DE296239C - - Google Patents

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DE296239C
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riveting
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/02Riveting procedures
    • B21J15/04Riveting hollow rivets mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten und gebräuchlichen hydraulischen Nietmaschinen dienen in den meisten Fällen der Kopfbildung an Vollnieten. Wenn man auch diese Maschinen vielfach zum Schlagen von Hohlnieten verwenden kann, so gibt es doch im Maschinenbau, im Flugzeugbau usw. noch eine Menge Nietungen, bei denen die bisher bekannten Nietmaschinen nicht zu gebrauchen sind. Ein Haupthindernis bildet in den meisten der erwähnten Fälle das U-förmig gehaltene Maschinengestell. Ferner schaltet das den hydraulischen Maschinen eigene große Gewicht die Verwendung solcher Nietmaschinen bei all den Nietarbeiten aus, bei denen· es auf leichte Beweglichkeit der Maschine im Räume ankommt. Man hat auch daher von der Verwendung der hydraulischen Nietung Abstand genommen und sich des Vernietens mittels Hammers bedient. Bei leichten Konstruktionen in Holz, Aluminium u. dgl. wirken aber die Hammerschläge mitunter derartig erschütternd auf die zu vernietenden Teile, daß andere Verbindungen, die mittels Leim, Falze oder Schrauben hergestellt sind, sich teilweise lösen, so daß die gesamte Festigkeit stark beeinträchtigt wird. Gerade im Flugzeugbau kann dies von üblen Folgen begleitet sein.
Die vorstehend angeführten Punkte waren maßgebend für die Ausführung nachstehend beschriebener Erfindung einer besonderen hydraulischen Nietmaschine für Hohlniete.
Die Maschine ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Maschine durch die Achse der Nietdöpper, Fig. 2 eine Ansicht des oberen Döppers, Fig. 3 einen Schnitt durch die Achse des oberen Döppers, Fig. 4 einen Schnitt durch die Achse des unteren Döppers, Fig. 5 einen Grundriß zu Fig. 2, Fig. 6 einen Grundriß zu Fig. 3, Fig. 7 eine Unteransicht vom oberen Döpper, und Fig. 8 einen Schnitt durch Hohlniete in drei verschiedenen Stufen ihrer Verarbeitung an den zu verbindenden Körpern.
Die Maschine besteht aus einem hydraulischen Preßzylinder 1 mit Preßkolben 3 und mit einem Stutzen 2 für den Zutritt des Druckwassers. An die nach unten gerichtete Kolbenstange 4 schließt sich eine dünnere Ver- - längerungsstange 5, welche durch die Hohlniete gesteckt werden kann. Am unteren Ende der Stange 5 ist der untere Döpper 6 vermittels zweiteiligen Doppelkonus 7 abnehmbar befestigt. Der obere Döpper ist am Preßzylinder 1 befestigt und besteht aus zwei übereinandergeschobenen Büchsen. Die innere Büchse 8 läuft unten in eine hohlgerundete Spitze 9 aus zur Formgebung der inneren Kante des Hohlnietes. Die äußere Büchse 10 ist unten eben und dient zum Fertigdrücken des durch das Döpperende 9 vorgebogenen Nietrandes. Oben ist die Büchse 10 mit Klauen 11 versehen, die zwischen entsprechende Vorsprünge 12 am Döpper 9 greifen. Durch Verschiebung der Büchse 10 an der Büchse 9 und Verdrehung um 90 ° bewirkt man, daß die Büchse 10 mit ihrem unteren
Rande etwa bis zum Ende der Spitze 9 vortritt und gegen Zurückdrücken von den Vorsprüngen 12 der Büchse 9 gehalten wird. Der untere Döpper 6 wird durch einen kegelig ausgehöhlten Ring 13 an der Stange 5 gehalten, indem ein geteilter, in die Höhlung des Ringes 13 passender Kegel 7 sich am kegelig geformten Ende 14 der Stange 5 festklemmt. Zur Verbindung von Kegel 7 tmd Ring 13 dient ein Doppelstift 15. In Fig. 8 ist ein Hohlniet 16 mit vorgebildetem Kopf 17 in ein Loch der zu verbindenden Körper 18, 19 eingesteckt. Bei 20 ist der Kopf vorgebogen und- bei 21 der Niet fertig eingezogen. Das Nieten geschieht auf folgende Weise:
Der Verlängerungsstift 5 wird mit seinem freien Ende 14 durch den Hohlraum des Nietes gesteckt, der untere Döpper 6 sowie der Ring 13 über das Ende 14 geschoben, der zweiteilige Kegel 7 auf das Ende 14 gesetzt, in die kegelige Höhlung des Ringes 13 eingeführt und durch Stift 15 gesichert. Dann wird der Preßkolben 3 mittels Wasserdrucks in die Höhe gehoben und dadurch von der Büchse 9 das Nietende vorgebogen bis zur Form 20 (Fig. 8). Nach Ablassen des Druckes wird die Büchse 10 aus den Klauen 12 gezogen, um 90 ° gedreht und mit ihren Klauen 11 gegen die Klauen 12 stoßen gelassen, so daß die beiden Büchsen 8 und 10 eine gegenseitige Lage wie in Fig. 3 einnehmen. Beim nochmaligen Pressen wird jetzt der vorgebogene Nietrand von der ebenen unteren Fläche der Büchse 10 ~ fertiggedrückt. Die zum Nietkopfpressen erforderliche Kraft beansprucht dabei nur die Verlängerungsstarige 5 auf Zug, ohne daß eine Biegungsbeanspruchung im Maschinengestell 1 auftritt. Nach Lösen des unteren Döppers kann dann der fertiggepreßte Niet von der Stange 5 wieder abgezogen werden, indem man die Maschine aus dem Niet herauszieht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hydraulische Nietmaschine für Hohlniete, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verlängerungsstange (5) des Preßkolbens (3) nach ihrem Durchstecken durch den Hohlniet am unteren kegeligen Ende (14) mit einem Döpper (6) mittels eines zweiteiligen Kegels (7) versehen wird, welcher den Niet gegen einen am Maschinengestell (1) befestigten Gegendöpper drückt, welcher aus zwei aufeinander verschiebbaren und in verschiedenen Lagen gegeneinander feststellbaren Büchsen (8, 10) besteht, deren zunächst über die äußere (10) vorstehende innere (8) mittels eines kegeligen Endes (9) den Nietkopf vorpreßt und deren äußere (10) nach Vorziehen über die innere den Nietkopf mit ebener Fläche fertigpreßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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