DE299077C - - Google Patents
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Description
. Die Erfindung bezieht sich auf die Formgebung genieteter Hohlträger, die insbesondere
für den Luftfahrzeugbau bestimmt sind und sich daher durch große Leiehtigkeit
bei hohem Widerstand gegen Druck-, Knick- und Biegebeanspruchungen auszeichnen sollen.
Die bekannten Hohlträger werden vielfach aus nahtlosen, nach dem Schrägwalzverfahren
ίο gewonnenen Röhren hergestellt. Zur Überführung
in die gewünschte Form bearbeitet man die Röhren von außen, so daß an ihnen
in der Längsrichtung durch Faltung vortretende Schenkel entstehen, welche Versteifungsrippen
bilden und als Flansche dienen. Diese Art der Formgebung ist bei verhältnismäßig großer Wandstärke gut anwendbar.
Bei einer im Verhältnis zum Querschnitt geringen Blechstärke, wie sie beim Luftfahrzeugbau zur Gewichtsersparnis notwendig
ist, versagt aber die Form und Herstellungsart der bekannten Träger und Stützen vollkommen. Infolge der geringen
Blechstärke sind nämlich die Seiten eines Hohlstabes, dessen Querschnitt dreieckförmig
ist, nicht mehr knicksicher, sobald eine verhältnismäßig kleine Abwicklungslänge überschritten
wird. Hiervon abgesehen ist bei einigermaßen schwer zu bearbeitendem Baustoff, wie z. B. Stahl oder Duralumin, eine
nachträgliche genaue Formgebung durch Walzen oder Pressen des ursprünglichen Rohres
ausgeschlossen.
Ebenso bewirkt die zur Bildung der Flansche erforderliche scharfkantige Faltung
des dünnen Bleches eine Festigkeitsabnahme gerade an diesen für den Anschluß an andere
Bauteile wichtigen Stellen.
Mit der Erfindung wird bezweckt, diesen Mängeln abzuhelfen und unter Verwendung
dünnen Bleches stabartige Hohlkörper zu schaffen, die große Knicksicherheit mit geringstem
Gewicht vereinen, mit jeder wünschenswerten Genauigkeit hergestellt werden können und sich leicht mit anderen Bauteilen
vereinigen lassen, so daß sie mit besonderem Vorteil als Stützen und Träger im Luftfahrzieugbau
verwendet werden können. Den Erfindungsgegenstand bildet demgemäß ein namentlich für Zwecke des Luftfahrzeugbaues
geeigneter mehrteiliger Hohlträger von dreikantiger Grundform mit einer dm Verhältnis
zu den übrigen Abmessungen des Querschnittes dünnen Wandung. Erfindungsgemäß sind zwei Seiten je durch mindestens
eine nach außen gerichtete Längsrille versteift und mittels einer Abrundung verbunden. Die
der Abrundung gegenüberliegende Seiten-
fläche ist entsprechend der Erfindung durch einen besonderen Streifen mit beiderseitigen
Anschlußflanschen gebildet, die zweckmäßig etwa in der Richtung der beiden anderen
Seitenflächen verlaufen.
In der, Zeichnung ist in der Abb. ι im Querschnitt
und in der Abb. 2 im Scliaubild als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
ein Hohlstab von Dreikantform dargestellt.
Der Hohlstab besteht aus zwei durch Nietung miteinander verbundenen besonders
gestalteten Blechstreif en A und B. Der breitere Blechstreifen A besitzt zwei gleichförmige
mittels · einer verhältnismäßig großen Abrundung α1 allmählich ineinander übergehende
Schenkel. Das mit a2 bezeichnete freie Ende jedes Schenkels ist eben und dient als Flansch.
Zwischen jedem Flansch α2 und der Abrundung a1 ist zur Versteifung mindestens eine
nach außen gewölbte Längsrille α3 vorgesehen. Der die dritte Seite bildende Blechstreifen
B wird durch zwei Flansche b2 versteift, die die beiden ursprünglich getrennten
Trägerteile untereinander und mit anderen Bauteilen, wie z. B. Streben, verbinden.
Die Flanschen verlaufen. zweckmäßig etwa in der Richtung der Schenkelseiten
des die Grundform bildenden gleichschenkligen Dreikantes und haben eine solche
Lage zu der Mittelebene, daß die auf ihrer Außenseite angebrachten, in der Zeichnung
nicht dargestellten Streben innerhalb des den Hohlkörper von außen umhüllenden Dreiecks
liegen. Um den Bauteil nicht nur seitlich durch die beiden Flansche, sondern auch noch
in seiner Mittelebene an andere Bauteile anschließen zu können, ist der Blechstreifen B
noch mit einer Auswulstung b1 versehen.
Durch die Bildung des Hohlträgers aus zwei Blechstreifen werden verschiedene Vorteile
erzielt. Man kann die beiden Trägerteile getrennt walzen oder wegen der geringen
Blechstärke mit oder ohne Vorwalzung auf der Sickenmaschine ziehen und hierbei eine
Genauigkeit der Ouerschnittsbildung erreichen, wie sie beim nachträglichen Walzen
oder Pressen eines nahtlosen Rohres wegen der eigentümlichen Querschnittsform und der
geringen Wandstärke selbst bei Verwendung eines Dornes unausführbar ist. Anderseits
wird, da der Hohlträger ursprünglich nicht aus einem einzigen Teil besteht, jede scharfkantige
Umbiegung, wie sie sonst bei der Herstellung der Flansche unausbleiblich wäre, vermieden. Eine besondere Erhöhung der
Brauchbarkeit des Hohlträgers liegt auch darin, daß der Übergang der beiden Schenkelseiten
durch eine allmähliche Abrundung erfolgt. Denn einmal wird eine Flanschverbindung,
die, gleichviel ob sie durch Walzen oder Nieten hergestellt ist, leicht eine Festigkeitsverminderung
bedeutet, ganz vermieden. Zum anderen aber wird durch die mit der allmählichen Abrundung verbundene bedeutende
Stoffanhäufung weit ab von der Nulllinie eine Vergrößerung des Trägheitsmomentes,
d. h. der Festigkeit erzielt, die bei der geringen Wandstärke von ganz besonderem
Wert ist. Die an den Schenkelseiten in ihrer gemeinschaftlichen Übergangsstelle vorgesehenen
Ausrundungen vergrößern das Trägheitsmoment des einzelnen Trägers ebenfalls ganz bedeutend, so daß dieser bei gleicher
Länge und gleicher Sicherheit gegen Ausknicken kaum die Hälfte des Gewichtes der
bisher üblichen Trägerform erreicht. Daher kann man auch an Stelle von Aluminium hochwertiges,
äußerst dünnes Stahlblech für derartige Hohlträger verwenden, die bei größerer Tragkraft ein erheblich geringeres Gewicht
besitzen als die bisher benutzten.
Abgesehen hiervon aber haben diese genannten Ausrundungen noch einen weiteren
Vorteil. Denn betrachtet man z. B. mehrere dem Erfindungsgegenstand entsprechende
Träger als die Gurte eines zusammengesetzten Trägers, · dessen Seiten durch die von außen
auf die entsprechenden Flansche aufzunietenden Streben gebildet werden, so kann man
den entstandenen neuen Träger leicht mit einer z. B. aus Stoff bestehenden und im Luftfahrzeugbau
gern verwendeten Umhüllung versehen, ohne daß der Stoff durch vortretende scharfe Kanten oder Streben verletzt
werden könnte.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :• Genieteter Hohlträger, insbesondere für den Luftfahrzeügbau, mit einer im Verhältnis zu den übrigen Abmessungen des Querschnittes dünnen Wandung, gekennzeichnet durch eine dreikantige Grundform, bei der zwei Seitenflächen je durch mindestens eine nach außen gerichtete Längsrille (α3) versteift und mittels einer Abrundung (α1) verbunden sind, während die dritte der Abrundung gegenüberliegende Seitenfläche durch einen besonderen Streifen (B) mit beiderseitigen Anschlußflanschen (l·2) gebildet ist, die etwa in der Richtung der beiden anderen Seitenflächen verlaufen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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