DE29630C - Elastisches Metalldrahtgewebe aus flachgedrückten Drahtspiralen und eingezogenen Bändern - Google Patents

Elastisches Metalldrahtgewebe aus flachgedrückten Drahtspiralen und eingezogenen Bändern

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DE29630C
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J. MONJOU in Paris, rue des deux Gares
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/0053Flexible straps
    • A44C5/0069Flexible straps extensible
    • A44C5/0076Flexible straps extensible essentially made from metal

Landscapes

  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1884 al3·
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung eines Metallgewebes aus durch einander geschlungenen Drahtspiralen, deren Innenraum eine nicht ausdehnbare Seele erhält, so dafs dadurch ein Auseinanderziehen der Spiralen verhindert wird und denselben Elasticität gesichert bleibt. Diese Gewebe können aus einer einfachen oder auch aus mehreren Lagen von Spiralen bestehen und in der Breite aus einer beliebigen Anzahl von Spiralen zusammengesetzt sein. Sämmtliche Spiralen sind flachgedrückt und zeigen zwischen ihren Windungen das centrale flache Band.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι ein Stück einer einzelnen Spirale mit flachgedrückten, über einander gelegten Windungen; Fig. 2 zeigt zwei mit einander verschlungene Spiralen; in Fig. 3 sind diese Spiralen zusammengeschoben, so dafs sämmtliche Windungen wieder nur eine Spirale bilden, durch deren Inneres dann ein unelastisches Band gezogen wird. Fig. 4 zeigt die wie in Fig. 2 mit einander verschlungenen Spiralen. Dieselben sind an den mit einander benachbarten Punkten noch durch eine Schnur mit einander verbunden; Fig. 5 zeigt eine ähnliche Anordnung, nur ist die Schnur durch zwei durch die beiden Spiralen glatt durchgezogene Bänder ersetzt.
In Fig. 6 sind die Spiralen nicht mit einander verschlungen, sondern einfach auf einander gelegt und die über einander liegenden Windungen durch ein entsprechend geschlungenes, durchgehendes Band oder eine Schnur mit einander verbunden; Fig. 7 zeigt eine Unteransicht von Fig. 6.
Wie aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich, sind die flachgedrückten Spiralen α α' regelmäfsig mit einander verschlungen und werden entweder durch eine um die Knotenpunkte geschlungene Schnur b, Fig. 4, oder durch zwei straff eingezogene Bänder b, Fig. 5, in ihrer gegenseitigen Lage erhalten.
Es leuchtet ein, dafs derartige mit einem eingezogenen Bande oder einer Schnur versehene Spiralgewebe sich zwar zusammendrücken lassen, wobei sich das Band in entsprechende Falten legt, ein Ausdehnen des Gewebes dagegen durch die Länge des eingezogenen und an den Enden der Spiralen befestigten Bandes begrenzt wird, so dafs eine Formveränderung des Gewebes nicht eintreten kann. Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Modification sind die beiden Spiralen α α' ohne gegenseitige Verschlingung einfach durch ein entsprechend gewundenes Band b mit einander verbunden, wodurch in Bezug auf die Beschränkung der Ausdehnbarkeit der Spiralen selbstverständlich dasselbe Resultat wie oben erreicht wird. Die einzelnen Metalispiralen können aus verschiedenen Metallen bestehen. Dergleichen Gewebe lassen sich für die verschiedensten gewerblichen Zwecke, für Passem en teriearbei ten, Bijouteriewaaren etc. verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Ein elastisches Metallgewebe, bestehend aus flachgedrückten, neben einander liegenden und mit einander verschlungenen Drahtspiralen mit besonders eingezogenen Bändern, wobei die Spiralen in einfacher oder mehrfacher Lage angeordnet sein können, Fig. 4 bis 7.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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