DE299088C - - Google Patents
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- DE299088C DE299088C DENDAT299088D DE299088DA DE299088C DE 299088 C DE299088 C DE 299088C DE NDAT299088 D DENDAT299088 D DE NDAT299088D DE 299088D A DE299088D A DE 299088DA DE 299088 C DE299088 C DE 299088C
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- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 8
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F1/00—Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
- F41F1/06—Mortars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
1. Vorderliader-Steilfeuergeschütz, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zündung der Treibladung des in den Lauf eingeführten Geschosses durch dessen eigene Schwere
erfolgt.
2. Vorideriader-Steilfeuergeschütz nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Rohrbodenmittel ein Schlagbolzen sitzt,
welcher die Treibladung des durch sein Eigengewicht niedergleitenden Geschosses zur Entzündung bringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorder-lader-Steilfeuergdschütz, und besteht darin, daß das mit einer Treibladung ausgestattete Geschoß lediglich infolge der Wirkung seiner eigenen Schwere abgefeuert wird.Die bisher gebräuchlichen, von Hand, durch Rückstoß oder durch den Gasdruck in Tätigkeit tretenden Schlagvorrichtungen werden vollständig überflüssig, und das Geschütz istίο nach dem Abfeuern eines Geschosses ohne jegliches Zutun sofort wieder schußbereit, so daß die Anzahl der in einer bestimmten Zeit abzugebenden Schüsse lediglich von der Geschicklichkeit der Bedienung des Geschützes abhängt.Das neue Geschütz ist in den Abb. 1 und 2 in einem Längs- und einem Querschnitt veranschaulicht, während Abb. 3 ein zu dem Geschütz gehöriges Geschoß darstellt.Wie aus den Abbildungen ersichtlich, ist das Geschützrohr a mit unveränderlichem Neigungswinkel auf einer beliebig gearteten Bettung gelagert. Der vordere Teil des Geschützrohres α ist annähernd auf seine halbe Länge geteilt bzw. nach der horizontalen Durchmesserebene aufgeschnitten, so daß dieser Teil eine Rinne b von annähernd halbkreisförmigem Querschnitt bildet. Im Geschützboden c ist eine Spindel d, welche durch ein Handrad e beeinflußt werden kann und die in eine Spitze f ausläuft so gelagert, daß die als Schlagbolzen dienende Spitze / mit Hilfe des Handrades e mehr oder weniger in das Innere des Geschützrohres hineinbewegt werden kann. Die zu diesem Geschütz gehörige Munition ist in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise beschaffen.Wie aus dieser Abbildung hervorgeht, ist im Geschoßboden eine Ausdrehung vorgesehen, in der die Treibladung i ruht, während in der Mitte der Treibladung eine Zündpille k eingebettet ist. Wird nun ein derartiges Geschoß auf den rinnenförmigen Lauf- oder Geschützteil b aufgelegt, so wird es infolge seines Eigengewichtes in das Rohrinnere gleiten, bis in der tiefsten Lage des Geschosses die Zündpille k auf die Spitze / der Spindel d auftrifft, so daß die Treibladung entzündet und das Geschoß herausgeschleudert wird. In diesem Moment ist das Geschütz ohne weiteres Zutun wieder ladefähig.Schraubt man die als Schlagbolzen dienende Spitze / tiefer in das Rohr hinein, dann wird der Abstand des Geschoßbodens und somit derjenige der Treibladung vom Rohrboden größer werden. Durch die hierdurch ermöglichte Verkleinerung oder Vergrößerung des Laderaumes wird eine entsprechende Veränderung in der Schußweite erzielt, ohne daß die Neigung des Rohres verändert werden muß.An Stelle der Zündung mittels eines Schlagbolzens könnte naturgemäß auch eine elektrische Zündung treten in der Weise, daß durch das Gewicht des Geschosses ein Stromkreis geschlossen und dadurch die Treibladung zur Entzündung gebracht wird. Es sei noch bemerkt, daß sich das neue Geschütz in erster Linie als Granatwerfer eignet, doch ist es für das Wesen der Erfindung ohne Belang, welcher Art die zu verfeuernden Geschosse sind. Ebenso wird das Wesen der Erfindung nicht beeinträchtigt, wenn man zur Erzielung einer größeren Verwendungsmöglichkeit das Geschützrohr drehbar lagert. Weiterhin ist noch anzufügen, daß es nicht unter allen Umständen erforderlich ist, den Vorderteil des Geschützrohres rinnenartig auszubilden, doch wird, der schnellen Ladefähigkeit wegen, diese Ausführung immer den Vorzug verdienen.80 Paten τ-An Sprüche:
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299088C true DE299088C (de) |
Family
ID=553224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299088D Active DE299088C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299088C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2586229A (en) * | 1944-11-29 | 1952-02-19 | Us Sec War | Replaceable firing pin for mortars |
-
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- DE DENDAT299088D patent/DE299088C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2586229A (en) * | 1944-11-29 | 1952-02-19 | Us Sec War | Replaceable firing pin for mortars |
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