DE29601593U1 - Montagekoffer - Google Patents

Montagekoffer

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DE29601593U1
DE29601593U1 DE29601593U DE29601593U DE29601593U1 DE 29601593 U1 DE29601593 U1 DE 29601593U1 DE 29601593 U DE29601593 U DE 29601593U DE 29601593 U DE29601593 U DE 29601593U DE 29601593 U1 DE29601593 U1 DE 29601593U1
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Description

Die Erfindung geht aus von einem Montagekoffer, also einem aus stabilem Material bestehenden aufklappbaren Koffer, wie er von Monteuren, Kundendienst-Technikern oder sonstigen Personen verwendet wird. In solchen Montagekoffern werden Werkzeuge, Ersatzteile, Befestigungs- und Hilfsmittel mitgeführt. Aufgrund der Vielzahl von Anwendungsfällen gibt es eine entsprechend große Zahl von unterschiedlichen Inhalten bzw. Bestückungen.
Es ist natürlich möglich, für jede unterschiedliche Art von Anwendungsfall einen eigenen Montagekoffer ständig einsatzbereit zu halten. Dies führt aber zu hohen Material- und Lagerkosten.
Je nach Anwendungsfall kann nicht nur der Inhalt des Koffers verschieden sein, sondern aufgrund des verschiedenen Inhalts auch die Koffergröße.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koffer dieser Art zu schaffen, der sich an die verschiedenen Anwendungsfälle leicht anpassen läßt und bei dem es mit möglichst wenig Einzelteilen möglich ist, eine Vielzahl von in ihrer Größe und Funktion unterschiedlichen Koffern herzustellen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung einen Koffer mit den im Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen .
Um die verschiedenen Gegenstände in dem Koffer unterzubringen, ist erfindungsgemäß die Halterungseinrichtung vorgesehen, die mit den Seitenwänden des Kofferunterteils verbindbar ist. Es ist daher möglich, je nach Anwendungsfall unterschiedliche Einzelteile, Halterungseinrichtungen o.dgl. in dem Koffer unterzubringen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß die Halterungseinrichtung als Einheit in den Koffer eingesetzt werden kann. Bei Verwendung des Koffers für einen zweiten Anwendungsfall wird einfach der Einsatz herausgenommen und durch einen schon vorher präparierten zweiten Einsatz ersetzt. Für den Hersteller hat diese Art des Aufbaus des Montagekoffers den Vorteil, daß er nur ein einziges Koffermodell herzustellen braucht, während die Anpassung an die Anwendungsfälle durch die Halterungseinrichtung erfolgt. Hier braucht auch nur eine Anpassung zwischen Halterungseinrichtung und Koffer zu erfolgen. Die Halterungseinrichtung kann dann individuell gestaltet sein, sie kann auch vom Anwender selbst konfiguriert oder zusammengestellt werden.
In Weiterbildung der Erfindung können die Merkmale des Anspruchs 2 vorgesehen sein. Hier wird es möglich, einen größeren Koffer mit größerem Rauminhalt zur Verfügung zu stellen. Es ist möglich, daß das Kofferoberteil und das Kofferunter-
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teil identisch ausgebildet sind, was selbstverständlich ebenfalls die Herstellung vereinfacht.
Beispielsweise kann die Halterungseinrichtung eine Facheinteilung aufweisen, wobei die Fächer entweder allgemein geformt oder speziell an den Anwendungsfall angepaßt sein können.
Die Halterungseinrichtung kann beispielsweise mit den Seitenwänden des Unterteils bzw. des Oberteils verbindbar sein. Beispielsweise können die Seitenwände Nuten aufweisen, in die die Halterungseinrichtung einschiebbar ist. Dabei kann eine Facheinteilung selbstverständlich auch durch ein Zusammenwirken der Seitenwände und des Bodens des Koffers mit entsprechenden Einteilungen der Halterungseinrichtung zur Bildung einer Facheinteilung zusammenwirken.
Die Erfindung schlägt vor, daß die Seitenwände des Kofferunterteils und/oder des Kofferoberteils parallele Schienen aufweisen, die von dem Boden bzw. Deckel zu der offenen Seite des Ober- bzw. Unterteils verlaufen. Vorzugsweise haben diese Schienen im Querschnitt etwa T-Form. Auf die Schienen können dann von der offenen Seite her Gegenelemente aufgeschoben werden, beispielsweise Facheinteilungen, deren Enden so ausgebildet sind, daß sie T-förmige Nuten aufweisen. Die Schienen und Nuten können so aufeinander abgestimmt werden, daß auch eine Selbsthemmung und damit Befestigung erreicht wird. Möglich ist selbstverständlich auch eine umgekehrte Ausbildung, bei der die Nuten in den Seitenwänden und die T-artigen Schienen an der Halterungseinrichtung vorgesehen sind.
Ebenfalls möglich ist es, daß die Halterungseinrichtung mit dem Boden bzw. dem Deckel zusammenwirkt. Dies kann beispielsweise so aussehen, daß die Halterungseinrichtung plattenartig ausgebildet ist und mit dem Boden oder dem Deckel durch einen textlien Flächenreißverschluß verbunden wird.
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Erfindungsgemäß kann die Halterungseinrichtung Schlitze und/oder Löcher zum Einstecken von Trennwänden, Haltern, Klammern o.dgl. aufweisen. Es kann auch vorgesehen sein, daß einzelne pfostenartige Stecker eingesteckt werden, zwischen denen Werkzeuge festgelegt werden.
Eine besonders günstige Möglichkeit besteht darin, die Halterungseinrichtung schalenartig auszubilden, so daß sie sich insgesamt in das Kofferoberteil bzw. das Kofferunterteil einsetzen oder einschieben läßt. Eine Verriegelung kann an einigen Stellen vorgesehen sein.
Ebenfalls möglich ist es, daß die Halterungseinrichtung plattenartig ausgebildet ist. Sie kann dann insbesondere mit dem Boden verbindbar sein, aber auch in Nuten der Seitenwände einschiebbar sein.
Eine weitere Möglichkeit zur Ausbildung der Halterungseinrichtung besteht darin, sie gitterartig auszubilden, so daß sie selbst keinen Boden aufweist, da das Ober- bzw. Unterteil bereits einen solchen Boden aufweist.
Die Erfindung schlägt in Weiterbildung vor, daß das Oberteil und/oder das Unterteil des Koffers aus einem die Seitenwände bildenden Rahmen und einem mit dem Rahmen verbindbaren Plattenelement aufgebaut ist. Das Plattenelement kann die Form des Deckels aufweisen. Es wird auf diese Weise möglich, mit einem plattenartigen Element, das sowohl den Deckel als auch den Boden bilden kann, und einer Reihe von rahmenartigen Elementen eine Vielzahl von in ihrer Dicke unterschiedlich großen Montagekoffern herzustellen.
In nochmaliger Ausgestaltung der Erfindung können zwei durch die Scharniereinrichtung miteinander verbundene Rahmenelemente geringer Höhe vorgesehen sein, an denen das Kofferun-
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terteil und das Kofferoberteil angebracht sind. Auch hier kann damit durch Austauschen von Oberteil und Unterteil eine Vielzahl von verschieden hohen Montagekoffern verwirklicht werden, Die durch die Scharniereinrichtung verbundenen Rahmenelemente können auf der den Scharnieren gegenüberliegenden Seite insbesondere eine Verriegelungseinrichtung und/oder ein Schloß aufweisen, ggf. auch mit einem Handgriff versehen sein.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß das Kofferoberteil einen Zwischenboden aufweist. Wenn beispielsweise das Oberteil eine Facheinteilung mit darin enthaltenen Kleinteilen aufweist, wird auf diese Weise das Herausfallen aus der Facheinteilung des Oberteils in das Unterteil verhindert. Natürlich verhindert der Zwischenboden, der bei geschlossenem Koffer zwischen Ober- und Unterteil angeordnet ist, auch ein Herausfallen von Teilen aus dem Kofferunterteil.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß der Zwischenboden an der Seite des Koffers angelenkt ist, an der das Kofferoberteil und das Kofferunterteil ebenfalls miteinander mit Hilfe eines Scharniers verbunden sind. Der Zwischenboden wird beispielsweise durch eine Rastung geschlossen, so daß er sich ohne weitere Hilfsmittel auch wieder lösen läßt.
Wenn man bei einem Koffer den Kofferdeckel auf das Unterteil auflegt, ohne ihn zu verriegeln oder zu verschließen, besteht die Gefahr, daß ein Benutzer den Koffer an seinem Griff anfaßt und hochzieht, wobei sich dann der Deckel öffnet. Um dies zu verhindern, schlägt die Erfindung in Weiterbildung vor, daß an dem Koffer eine Feder angeordnet werden kann, die den Deckel so weit anhebt, daß der nicht verschlossene Zustand des Koffers sichtbar ist. In der Regel reicht ein Anheben um beispielsweise 10 bis 15° gegenüber einer Horizontalen aus.
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Insbesondere kann zu diesem Zweck eine Zungenfeder verwendet werden, die an der Scharnierseite des Koffers an dessen Unterteil befestigt ist und den Deckel etwas hochhebt. Die Feder kann relativ kurz sein, so daß sie auch in geöffnetem Zustand des Koffers nicht stört.
Ebenfalls möglich ist es natürlich, daß eine solche Feder an der Verschlußseite angeordnet ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge ergeben sich aus den Patentansprüchen, deren Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Montagekoffers;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform, bei der auch im Kofferoberteil Raum zur Unterbringung von Gegenständen vorhanden ist;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Kofferunterteil mit einer eingesetzten Halterungseinrichtung;
Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Schnitt bei einer geänderten Ausführungsform;
Fig. 6 einen der Fig. 5 entsprechenden Längsschnitt bei einer nochmals weiteren Ausführungsform;
Fig. 7 eine Ausführungsform, bei der das Kofferunter-
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teil Nuten zur Aufnahme von Halterungseinrichtungen aufweist;
Fig. 8 eine Ausführungsform, bei der die Halterungseinrichtung als abgestufte Schale ausgebildet ist;
Fig. 9 perspektivisch eine abgebrochene Ansicht einer als Schale ausgebildeten Halterungseinrichtung mit verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten;
Fig. 10 einen abgebrochenen Teilschnitt durch einen Koffer mit einem Zwischenboden;
Fig. 11 eine Aufsicht auf eine Ecke eines Kofferunterteils;
Fig. 12 in vergrößertem Maßstab das Ende einer Trennwand ;
Fig. 13 einen Teilschnitt durch einen Koffer im Bereich seiner Scharnierseite;
Fig. 14 einen der Fig. 10 entsprechenden Schnitt in vergrößertem Maßstab;
Fig. 15 eine Ansicht einer Halterung für einen Tragegurt ;
Fig. 16 eine Teilansicht der Anbringung der Halterung für den Tragegurt.
Der in Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellte Montagekoffer enthält ein Kofferunterteil 1, das Seitenwände 2 und einen Boden 3 aufweist. Das Kofferunterteil kann beispiels-
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weise aus Metall, aber auch aus Kunststoff oder Holz bestehen.
Das Unterteil ist über eine nur schematisch dargestellte Scharniereinrichtung 4 mit einem Kofferoberteil 5 verbunden, der im dargestellten Beispiel einen Deckel bildet.
An der in Fig. 1 rechten Seite ist eine ebenfalls nur schematisch dargestellte Verriegelungseinrichtung 6 vorhanden, beispielsweise ein Schloß, sowie ein Handgriff 7,
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 ist das Kofferunterteil 1 aus einem die Seitenwände 2 enthaltenden Rahmen 8 und einem an dem Rahmen 8 befestigten Boden 9 zusammengesetzt. Der Boden 9 kann eine der Scharnierverbindung 4 ähnliche Verbindung 10 aufweisen, die allerdings nicht als Scharnier wirkt. Wenn man an dem Boden 9 die gleiche Scharniereinrichtung 10 wie zwischen dem Unterteil 1 und dem Oberteil 5 vorsieht, so kann der Boden 9 identisch mit dem den Deckel bildenden Oberteil 5 ausgebildet sein.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Montagekoffers, bei dem diesmal das Oberteil 5 ebenfalls Seitenwände 2 aufweist.
Der Koffer der Fig. 3 ist praktisch zu der Längsmittelebene symmetrisch ausgebildet.
Die Scharnierverbindung 4 ist zwischen zwei schmalen Rahmenelementen 11 vorgesehen, an denen die Seitenteile 2 des Oberteils 5 und des Unterteils 1 befestigt sind. Beispielsweise ist es möglich, die beiden Rahmen 11 aus Metall herzustellen und mit der Scharniereinrichtung 4 miteinander zu verbinden. Auch die Verriegelungseinrichtung 6 kann direkt an dem metallischen Rahmenelement 11 angreifen. Dann kann mit dem Rahmen-
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element 11 jeweils das Oberteil und das Unterteil verbunden werden, die dann aus anderen Materialien bestehen können. Je nach gewünschtem Einsatz zweck können dann mehr oder weniger hohe Ober- und Unterteile angebracht werden.
Es ist auch eine Kombination der verschiedenen in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen möglich, d.h. beispielsweise das Vorsehen schmaler, durch das Scharnier verbundene Rahmenelemente 11, an denen dann ein Ober- und Unterteil angebracht -ist, das so aufgebaut ist, wie das Unterteil 1 in Fig. 2.
Mit Hilfe weniger Elemente lassen sich auf diese Weise Montagekoffer unterschiedlicher Dicke und damit unterschiedlichen Rauminhalts herstellen.
Die Figuren 4 und 9 zeigen nun verschiedene Möglichkeiten von Halterungseinrichtungen, die in dem Kofferoberteil 5 bzw. dem Kofferunterteil 1 untergebracht werden können. Dabei wird der Einfachheit halber angenommen, daß in den Figuren Längsschnitte durch Kofferunterteile 1 dargestellt sind.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4 ist die Halterungseinrichtung 12 als Schale ausgebildet, die praktisch den Innenabmessungen des Unterteils 1 entspricht. In der Schale können die unterschiedlichsten Facheinteilungen, Halterungen, Klemmen, Bänder angeordnet sein, um die Einzelteile unterzubringen. Die Halterungseinrichtung 12 wird dann als Ganzes in das Unterteil 1 eingesetzt und dort in beliebiger Weise verriegelt, beispielsweise durch Querriegel an der Oberseite der Anordnung oder aber auch durch einen Flächenreißverschluß.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist die Halterungseinrichtung 12 in Form eines Rahmens 13 ausgebildet, sie hat also im Gegensatz zu der Halterungseinrichtung 12 der Fig. 4 keinen Boden. Hier erfolgt die Verriegelung in ähnlicher
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Weise beispielsweise durch Querriegel oder auch durch eine Verklemmung an den Seitenwänden 2 des Unterteils 1.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 wird die Halterungseinrichtung 12 von einer Platte 14 gebildet, die auf den Boden des Unterteils 1 aufgelegt und dort befestigt wird.
Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt durch ein Unterteil, bei dem die Seitenwände 2 des Unterteils 1 und sein Boden 3 mit Nuten 15 versehen sind.. Diese Nuten 15 können dazu dienen, die Halterungseinrichtung in dem Unterteil 1 festzulegen. Während bei der Aus führungs form nach Fig. 5 das Halterungselement 12 ein Rahmen 13 ist, könnte beispielsweise das Halterungselement als ein Gitterwerk ohne äußere Umrandung ausgebildet sein. Die Umrandung könnte dann von den Seitenwänden 2 des Unterteils gebildet werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist die Halterungseinrichtung eine stufenartige Schale 16, die in ihrem unteren Bereich ausgebildet ist wie die Halterungseinrichtung 12 nach Fig. 4, woran sich dann über eine Stufe 17 verbunden ein oberer Bereich 18 anschließt, der so weit nach außen versetzt ist, daß die Außenseite des oberen Bereiches mit der Außenseite der Seitenwand 2 des Unterteils 1 fluchtet.
Fig. 9 zeigt Möglichkeiten, wie beispielsweise die Innenwand und der Boden der Halterungseinrichtung 12 nach Fig. 4 ausgebildet sein kann. Der Boden 19 der Halterungseinrichtung kann Längs- und Quernuten 20 aufweisen, die mit Nuten 21 in den Seitenwänden 22 der Halterungseinrichtung 12 fluchten. Der Boden 19 kann außerdem Löcher 2 3 aufweisen, in die bestimmte Elemente eingesteckt werden können. Es sind selbstverständlich beliebige Kombinationen von Halterungseinrichtungen und Befestigungselementen möglich. Die Figuren sollen nur bestimmte ausgewählte Einzelheiten darstellen.
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Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform eines Koffers ist ein Kofferoberteil 5 vorhanden, das selbst zur Unterbringung von Gegenständen dienen kann. Um den Inhalt des Kofferoberteils 5 daran zu hindern, in geschlossenem Zustand des Koffers in den unteren Teil 1 zu fallen, ist am Oberteil 5 ein Zwischenboden 25 vorgesehen. Der Zwischenboden 25 ist einstückig aus Kunststoff gespritzt. Er weist an seinem einen Ende einen Befestigungsansatz 26 auf, der in eine Aufnahme der Rückseite des Kofferoberteils 5 eingeschoben ist. Der Befestigungsansatz .26 kann in dieser Aufnahme 27 mit Hilfe von RastvorSprüngen 28 festgelegt sein. Der Befestigungsansatz 2 ist mit dem Zwischenboden 25 über ein Filmscharnier 29 verbunden. Dieses Filmscharnier 29 ist im Bereich des die beiden Kofferteile 1, 5 verbindenden Scharniers 3 0 angeordnet.
Die gegenüberliegende Längskante des Zwischenbodens 5 weist einen Vorsprung 31 auf, der in eine öffnung 32 einer weiteren Aufnahme 3 3 eingreift. Dadurch erfolgt eine Verrastung des Zwischenbodens. In aufgeklapptem Zustand des Koffers läßt sich der Zwischenboden leicht aus der Öffnung 32 ausrasten, so daß er nun geöffnet werden kann.
Die Aufnahmen 27 und 33 im Kofferoberteil können im übrigen, falls ein Zwischenboden nicht verwendet werden soll, auch zur Anbringung weiterer Bauteile dienen.
Fig. 11 zeigt eine Aufsicht auf eine Ausführungsform eines Kofferunterteils. An der Innenseite der Seitenwände 2 sind senkrecht zum Boden 3 verlaufende Schienen 34 ausgebildet, die im Querschnitt etwa T-Form aufweisen. Die Schienen 34 weisen vorzugsweise überall voneinander den gleichen Abstand auf. Ihr Kopf, der leicht abgerundet ausgebildet ist, weist von der Fläche der Seitenwand 2 ebenfalls überall den gleichen Abstand auf.
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Links unten in Fig. 11 ist im übrigen eine Aufnahme 27 dargestellt, die der Aufnahme 27 in Fig. 10 entspricht.
Auf die T-förmigen Schienen 34 lassen sich beliebige Gegenelemente bei geöffnetem Koffer aufschieben, die eine entsprechend komplementäre Form aufweisen. Ein solches Gegenelement 35 ist in Fig. 12 dargestellt. Es kann sich beispielsweise um das Ende einer Trennwand oder einer Facheinteilung handeln. Das Ende dieser Facheinteilung gabelt sich, wobei die beiden Enden 3 6 dann wieder nach innen gerichtet verlaufen. Dadurch wird eine im Querschnitt T-förmige Nut 37 gebildet, wobei der die Nut 37 nach außen begrenzende Schlitz 38 eine der Dicke der Schienen 34 entsprechende Breite aufweist. Die Querschnittsform der Nut 37 entspricht der Querschnittsform der T-förmigen Schiene 34. Dabei kann die Dimensionierung so erfolgen, daß die Gegenelemente 5 sich schwergängig auf die T-Schienen 34 aufschieben lassen, so daß eine Festlegung durch Klemmung erfolgen kann.
Fig. 13 zeigt einen Teilschnitt durch einen Koffer, bei dem das Oberteil 5 als Deckel ausgebildet ist. In einer der Aufnahme 27 bei dem Oberteil des Koffers der Fig. 10 entsprechenden Aufnahme 27 ist ein Schenkel 3 9 einer Zungenfeder 40 eingesteckt, deren zweiter, leicht gebogener Schenkel 41 nach vorne und oben wegragt. Das freie Ende des zweiten Schenkels 41 der Zungenfeder 40 liegt an der Innenseite des Deckels 5 an. Dadurch wird der Deckel 5 immer etwas von dem Unterteil 1 abgehoben, so daß ein Benutzer deutlich sieht, daß der Koffer nicht geschlossen ist. Zum Schließen des Koffers muß er auf den Deckel 5 drücken, bis dieser mit Hilfe der Verschlußeinrichtung verriegelt ist. Auf diese Weise soll ein unbeabsichtigtes Herausfallen von Gegenständen aus dem unteren Teil des Koffers bei Aufnahme des Koffers an dem Griff verhindert werden.
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Der freie Schenkel 41 der Zungenfeder 40 ist relativ kurz ausgebildet, so daß er bei geöffnetem Koffer kaum stört.
Fig. 14 zeigt einen leicht vergrößerten Schnitt, der etwa der linken Hälfte der Fig. 10 entspricht. Der Zwischenboden 25, der für den Deckel gilt, wird ja dann geöffnet, wenn der Koffer an sich schon geöffnet ist, so daß der Zwischenboden 25 dann oben zu liegen kommt und als Deckel wirkt. Die Verrastung dieses Zwischenbodens 25 geschieht mit Hilfe der Vorsprünge 31, die an dem aus Kunststoff bestehenden und daher Federeigenschaften aufweisenden Rand des Zwischenbodens 25 angeformt sind. Liegt nun der Zwischenboden 25 oben und greift ein Benutzer an den nach außen herausgeführten Enden 42 des Randes des Zwischenbodens 25 an, um den Vorsprung 31 aus der Öffnung 32 herauszubringen, so müßte der Benutzer jetzt an den herausgeführten Enden 42 anfassen und den Deckel nach oben ziehen. Um ihm dies zu erleichtern, ist am Rand der Öffnung 32 bei der Ausführungsform nach Fig. 14 eine Feder befestigt. Die Feder 43 weist einen ü-förmigen Abschnitt auf, mit dem sie auf der Zwischenwand 44 festgelegt ist. Der in das Innere des Koffers gerichtete Schenkel 45 ist dann von der Zwischenwand 44 nach innen abgebogen und anschließend wieder zurückgebogen. Der nach innen gebogene Teil des inneren Schenkels 45 liegt an dem Anfang 46 des den Vorsprung 31 aufweisenden Randes des Zwischenbodens 25 an. Wenn nun der Benutzer an den herausgeführten Enden 42 den Vorsprung 31 ausrückt, so drückt die Feder an der Schrägfläche des Randes des Zwischenbodens 25 den Zwischenboden weg, so daß der Vorsprung 31 gerade über den Rand der Öffnung 3 2 in Fig. 14 nach unten gedrückt wird, bei geöffnetem Koffer also nach oben. Dadurch ist die Verastung so gelöst, daß der Benutzer jetzt mit einer Hand den Zwischenboden 25 als Zwischendeckel öffnen kann.
Fig. 16 zeigt eine Aufsicht auf eine Ecke des geöffneten Koffers, und zwar an der dem Scharnier abgewandten Seite.
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Hier ist im Rand des Koffers ein Hohlraum 47 gebildet, der einen in der Seitenwand vorhandenen, nach oben offenen Schlitz aufweist. In den Hohlraum 47 ist ein Halteelement eingesetzt, das in dem Hohlraum 47 durch Formschluß festgelegt ist. Das Halteelement 48 weist zum Eingriff in dem Hohlraum 47 eine verbreiterte Platte 49 auf, an der das senkrecht zu dieser Platte verlaufende äußere Halteelement angeformt ist.
Das Halteelement 48 ist in dem Hohlraum 47 durch Klemmung oder Formschluß festgelegt. Es kann aber bei geöffnetem Deckel in Richtung auf die dann freie Seite des Unterteils oder Oberteils mit einigem Aufwand herausgeschoben werden.
Bei geschlossenem Deckel ist ein Entnehmen nicht möglich.
Fig. 15 zeigt die Ansicht dieses Halterungselementes von links in Fig. 16. An den in dem Hohlraum 47 des Koffers liegenden Teil 49 schließt sich über den im Schlitz festgelegten Teil 50 eine äußere Öse 51 an, die deutlich breiter ist als der Ansatz 49 für das Innere des Koffers und in der ein allseits geschlossener Schlitz 52 ausgebildet ist. In dem Schlitz 52 läßt sich der eigentliche Tragegurt befestigen. Die Verwendung eines Tragegurtes mit Hilfe derartiger Halterungen, die sich herausnehmen lassen, kann die Benutzung des Koffers beim Transport erleichtern.

Claims (1)

1.1.1 Seitenwände (2) und einen Boden (3) aufweist,
1.2 ein Kofferoberteil (5), das 1.2.1 einen Deckel aufweist,
1.3 eine Scharniereinrichtung (4) zum Anlenken des Oberteils (5) und des Unterteils (1),
1.4 eine Verriegelungseinrichtung (6) zum Verriegeln von Ober- und Unterteil in geschlossenem Zustand sowie
1.5 eine Halterungseinrichtung (12) für die unterzubringenden Gegenstände, die
1.5.1 mit den Seitenwänden (2) des Kofferunterteils (1) verbindbar ist.
Koffer nach Anspruch 1, bei dem das Kofferoberteil (5) Seitenwände (2) aufweist und mit einer Halterungseinrichtung (12) versehen ist, mit den Seitenwänden (2) des Kofferunterteils (1) verbindbar ist.
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3. Koffer nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Seitenwände (2) des Oberteils (5) und/oder des Unterteils (1) zur offenen Seite des Koffers hin verlaufende parallele, im Querschnitt vorzugsweise etwa T-förmige, Schienen (34) zum Aufschieben von Gegenelementen (35) mit im Querschnitt vorzugsweise etwa T-förmigen Nuten (37) und/oder umgekehrt aufweisen.
4. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterungseinrichtung (12) eine Facheinteilung aufweist.
5. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterungseinrichtung mit den Seitenwänden (2) verbindbar ist.
6. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterungseinrichtung (12) mit dem Boden (3) bzw. dem Deckel verbindbar ist.
7. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterungseinrichtung Schlitze, Nuten (2 0, 21) und/oder Löcher (23) zum Einstecken von Trennwänden, Haltern, Klammern o.dgl. aufweist.
8. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterungseinrichtung (12) schalenartig mit einer dem Oberteil (5) bzw. dem Unterteil (1) angepaßten Größe ausgebildet ist.
9. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Halterungseinrichtung plattenartig ausgebildet ist.
10. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem Halterungseinrichtung gitterartig ausgebildet ist.
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11. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Unterteil (1) und/oder das Oberteil (5) aus einem die Seitenwände (2) bildenden Rahmen (8) und einem mit dem Rahmen (8) verbundenen, den Boden (3) bzw. den Deckel bildenden Plattenelement (9) aufgebaut ist.
12. Koffer nach Anspruch 11, bei dem das Plattenelement (9) die Form des Deckels aufweist.
13. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Scharniereinrichtung (4) zwei Rahmenelemente (11) gelenkig aneinander anlenkt, mit deren einem das Kofferunterteil (1) und mit deren anderem das Kofferoberteil (5) verbunden ist.
14. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem an dem Kofferoberteil (5) angebrachten Zwischenboden (25) .
15. Koffer nach Anspruch 14, bei dem der Zwischenboden (25) an der Scharnierseite des Koffers angelenkt und an der gegenüberliegenden Seite verrastend festgelegt ist.
16. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem mit einer den Deckel des Koffers von dem Kofferunterteil (1) abgehoben haltenden Einrichtung, insbesondere einer Feder.
17. Koffer nach Anspruch 16, bei dem die Feder als Zungenfeder (40) ausgebildet und an der Scharnierseite des Kofferunterteils festgelegt ist.
18. Koffer nach einem der Ansprüche 15 bis 17, bei dem der Zwischenboden (25 derart federbeaufschlagt ist, daß er beim Lösen der Verrastung so weit geöffnet wird, daß die Verrastung ausrastet.
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19. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Tragegurt, der insbesondere an einer Halterung angebracht ist.
20. Koffer nach Anspruch 19, bei dem die Halterung (48) für den Tragegurt abnehmbar an dem Koffer angebracht ist.
21. Koffer nach Anspruch 19 oder 20, bei dem die Halterung (48) in einen bei geöffnetem Koffer zugänglichen Schlitz einschiebbar ist.
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