DE297063C - - Google Patents

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DE297063C
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gases
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/002Stoves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 297063 -. KLASSE 36 b. GRUPPE
JOHANNES FLEISCHER in STUTTGART und HAEGELE & ZWEIGLE in ESZLINGEN a. N.
steigenden Zügen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1915 ab.
Es sind bereits Gasheizöfen bekannt, bei denen die Abgase in abwechselnd auf und ab steigender Richtung vermittels Zungen, die in den Zug eingebaut sind, oder auch in Röhren wiederholt zur Abgabe von Wärme herangezogen werden. Diese Einrichtungen haben den Übelstand, daß die absteigende Strömungsrichtung der Gase diesen zu viel Auftrieb entzieht und die Gase . schließlich zu kalt zum
ίο Abzug gelangen, so daß ein ausreichender Zug im Ofen nicht gesichert ist. Außerdem ist die Wärmeabgabe nicht gleichmäßig genug, so daß eine starke Überhitzung der nahe an den Flammen liegenden Heizflächenteile, die bekanntlich gesundheitlich schädlich wirkt, leicht eintreten kann.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Gasheizofen benutzt als Zugkanäle für die Heizgase drei Gruppen von Rohren, die abwechselnd aufwärts und abwärts von den Gasen durchströmt werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Gase bei dem Übertritt aus der ersten in die zweite Rohrgruppe und ebenso' aus der zweiten in die
dritte Rohrgruppe durch besondere Überleitungskammern hindurchgehen, deren erste dazu dient, um die über sie hinstreichenden stark abgekühlten Gase kurz vor deren Eintritt in den Abzug mit Hilfe der aus der ersten Rohrgruppe kommenden, noch warmen Gase wieder etwas aufzuwärmen, während in der zweiten Kammer die in der zweiten Rohrgruppe herabgestiegenen Gase durch die an der ganzen Länge des Kammerbodens hinstreichende Flamme kräftig aufgewärmt werden. Die Wirkung der zweiten Kammer, des Überhitzers, wird dadurch gesteigert, daß die Gase gezwungen werden, dicht an dem der Flamme ausgesetzten Boden durch enge Leitkanäle hindurchzuströmen.
Durch diese doppelte Wiederaufwärmung der Heizgase ist es möglich, bei guter Ausnutzung der Wärme eine annähernd gleichmäßige und darum milde Beheizung aller Rohrgruppen zu erzielen und die gesundheitlich nachteilige starke Überhitzung eines Teiles der Heizfläche und damit der Raumluft zu vermeiden.
Ein gemäß der Erfindung angeordneter Gasheizofen ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen die Fig. ι und 2 zwei zueinander senkrechte Längsschnitte, und Fig.'3 einen wagerechten Schnitt.
Drei Reihen aufrecht stehender Heizrohre a, b, c sind nebeneinander zwischen mit Halterippen d versehenen Platten e, f gelagert, die mit entsprechenden Durchtrittsöffnungen g für die Heizgase versehen sind. Die Heizrohre, von denen die vordere und hintere Reihe sternförmigen Querschnitt besitzen können, sind, in die Halterippen d der Platten e, f eingeschoben und durch feuerfesten Kitt h abgedichtet, während die Platten β, f selbst durch Spännschrauben in bestimmte Entfernung eingestellt werden können, so daß es möglich ist, auch Heizrohre mit nicht genau gleichen Längen und mit unebenen Enden zu verwenden.
Die untere Platte e ist auf einen Sockel i aufgesetzt, während die obere Platte f den Ofenaufsatz k trägt. Im Sockel * ist, unter der hinteren Reihe der Heizrohre c verlaufend, ein rohrförmiger Gasbrenner / angeordnet, gegen den sich ein von der vorderen unteren Sockelkante nach hinten ansteigendes Wellblech m anlegt, so daß die unterhalb des letzteren durch eine öffnung η des Sockelbodens eintretende Verbrennungsluft von rückwärts über den Brenner I nach vorn geführt und dabei erhitzt wird. Über dem Brenner I ist an der Unterseite der Sockelplatte e eine die Durchtrittsöffnungen g der Heizrohre b und c übergreifende Überleitungskammer (Überhitzer) 0 befestigt, die einen gewellten oder zickzackförmigen Boden -p besitzt, der auf dem größten Teil seiner Länge durch eine Zwischenplatte q abgedeckt ist, so daß mehrere enge Kanäle r entstehen, durch die die aus den Rohren b unten austretenden Verbrennungsgase hindurchströmen müssen. Auf der Absatzplatte f ist über den Durchtrittsöffnungen g der Heizrohre α und b eine Uberleitungskammer s befestigt und über dieser eine die Durchtrittsöffnungen g der Heizrohre c übergreifende, winkelförmig abgebogene Wandzunge t im Ofenaufsatz k angeordnet. Der Ofenaufsatz k trägt ferner den zum Anschluß des Gasheizofens an den Kamin dienenden Anschlußstutzen u.
Wie aus den in Fig. 2 angegebenen Pfeilrichtungen zu ersehen, wird die durch die öffnung η unter dem Wellblech m eintretende Luft zum Brenner Z geleitet. Die heißen Verbrennungsgase werden nach vorn geführt und gelangen durch die öffnungen g der Platte e in die vorderen sternförmigen Rohre a, wo die Wärme zum großen Teil zunächst an deren Wände und von dort nach außen an die Raumluft abgegeben wird. . Die teilweise abgekühlten Heizgase treten darauf in die Überleitungskammer s und von da in die engeren glatten Rohre b über und werden in diesen nach unten in die Überleitungskammer (Überhitzer) 0 geleitet. Hier ziehen die schon stark abgekühlten Heizgase durch die von außen kräftig bestrahlten Kanäle r und werden darin wieder stark erhitzt. Sie gelangen dann zu den hinteren sternförmigen Rohren c und strömen durch diese, ihre Wärme größtenteils an die Rohrwände abgebend, nach oben zu dem Ofenaufsatz k und damit unterhalb der Wandzunge t nach vorn und dann zu den Stutzen u und in den Kamin. Während die stark abgekühlten Heizgase oberhalb der Decke der Überleitungskammer s hinstreichen, nehmen sie von den durch diese Kammer hindurchströmenden wärmeren Gasen Wärme auf, so daß ein ausreichender Zug im Kamin gesichert ist.
Die beschriebene Bauart des Gasheizofens gestattet nicht nur eine gute und zweckmäßige Ausnutzung der Wärme der Heizgase, sondern sie erleichtert auch die vollkommene Dichtung des Ofens, so daß die der Gesundheit schädlichen Verbrennungsgase nicht in den zu beheizenden Raum gelangen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasheizofen mit drei Gruppen von Heizrohren, die als abwechselnd auf und ab steigende Züge für die Abgase ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere (b) mit der hinteren Rohrgruppe (c) am unteren Ende durch einen von den Flammen bestrahlten, an seinem Boden mit Leitkanälen (r) versehenen Überhitzer (0) und mit der vorderen Rohrgruppe (a) am oberen Ende durch eine Überleitungskammer (s) verbunden ist, über deren Decke hinweg die aus den hinteren Rohren austretenden Abgase geführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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