DE29627C - Neuerung an Kravattenverschlüssen - Google Patents

Neuerung an Kravattenverschlüssen

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DE29627C
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DENDAT29627D
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English (en)
Original Assignee
F. V. COLIN in Paris
Publication of DE29627C publication Critical patent/DE29627C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/02Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands
    • A41D25/027Means for holding the necktie

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
FRANgOIS VICTOR COLIN in PARIS. Neuerung an Kravattenverschlüssen.
Zusatz-Patent zu No. 2583t vom 9. Mai 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1884 ab. Längste Dauer: 8. Mai 1898.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an dem mittelst Patent No. 25831 geschützten Kravattenverschlufs, und bestehen dieselben hauptsächlich in einer Vereinfachung der Herstellungsweise der einzelnen Theile, wobei dem System im allgemeinen die vortheilhaften Eigenschaften bezüglich der Schwäche und Feinheit der Constructionstheile, wie auch des guten Functionirens erhalten bleiben.
Auf beiliegender Zeichnung sind verschiedene Ansichten von Verschlüssen des vorliegenden Systems mit den daran angebrachten Verbesserungen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Anordnung des Fixirungshebels nach vorliegenden Vervollkommnungen;
Fig. 2 die Verschlufsplatte, welche gleichzeitig^Druckfeder für den Fixirungshebel bildet; Fig. 3 einen zusammengesetzten Verschlufs.
Fig. 4 repräsentirt einen Verticalschnitt durch das ganze vervollkommnete Kravattenschlofs.
Fig. 5 zeigt die Ansicht einer Variante dieses verbesserten Verschlusses;
Fig. 6 einen Längenschnitt desselben, den Mechanismus geschlossen (Schnitt nach 1 - 2, Fig· S)-
Fig. 7 ist ein ähnlicher Schnitt des geöffneten Verschlusses;
Fig. 8 die Ansicht einer zweiten Variante eines nach vorliegendem System verbesserten Verschlusses;
Fig. 9 eine Seitenansicht des Verschlusses in geschlossenem" Zustande;
• Fig. 10 eine Ansicht desselben von unten;
Fig. 11 ein Schnitt nach 1-2 der Fig. 9 und 10; :
Fig. 12 eine Seitenansicht des Verschlusses in geöffnetem Zustande.
Betrachtet man speciell die Fig. 1, 2, 3 und 4, so ersieht man, dafs durch diese verbesserte Herstellungsweise der Kravattenverschlufs nur aus dem Fixirungshebel α und der Verschlufsplatte b besteht.
Diese Verschlufsplatte ist in der Weise geschnitten und durchbrochen, dafs sich eine Zunge c bildet, welche federnd auf den Hebel α einwirkt. Diese Feder ersetzt die im Haupt-Patent beschriebene zweite Platte, welche mittelst Vernietung oder in ähnlicher Weise auf der ersten Platte aufgebracht war.
Die Platte b erhält ebenso wie beim früheren Kravattenverschlufs die Lappen d, welche den Fixirungshebel α aufnehmen. Dieser Hebel hat dieselbe Form und Gestalt wie der im Haupt-Patent beschriebene, erhält aber nur eine einzige Klinke e auf dem freien Ende der inneren Abzweigung; der Hebel tritt einfach in bezw. unter die Lappen d, und die Klinke e endigt in einen leicht ausgestanzten Theil, welcher den Hebel, wenn er darin eingetreten ist, hindert, sich wieder von der Verschlufsplatte zu lösen.
Ein Schlag mit dem Stempel auf die Zunge c sichert die Lage des Hebels in seiner hoch- und niedergehenden Bewegung.
Um die Einführung der Klinke des Hebels in das zweite Ohr oder den Lappen der Verschlufsplatte zu erleichtern, ist eine Aussparung/ angebracht, welche dieser Klinke das Durchgehen gestattet.
In der zweiten Verschlufsanordnung, in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellt, ist α der Fixirungs-

Claims (5)

hebel des Halsbandes, welcher wie im Haupt-Patent und bei der vorbeschriebenen Anordnung auf einer Seite mit einem Einschnitt a1 versehen ist. Dieser Einschnitt bietet den grofsen Vortheil, dafs man denselben Kravattenverschlufs bei Halsbändern von jeder Breite verwenden kann, was bei den Systemen nicht möglich ist, bei welchen der Hebel α einen bestimmten und festen Durchgang für das Halsband bildet. Die veränderten Details dieser Variante beziehen sich auf die Montirung des Hebels a auf der Verschlufsplatte b, deren ausgeschnittener Theil c, wie vorbeschrieben, eine Feder bildet und als solche wirkt. Bei dieser Einrichtung fallen die Klinken der Hebel α ebensowohl wie die Ohren oder Lappen d der Verschlufsplatte b fort, und es wird einfach der bewegliche Hebel α zwischen die auf der Platte b ausgestanzten Haken d eingeschoben . Aufserdem trägt der Hebel α in seiner Mitte oder an irgend einer anderen geeigneten Stelle einen Zapfen e, welcher, indem er in eine correspondirende Oeffnung / der Platte b tritt, besagten Hebel verhindert, ganz nach hinten über zu kippen, sondern ihn gerade hält, wie dies Fig. 7 zeigt. Die Montirung der in Fig. 8 dargestellten Variante ist ähnlich wie bei Fig. 7 gezeigt. Dieselbe unterscheidet sich nur von der letzteren in Bezug auf den ausgeschnittenen Theil c der Platte b, welcher eine Feder bildet und in entgegengesetzter Richtung gebogen ist. Der Theil c umklammert hierbei den beweglichen Hebel α unterhalb der Verschlufsplatte b, anstatt dafs er sich ganz auf derselben Seite dieser letzteren befindet. Bei der in den Fig. 9 bis 12 dargestellten Anordnung eines Kravattenverschlusses bezeichnet α die Verschlufsplatte, welche, eine Zange bildend, aus einem Metallstück hergestellt ist; dieselbe unterscheidet sich von den hiervor und im Haupt-Patent beschriebenen dadurch, dafs sie mit zwei Federn versehen ist, so dafs sie an den beiden Hebelenden des Hebels b wirkt, anstatt wie früher, wo sich nur eine in der Mitte befand. Diese zwei Federn werden durch zwei ausgeschnittene und gebogene Theile c gebildet, welche mit ihren Enden auf der Platte α sitzen, indem sie einen zusammenhängenden Körper mit ihr bilden. Man erhält auf diese Weise einen festeren Verschlufs wie mit nur einer ausgestanzten Zunge, welche eine Feder bildet, wie bei den eingangs beschriebenen Verschlüssen. Die beiden federbildenden Theile c wirken auf die beiden Enden d des Hebels b, welche die auf der Zeichnung dargestellte Form haben, und halten diesen Hebel in seinem verschlossenen Zustande sowohl (s. die Fig. 9 und 10) als auch im geöffneten Zustande, Fig. 12. Der Hebel b könnte auch auf Lappen oder zwischen Klauen, wie hiervor beschrieben, montirt sein, vorzuziehen jedoch ist die Befestigungsweise, wie sie in den Fig. 9 bis 12 dargestellt ist, und zwar mittelst einer Spindel e, welche sich in einen halbkreisförmigen gebogenen Theil/ der Verschlufsplatte α einlegt. Der Hebel b kann, um das Halsband aufzunehmen , mit einer geschlossenen Schleife oder mit einer nicht vollständig verschlossenen Schleife mit seitlichem Einschnitt versehen sein, wie dies eingangs beschrieben ist. Aufserdem ist bei der in den Fig. 9 bis 12 dargestellten Anordnung auf der Verschlufsplatte α ein kleiner ausgestanzter, etwas hervorstehender Theil g angebracht, welcher dazu dient, das Haften des Halsbandes aufser dessen Halt zwischen Hebel b und Verschlufsplatte a zu vermehren. Patenτ-Ansprüche: An P. R. No. 25831 folgende Neuerungen:
1. Die Feder c in einer einzigen Platte b durch Ausschneiden oder Ausstanzen so anzubringen, wie dies in den Fig. 2, 5 und 8 dargestellt ist.
2. Den Fixirungshebel a des Halsbandes mittelst einer einzigen Klinke und zwei Ohren oder Lappen d, von denen der eine gespalten ist (wie Fig. 2 und 3 darstellen), oder mittelst einfacher Vorsprünge oder Haken d, welche die Ohren oder Lappen zu ersetzen bestimmt sind (Fig. 5,6, 7 und 8), auf der Verschlufsplatte b zu montiren.
3. Auf der Verschlufsplatte b in dem Theil, welcher die Feder c bildet, entweder vermittelst eines Stempelschlages einen rechtwinklig umgebogenen Theil hervorzubringen, der den Hebel a in erhobener Stellung erhält , Fig. ι und 2, oder zu demselben Zweck eine Oeffnung in der Verschlufsplatte herzustellen, in welche ein auf besagtem Hebel angebrachter Zapfen e tritt, wie dies in den Fig. 5 und 7 dargestellt ist.
4. Den Hebel α in der Weise auf der Verschlufsplatte aufzubringen, wie dies Fig. 8 zeigt, wobei der federnde Theil c der letzteren den Hebel α von unten umklammert.
5. Die Verschlufsplatte a mit doppelter ausgestanzter und gebogener Feder c in Verbindung mit dem Hebel b und der Spindel e, so wie dies in den Fig. 9 bis 12 dargestellt ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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