DE296459C - - Google Patents

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DE296459C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/023Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 296459 KLASSE 14 c. GRUPPE
Zusatz zum Patent 292107.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1914 ab. Längste Dauer: 11. Juni 1928.
Die Turbine gemäß dem Hauptpatent 292107 besteht aus zwei Hochdruckteilen und einem Niederdruckteil, wobei ein Hochdruckteil für die gleiche Dampfmenge berechnet ist wie der Niederdruckteil und an jedem Hochdruckteil an einer oder mehreren Stellen Dampf entnommen wird. Bei den angegebenen Ausführungsbeispielen liegen der Hochdruckteil I und der Niederdruckteil III, welche für die gleiche Dampfmenge berechnet sind, unmittelbar hintereinander, während der Hochdruckteil II vor dem Hochdruckteil I angeordnet ist. Beim Betrieb ohne Zwischendampfentnahme läuft nun der Hochdruckteil II im Anzapfdruck, und die Dichtung auf der Welle zwischen den beiden Hochdruckteilen muß den vollen Überdruck zwischen der ersten und letzten Laufradstufe des ersten Hochdruckteiles abdichten. Aller Dampf, der diese Dichtung durchströmt, ist für den Hochdruckteil verloren und beeinflußt daher die Wirtschaftlichkeit beim Betrieb ohne Anzapfung stark. Da die Dichtung im Innern der Turbine liegt, ist sie schwer zugänglich. Dieser Nachteil kann zwar dadurch beseitigt werden, daß man den Hochdruckteil II in einem besonderen Gehäuse unterbringt, wodurch die Dichtungen an beiden Hochdruckteilen leicht zugänglich werden und kein Verlust auftritt. Diese An-Ordnung bedingt aber größere Herstellungskosten.
Vorliegende Erfindung beseitigt nun obigen Nachteil dadurch, daß der Hochdruckteil II zwischen dem Hochdruckteil I und dem Niederdruckteil III angeordnet wird.
Die Figuren veranschaulichen zwei Ausführungsformen.
Fig. ι zeigt den einfachen Fall, wo nur am Ende jedes Hochdruckteiles Dampf entnommen wird. Beim Betrieb ohne Zwischendampfentnähme strömt der Dampf durch den Hochdruckteil I und von hier durch die Überströmleitung U zum Ventil V, welches den Dampf dem Niederdruckteil III zuführt. Die Dichtung zwischen Hochdruckteil I und II hat jetzt gar keinen Überdruck; ein solcher tritt erst beim Betrieb mit Zwischendampfentnahme aus dem Hochdruckteil II auf und es wird in diesem Fall ein Verlust die Wirtschaftlichkeit nicht stark beeinflussen, da alle Wärme für den Abdampf verfügbar ist. In den' meisten Fällen wird aber der Hochdruckteil II aus Geschwindigkeitsstufen bestehen, so daß bereits in der ersten Stufe auf den Anzapfdruck expandiert wird, und in diesem Falle ist überhaupt keine Dichtung zwischen den beiden Hochdruckteilen nötig.
In Fig. 2 wird an zwei Stellen von jedem Hochdruckteil Dampf entnommen. Gemäß vorliegender Erfindung werden die Teile des Hochdruckteiles II sinngemäß hinter die Teile des ersten Hochdruckteiles geschaltet. Es können auch die Hochdruckteile gemäß den Ausführungen des Hauptpatentes 292107 ver-
schieden viele Anzapfstellen aufweisen. Hat z. B. der Hochdruckteil II mehr, so wird auf einen Teil des Hochdruckteiles I ein entsprechender Teil des Hochdruckteiles II folgen mit mehr Anzapfungen usw.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Turbine für Zwischendampfentnahme nach dem Patent 292107, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hochdruckteil zwischen den ersten Hochdruckteil und den Niederdruckteil, welch letztere für denselben Dampfverbrauch berechnet sind, geschaltet ist.
  2. 2. Turbine für Zwischendampfentnahme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Anzapfungen die Teile des zweiten Hochdruckteiles hinter die entsprechenden des ersten geschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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