DE296331C - - Google Patents
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- DE296331C DE296331C DE1915296331D DE296331DA DE296331C DE 296331 C DE296331 C DE 296331C DE 1915296331 D DE1915296331 D DE 1915296331D DE 296331D A DE296331D A DE 296331DA DE 296331 C DE296331 C DE 296331C
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- thermal
- telephone
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R23/00—Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00
- H04R23/002—Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00 using electrothermic-effect transducer
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Thermal Insulation (AREA)
- Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, ein Thermotelephon zu schaffen, dessen Hitzleiter verhältnismäßig
stark belastet oder zeitweise sogar überlastet werden kann, ohne daß er infolge zu
starker Erhitzung durchschmilzt. Dieser Erfolg wird nach der Erfindung dadurch erzielt,
daß gegen den freiliegenden, als Schallgeber dienenden Teil des Hitzleiters ein wärmeableitender
Körper anliegt, der bei größerer
ίο Länge des Hitzleiterdrahtes diesem gleichzeitig
als Abstützung dient und ihn gegen Beschädigung durch Erschütterungen o. dgl. schützt. Durch die Möglichkeit, den Hitzleiter
des Thermotelephons ohne Gefahr des Durchschmelzens mit höheren Stromstärken
belasten zu können, wird bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen in bezug auf Anzahl
und Anordnung der Hitzleiterdrähte auch eine Verbesserung der Laut wiedergabe erzielt.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ausführungsform
des Thermotelephons teilweise in Ansicht und teilweise in senkrechtem Schnitt in vergrößertem Maßstabe dargestellt,
während Fig. 2 eine Einzelansicht des Hitzleiterträgers zeigt.
Das unmittelbar zum Einführen in den Gehörgang des Ohres bestimmte Thermotelephon
ist von einem rohrförmigen Gehäuse 1 umschlossen, das oben mit einer Schallöffnung
2 versehen und unten mit einer Anschlußkappe 3 verbunden ist, die beispielsweise
mit ihrem Gewindeteil 4 in den unteren Teil des Gehäuses 1 eingeschraubt sein
kann. Der Hitzleiter besteht bei dem dargestellten Thermotelephon aus einem bogenförmigen
Hitzdraht, dessen freiliegender Teil 5 als Schallgeber dient und dessen in. dem Träger
6 aus Isolierstoff befestigte Schenkel 7 mit den nach außen geführten Stromleitungen
8, 9 in Verbindung stehen. Der Hitzleiter 5, 7 und sein Träger 6 sind durch eine
Kappe 10 überdeckt, deren Innenraum 11 die
Schallkammer bildet und oben durch eine Öffnung 12 mit der Schallöffnung 2 verbunden
ist. Die Kappe 10 stützt sich mit ihrem oberen Teil gegen einen Ringflansch 13 des
Gehäuses 1 und mit ihrem unteren Teil gegen einen Ringflansch 14 des Hitzleiterträgers
6 ab. Der .Hitzleiterträger 6 und die Kappe 10 werden durch Einschrauben der
Anschlußkappe 3, die sich mit ihrem Gewindeteil 4 gegen die Unterseite des Trägers 6
legt, in ihrer Lage innerhalb des Gehäuses 1 gesichert.
Nach der Erfindung liegt gegen den freiliegenden Teil 5 des Hitzleiters ein wärmeableitender
Körper 15 an, der einerseits genügende Wärmekapazität besitzen muß, um den sich
beim Durchgang des Stromes erhitzenden Draht 5, 7 stark zu kühlen, anderseits keinen
Kurzschluß verursachen darf. Der Körper 15 wird daher entweder aus einem Halbleiter,
z. B. Marmor, oder aus einem mit einem Isolierüberzuge versehenen Leiter, z. B. einem
mit einer Isolierschicht überzogenen Metallkörper, hergestellt. Bei der dargestellten Ausführungsform
des Thermotelephons ruht der wärmeableitende Körper 15 auf zwei mit ihren
Füßen in dem Träger 6 befestigten Bolzen 16, mit denen er durch Schrauben 17 ver-
bunden ist. Dadurch, daß der Körper 15 aus dem mit seinem Schallgeber 5 dagegenliegenden
Hitzleiter 5, 7 größere Wärmemengen aufnehmen und infolge seiner verhältnismäßig
großen Oberfläche rasch ableiten kann, wird eine dauernde, starke Abkühlung des Hitzleiters
auch bei stärkeren und länger anhaltenden Strombelastungen gewährleistet.
Wenn der Hitzleiter aus mehreren Hitzdrähten besteht, kann seine Abkühlung entweder durch einen für sämtliche Drähte gemeinsamen Wärmeableitungskörper oder durch mehrere solcher Körper bewirkt werden, deren Zahl, Form und Anordnung für das Wesen der Erfindung belanglos ist.
Wenn der Hitzleiter aus mehreren Hitzdrähten besteht, kann seine Abkühlung entweder durch einen für sämtliche Drähte gemeinsamen Wärmeableitungskörper oder durch mehrere solcher Körper bewirkt werden, deren Zahl, Form und Anordnung für das Wesen der Erfindung belanglos ist.
Versuche haben ergeben, daß die Wirkungsweise eines Hitzleiterdrahtes durch die Anlage
eines Körpers gegen seinen als Schallgeber dienenden Teil gegenüber einem Hitzleiterdraht
mit vollständig freiliegendem Schallgeber an sich nicht beeinträchtigt wird, so
daß die beschriebene Wärmeableitungsvorrichtung in keiner Weise störend auf den Betrieb
des Thermotelephons wirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Thermotelephon, dadurch gekennzeichnet, daß gegen den.freiliegenden, als Schallgeber dienenden Teil des Hitzleiters ein wärmeableitender Körper anliegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE296331T | 1915-04-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296331C true DE296331C (de) |
Family
ID=32605103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915296331D Expired - Lifetime DE296331C (de) | 1915-04-26 | 1915-04-26 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296331C (de) |
| FR (1) | FR481479A (de) |
| GB (1) | GB191513902A (de) |
| NL (1) | NL4110C (de) |
-
0
- NL NL4110D patent/NL4110C/xx active
-
1915
- 1915-04-26 DE DE1915296331D patent/DE296331C/de not_active Expired - Lifetime
- 1915-09-30 GB GB191513902D patent/GB191513902A/en not_active Expired
-
1916
- 1916-04-12 FR FR481479D patent/FR481479A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191513902A (en) | 1916-09-28 |
| FR481479A (fr) | 1916-12-08 |
| NL4110C (de) |
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