DE296262C - - Google Patents

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DE296262C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/24Cylinder-tripping devices; Cylinder-impression adjustments
    • B41F13/26Arrangement of cylinder bearings
    • B41F13/28Bearings mounted eccentrically of the cylinder axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE i5d. GRUPPE
in AUGSBURG.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
Vorrichtung zum Abstellen der Zylinder von solchen Bogentiefdruckmaschinen, bei denen Druck- und Formzylinder in zwangläufiger Verbindung miteinander stehen. Bei diesen Maschinen wird in der Regel der Druckzylinder angetrieben. Der Formzylinder erhält seinen Antrieb vom Druckzylinder aus; er steht zu diesem Zweck mit ihm in Zahneingriff. Bei
ίο den bekannten Maschinen dieser Art wird beim Abstellen des Druckes der Formzylinder vom Druckzylinder abgehoben, und zwar in solcher Weise, daß sich beide Zylinder außer Zahneingriff befinden. Bei der neuen Maschine wird der Druckzylinder vom Formzylinder abgehoben, und zwar läßt sich der Druckzylinder nach dem Abheben in zwei verschiedenen Stellungen festhalten. In der einen dieser beiden Stellungen sind Druckzylinder und Formzylinder so weit voneinander entfernt, daß ein Drucken nicht mehr stattfindet; die Zähne beider Zylinder sind jedoch in dieser Stellung noch in Eingriff, so daß der Formzylinder auch nach dem Abstellen des Druckes weiterlaufen kann. Der Druckzylinder muß natürlich in dieser Stellung noch mit seinem Antrieb in Eingriff bleiben. Außerdem kann man beide Zylinder so weit voneinander entfernen, daß sie vollkommen außer Zahneingriff sind. Durch die Einschaltung dieser Zwischenstellung wird ein wesentlicher Vorteil gegenüber den bekannten Anordnungen erreicht. Bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art mußte nämlich der Drucker, wenn er gezwungen war, eine Pause im Drucken zu machen, den Formzylinder vollständig abstellen. Der Formzylinder kam hierdurch zur Ruhe, und es trocknete in der Regel die auf der Form befindliche Farbe während der Druckpause ein. Beim Wiederbeginn des Drückens mußte der Drucker die eingetrocknete Farbe von Formzylinder und Rakel abwaschen. Bei der neuen Anordnung wird diese lästige und zeitraubende Arbeit vermieden. Bei kürzeren Druckpausen kann nämlich der Druck in solcher Weise abgestellt werden, daß der Formzylinder weiterlaufen kann. Da sich hierbei die gegenseitige Lage von Formzylinder, Farbwalze und Rakel nicht verändert, so wird die Farbwalze auch während der Druckpause in gleicher Weise eingefärbt und abgestrichen wie während des Drückens. Es wird dadurch verhütet, daß die auf der Form befindliche Farbe während der Druckpause eintrocknet; der Drucker braucht sie beim Wiederbeginn des Drückens nicht von dem Zylinder zu entfernen; er kann vielmehr sofort wieder mit dem Druck beginnen. Wenn beide Zylinder vollständig außer Zahneingriff gebracht sind, kann man durch Verdrehen des Formzylinders in bekannter Weise das Register einstellen.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit ι ist der Formzylinder einer Bogentiefdruckmaschine bezeichnet, mit 2 der Druckzylinder, mit 3 die Rakel, mit 4 die
Farbwalze. Die Welle 5 des Druckzylinders ist in dem Exzenter 6 gelagert, das sich mit Hilfe der Hebel 7, 8 und 9 verdrehen läßt. Fig. 2 zeigt die verschiedenen Lagen I, II, III des Druckzylinders, die durch den Handhebel 7 eingestellt werden. I ist die Druckstellung; in der Stellung II befinden sich die beiden Zylinder noch in Zahneingriff, aber nicht mehr in Berührung, in der Stellung III endlich sind beide Zylinder vollständig außer Zahneingriff gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bogentiefdruckmaschine, deren Zylinder in zwangläufiger Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Druckzylinder beim Abstellen des Druckes in zwei verschiedenen Stellungen festhalten läßt, wobei in der einen dieser beiden Stellungen die Zähne beider Zylinder noch in Eingriff stehen, in der anderen dagegen nicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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