DE3000875C2 - Verfahren zur Ermittlung von Fehlern auf der Oberfläche eines warmen Werkstücks und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Ermittlung von Fehlern auf der Oberfläche eines warmen Werkstücks und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
- Publication number
- DE3000875C2 DE3000875C2 DE3000875A DE3000875A DE3000875C2 DE 3000875 C2 DE3000875 C2 DE 3000875C2 DE 3000875 A DE3000875 A DE 3000875A DE 3000875 A DE3000875 A DE 3000875A DE 3000875 C2 DE3000875 C2 DE 3000875C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- video signal
- scale
- normal distribution
- signals
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000007547 defect Effects 0.000 title claims description 30
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 20
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims description 63
- 238000012360 testing method Methods 0.000 claims description 32
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims description 15
- 238000012935 Averaging Methods 0.000 claims description 9
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 7
- 230000001934 delay Effects 0.000 claims description 2
- 101150087426 Gnal gene Proteins 0.000 claims 1
- 150000004820 halides Chemical class 0.000 claims 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 24
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 24
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 22
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 21
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 21
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 16
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 10
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 9
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 6
- 239000008186 active pharmaceutical agent Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 5
- 230000006870 function Effects 0.000 description 4
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 4
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 3
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 2
- 238000004458 analytical method Methods 0.000 description 2
- 238000004364 calculation method Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 2
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 2
- 238000010998 test method Methods 0.000 description 2
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 2
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 230000006399 behavior Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 239000000284 extract Substances 0.000 description 1
- 239000012634 fragment Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 1
- 238000003672 processing method Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 230000002269 spontaneous effect Effects 0.000 description 1
- 238000005211 surface analysis Methods 0.000 description 1
- 238000012795 verification Methods 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N25/00—Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
- G01N25/72—Investigating presence of flaws
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
Description
berechnet wird, indem die Wcrle der Tiefe [P) und der
Breite (W) in die Fehlerdiskriminantcny'eichuni! eingesetzt
werden, um dadurch das Maß der Fehlerhaftigkeit unter Zuhilfenahme eines für zahlreiche Parameterkombinationen
(P, W) angefertigten Fehlerdatcndiagramms zu beurteilen, das durch Analyse der
Videosignale zumindest eines vergleichbaren warmen Werkstückes im Hinblick auf dessen tatsächliche
Oberflächenbeschaffenheit und durch entsprechende Festlegung der Parameter α, β und y erhalten wurde,
wobei die Beurteilung als »fehlerhaft« erfolgt, wenn f(P. W) größer oder gleich einem vorgegebenen Wert
ist, während eine Beurteilung als »fehlerfrei« erfolgt, wenn/(P, W) kleiner als der vorgegebene Wert ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen Videosignalgeber (2,3; 107; 202),
der durch elektrooptisch«: Abtastung eines Lichtbilds
des warmen Werksiücks ein Videosignal erzeugt, das sowohl einer Verzögerungseinrichtung (5; 111: 206)
zur Verzögerung des Signals für ein vorbestimmtes Zeitintervall als auch einer Spitzenwert-Halteschaltung
(6) zuführbar ist, die die Spitzenwerte des durch Bildteilimpulse in eine Anzahl von einer bestimmten
Anzahl von Bildelcmenten entsprechenden kleinen Bereichen unterteilten Videosignals ermittelt und
hält, einem Mittelwertbildner (12; 112; 207), der für jeden Bereich aufeinanderfolgend ein Normalverteilungssignal
durch Mittelwertbildung der Spitzenwerte einer Anzahl aneinandergrenzender Bereiche bildet, wobei ein Videosignal oder ein Spitzenwert,
desv.-n Abweichung vom momentanen Normalverteilungssignal einen vorbestimmten Wert
überschreitet, durch einen zuvor erhaltenen Spitzenwert ersetzt wird, und eine Vergleichereinrichtung
(16:113.139,141; 208). die das von der Verzögerungseinrichtung
abgegebene verzögerte Videosignal zur Ermittlung von Oberflächenfehlern mit dem durch
Mittelwertbildung erhaltenen Normalvcrteilungssignal vergleicht.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens.
Aus der DE-OS 2707 123 ist ein derartiges Verfahren zur Ermittlung von Oberflächenfehlern bekannt, bei dem
das warme Werkstück mittels einer Videokamera zeilenweise abgetastet wird. Da die Ausgangsspannung der
Videokamera konstruktionsbedingt sowohl während der Abtastung einer Abtastzeile als auch von Abiastzeile zu
Abtastzeile selbst schwankt, ist eine Kompensationsschaltung
vorgesehen, mittels der sowohl die Hüllkurve des Vidcoausgangssignals in jeder Abtastzeile als auch die
Hüllkurve der Abtastzeile!·, ermittelt und nachgeschaltete
Verstärker derart automatisch in ihrer Verstärkung geregelt werden, daß weder in einer Abtastzeile noch von
Abtastzeile zu Abtastzeile Schwankungen der mittleren Ausgangsspannung der Videokamera auftreten. Die Fehlerermittlung
kann anschließend in heikömmlichcr Weise erfolgen. Bei dieser Art der Fehlerermittlung tritt jedoch
bei ausgedehnten Fehlerzoncn der Nachteil auf. daß die Hüllkurvc dem Fehlcrwert zustrebt, so daß das Fehlersignal,
das aus dem durch die Hüllkurvenvcrgleichmäßigung korrigierten Videosignal ermittelt wird, einen kleineren
Wert als den talsächlich vorhandenen annimmt.
Allgemein muß zur automatischen Feststellung von Ohcrfläehenfchlern eines warmen Werkstücks, beispielsweise
eines aus einem Blockwalzwerk austretenden rotglühenden Stahlvorblocks, der Temperaturunterschied
oder der Helligkcitsunlcrschied /wischen einem fehlerhaften
und einerm fehlerfreien Abschnitt festgestellt werden, wie dies in gleicher Weise auch bei visueller
Überprüfung der Fall ist. Hierzu ist es erforderlich, von den ermittelten Daten den auf die Temperalurverteilung
der normalen, fehlerfreien Oberfläche (Nonvtalverteihing)
zurückgehenden Anteil zu trennen. Der Ausdruck «Normalverteilung« dient in diesem Zusammenhang zur
Bezeichnung der Verteilung der Oberflächentemperatur eines warmen Werkstücks wie etwa eines Stahlvorblocks,
das frei von jeglichen Oberflächenfehlern, Zunderstükken.
Ablagerungen und dergleichen ist, jedoch beispielsweise aufgrund der rascheren Abkühlung der Kantenbereiche
oder wegen unterschiedlicher Zufuhr von während des Walzens auf den Vorblock gespritztem Kühlwasser
ungleichmäßige Oberflächentemperatur aufweist. In entsprechender Weise ist der Ausdruck »Normalverteilungssignal«
zu verstehen. Der Ausdruck »Normalvcrteilung« bezeichnet nicht die statistische Normalverteilung.
Die Signale auf einer Abtastlinie liegen nicht nur bei der Prüfung bei hoher Temperatur, sondern auch bei optischer
Prüfung nicht immer auf einem konstanten Wert, so daß es schwierig ist, Fehlersignale durch Vergleich, mit
einer vorgegebenen Normalverteilung festzustellen. Zur Lösung dieses Problems sind verschiedene Verfahren zur
Herstellung von Normalverteilungssignalen auf der Grundlage eingegebener Videosignale vorgeschlagen
worden (vergleiche JP-GM-AS 51-29837, JP-AS 51-49437, JP-AS 52-25118 und JP-AS 52-28705). Bei dieser
automatischen Oberflächenprüfung wird die in Längsrichtung und in Querrichtung in zahlreiche Bildelemente
unterteilte Oberfläche des Werkstücks mittels einer Kamera abgetastet, wobei die dabei erzeugten, ein Maß für
die Strahlungsintensität bzw. die Helligkeit oder das Reflexionsverhalten der jeweiligen Bildelcmente darstellenden
Videosignale aufeinanderfolgend derart verarbeitet werden, daß Fehlersignale, die größer oder kleiner als
die Normalverteilung sind, herausgezogen, d.h. ausgewertet werden. Allerdings weisen warme Werkstücke wie
beispielsweise warm gewalzte Stahlvorblöcke in der Regel außer echten Fehlern wie etwa heller erscheinenden
Rissen eine große Anzahl von nicht störenden losen Zunderstücken und Stellen mit unregelmäßiger Temperatur
auf, deren Strahlungsintensität bzw. Helligkeit verwechselbar ähnlich der von echten Fehlern ist. Zudem
wurde festgestellt, daß die nach den herkömmlichen Verfahren erzeugten Normalverteilungisignale mehr
oder weniger durch große dunkle oder helle Fehlerstellen beeinflußt werden und daher in der Regel nicht zum
exakten Vergleich mit den eingegebenen Videosignalen geeignet sind.
Ferner ist sus der US-PS 3 565 536 eine Vorrichtung zur Ermittlung von !anggestreckten Lufteinschlüssen in Gläsern
bekannt, bei der das zu untersuchende Glasstück mit Hilfe einer oder mehrerer Lichtquellen angestrahlt und
mittels mehrerer Kameras untersucht wird. Lufteinschlüsse werden hierbei aus den Kameraausgangssignalen
über die durch sie hervorgerufenen Signalverzerrungen bzw. -modulationen ermittelt. Eine Erwärmung der
Gläser ist nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs I zu schaffen, mit dem sich Oberflächenfehler eines warmen
Werkstücks exakt ermitteln lassen, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens anzugeben.
Diese Aufgabe wird rail den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 bzw. 4 genannten Maßnahmen
gelöst.
hrlindungsgenuiU findet somit eine Mittelwertbildung
aus den Videosignalen bzw. den Spitzenwerten mehrerer benachbarter Bildclemente statt, wobei von einem vorhergehend
gewonnenen Normalverteilungssignal stark abweichende Video- oder Spitzensignale nicht zur Mittelwertbildung
herangezogen werden. Damit ist eine Verfälschung des Mittelwerts durch derartige Fchlcrsignalc
zuverlässig verineidbar. so daß Fehlerabweichungen immer
in ihrer richtigen Größe ermittelbar sind. Weiterhin
hi wird damit erreicht, daß nur tatsächliche Oberflächenfeh-Ier,
nicht aber fehlerhafte Kanteneffekte oder dergleichen wiedergegeben werden. Zusammenfassend arbeitet das
erfindungsgemäße Verfahren somit zur Vermeidung der Verzerung der Normalverteilungssignale durch dunkle
oder helle Fehler mit der bereichsvariabler Maximalwert-Speicherung.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
So wird bei der Ausgestaltung gemäß Patentanspruch 2
eine Zweiflächenanalyse der Bildelementdaten eingesetzt, wodurch sich duich Zunderstücke hervorgerufene Störsignale
zuverlässig von Fehlersignalen unterscheiden lassen.
Darüber hinaus lassen sich mit der Ausbildung gemäß Patentanspruch 3 Fehlersignale zuverlässig anhand eincr
unter Heranziehung der Tiefe und der Breite der Fehlersignale als Paumeter erstellten Diskriminantenkurve prüfen
und unterscheiden.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren werden somit die
Beim erfindungsgemäßen Verfahren werden somit die
3D Normalverteilungssignale, die der ungestörten Oberflächentemperaturverteilung
entsprechen, durch die folgenden beiden Verfahrensschritte erzeugt:
Zur Beseitigung der Einflüsse von auf der Werkstückoberfläche vorhandenen Fehlern und Zunderstücken
wird das Videosignal auf eine Schaltung gegeben, die dessen Spitzenwert in einem vatiablen Bereich festhält,
wobei automatisch der Bereich der Maximalwert-Speichcrung
in Abhängigkeit von der Größe eines Fehlers oder eines Zunderstücks verändert wird Das
-id Normalverteilungssignal und ein neues Eingangssignal
werden verglichen und, wenn ihre Abweichung größer als ein vorpr-gebencr Wert ist. der Maximalwert-Haltebereich
solange erweitert, bis ein Spitzenwert festgestellt wird, der nicht durch dunkle Abschnitte aufgrund von
■*> Haflzunder. Zunderstücken. Ablagerungen oder dergleichen
beeinflußt ist.
Weiter erfolgt zur Erzielung eines ausreichend glatten
Normalverteilungssignals eine gleitende Mittelwertbildung der im vorhergehenden Verfahrensschritt erhaltest
nen Spitzenwerte über einen gewissen Bereich, wobei die räumliche Häufigkeit der Temperaturverteilungswerte
auf der Werkstückoberfläche berücksichtigt wird.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich bei relativ geringem Aufwand durch zuver-
^ lässige Funktionsweise aus.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbcispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
μ Fig. 1 ein Blockscl jltdiagramm einer bei dem beschriebenen
Ve-fahren eingesetzten bereichsvariablen Maximum-Halteschaltung;
Fig. 2 schematische Darstellungen zur Erläut'.-rungder
Wirkungsweise der bereichsvariablen Maximum-Spei-(ö cherung;
Fig. 3 schematische D;t,Stellungen zur Erläuterung de
Wirkungsweise bei herkömmlichen Verfahren;
Fig. 4 und 5 Bloekdiagramme von abgewandelten
Ausführungsformen zur bereichsvariablen Maximum-Speicherung;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Oberfläche mit Unregelmäßigkeiten und Störungen:
Fig. 7 bis 9 schematise!« Darstellungen zur Erläuterung
des Zweiflüchen-Obcrflächenprüfsystems:
Fig. 10 ein Blockdiagramm eines Zweiflächen-Fehlcrdetektors;
Fig. 11 ein Blockdiagramm einer Flächendiskriminatorschaltung,
die in Fig. 10 dargestellt ist;
Fig. 12 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen den
Abmessungen von Oberflächenfehlern und Feststellungsbereichen zeigt;
Fig. 13 eine Darstellung der Wellenform eines Zunderstückes;
Fig. 14 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Entstehungs- und Abkühlphasen eines Zunderstükkes:
Fig. 15 eine Darstellung der Wellenform einer Haftzundersteiie:
Fig. 16 eine Darstellung der Wellenform einer Haftzunderstelle mit höherer Fehlerhaftigkeit:
Fig. 17 ein Diagramm, das die Verteilung von Tiefen
bzw. Höhen und Breiten von Signalen wiedergibi:
Fig. 18 ein Blockdiagramm eines Fehlerdetcktors. der
die Signaibreite und Signaiticfe auswertet;
Fig. 19 ein Blockdiagramm eines Haflzunderdctektors;
Fig. 20 und 21 Darstellungen von einigen Wellenformen;
Fig. 22 Darstellungen von Wellcnformcn bei Beispiel 1;
Fig. 23 ein Fehlerdatendiagramm zur Bestimmung einer Diskriminatenkurve Lr.
Fig. 24 ein Diagramm zur Darstellung der Beurteilung von Fehlern mittels der Diskriminantenkurve Lr,
Fig. 25 ein Fehlerdalendiagramm zur Bestimmung
CiHcF L^iSiCnrninäriicTiKürVc 1.2 "ei ociSpici _;
Fig. 26 ein Diagramm zur Darstellung der Beurteilung von Fehlern mit Hilfe von Diskriminantenkurven L2
und Li.
Im folgenden wird zunächst auf Fig I eingegangen. Darin ist ein Werkstück mit hoher Temperatur dargestellt,
das beim dargestellten Ausführungsbeispiel ein warmer Block 1 aus Stahl sein soll. Der Ausdruck
»Block« bezeichnet hier Brammen und Blöcke im eigentlichen Sinne. Der Block 1 wird mittels einer Bildaufnahmevorrichtung
2 abgetastet, bei der es sich beispielsweise um eine Fernsehkamera oder einen Festkörper-Bildsensor
handelt. Die Bildaufnahmevorrichtung überstreicht die Oberfläche des Werkstückes in einer zur Bewegungsrichtung
des Blocks 1. die durch einen Pfeil angedeutet ist, senkrechten Richtung, wobei das durch das abgestrahlte
Licht erzeugte Bild des Blocks 1 mittels einer optischen Anordnung 3 aufgenommen wird, zu der eine Linse und
ein Filter gehört, so daß schließlich ein Videosignal VS erzeugt wird. Das von der Bildaufnahmevorrichtung 2
erzeugte Videosignal wird mittels eines A D-Wandlers 4 in Digitalsignale DS mit beispielsweise acht Bits (256
Schritte) umgewandelt und auf zwei getrennte Leitungszweige gegeben, von denen einer zur Durchführung der
Mittelwertbildung dient. Dies wird im folgenden ausführlicher erläutert. Die Digitalsignale DS werden einerseits
auf einen als Verzögerungseinrichtung dienenden Speicher 5. der die Digitalsignale für eine bestimmte Zeitdauer
verzögert, und andererseiis auf eine Maximaiwert-Haiteschaltung
in Form einer bereichsvariablen Maximum-Halteschaltung 6 gegeben. In der bereichsvariablen Maximum-Hallcschallung
ό gelangen die Digitalsignalc /).S' in eine Transvcrsal-Maximum-Haltcschaltung 7, die das
Maximum für jeweils eine bestimmte Anzahl von Bildelementen (beispielsweise tu ~4) in der Querzeile feststellt
und festhält, die normalerweise in Querrichtung des warmen Blocks I aus Stahl verläuft. Die Transversal-Maximum-Haltesehaltung
erzeugt Transversal-Maximum-Haltcsignale
7'.S-. Jedes Transvcrsal-Maximum-Hallesignal
7.S" wird auf eine Longitudinal-Maximum-Halteschaltung
8 und einen Vergleicher 9 gegeben, der das aufgegebene Transvcrsal-Maximum-Haltesignal
IS mit einem momentanen Normalverteüungssignal BS vergleicht. Wenn die Differenz zwischen dem
Transversal-Maximum-Haltesignal TS und dem momentanen
Normalverteüungssignal BS größer als ein vorgegebener Wert /: ist, der ungefähr ',Ίο bis 1Z40 des dynamischen
Bereiches des Videosignalcs beträgt, d.h. wenn gilt
:7'.viwie dies der Fall ist. wenn der Abtastpunkt in einem
aufgrund von Haftzunder, Zunder oder einer Ablagerung dunklen Bereich kommt, liefert der Vergleichcr 9 einen
Torimpuls G an eine Torschaltung II. die tinen Rückstelliinpuls
RP durchläßt bzw. sperrt, der von einem Maximum-Haltebereichs-Begrenzungsgeneralor 10 jeweils
bei einer bestimmten Anzahl von Abtastzeilen (beispielsweise h; = 4) erzeugt. Die Longitudinal-Maximum-Halteschaltung
8 hält bzw. speichert als Longitudinal-Maximuin-Hallcsignal LS das Maximum
der Signale mehrerer in Längsrichtung des warmen Blocks 1 aufeinanderfolgender Bildeleinente, bis die
Halteschaltung 8 von einem durchgelassenen Rückstellimpuls GRP zurückgestellt wird. Wenn der vom Maximum-Haltebereichs-Begrenzungsgenerator
10 erzeugte Rückstellimpuls RP durch den Torimpuls G an der
Torschaltung 11 gesperrt wird, wird die Longitudinalw.._:_-ü__g_c:„uCj.j.pi_
-{-,p,- Erncücrün" des Bereiches
fortgesetzt. Dies bedeutet, daß dann, wenn der Abtastpunkt
einen fehlerhaften dunklen Abschnitt erreicht, das Maximum unmittelbar vor dem dunklen Abschnitt gehalten
bzw. gespeichert und auf diese Weise der fehlerhafte dunkle Abschnitt ignoriert wird. Sobald der Abtastpunkt
aus dem fehlerhaften dunklen Abschnitt heraustritt, wird der Torimpuls G nicht mehr erzeugt, da die Bedingung
gemäß Gleichung (1) nicht länger erfüllt ist, so daß der durchgelassene RuckstcllimpulsGAPalleHz Abtastzeilen
zur Longitudinal-Maximum-Halteschaltung 8 gelangt und zu normaler Maximum-Speicherung für einen bestimmten
Bereich zurückgekehrt wird.
Die Longitudinal-Maximum-Haltesignale Lr. in die
auf vorstehend beschriebene Weise die dunklen Abschnitte nicht eingehen, werden auf eine Mittelwertschaltung 12
zur Bildung eines gleitenden Mittelwertes gegeben. Wenn die Longitudinal-Maximum-Hakesignale LS, die nacheinander
zum Eingang der Mittelwertschaltung 12 gelangen, mit LSi. LS2 .. . LS„i bezeichnet werden, gilt für die
von einem Akkumulator 13 durchgeführte Addition, der
die angelegten Longitudinal-Maximum-Haltesignale nacheinander für N Bits von dem Zeitpunkt an addiert, zu
dem das momentane Normalverteüungssignal gelöscht worden ist:
.V χ BSn - LS1 + LS. LSn
Auf diese Weise wird ein neues Normaiverieiiungssignal
BS1, für den Zeitpunkt / = /V erhalten. Wenn der
Akkumulator 13 an seinem Plus-Eingang ein neue:
Longitudinal-Maximum-Haltcsignal LS11, , cmplängt,
empfängt er gleichzeitig an seinem Minus-Eingang das Signal LSi. das von einem Speicher 14 um N Bits
verzögert worden ist, so dall der Akkumulator als Normalverlcilungssig'ial Ä.S'„, ι für den Zeitpunkt
I = N+ 1 liefert:
/V χ BSn, , = /.S1 f- /..V, H ■ · · f LSn t /..V11, , - /..V1
=/.S2-T-/.Sj H --- + /..Vn, , (3)
Auf diese Weise werden aus den Longitudinal-Maximum-Haltesignalen.
die von der Longitudinal-Maximum-Halteschaltung
8 geliefert werden, nacheinander gleitende Mittelwerte gebildet, die aufeinanderfolgend als
Normalverteilungssignale BSn , 3, BSn, t usw. dienen. Die
Normalverteilungssignale BS werden in einem Speicher 15 gespeichert.
Das durch die für einen variablen Bereich, d.h. bereichsvariabel,
durchgeführte Maximum-Speicherurig und gleitend*.1 MiUclwi-rthikiun11 crhyJ'cn** NnrmnlwrU'ilungssignal
BS wird zusammen mit dem entsprechenden verzögerten Digitalsignal DDS. das vom Speicher 5 für
eine Synchronisation mil dem Normalverteilungssignal BS um eine bestimmte Zeitdauer verzögert worden ist.
auf eine Subtraktionsschaltung 16 gegeben. Die Subtraktionsschaltung 16 erzeugt ein Abweichungssignal NS
entsprechend der Differenz zwischen dem verzögerten Digitalsignal DOS und dem Normalverteilungssignal BS.
Da die Unregelmäßigkeiten der Oberflächentemperatur, mit denen der warme Block 1 behaftet ist, aus den
Abweichungssignalen NS bereits entfernt sind, können die fehle haften Abschnitte zuverlässig festgestellt werden
durch Vergleich der Abweichungssignale mit einem bestimmten Wert. Somit werden ideale Normalverteilungssignale
SS erhalten, die nicht durch Fehler oder Zunder beeinflußt sind, die bzw. der auf der
Oberfläche des warmen Blocks 1 vorhanden sein können bzw. kann.
F ig. 2 zeigt schematisch das Prinzip der Erzeugung der vorstehend erläuterten Normalverteilungssignale BS.
Wenn der warme Block 1 aus Stahl auf seiner Oberfläche Haftzunder 17 und einen Riß 18 aufweist, ergeben sich
das in Fig. 2 (A) dargestellte Videosignal I'S und Normalverteilungssignal BS, die miteinander verglichen
werden, wobei aufgrund des Vergleiches verhindert wird, daß die Rückstellimpulsc GRI' zur Longitudinal-Maximum-Halteschaltung
8 gelangen, wenn die Differenz Δ den vorgegebenen Wert r. übersteigt. Auf diese Weise ist
der Bereich, für den jeweils das Maximum festgehalten wird, in beiden Richtungen erweitert, so daß der Haftzunder
17 und der Riß 18 einfach und zuverlässig festgestellt werden können durch Vergleich mit dem Normalverteilungssignal
SS, das unbeeinflußt durch den Haftzunder 17 ist.
Zum Vergleich zeigt Fig. 3 die Ergebnisse herkömmlicher
Maximum-Speichcrung für konstante Bereiche in einem ähnlichen Fall. Wie aus Fig. 3 deutlich erkennbar
ist. wird das Normalverteilungssignal, das sich aus der Signalverarbeitung unter Zugrundelegung konstanter
Bereiche ergibt, ungünstig beeinflußt durch den dunklen Abschnitt des Haftzunders 17, so daß nahe dem dunklen
Fehler fälschlicherweise helle Fehler angezeigt werden. Erfindungsgemäß wird dagegen der Bereich, für den
ein Maximum festgehalten bzw. gespeichert wird, bei Feststellungeines dunklen Abschnittes verändert, um auf
diese Weise ein Abweichungssignal zu erhallen, das ideal
zur Ermittlung von Obcrflächenfehlern geeignet ist und das keine falschen hellen Abschnitte in der Nähe von
dunklen Abschnitten oder andere Beeinflussungen durch die dunklen Fehler enthüll.
Die Untersuchung und Prüfung von warmen Blöcken aus Stahl mittels eines automatischen Obcrflächenüberprüfungsgeräles,
das erfindungsgemüß arbeitet, ergab eine Fehlerfeststellung mit hohem Rauschabstand. Die
sehr genaue und zuverlässige Feststellung der Fehler wird durch das erUndungsgemäß erzeugte Normalvertcilungssignal
ermöglicht.
Beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein dunkler Abschnitt erkannt durch Vergleich des
Transversal-Maximum-Haltcsignales TS mit dem Normalverleilungssignal BS. Es ist jedoch auch möglich,
das Digitalsignal DV mit dem Normalverteilungssignal BS mittels des Vergleichers 9 zu vergleichen, wie dies in
Fig. 4 gezeigt ist. Ferner kann bei Feststellung eines dunklen Abschnittes statt des vorangehenden Maximum-Haltesignals
(transversal oder longitudinal) das Normalverteilungssignal BS auf die Longitudinal-M:iximiim-H:illt\si"h:iltiing
als Signal gegeben werden, das vor dem festgestellten dunklen Abschnitt vorlag, wie
dies gestrichelt in Fig. 4 dargestellt ist.
Fig. 5 zeigt ein Blockdiagramm einer Schaltung, bei der der Bereich, in dem das Maximum festgehalten wird,
normalerweise konstant ist, d.h. festliegt, und bei der im Falle der Feststellung eines dunklen Abschnittes ein dem
dunklen Abschnitt unmittelbar vorausgehendes Signal auf die Mittelwertschaltung zur gleitenden Mittelwertbildung
gegeben wird. Dies wird im folgenden näher erläutcrt.
Das Digitalsignal DS vom A/D-Wandler 4 wird einerseits zum Speicher 5 und andererseits zu Schieberegistergruppen
20 geleitet, wobei jede Schieberregistergruppe aus η tti-Bil-Schieberegistern 21 mit parallelen Ausgängen
sowie (// - I) Schieberegistern 22 mit Serienausgang besteht. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel gilt
m = 4 und n = 4. Die (wi χ η) 8-Bit-Digitalsignale an den
Ausgängen der Schieberegister 21 mit parallelen Ausgängen werden sämtlich auf einen Maximum-Detektor 23
gegeben, der das Maximum aus den (m x n) Daten sowie 1
in dem noch zu erläuternden besonderen Fall - einem Signal feststellt, das dem Max.imum-Detektor von einem
Register 24 über die Torschaltung 11 zugeführt wird. Das
festgestellte Maximum wird im Register 24 gespeichert. Der Vergleicher 9 vergleicht das ursprüngliche Digitalsignal
DS mit einem momentanen Normalverteilungssignal
BS. Wenn die Differenz zwischen diesen zwei Signalen kleiner als der vorgegebene Wert e ist, erzeugt der
Vcrgleicher 9 kein Bereichssteuersignal, so daß die Torschaltung
11 geschlossen bleibt, d.h. nicht auf das " Maximum des vorangehenden Bereiches zurückgegriffen
wird. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß das Maximum allein für den (m x «)-Bereich ermittelt wird (Maximum-Speichcrung
für konstanten Bereich). Wenn jedoch die Differenz zwischen dem Digitalsignal DS und
5 dem Normalverteilungssignal ÖS größer als der vorgegebene
Wert ι: ist, erzeugt der Vergleicher 9 an seinem Ausgang ein Bcrcichssteuersignal. durch das die Torschaltung
11 geöffnet wird. Dies hat zur Folge, daß das
Maximum des vorangehenden Bereiches, das im Register i 24 gespeichert ist. dem Maximum-Detektor 23 zugeführt
wird. Dies bedeutet, daß der Bereich, für den das Maximum festgestellt und gehalten wird, erweitert wird,
wenn ein Videosignal auftritt, das deutlich größer als das Normalverteilungssignal BS ist. so daß die Einflüsse
*■ dunkler Fehler ausgeschlossen werden.
Bei den in den Fig.. 1. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiclen
wird die bcreichsvariable Maximum-Speicherung benutzt, um die ungünstigen Auswirkungen
j>u υυ
9
dunkler Fehler bzw. Fehlstellen bei der Urzeugung des
Normalverteilungssignales 55 zu verhindern. Es versteht
sich jedoch, daß die variable Maximum-Speicherung auch zur Beseitigung fehlerhaften Abfallens des
Normalverteilungssignales benutzt werden kann, wozu es in der Nähe heller Fehlstellen, beispielsweise in der Nähe
von Rissen und Vertiefungen, kommen kann, indem auf ähnliche Weise das Videosignal VS (oder das
Transversal-Maximum-Haltesigna! TS) mit dem Normalverttiiungssignal BS verglichen wird und der
Bereich, aus dem das Maximum festgehalten wird, erweitert wird, wenn die Differenz zwischen den zwei Signalen
den vorgegebenen Wert r. übersteigt. Das sich ergebende Normalverteilungssignal SS ist nicht durch helle Fehlstellen
beeinflußt, so daß die Genauigkeit der Fehlcrfcststcllung in der Nähe von hellen Fehlstellen verbessert ist.
Selbstverständlich ist es möglich, die nachteiligen Auswirkungen sowohl dunkler Fehlstellen als auch heller Fehlstellen
durch ähnliche Signalverarbeitung zu beseitigen. Im folgenden sei angenommen, daß eine große Prüfflä-
Werkstückes 103. das auf einem Walzentisch 106 transportiert
wird, mitteis einer Bildaufnahmevorrichtung 107
aufgenommen die das Werkstück 103 in einer zur Transportrichiung des Werkstückes 103 im wesentlichen
senkrechten Richtung abtastet und auf diese Weise ein Videosignal V Serzeugt. Das Videosignal KS'der Bildaufmihmevoi
richtung 107 wird in einem Videoaufzeichnungsgerät 108 aufgezeichnet und gleichzeitig durch
einen automatischen Vcrstärkungsregle1" 109 einem A, D-Wandler
110 zugeführt, der das zugeführle Signal in ein
digitales Videosignal VSi umwandelt. Der automatische Empfindlichkeits- bzw. Verstärkungsregler 109 dient dazu,
die Nachweisempfindliehkcit entsprechend der Temperatur
des überprüften Werkstückes 103 einzustellen. Das digitale Videosignal VSz wird einem Speicher 111
zugeführt, der das digitale Videosignal für eine bestimmte Zeitdauer, d. h. für einige Abtastlinien, verzögert. Ferner
wird das digitale Videosignal VSi einem Normalvevfeilungsdcteklor
112 zugeführt, der ein Normalverteilungssignal
ISi erzeugt, das ein Maß für die Temperatur ist.
sich einen Fehler 101 bedeutender Haftzunder befindet
und auf dessen Oberfläche eine gewisse Anzahl von Zunderstücken 102 vorhanden ist, wie dies in Fig. 6
gezeigt ist. Die große Prüffläche besteht aus einer bestimmten Anzahl von Bildelementen (16 x 16 Bildelemente)
und enthält den Fehler 101 sowie eine gewisse Anzahl von Zunderstücken 102, wie dies in Fig. 7 durch Sehraffur
angedeutet ist. Wenn die Oberfläche des Werkstückes 103 abgetastet wird, zeigen die von den schraffierten
Bildelementen abgenommenen Videosignale Temperaturwerte an, die niedriger als die entsprechenden Normalwerte
sind.
Beim herkömmlichen Feststellungs- bzw. Prüfverfahren wird der Oberflächenzustand einfach dadurch beurteilt,
daß die Anzahl schraffierter Bildelemente innerhalb der Prüffläche 104 gezählt wird, wobei die Zunderstücke
102 ebenso wie der echte Fehler 101 als Obcrflächendefekt
aezüliit wsrdsr Obwohl der liitsuchJi^he Fehler 1OT
eine Größe von 52 Bildelementen hat. ergibt die herkömmliche Untersuchung der Oberfläche gemäß Fig. 7,
daß die Prüffläche 104 Fehler in 104 Bildelementen aufweist, zu denen 52 Bildelemente gehören, in denen
Zunderstücke 102 voi Wanden sind.
Erfindungsgemäß wird nun eine kleine Prüffläche 105 (4x4 Bildelemente), wie sie in Fig. S gezeigt ist, über die
gesamte Prüffläche 104 verschoben, und zwar jeweils um ein Bildelement, wobei als mit Fehlern behaftet solche
kleinen Prüfflächen beurteilt werden, in denen die Anzahl der schraffierten Abschnitte größer als ein bestimmter
Wert ist. Danach wird der Oberflächenzustand der Prüffläche 104 in der Weise beurteilt, daß die Anzahl fehlerhafter
Abschnitte gezählt wird. Wenn das Beispiel gemäß Fig. 7 auf der Grundlage solcher kleinen Prüffiächen 105
geprüft wird, wird festgestellt, daß die Prüffläche lediglich einen Fehler aufweist, der sich über SJ. Bildelemente
erstreckt, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist. Die Ergebnisse geben somit die Größe des tatsächlichen
Fehlers 101 unabhängig vom Vorhandensein von Zunderstücken 102 korrekt wieder. Der kritische Wert zur
Beurteilungjeder kleinen Prüffläche 105 beträgt in diesem Fall 8. Durch Überprüfung der Oberfläche des Werkstückes
103 auf diese Weise können Fehler 101 zuverlässig und schnell festgestellt werden, ohne daß Signale von
Zunderstücken 102 zu einer Fehlinformation führen.
Fig. 10 zeigt ein Signalverarbeitungssystem /ur Durchführung
der vorstehend beschriebenen Schnitt. Bei dein System gemäß Fig. H) wird das Strahle:igsbild eines
wenn keine Fehler und kein Zunder oder dergleichen vorhanden wären, wie dies bereits vorstehend erläutert
wurde. Das System gemäß Fig. 10 umfaßt ferner eine :> bezugsspannungsfreie Digitalisicrschaltung 113 für
dunkle Abschnitte, die eine Subtraktionsschaltung zur Bestimmung des Wertes beim Subtrahieren des
Nornialveiteilungssignales VS* des Normalverteilungsdetcktors
112 vom verzögerten Videosignal VSi, das vom
in Speicher 111 kommt, sowie einen Vcrgleicher umfaßt, der
als Ausgangssignal eine logische »1« erzeugt, wenn der Wert kleiner als ein vorgegebener negativer Wert ist.
Dieses Ausgangssignal wird auf eine Flächendiskriminatorschaltung 114 gegeben, die die fehlerhafte Fläche in
is vorstehend beschriebener Weise berechnet und als
Fehlersignal eine logische »1« liefert, wenn die fehlerhafte Fläche größer als ein vorgegebener Wert ist. Das Fehlersignal
FS wird auf einen Fchlcrortdetcktor 115 gegeben.
Die bezugsspannungsfreie Digitaüsicrschaltung 113 für
4(i dunkle Abschnitte und die F'lächendiskriminatorschaltung
114 sind in in Fig. 11 dargestellter Weise ausgebildet.
Fig. 11 zeigt eine 8-Bit-Subtraktionssei.altung. die ein
Ausgangssignal liefert, das ein Maß für die Differenz zwischen dem verzögerten Videosignal KSj und dem
Normalverteilungssignal VSi ist. Dieses Differenzsignal
wird mit einem vorgegebenen Wert L von einem Vergleichcr 117 verglichen, der als Ausgangssignal eine logische
»1« erzeugt, wenn die Differenz kleiner als der vorgegebene Wert ist. Der Ausgang des Vergleichers 117 wird auf
2048-Bit-Schiebcrcgister 118-1 bis 118-3 gegeben, die das
aufgegebene Signal für eine Zeitdauer verzögern, die zur Beurteilung der kleinen Prüffläche 105 benötigt wird. Die
Inhalte der kleinen Prüffläche 105 (4x4 Bildelemente)
wiedergebende Signale werden an den Ausgängen von 4-Bit-Schieberegistcrn 119-1 bis 119-4 mit parallelen Ausgängen
erzeugt, die sämtlich von Additionsschaltungen 120-1 bis 120-4 und 121 aufgenommen und addiert
werden. Das Ergebnis wird mit einer vorgegebenen Zahl «ι N mittels eines Vergleichen 122 verglichen, der als
Ausgang eine logische »1« erzeugt, wenn das Ergebnis größer als die vorgegebene Zahl Λ' ist. Der Ausgang des
Vergleichers 122 wird aur2048-Bit-Schieberegister 123-1 bis 123-15 gegeben, die das Signal für eine Zeitdauer
h5 verzögern, die zur Beurteilung der großen Prüffläche
benötigt wird. Die Inhalte der großen Prütfläehe anzeigende Signale werden an den Ausgängen von 16-Bit-Schieberegistern
124-1 bis 124-15 mit parallelen Ausgän-
gen erzv-ugi. die sämtlich von Additionssehakungen
125-1 bis i 25-16 und 126 aufgenommen und addiert
werden. Da;. Ergebnis wird mit einem vorgegebenen Wert
.V mittels eines !6-Bit-Vergleit;hers 127 verglichen, der
üu ■ angsseitig ein Fehlcrsignal als logische »1" liefert, wenn das Ergebnis größer als der vorgegebene Wert .S' ist.
Im folgenden wird wiederum auf Fig. 10eingegangen.
Das System umfaßt ferner einen Kantendetektor 128, der das Normalverteilungssignal KS4 vom Normaiverteilungsdetektor
112 mittels eines Vergleichers mit einem ι vorgegebenen Wert vergleicht, um auf diese Weise die
Kanten des Werkstückes festzustellen, an denen das Signal höher oder niedriger als ein bestimmter Wert wird.
Der Fehlercrtdetektor 115 berechnet den Ort eines Fehlers auf der Grundlage des Kanlensignals vom Kanlcndetektor
128 und des oben erwähnten F'ehlersignals FS. Das
Ergebnis wird mittels eines Fehlerortanzeigcrs 129 auf einem Drucker 130 dargestellt und gleichzeitig an einen
Rechner 131 gegeben. Ein Vorlaufdctektor 132 stellt das
Vorhandensein oder F'ehlen sowie die Vorschubgeschwindigkeit des V/erkstückes 103 aufgrund von Signalen
fest, die er vor sinem auf warmes Metall ansprechenden
Wärmedetektor 133 und einem Walzentischgeschwindigkeitsmesser 134 empfängt. Ein Enddetektor
135 stellt das vordere und das hintere Ende des Werkstückes
aufgrund eines Signals fest, das er vom Vorlaufdetektor 132 empfängt, und überträgt seine Ausgangssignale
zum Rechner 131. Im Bedarfsfall steuert der Rechner 131 das Videoaufzeichnungsgerät in der Weise,
daß der Zustand der Fehler von einem Wiedergabegerät
136 aufgrund der so erhaltenen Signale gezeigt wird. Der Rechner 131 berechnet die fehlerhafte Fläche und beurteilt
die Oberflächenqualität unter Berücksichtigung der Orte der festgestellten Fehler. Die Ergebnisse werden
benutzt zur Entscheidung ob das Werkstück Ausschuß ist, zur Steuerung des Flammstrahlens. zur Steuerung des
punktweisen Flammstrahlens und zur Erarbeitung von Anweisungen bzw. Hinweisen für die Stahlherstellung
(Information über die Fehler, Formen des Materials usw.). Das System umfaßt ferner eine Absolul-Digitalisierschaltung
137 für dunkle Abschnitte, die das verzögerte Videosignal VSi vom Speicher 113 mit einem vorgegebenen
Wert vergleicht und als Ausgangssignal eine logische »1« erzeugt, wenn das verzögerte Videosignal VS.\
kleiner als der vorgegebene Wert ist. Das Ausgangssignal dei Digitalisierungsschallung 137 wird auf eine Flächendiskriminalorschaltung
138 gegeben, die die fehlerhafte
Fläche nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren berechnet und ausgangsseilig ein Fehlersignal in Form
einer logischen »1« liefert, wenn die berechnete fehlerhafte Fläche größer als ein vorgegebener Wert ist. Eine
Digitalisierschaltung für Signalbrcitc und Signalhöhc bestimmt die Differenz zwischen dem verzögerten Videosignal
VSi vom Speicher Hl und dem Normalverteilungssignal VSi vom Normalverleilungsdctektor
112 und unterscheidet die Fehlersignale anhand
von Berechnungen, in die die Breite und die Höhe des Differenzsignals als Parameter eingehl. Das Ausgangssignal
der Digitalisierschaltung 139 wird auf eine Sletigkeitsdiskriminatorschaltung
140 gegeben, die die Länge eines Fehlers auf der Grundlage der Stetigkeil bzw. des
fortdauernden Auftretens von Fehlersignalcn berechnet und ausgangsseitig ein Fehlersignal in Form einer logischen
»1« liefert, wenn die festgestellte Länge größer als ein vorgegebener Wert ist. Eine bezugsspannungsfreie
Digitalisierschaltung oder Gleit-Digitalisierschaltung ermittelt mittels einer Subtraktionsschallung die Differenz
zwischen dem verzögerten Videosignal I 'Si vom Speicher 111 und dem Normalverteilungssignal VS* vom
Normalverteilungsdeteklor 112 und vergleicht das daraus entstehende Differenzsignal mittels eines Vergleichers mit
einem vorgegebenen Wert und erzeugt ausgangsseitig ·■ eine logische »1«, wenn das Differenzsignal größer als der
vorgegeben«· Wert ist. Dieses Ausgangssignal wird auf eine Stctigkcitsdiskriminatorschaltung 142 gegeben, die
die Länge eines Fehlers auf der Grundlage der Stetigkeit bzw. des fortdauernden Auftretens zugeführter Fehlcrsi-Ii
gnale berechnet und ausgangsseitig eine logische »1«
erzeugt, wenn die festgestellte Länge größer als ein
vorgegebener Wert ist.
Beim vorstehend beschriebenen Prüfsystem wird kleiner Haftzunder festgestellt mittels der bezugsspannungsfreien
Digitalisicrschaltung oder Gleit-Digitalisierschaltung
i 13 für dunkle Abschnitte und der Flächendiskriminalorschaltung
114. Großer Haftzunder wird mittels der Absolul-Digilalisierschaltung 137 für dunkle Abschnitte
und der Fläehendiskriminatorschaltung 138 festgestellt; !(i fester Haflzunder wird mittels der Digitalisierschaltung
139 für Signalbreile und Signalhöhe und der Stetigkeitsdiskriminatorschaltung
140 festgestellt. Risse werden mittels der Gleit-Digitalisierschaltung 141 für helle Abschnitte
sowie mittels der Stetigkeitsdiskriminatorschal- :<
tung 142 festgestellt.
Fig. 12 zeigt die Ergebnisse von Untersuchungen, bei denen ein strahlender warmer Stahlblock mittels der
erfindungsgemäßen Zweiflächenanalyse untersucht wurde.
Wenn die kritischen Werte für die kleine Prüffläche χι und die große Prüffläche gemäß A eingestellt bzw.
vorgegeben waren (kleine Prüffläche= 13/16, große Prüffläche
= 208/256), wurden nur die mit dem Symbol © gekennzeichneten Fehler festgestellt. Bei der Einstellung
gemäß B wurden die mit den Symbolen Θ und O ι-, gekennzeichneten Fehler festgestellt. Bei der Einstellung
gemäß C wurden die mit den Symbolen ©, O und D gekennzeichneten Fehler festgestellt. Bei der Einstellung
gemäß D wurden die mit den Symbolen Θ, O. D und Δ gekennzeichneten Fehler festgestellt.
4(1 Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß
durch die Zwciflächenanalyse der Daten der Bildelementc vollständig die Störgeräusche durch Zunder beseitigt
sind, so daß es möglich ist, allein die Fehler zu erfassen und die Art der Fehler entsprechend den Flächen der
einzelnen Fehler zu beurteilen.
Beim Vergleich eines Bildes warmen strahlenden Materials
mit der Verteilung der tatsächlichen Oberflächenfehlcr,
wie sie sich bei Betrachtung bei Raumtemperatur zeigen, wurde festgestellt, daß die Wellenform eines
5(1 Signals, das einem Zunderstück entspricht, in der Regel
schlank bzw. schmal ist. wie dies in Fig. 13 dargestellt ist. Bisweilen hat das Signal größere Breite: dann jedoch fällt
es tief ab (dunkel). Dies legt die Vermutung nahe, daß eine Beziehung zwischen der Breite und Tiefe des Signals und
den physikalischen Veränderungen besteht, die ein Zunderstück während des Wachsens und Abkühlens durchläuft
und in Fig. 14 schematisch dargestellt sind. Ein Zunderstück besteht von innen nach außen aus Schichten
aus FeO, FCiO4 und FdOj. Während seiner Anfangswi
phase, d.h. wenn es sehr klein ist. kühlt es aufgrund der guten Haftung am Stahlvorblock kaum ab. Wenn die
Größe des Zunderstückes allmählich zunimmt, löst es sich vom Stahlvorblock aufgrund des unterschiedlichen
Wachstums der jeweiligen Schichten. Jc mehr sich das («5 Zunderslück abschält, desto schlechter wird die Wärmeleitung
zwischen dem Zunderstück und den Stahlvorblock, so daß das Zunderstück abkühlt, da nun nicht
mehr genug Wärme nachfließt. Ein größeres Zunderstück
schält sich ab und kühlt stärker ab, so daß es dunkler
erscheint.
Dagegen ist die Wellenform eines durch Haftzunder hervorgerufenen Signals in der Regel breit, wie dies in
Fig. 15 gezeigt ist. Die Wellenform störenden bzw. fesl. anhaftenden Haftzunders hat verhältnismäßig geringe
Tiefe (weniger öunkel), wie dies in Fig. 16 gezeigt ist. Fester Haftzunder kühlt nämlich langsamer ab. Im
Gegensatz dazu ist die Wellenform von teilweise abgeschältem, weniger störendem Haftzunder tiefer, da er
schneller abkühlt. Große Haftzunderstellen haben in der Regel größere dunkle Flächen.
Um herauszufinden, ob die Breite und die Tiefe der Wellenform des Videosignals als Parameter zur Unterscheidung
zwischen Haftzunder und losem Zunder und zur Beurteilung des Ausmaßes, in dem festgestellter
Haftzunder störend ist und somit einen echten Fehler darstelle, benutzt werden können, wurde ein Diagramm
von ungefähr 500 Zunderstücken und 30 Haftzunderstellen angefertigt, das in Fig. 17 dargestellt ist. Als Ergebnis
zeigte sich, daß eine verhältnismäßig ausgeprägte Korreiaüon zwischen Breite und Tiefe der Wellenförrnen von
(losem) Zunder besteht, daß Haftzunder deutlich unterscheidbar
von losem Zunder ist und daß Haftzunder von nicht akzeptabler oder störender Art in einem bestimmten
Bereich auftritt. Durch Berücksichtigung einer funktioneilen Beziehung, die die Fehlerhaftigkeit mittels der
Breite und der Tiefe der erzeugten Videosignale definiert, im Signalverarbeitungssystem ist es daher möglich.
Ausgangssignale zu erhalten, bei denen berücksichtigt ist, ob ein festgestellter Oberflächenfehler von zulässiger Art
oder nicht ist.
Während der Signalverarbeitung werden diejenigen der Videosignale, die niedriger als ein vorgegebener Normalwert
Po sind, jeweils herausgezogen, um ihre Tiefe P und
ihre Breite W zu berechnen, wobei dann auf der Grundlage
der Kombination der Parameter P und W beurteilt wird, ob der entsprechende Fehler annehmbar ist oder
nicht. Zu diesem Zweck wird ein Fehlerdalendiagramm für die Kombinationen aus dem Parameter P und W
hergestellt, indem Videosignale mit verschiedenen P-W-Kombinationen, wie sie bei zumindest einem Stahlvorblock
erhalten werden, in Beziehung gesetzt werden zur tatsächlichen Beschaffenheit der entsprechenden Oberflächenabschnitte.
Auf der Grundlage des so erhaltenen Meßwertdiagrammes ist der Diskriminantenwert durch
folgende Fehlerdiskriminantengleiehung definiert:
J(P. W) =
- P11)",
Die Größen α, β und ;■ werden vorher experimentell
bestimmt. Wenn gilt:/(P. W)^l. wird das Signal als
»fehlerhaft« beurteilt. Wenn gilt: J(P. W) < 1. wird das Signal als »nicht fehlerhaft« beurteilt. Bei dieser Entscheidung
werden die Werte der Parameter P und W des zu beurteilenden Videosignals in obige Gleichung eingesetzt.
Im folgenden wird auf die Fig. 18 und 19 Bezug
genommen, die Blockdiagramme eines Systems zur Durchfuhrung des vorstehend beschriebenen Signalverarbeitungsverfahrens
zeigen, Fig. 18 ist ein Blogkdiagramm
des gesamten Signalverarbeitungssystems, und Fig. 19 ist ein Blockdiagramm einer Diskriminantcn-
bzw. Entscheidungssehaltung, die ein wesentliches Element des Systems darstellt.
Im folgenden wird zunächst auf Fig. IS eingegangen.
Das von einer elektrooptischen Bildaufnahrnuvorrichlung
202. die das Bild eines wurmen strahlenden Blocks
201 (bzw. Vorblocks bzw. Bramme) aus Stahl aufnimmt,
erzeugte Videosignal KSi wird einem Speicher 203 und gleichzeitig über einen automatischen Verstärkungsregler
204 einem A/D-Wandler 205 mit Abfrage- und Halteschaltung
zugeführt, der das Videosignal KSi in ein Digitalsignal VS- umwandelt. Das Digitalsignal VS2
wird an einen Normalverteilungsdetektor 207, der an seinem Ausgang ein Normalverteilungssignal erzeugt,
sowie eine Verzögerungsleitung gegeben, die als Video-Ki Zeitausgleichsschaltung 206 ausgebildet ist. Eine Subtraktionsschaltung 208 erzeugt ein Abweichungssignal
a VS. das die Differenz zwischen dem ursprünglichen Videosignal und dem Normalverteilungssignal wiedergibt.
Das Abweichungssignal α VS wird an einen Haftzunderdetcktor
209 gegeben, der aus einem Vergleicher 210. einem Signalhöhendetektor 211, einem Signalbreilendetektor
212 und einer Funktionsschaltung 212 besteht. Der Haftzunderdetektor 209 vergleicht das
Abweichungssignal a VS mittels des Vergleichers 210 mit
2" dem vorgegebenen Wert bzw. Normalwert Po. Der
Signalbreitendetektor 212 umfaßt eine Torschaltung 214, einen Breilenzähler 215 sowie Speicherregister 216 für die
Breite, wie dies in Fig. 19 gezeigt ist, und zählt die Taktimpulse während einer Zeitdauer, während der das
Abweichungssignal α KS unter dem vorgegebenen Normaiwert Po liegt, und speichert zeitweilig die Breite W des
Signals einer Haflzunderstelle bzw. eines Zunderstücks im Speicherregister 216. Der Signalhöhendetektor 211
umfaßt einen Vergleicher 217, Speicherregister 218, eine
w Wählschaltung 219, eine Torschaltung 220 sowie Speicherregister
221 für die Signalhöhe, wie dies in Fig. 19 dargestellt ist. Das Abweichungssignal α VS vom Vergleicher
210 wird auch dem Signalhöhendetektor 211 zugeführt,
der aufeinanderfolgend den Wert Pder Höhe (bzw.
Tiefe) des Abweichungssignals während der Zeitdauer berechnet, in der das Abweichungssignal α VS kleiner als
der vorgegebene Wert Po ist, und das Ergebnis zeitweilig im Speicherregister 221 speichert. Wenn das
Abwcichunjissignal α VSgrößer als der vorgegebene Wert
•κι Po wird, wird der Torimpuls G zu logisch »0«, und
während der abfallenden Flanke des Torimpulses werden P und W aus dem Speicherregister 221 bzw. 216 abgelesen
und auf den Adresseneingang des PROM. d.h. des programmierbaren Festwertspeichers, einer Funktionsschaltung
222 gegeben. Außerdem wird der Torimpuls direkt auf den Leseausgang des PROM gegeben, so daß
die Werte der Funktion J(P. W). die zuvor im PROM als Fehlerdaten gespeichert worden sind, während der abfallenden
Flanke des Torimpulses zu den Speicherregistern 5(1 223 übertragen und dort gespeichert werden. Diese
Prüfung bzw. Entscheidung kann durchgeführt werden, indem die Diskriminantenwerte im PROM gespeichert
werden, wie dies für das folgende »Beispiel 1« beschrieben
wird, oder mittels einer PLA (programmierbaren Logik-
>5 schaltung) oder mittels eines Mehrfach-Funktionsgenerators
(für analoge Signale).
Auf diese Weise wird beim Auftreten eines durch Haftzunder oder Zunderstücke verursachten Signals als
Ausgangssignal eine Größe erhalten, die ein Maß für das
n> Ausmaß der Fehlerhaftigkeit ist. Dies geschieht in Echtzeit, d,h, innerhalb eines Taktimpulses nach dem Ende
des Eingangssignals. Die Ergebnisse der Berechnung
werden über die Speicherregister 223 zu einem Rechnei
224 übertragen, und nach Berechnung der gesamter <^ Fläche der Fehler und weiteren Beurteilungen, wie bei
spiclsw.'isc einer Unterscheidung n;ich den Fehlerorlcn
an einen Monitor 226 und einen Drucker 227 gegeben um /ur Steuerung von angeschlossenen (iuriilen hcnul/t
Dieses Signalverarbeitungssyslem löst vollständig das
bei herkömmlichen Systemen auftretende Problem, daß es wegen der Vielfalt hinsichtlich Grolle und Helligkeit
schwierig ist, Haftzunder im Strahlungsbild von warmen Blöcken aus Stahl oder dergleichen allein aus der Amplitude
der Signale zu erkennen. Aufgrund der besonderen Eigenschaften des vorstehend beschriebenen Systems
kann dieses Haftzunder und insbesondere nicht akzeptablen Haftzunder erkennen. Diese hervorragenden Eigenschaften
des Signalverarbeiiungssyslems werden ausführlicher unter Bezugnahme auf die Fig. 20 und 21
erläutert.
In Fig. 20 ist ein Normalverteilungssignal α dargestellt,
das aus einem Videosignal α eines Strahlungsbildcs erzeugt wurde. Ferner ist in Fig. 20 ein Abweichungssignal
h dargestellt, das die Differenz zwischen den Signalen a' und α ist. Die Kurve c gibt die durch die vorstehend
beschriebene Signalverarbeitung erzielten Ergebnisse wieder, wobei (lose) Zunderstücke ausreichend unterdrückt
sind, wogegen Haftzunderstellen betont dargestellt sind. Bei einem Strahlungshild, das auf feste Haftzunderstellen,
die einen höheren Grad an Fehlerhaftigkeit haben, und teilweise abgeschälte Haftzunderstcllen, die
einen niedrigeren Grad der Fehlerhaftigkeit haben, sowie auf eine große Anzahl loser Zunderstücke zurückgeht,
wie dies durch die Kurve α in Fig. 21 dargestellt ist, würden dann, wenn die Beurteilung allein aufgrund der
Dunkelheit (Tiefe) der Signale erfolgte, Ergebnisse erzielt werden, die den umgekehrten Grad der Fehlerhaftigkeit
anzeigen und zudem mit Störrauschen aufgrund von losen Zunderstücken behaftet sind. Wenn die Beurteilung
andererseits allein aufgrund der Breite der Signale erfolgen würde, wäre es schwierig, genau das Ausmaß der
Fehlerhaftigkeit der Obcrflächenfehler anzugeben; dies steht im Gegensatz zu den Ergebniswerten gemäß c in
Fig. 21, die proportional zum Ausmaß der Fehlerhaftigkeit sind.
Warmer Stahlwerkstoff: Vorblock (unberuhigter Stahl)
Stahltemperatur: 1150 C (gemessen in der Mille der Oberseite)
Elektrooptisch« Bildaufnahmevorrichtung: 2048-Bit-Fistkörper-Bildsensor
Vorgehen
Die Videosignale eines Strahlungsbildcs des wurmen Vorblocks aus Stahl, die mittels des Feslkörpcr-Bildsensors
aufgenommen wurden, wurden über einen automatischen Verstärkungsregler zu einem A/D-Wandler mil
schneller Abtast- und Halteschaltung geleitet, der die
Videosignale in 8-Bit-Digitalsignalc KS umwandelte. Die
Digitalsignale wurden einerseits wcitcrvcrarbeitct, indem zweidimensional für eine bestimmte Fläche die Maxima
gehalten wurden und ein Mittelwert gebildet wurde, um auf diese Weise Normalverteilungssignalc NOR zu erzeugen,
die der ungleichmäßigen Tempcraturverleilung folgen, die der Stahlwerksloff von sich aus hai. Ferner
wurden die Digitalsignale mit Hilfe von Schieberegistern verzögert, und zwar für diejenige Zeitdauer, die zur
Erzeugung der Normalverteilungssignale NR benotigt wird. Ein Abweichungssignal a VS wurde durch Subtraktion
des Normalvertcilungssignals vom verzogenen Digitalsignal erzeugt, und diejenigen Abschnitt!.1 des
Abweichungssignais « KV, die unter einem vorgegebenen
Wert Pa (=· -0,1 V) lagen, der unter Berücksichtigung
des Rauschpegels (<50mV), bestimmt wurde, wurden herausgezogen, um die Tiefe P (V) und die Breite Wjmm)
des jeweiligen Signals zu berechnen (siehe Fig. 22). Einige Signale, die auf Zunderstücke und Haftzunder
zurückgingen, wurden stichprobenartig ausgewählt und hinsichtlich des Ausmaßes der Fehlerhaftigkeit überprüft,
wobei die Korrelation mil der Kombination der Parameter (/\ H") festgestellt wurde. Fig. 23 zeigt ein
Fehlerdatendiagramm für sechs Haftzunderstellen und sieben Zunderstücke, die auf diese Weise überprüft
wurden. Die Parameter für die Diskriminantenkurve L\
z + \ß(P-P0)\T
die die Bereiche der Haftzunderslellcn und Zunderstücke
trennt, wurden bestimmt. Es ergaben sich α = 2, β -7,5 und ν = 2- Durch Einsetzen dieser Werte wurde folgende
Diskriminantengleichung erhalten
j (P. W)
2+ [7.5(P- PnYr
ßP, W) ;:1: »fehlerhaft«
J(P. W)< 1: »nichl fehlerhaft«
J(P. W)< 1: »nichl fehlerhaft«
Nachdem die Diskriminantengleichung (4) bestimmt war, konnten Haftzundcrstellen an Vorblöcken aus Stahl
der gleichen Art automatisch erkannt und herausgefunden werden, indem einfach in die Diskriminantengleichung
(4) die Werte der Parameterkombination (P. W) eingesetzt wurden, die auf vorstehend beschriebene Weise
berechnet wurden. Im praktischen Betrieb wird das Ergebnis der Diskriminantengleichung (4) als Datenausgang
eines PROM erhalten, an dessen Adresseneingänge die Werte von P und W gegeben werden, so daß
schließlich die Signale unterschieden werden, wie dies im Diagramm gemäß Fig. 24 dargestellt ist. Eine Überprüfung
von 62 Parameterkombinationen (P, W), die für neue, d.h. andere Videosignale berechnet wurden, ergab
die in der folgenden Tabelle angegebene Besiimmungsra-Ic,
die wesentlich höher als die Bestimmungsrate ist, die durch herkömmliche Prüfverfahren auf der Grundlage
der Signaltiefe oder der Signalbreite allein erreichbar ist.
Bestimmungsratc 97.2%
Fchlbestimmung 2,8%
Überbestimmung 7.7%
Warmer StahlwerkstolT: Vorblock (halbberuhigter
Stahl)
Stahllemperalur: 1200 C (in der Mitte der Oberseite
gemessen)
Elektrooptischc Bildaufnahmevorrichlung: 2048-Bit-Feslkörpcr-Bildsensor
Vorgehen
Die Tide P(V) und die Breite (mm) der Signale wurden
auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 berechnet. Mehrere Hal'lzunderstellen und Zunderstücke wurden stichprobenausgewählt,
um ein Kehlerdatendiagramm (siehe
17
Fig. 25) anzufertigen, wobei IO Zunderslüeke und X
Haftzunderstellen ausgewertet wurden (3 Haflziinderstellen
vom R-Typ, 4 Haftzunderstellen vom T-Typ und 1 Haftzunderstelle vom F-Typ). Auf der Grundlage dieser
Verteilung der Haftzunderstellen und Zunderstücke wurden die Parameter α, β und ;■ in der folgenden Diskriminantenkurve
L2 bestimmt:
W =1
α+ 'JHP-PnVr
Dabei ergaben sich α = 7.5. />' = 7.5 und ;· -- 2. so daß galt
fiP-W)= 7.517.5,"-.»..,- (5)
/(/>. HO ^ 1: »Ichlerhaft«
./'(/". HO < 1: »nicht fehlerhaft«.
./'(/". HO < 1: »nicht fehlerhaft«.
" Das Ergebnis der Signalunterscheidung mit Hilfe der DiskriminaptMigleichung (5) ist graphisch in Fig. 26
wiedergegeben. Auf Haftzunder zurückgehende Signale konnten deutlich unterschieden werden von auf Zundcrstücke
zurückgehenden Signalen, wobei eine ebenso hohe Bestimmungsrate wie bei Beispiel 1 erreicht wurde. Durch
Verwendung einer zusätzlichen Diskriminanienkurve Lf
(siehe Fig. 25) ist es möglich, des feslcn Haftzunder vom
R-Typ, der ähnlich wie Risse ein hohes Maß an Fehlerhaftigkeit hat. von normalem Haftzunder vom T-Typ
und von teilweise gelöstem Haftzunder vom F-Typ zu unterscheiden, so daß eine Beurteilung unter Berücksichtigung
des Ausmaßes der Fehlerhaftigkeit möglich ist.
Hierzu 17 Biati Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Ermittlung von Fehlern auf der Oberfläche eines warmen Werkstücks, bei dem ein
Videosignal durch elektrooptische Abtastung der Werkstücksoberfläche erzeugt und aus dem Videosignal
ein abgeleitetes Bezugssignal gewonnen wird, mit dem das Videosignal zur Fehlerermittlung verglichen
wird, dadurch gekennzeichnet,daßdas Vidcosi- κι
gnal zugleich einer Verzögerungseinrichtung (5), die es für ein vorbestimmtes Zeitintervall verzögert, und
einer Maximalwert-Halieschaltung (6) zugeführt wird, die die Spitzenwerte des in jeder Abtastzeile mit
Hilfe von Bildteilimpuisen in eine Anzahl von Bildelcmenten
unterteilten Videosignals hüll, daß als Bezugssignal für jedes Bildelement aufeinanderfolgend ein
Normalverteilungssignal durch Mittelwertbildung aus den Spitzenwerten mehrerer Bildelemente in
aneinandergrenzenden Bereichen gebildet wird, wo- a>
bei zur ti'jttelwertbüdung das Video- oder Spitzensigna!
niit einem ir. einem vorangehenden Zyklus
gewonnenen momentanen Normalvericilungssignal verglichen und bei einen vorgegebenen Wert überschreitenden
Abweichungen hiervon unterdrückt und durch ein zuvor erhaltenes Signal oder einen zuvor
erhaltenen Spitzenwert ersetzt wird, und daß das in der Verzögerungseinrichtung (5) gespeicherte verzögerte
Videosignal mit dem Normalverleilungssignal verglichen wird, um einen Oberflächenfehler aus der »
Differenz zwischen dem verzögerten Videosignal und dem NonrV.verteilungssignal zu ermitteln.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunäcnst die in Längs- und Querrichtung
in zahlreiche Bildele-nentf unterteilte Oberfläche
des Werkstücks untersucht wird, indem eine kleine
Prüffläche, die eine bestimmte Anzahl von Bildelcmenten in Zeilen und Spalten abdeckt, nacheinander
von Bildelement zu Bildelement verschoben wird, wobei in jeder neuen Lage der kleinen Prüffläche die
Anzahl der durch Vergleich des Videosignals oder Spitzensignals jedes Bildelementcs mit dem Normalverteilungssignal
erhaltenen Bildclernentdaten in der kleinen Prüffläche verglichen wird mit der Gesamtanzahl
der Bildelemente der kleinen Prüffiächc, und daß dann die Oberfläche untersucht wird, indem eine
große Prüffläche, die eine bestimmte Anzahl von Bi'ideiementen in Zeilen und Spalten abdeckt, nacheinander
von Bildelement zu Bildelcrrent verschoben wird, wobei in jeder neuen Lage der großen Prüffläche ?n
die Anzahl der Bildelementdate.n in der großen Prüffläche
verglichen wird mit der Gesamtzahl der Bildelcmente der großen Prüffläche.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen fallenden Abschnitte
des Videosignals ausgewertet werden, die unter einen vorgegebenen Normalwert (Po) sinken, daß die Tiefe
(P) und die Breite (W) jedes derartigen fallenden Signalabschnittes berechnet wird und daß ein Diskriminantenwert
aus der Fehlerdiskriminantcnglei- «> chung
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP248579A JPS5594147A (en) | 1979-01-12 | 1979-01-12 | Method of discriminating surface flaw of high temperature material to be detected |
| JP248479A JPS5594146A (en) | 1979-01-12 | 1979-01-12 | System for tracking camera toward high temperature material to be detected to detect flaw on surface |
| JP233579U JPS55103558U (de) | 1979-01-12 | 1979-01-12 | |
| JP11198279A JPS5635044A (en) | 1979-08-30 | 1979-08-30 | Signal processing method for detection of surface defect for high-temperature tested object |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3000875A1 DE3000875A1 (de) | 1980-09-04 |
| DE3000875C2 true DE3000875C2 (de) | 1984-10-11 |
Family
ID=27453609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3000875A Expired DE3000875C2 (de) | 1979-01-12 | 1980-01-11 | Verfahren zur Ermittlung von Fehlern auf der Oberfläche eines warmen Werkstücks und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4319270A (de) |
| BR (1) | BR8000224A (de) |
| DE (1) | DE3000875C2 (de) |
| FR (1) | FR2446476A1 (de) |
| GB (1) | GB2042716B (de) |
| SE (1) | SE8000240L (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3819183A1 (de) * | 1988-06-06 | 1989-12-07 | Sick Optik Elektronik Erwin | Verfahren zur fehlererkennung bei laufenden materialbahnen |
Families Citing this family (40)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3027775A1 (de) * | 1980-07-23 | 1982-02-04 | Eckehardt Dipl.-Chem. 8550 Forchheim Strich | Verfahren zur optischen ueberpruefung schnell bewegter homogener materialbahnen auf fehlerstellen |
| EP0056215B1 (de) * | 1981-01-12 | 1985-06-19 | MANNESMANN Aktiengesellschaft | Vorrichtung und Verfahren zur Inspektion von Gusssträngen in einer Stranggiessanlage |
| DE3263821D1 (en) * | 1981-02-12 | 1985-07-04 | Centre Rech Metallurgique | Method and device for detecting surface flaws of sectional irons and half products |
| US4463437A (en) * | 1981-04-27 | 1984-07-31 | Bethlehem Steel Corp. | Furnace burden thermographic method and apparatus |
| US4481534A (en) * | 1981-04-29 | 1984-11-06 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Configuration detecting device |
| GB2115145B (en) * | 1981-07-29 | 1986-05-29 | Dainippon Printing Co Ltd | Method and device for inspecting printed matter |
| US4692799A (en) * | 1982-04-05 | 1987-09-08 | Showa Electric Wire & Cable Co., Ltd. | Automatic inspection system for detecting foreign matter |
| DE3236416A1 (de) * | 1982-10-01 | 1984-04-05 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren zur qualitaetsbeurteilung von stahloberflaechen |
| US4550376A (en) * | 1983-02-14 | 1985-10-29 | Maciejczak Robert A | Inspection system for mechanical structures |
| USRE33357E (en) * | 1983-05-27 | 1990-09-25 | Key Technology, Inc. | Optical inspection apparatus for moving articles |
| US4581632A (en) * | 1983-05-27 | 1986-04-08 | Key Technology, Inc. | Optical inspection apparatus for moving articles |
| US4561104A (en) * | 1984-01-16 | 1985-12-24 | Honeywell Inc. | Automated inspection of hot steel slabs |
| CA1229392A (en) * | 1984-02-28 | 1987-11-17 | Hirosato Yamane | Method and apparatus for detection of surface defects of hot metal body |
| US4649426A (en) * | 1984-06-12 | 1987-03-10 | The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy | Electronic imaging system and technique |
| JPS62138740A (ja) * | 1985-12-13 | 1987-06-22 | Hiyuutec:Kk | シ−ト面の欠陥検出方法 |
| WO1988001366A1 (en) * | 1986-08-13 | 1988-02-25 | The Broken Hill Proprietary Company Limited | Determining a dimension of an article |
| FR2615765B1 (fr) * | 1987-05-29 | 1992-09-04 | Usinor Aciers | Procede et dispositif de determination du sabre d'une tole |
| US4814868A (en) * | 1987-10-02 | 1989-03-21 | Quadtek, Inc. | Apparatus and method for imaging and counting moving particles |
| JP2856806B2 (ja) * | 1990-01-08 | 1999-02-10 | 株式会社リコー | ピークホールド回路 |
| US5120976A (en) * | 1990-07-25 | 1992-06-09 | The Boeing Company | Strip lay-up verification system with width and centerline skew determination |
| JPH0678895B2 (ja) * | 1991-01-24 | 1994-10-05 | 肇産業株式会社 | 欠陥判別方法 |
| JPH0739999B2 (ja) * | 1991-01-24 | 1995-05-01 | 肇産業株式会社 | 欠陥検出方法 |
| US5146311A (en) * | 1991-06-21 | 1992-09-08 | Aluminum Company Of America | Method of indentifying and quantifying oxides on rolled metal strip |
| DE9211860U1 (de) * | 1991-09-16 | 1992-11-05 | Lisec, Peter, Amstetten-Hausmening | Anordnung zum Prüfen der Versiegelung von Isolierglasscheiben |
| US5668887A (en) * | 1992-05-29 | 1997-09-16 | Eastman Kodak Company | Coating density analyzer and method using non-synchronous TDI camera |
| JPH08154154A (ja) * | 1994-09-29 | 1996-06-11 | Minolta Co Ltd | 画像読み取り装置 |
| US5654977A (en) * | 1995-02-02 | 1997-08-05 | Teledyne Industries Inc. | Method and apparatus for real time defect inspection of metal at elevated temperature |
| US5604583A (en) * | 1995-03-20 | 1997-02-18 | Bausch & Lomb Incorporated | Computer vision inspection station |
| EP0880023A1 (de) * | 1997-05-23 | 1998-11-25 | Siemag Transplan Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Detektion von Oberflächenfehlern beim kontinuierlichen mechanischem Abtragen von Material von Stranggiessprodukten |
| US6859285B1 (en) | 1999-08-31 | 2005-02-22 | Og Technologies, Inc. | Optical observation device and method for observing articles at elevated temperatures |
| US7460703B2 (en) * | 2002-12-03 | 2008-12-02 | Og Technologies, Inc. | Apparatus and method for detecting surface defects on a workpiece such as a rolled/drawn metal bar |
| US7324681B2 (en) | 2002-12-03 | 2008-01-29 | Og Technologies, Inc. | Apparatus and method for detecting surface defects on a workpiece such as a rolled/drawn metal bar |
| US6950546B2 (en) * | 2002-12-03 | 2005-09-27 | Og Technologies, Inc. | Apparatus and method for detecting surface defects on a workpiece such as a rolled/drawn metal bar |
| KR101439546B1 (ko) * | 2007-12-27 | 2014-09-30 | 주식회사 포스코 | 슬라브 측면 흠 검출 장치 |
| JP5160993B2 (ja) * | 2008-07-25 | 2013-03-13 | 株式会社荏原製作所 | 基板処理装置 |
| DE102012206221A1 (de) | 2012-03-14 | 2013-09-19 | Sms Siemag Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächeninspektion von metallurgischen Gießprodukten in einer Produktionslinie |
| US9689804B2 (en) * | 2013-12-23 | 2017-06-27 | Kla-Tencor Corporation | Multi-channel backside wafer inspection |
| KR20170102250A (ko) * | 2014-12-29 | 2017-09-08 | 일렉트로 싸이언티픽 인더스트리이즈 인코포레이티드 | 정렬 특징부로 독립적 측면 측정을 통한 적응형 부분 프로파일 생성 |
| US10244149B2 (en) * | 2015-06-09 | 2019-03-26 | Lockheed Martin Corporation | Imaging system with scan line titled off focal plane |
| JP6265253B1 (ja) * | 2016-12-15 | 2018-01-24 | オムロン株式会社 | 検査装置および検査方法 |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3049588A (en) * | 1959-08-28 | 1962-08-14 | Prec Controls Corp | Quality control system |
| US3565536A (en) * | 1968-01-15 | 1971-02-23 | Itt | Apparatus for detecting flaws in light transmissive tubing including a plurality of diametrically opposed light sources |
| GB1302865A (de) * | 1969-07-14 | 1973-01-10 | ||
| US3729619A (en) * | 1971-03-04 | 1973-04-24 | Steel Corp | Apparatus for surface inspection of moving material with defect type recognition |
| JPS514047A (en) * | 1974-07-01 | 1976-01-13 | Nippon Steel Corp | Kinzokuhenno hyomenketsukanbuteireho |
| JPS6026176B2 (ja) * | 1976-07-09 | 1985-06-22 | 日本鋼管株式会社 | 赤熱金属材料の表面疵検出装置 |
| DE2653330B2 (de) * | 1976-11-24 | 1979-11-29 | Institut Dr. Friedrich Foerster Pruefgeraetebau, 7410 Reutlingen | Einrichtung zum Prüfen von Halbzeug auf Fehler |
| DE2707123C3 (de) * | 1977-02-18 | 1980-10-30 | Nippon Steel Corp., Tokio | Vorrichtung zur Ermittlung von Oberflächenfehlern eines in einer Richtung bewegten erhitzten Materials |
| US4240110A (en) * | 1978-09-18 | 1980-12-16 | Eastman Kodak Company | Inspection of elongated material |
| US4223346A (en) * | 1979-04-05 | 1980-09-16 | Armco Inc. | Automatic defect detecting inspection apparatus |
-
1980
- 1980-01-09 US US06/110,616 patent/US4319270A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-01-10 GB GB8000811A patent/GB2042716B/en not_active Expired
- 1980-01-11 FR FR8000652A patent/FR2446476A1/fr active Granted
- 1980-01-11 DE DE3000875A patent/DE3000875C2/de not_active Expired
- 1980-01-11 SE SE8000240A patent/SE8000240L/ not_active Application Discontinuation
- 1980-01-14 BR BR8000224A patent/BR8000224A/pt unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3819183A1 (de) * | 1988-06-06 | 1989-12-07 | Sick Optik Elektronik Erwin | Verfahren zur fehlererkennung bei laufenden materialbahnen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2042716B (en) | 1983-04-13 |
| BR8000224A (pt) | 1980-10-07 |
| SE8000240L (sv) | 1980-07-13 |
| FR2446476B1 (de) | 1983-03-11 |
| DE3000875A1 (de) | 1980-09-04 |
| GB2042716A (en) | 1980-09-24 |
| FR2446476A1 (fr) | 1980-08-08 |
| US4319270A (en) | 1982-03-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3000875C2 (de) | Verfahren zur Ermittlung von Fehlern auf der Oberfläche eines warmen Werkstücks und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE102014208768B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Qualitätssicherung | |
| EP2375243B1 (de) | Thermografisches Prüfverfahren und Prüfvorrichtung zur Durchführung des Prüfverfahrens | |
| EP3044571B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur überprüfung eines inspektionssystems zur erkennung von oberflächendefekten | |
| EP2747934B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur generativen herstellung eines bauteils | |
| DE3855913T2 (de) | Gerät zur inspektion von Walzzeichen | |
| EP2964449A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur qualitätsbeurteilung eines mittels eines generativen lasersinter- und/oder laserschmelzverfahrens hergestellten bauteils | |
| DE102015204800B3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Qualitätsbeurteilung eines mittels eines additiven Herstellungsverfahrens hergestellten Bauteils | |
| DE102008017267B4 (de) | Verfahren und Algorithmen zur Überprüfung von längs verlaufenden Fehlern in einem Wirbelstrom-Überprüfungssystem | |
| DE112013006039T5 (de) | Verfahren und System zur Prüfung eines Musterteils mit Hilfe der Thermographie | |
| WO2000022423A1 (de) | Vorrichtung zum berührungslosen detektieren von prüfkörpern | |
| DE3222904A1 (de) | Vorrichtung zur pruefung von objekten | |
| DE2715066A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur untersuchung der intensitaetsverteilung eines lichtflecks, insbesondere eines nebenmaximums eines beugungsmusters zur fehlerpruefung textiler flaechengebilde | |
| EP2837461B1 (de) | Verfahren zum Ermitteln eines Verschleißzustands einer Schneiddüse und Laserbearbeitungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3402855A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur feststellung von fehlern an einem aussengewinde | |
| DE2933679A1 (de) | Schneideinrichtung fuer warmen stahl | |
| DE102024001048B4 (de) | Verfahren zur Beurteilung einer bei einem Laserschweißvorgang mittels eines Laserstrahls an einem Werkstück erzeugten Schweißnaht sowie Schweißeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3030140C2 (de) | Einrichtung zur optischen Überprüfung der Oberfläche von stabförmigen Rauchartikeln und/oder Filterstäben für die Tabakindustrie | |
| WO2020094672A1 (de) | Verfahren zum betreiben einer fertigungseinrichtung und fertigungseinrichtung zum additiven fertigen eines bauteils aus einem pulvermaterial | |
| DE102009040649A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von digitalen Einzelbildern von scheibenförmigen Elementen in einem Herstellungsprozess | |
| EP3746776B1 (de) | Verfahren und elektronenstrahlanlage zur additiven herstellung eines werkstücks | |
| DE69923120T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Feststellen von hellen oder dunklen Flecken | |
| DE102012206221A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächeninspektion von metallurgischen Gießprodukten in einer Produktionslinie | |
| DE10358670A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Oberfläche eines bewegten Materialstrangs der tabakverarbeitenden Industrie | |
| DE2707123C3 (de) | Vorrichtung zur Ermittlung von Oberflächenfehlern eines in einer Richtung bewegten erhitzten Materials |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| 8172 | Supplementary division/partition in: |
Ref country code: DE Ref document number: 3050297 Format of ref document f/p: P |
|
| Q171 | Divided out to: |
Ref country code: DE Ref document number: 3050297 |
|
| AH | Division in |
Ref country code: DE Ref document number: 3050297 Format of ref document f/p: P |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |