumtem Stoff bestehen, oder es können ein oder mehrere Lagen aus Nichtzellulose Material bestehen, z.B. synthetischen Pasern, Asbest oder Metallfasern.
Die Einrichtung nach vorliegender Erfindung kann anstelle von vorhandenen Formeinrichtungen an vorhandene Mehrlagenmaschinen angebaut werden.
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Leerseite

Claims (14)

28.1.1980 W/Bb ~/~ St/ρ 10. IJO Patentansprüche;
1. Verfahren zum Herstellen einer mehrlagigen, naßgeformten Bahn, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folge von Lagen auf einer durch ;-löcherten ersten Formflache ausgebildet wird, daß jede Lage entwässert wird, daß jede entwässerte Lage von der ersten iOrmflache entfernt wird, bevor die nächste Lage -darauf ausgebildet wird, und daß die entfernten Lagen nacheinander und übereinander auf eine zweite Formflache übertragen werden, um eine mehrlagige Bahn auszubilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernen einer jeden Lage von der ersten IOrmflache und die Übertragung auf die zweite Formfläche im wesentlichen gleichzeitig durchgeführt werden.
J. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung dadurch ausgeführt wird, daß die erste und die zweite BOrmfläche in unmittelbarer Nähe zueinander gebracht werden.
4-, Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen aus einem Material hergestellt werden, das aus Zellulosefasermaterial besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder jede Lage dadurch ausgebildet wird, daß Material von einer Druckform .--'Vorrichtung auf einen Bereich des ersten Formsiebes zugeführt wird, das über einem konvex gekrümmten Entwässerungskasten gespannt isto
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Lagen aus einem geschäumten Stoff hergestellt werden.
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28.1.1980 W/Ee - 2 - - St/ρ 10.IJO
7. Einrichtung zur Herstellung einer mehrlagigen, naßgeformten Bahn, gekennzeichnet durch eine durchlöcherte erste Formfläche (10), eine zweite lOrmfläche (11), eine Vielzahl von die lagen ausbildenden Stationen (12} 27, 28), die längs der ersten Formfläche (10) versetzt sind, eine Vorrichtung (23; 38, 39, 40) zum Entwässern Jeder lage zwischen der Station (12; 27, 28), an der sie gebildet wurde, und der nächstfolgenden Station, eine Vorrichtung (24, 25) zum Entfernen jeder entwässerten Lage aus der ersten Formflache (10) zwischen der Station (12; 27, 28) und der nächsten Station, und eine Vorrichtung (24, 25), die die entfernten Lagen nacheinander und übereinander auf die zweite Formfläche (11) aufbringt, um eine mehrlagige Bahn auszubilden.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Formflächen (10, 11) endlose Siebe sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der die Lagen bildenden Stationen (12; 27, 28) einen Stoffauflauf (13; 28a) zum Zuführen des Bahnstoffes auf die erste Formfläche (10) aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 his 9, dadurch gekennzeichmb, daß wenigstens eine der die Lagen bildenden Stationen (12; 27, 28) einen Druckformer (28) zum Zuführen von bahnförmigem Material auf die erste Formfläche (10) aufweist.
11 ο Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungsvorrichtung (23; 38, 39, 40), die dem Druckformer zugeordnet ist, einen konvex gekrümmten Vakuumkasten (38, 40) aufweist, über welchem der erste Formdraht (10) gespannt ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuumkasten (38) in Kammern unterteilt ist, wobei sich ändernde Werte des Vakuums auf unterschiedliche Bereiche der zu entwässernden Lage aufgegeben werden.
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28.1.1980 W/He - 3 - St/ρ 10.130
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (24, 25) zum Entfernen ,jeder entwässerten lage aus der ersten j?ormfläche (10) und die Vorrichtung (24-, 25) zum Auf "bringen jeder entfernten lage auf die zweite iOrmfläche (11) durch gegenüberliegende Walzen (24·, 25) vorgesehen sind, die zusammen den Walzenspalt der Formflachen ergeben.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walze (24) eine Honigwabenwalze ist und die andere Walze (25) eine ebenflächige oder Saugwalze ist.
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