DE2952380C2 - Schaltungsanordnung zur Datenübertragung auf Fernsprechleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Datenübertragung auf Fernsprechleitungen

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DE2952380C2 DE19792952380 DE2952380A DE2952380C2 DE 2952380 C2 DE2952380 C2 DE 2952380C2 DE 19792952380 DE19792952380 DE 19792952380 DE 2952380 A DE2952380 A DE 2952380A DE 2952380 C2 DE2952380 C2 DE 2952380C2
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/26Systems using multi-frequency codes
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  • Selective Calling Equipment (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Datenübertragung auf Fernsprechleitungen durch gleichzeitiges Übertragen je einer Signalfrequenz von mehreren Frequenzgruppen in Abhängigkeit der Daten einer Datenendeinrichtung, welche den Frequenzgruppen zugeordnete Adresseninkrementgeber ansteuern und jeweils ein Signal auslösen als Adresseninkrement zur Fortschaltung zyklisch zu durchlaufender Adressen taktgesteuerte auf die Werte der zu erzeugenden Signalspannungen bezogener Adressenspeicher, deren abgetastete Adressen taktgesteuert zu einem Festwertspeicher gelangen, welcher durch taktgesteuertes Abfragen die unter den jeweiligen Adressen gespeicherten die jeweilige Signalspannung repräsentierende Inhalte über einen Digital-Analog-Wandler und ein Tiefpaßfilter auf eine Fernsprechleitung schaltet.
Das Fernsprechnetz ist für die Übertragung von Gesprächssignalen ausgelegt mit einem Frequenzband von 300 bis 3400 Hz. Eine Datennachricht kann daher über das Fernsprechnetz nicht als Gleichstromsignal übertragen, sondern muß speziell dazu aufbereitet werden. In der Regel handelt es sich dabei um Modulationseinrichtungen zur Erzeugung modulierter Trägerschwingungen, die auf der Empfangsseite natürlich wieder demoduliert werden müssen. Die Teilnehmerstationen müssen daher mit Modulations- und Demodulationseinrichtungen versehen sein, und man nennt derartige Einrichtungen deswegen auch Modem.
Bei einem bekannten Übertragungsverfahren werden drei Signalfrequenzen gleichzeitig übertragen, die jeweils aus einer Frequenzgruppe, welche vier Frequenzen umfaßt, stammen. Diese Signalfrequenzen werden in Abhängigkeit von Steuersignalen einer Datenendeinrichtung auf der Sendeseite erzeugt, wofür Oszillatoren mit umschaltbaren Spulen und Kondensatoren eingesetzt werden. Die Ausgangsspannungen dieser Oszillatoren werden dann über Additions- und Anpaßschaltungen auf die Fernsprechleitungen gegeben. Der Aufbau dieser auch als Datensender bezeichneten Oszillatoren ist wegen der Umschalteinrichtungen sehr aufwendig und erfordert darüber hinaus umfangreiche Abgleichvorgänge bei der Herstellung, so daß diese Art der zur Datenübertragung erforderlichen Aufbereitung ins-
gesamt als unbefriedigend gilt
Eine weitere Schaltungsanordnung zur Datenübertragung auf Fernsprechleitungen geht aus der DE-AS 25 43 356 hervor. Bei dieser Schaltungsanordnung werden die Daten durch gleichzeitiges Übertragen je einer Signalfrequenz von mehreren Frequenzgruppen mit einer Tastenwähleinrichtung ausgelöst Mit dieser Tastenwähleinrichtung werden den Frequenzgruppen zugeordnete Adresseninkrementgeber angesteuert und die ausgelösfxa Adresseninkremente schalten zyklisch zu durchlaufende Adressen taktgesteuerter auf die Werte der zu erzeugenden Signalspannungen bezogene Adressenspeicher fort Mit diesen Adressen wird ein Festwertspeicher taktgesteuert abgefragt, wobei die unter den jeweiligen Adressen gespeicherten die jeweilige Signalspannung repräsentierenden Inhalte nach einer Korrektur verflochten über einen Digital-Analog-Wandler und ein Tiefpaßfilter auf die Fernsprechleitung gelangen. Diese Schaltungsanordnung erzeugt jedoch Signalfrequenzen mit ungünstiger Amplitudencharakteristik, welche das Ausfiltern der Störprodukte erschwert
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung vorzusehen, die in der Lage ist die gewünschten Signalfrequenzen zur Datenübertragung mit geringem Aufwand und wenig Störprodukten zu erzeugen. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Maßnahme ermöglicht den Aufbau eines Datensenders sowohl mit diskreten Baustufen als auch mit einem programmierbaren Mikrocomputer. Die festgelegten Beziehungen zwischen den zu erzeugenden Signalfrequenzen und einer Grundfrequenz sowie zwischen der Taktfrequenz und der Grundfrequenz erleichtern dabei den Aufbau der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, weil hierdurch der Einsatz einfacher Logikbausteine möglich wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Schaltungsanordnung zur Datenübertragung mit diskret dargestellten Baustufen und
Fig.2 eine mit einem programmierbaren Mikrocomputer aufgebaute Schaltungsanordnung.
Wie aus der Darstellung nach F i g. 1 hervorgeht, können von einer symbolisch angedeuteten Datenendeinrichtung 1 drei Adresseninkrementgeber 2,3,4 angesteuert werden. Die für jede Frequenzgruppe eingezeichneten vierten Leitungen sind festlegungsgemäß nicht tatsächlich vorhanden, sondern ein Signal, das hier erscheinen sollte, wird am Fehlen von Signalen auf allen der anderen drei Leitungen erkannt. Diesen drei Adresseninkrementgebern 2, 3, 4 sind jeweils vier Signalfrequenzen zugeordnet, deren Verhältnisse zu einer Grundfrequenz darin gespeichert sind. Die Ausgangssignale dieser Adresseninkrementgeber 2, 3, 4 stellen Adresseninkremente (Adressenzunahmen) dar, die jeweils einem Eingang je einer digitalen Addierstufe 5,6,7 zugeleitet sind. Neben diesen Adresseninkrementen erhalten diese Addierstufen 5,6,7 von zugeordneten taktgesteuerten Adressenspeichern 8,9,10 einmal pro Taktperiode den jeweiligen Inhalt zur Addition zugeleitet. Das Additionsergebnis wird anschließend wieder in die zugeordneten Adressenspeicher 8,9,10 eingegeben, so daß die Adressen in den auf die Werte der zu erzeugenden Signalspannungen bezogenen Adressenspeichern taktabhängig fortgeschaltet werden. Ein taktgesteuerter Multiplexer 11 tastet dann reihum die Adressen der Adressenspeicher 8,9,10 ab und schaltet diese auf einen die Werte der zu erzeugenden Signalspannungen enthaltenden Festwertspeicher 12, der auch als programmierbarer Festwertspeicher aufgebaut werden kann. Mit einem taktgesteuerten Demuldplexer 13 werden dann die jeweiligen Werte, die insgesamt eine Periode von Sinusfunktionswerten bilden, auf drei den Frequenzgruppen zugeordnete Zwischenspeicher 14,15,16 aufgeteilt und anschließend einer digitalen Addierstufe 17 zur Erzeugung eines Summensignals zugleitet Dieses Summensignal wird danach mit einem Digital-Analog-Wandler 18 in ein Analogsignal gewandelt und über ein Tiefpaßfilter 19 auf eine Fernsprechleitung gegeben.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann, wie' F i g. 2 zeigt, auch mit einem Mikrocomputer an Stelle von diskreten Baustufen 2 bis 17 aufgebaut werden. Der Mikrocomputer 25, dessen Schaltfunktionen durch einen auf Schaltkontakte einwirkenden Pfeil 26 symbolisch angedeutet sind, gibt dabei die von ihm synthetisch erzeugten Signalfrequenzen auf den Digital-Analog-Wandler 18, der hier durch Widerstände dargestellt ist Das nachgeschaltete Tiefpaßfilter 19 ist hier in seinen Schaltungseinzelheiten dargestellt, und es besteht aus einem aktiven Tiefpaßfilter 27 mit einem vorgeschalteten aktiven Sperrfilter 28. Das Sperrfilter 28 enthält als frequenzbestimmendes Glied ein Doppel-T-RC-Glied 29,30, das zwischen dem Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 18 und dem nichtinvertierenden Eingang eines für den Aufbau des aktiven Sperrfilters erforderlichen Operationsverstärkers 31 liegt. Zur Erzielung der gewünschten Filterfunktion ist das Doppel-T-RC-Glied einerseits durch einen Kondensator 32 belastet und andererseits sind davon die Querglieder auf den Ausgang des Operationsverstärkers geschaltet. Der invertierende Eingang dieses Operationsverstärkers 31 ist dabei direkt mit seinem Ausgang verbunden. Das aktive Sperrfilter 28 dient zur Versteilerung der Dämpfungskurve des nachfolgenden aktiven Tiefpaßfilters 27, das aus zwei den Ausgang des Sperrfilters 28 mit dem nichtinvertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 33 verbindenden Längswiderständen 34 und einem vom nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 33 nach Masse führenden Kondensator 35 besteht. Außerdem ist vom Ausgang des Operationsverstärkers 33 noch ein Kondensator 36 zur Rückkopplung auf den Verbindungspunkt der Längswiderstände 34 geschaltet, während der invertierende Eingang direkt mit dem Ausgang verbunden ist.
Bei der Realisierung der Schaltungsanordnung mit einem Mikrocomputer ist es offensichtlich, daß der Schaltungsaufbau oder Teile seines gespeicherten Programms nicht den jeweiligen Schaltstufen der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 entsprechen, sondern das Programm bildet die jeweilige Funktion auf Grund der besonderen technischen Gegebenheiten des Mikrocomputers in vorteilhafter Weise nach.
Die erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen nach F i g. 1 und F i g. 2 werden dimensioniert und arbeiten wie folgt:
Die möglichen Signalfrequenzen werden zuerst als ganzzahlige Vielfache einer Grundfrequenz dargestellt oder innerhalb zulässiger Toleranzen hierdurch angenähert. Gleichzeitig wird die Taktfrequenz, mit welcher die Adressenspeicher, der Multiplexer und der Demultiplexer getaktet werden, festgelegt, die mindestens das Doppelte der gegebenenfalls um die Datenübertragungsrate erhöhten größten Signalfrequenz beträgt und ebenfalls ein ganzzahliges Vielfaches der erwähnten
Grundfrequenz ist. Im Hinblick auf einen möglichst einfachen Aufbau der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 ist das Verhältnis der Taktfrequenz zur Grundfrequenz vorzugsweise auf eine ganzzahlige Potenz von 2 festgelegt. Im Festwertspeicher 12, der sowohl als reiner Festwertspeicher als auch als programmierbarer Festwertspeicher aufgebaut sein kann, sind die Funktionswerte der zu erzeugenden sinusförmigen Signalspannungen zu äquidistanten Argumenten gespeichert, so daß sich gerade eine volle Periode der Signalspannung ergibt und die Zahl der gespeicherten Funktionswerte gleich dem Verhältnis der Taktfrequenz zur Grundfrequenz ist In den Adresseninkrementgebern, wofür auch Speicher oder Speicherteile des Festwertspeichers 12 benutzt werden können, sind die Verhältnisse aller der möglichen Signalfrequenzen zur Grundfrequenz gespeichert, wobei das Ausfallen einer ganzen Frequenzgruppe durch eine gespeicherte Null bewirkt wird. Die zuvor erwähnten Vorausetzungen gelten, wie bereits erwähnt, sowohl für die Schaltungsanordnung nach F i g. 1 als auch für die nach F i g. 2, wo die diskret dargestellten Baustufen durch einen mit Speicher- und Ein- und Ausgabebausteinen versehenen programmierbaren Mikrocomputer realisiert sind.
Die Signalfrequenzen werden durch die zu übertragenden Daten ausgelöst, und zwar sowohl durch Ansteuerung der Adresseninkrementgeber nach F i g. 1 als auch der Eingabebausteine nach F i g. 2. Dadurch werden in Abhängigkeit der festgelegten Frequenzverhältnisse Adresseninkremente den jeweiligen Addierstufen zugeleitet, die von den zugeordneten taktgesteuerten Adressenspeichern einmal pro Taktperiode deren Inhalt zugeschaltet bekommen. Adresse und Adresseninkrement werden addiert und als neuer Adreßwert in den jeweiligen Adressenspeicher eingeschrieben. Die Addition erfolgt modulo der Sinusspeicherlänge, damit sich eine Sinusperiode nahtlos an die andere reiht. Innerhalb jeder Taktperiode werden nacheinander die Adressen aller den Frequenzgruppen zugeordneten Adressenspeicher durch den Multiplexer abgetastet und damit der Festwertspeicher adressiert. Die adressierten Funktionswerte werden aus dem Festwertspeicher ausgelesen und durch den Demultiplexer auf die den einzelnen Frequenzgruppen zugeordneten Zwischenspeicher verteilt In der nachfolgenden Addierstufe 17 wird aus den Einzelsignalen ein Summensignal gebildet das nach Wandlung im Digital-Analog-Wandler 18 über das Tiefpaßfilter 19 auf eine Fernsprechleitung gegeben wird.
Die so am Ausgang synthetisierte elektrische Spannung kann man sich auch als Funktion über der Zeit eines idealen durch »Sample-and-Hold« erzeugten Spannungsveriaufs vorsteiien. Die Summe der sinusförmigen Spannungen mit den gewünschten Frequenzen gleicher Amplitude wird mit der genannten Taktfrequenz (Samplingsrate) abgetastet jeder Abtastwert quantisiert und bis zur nächsten Abtastung, d. h. für den Zeitraum der Abtastperiode, festgehalten. Bei den synthetisch erzeugten Signalspannungen treten auch ungewünschte Störprodukte auf, die mit Hilfe des nachgeschalteten Tiefpaßfilters abgesiebt werden. Wenn die höchste zu erzeugende Signalfrequenz (einschließlich des oberen Seitenbandes) mit fg und die Taktfrequenz /j bezeichnet wird, so ergibt sich für die Amplitude einer zu erzeugenden Signalspannung ein Multiplikationsfaktor folgender Form:
sin frf/fs) nf/fs
Das bedeutet, die Amplitude einer Signalspannung wird umso stärker herabgesetzt, je höher die Signalfrequenz ist, und es treten Störungen bei Frequenzen ab
fs-fZfs-fg
auf. Außerdem tritt sogenanntes Quantisierungsrauschen auf allen harmonischen Frequenzen der Grundfrequenz auf. Das nachgeschaltete Tiefpaßfilter mit einer Korrekturcharakteristik bis fg und einem Sperrbereich, welcher zwischen fg und fs — fg beginnt, stellt den gewünschten zeitlichen Spannungsverlauf in guter Annäherung her. Für das Tiefpaßfilter ist dabei ein mit einem aktiven Sperrfilter versehenes aktives Tiefpaßfilter eingesetzt, das besonders dann, wenn der Analog-Digital-Wandler mit einem diskreten Widerstandsnetzwerk aufgebaut ist, vorteilhaft in die die Charakteristik bestimmenden Glieder des Tiefpaßfilters eingeschlossen werden kann.
Bei einem praktischen Anwendungsbeispiel ist für den Mikrocomputer ein Mikroprozessor mit einer Taktfrequenz von ca. 3,2 MHz eingesetzt. Damit können gleichzeitig drei Tonfrequenzsignale, und zwar je eine Frequenz aus drei jeweils vier Signalfrequenzen umfassenden Frequenzgruppen synthetisiert und zur Übertragung aufbereitet werden. Der Mikrocomputer ist dabei so programmiert, daß die Funktionswerte während je 25 ms, das sind bei einer Frequenz / /740 Hz Signalperioden, in 128 Schritten abgetastet werden, d. h. der jeweils gespeicherte Wert der Signalspannungen wird abgefragt Die Signalfrequenzen der drei Frequenzgruppen sind bei diesem Anwendungsbeispiel auf jeweils ein ganzzahliges Vielfaches der Grundfrequenz von 40 Hz festgelegt. So umfaßt eine Gruppe die Signalfrequenzen 920, 1000, 1080, und 1160Hz, eine zweite Gruppe die Signalfrequenzen 1320,1400,1480 und 1560 Hz und eine dritte Gruppe die Signalfrequenzen 1720,1800,1880 und 1960 Hz. Im Festwertspeicher des Mikrocomputers ist eine Periode von Sinusfunktionswerten in 128 Elementarschritten, d. h. von 2,81° zu 2,81° gespeichert. Das für jede Signalfrequenz /notwendige Vorrücken im Speicher um einen Schritt von //40 Hz erfordert eine Taktfrequenz von 5,12 kHz. Bei jedem der 5,12-kHz-Abtastschritte wird reihum die digitale Steuerinformation für eine der drei Signalfrequenzen abgefragt und der jeweils gespeicherte Wert //40 Hz für die Speicherschrittweite auf den neuesten Stand gebracht Außerdem werden die drei von der vorigen Abtastung festgehaltenen Speicherorte (Adressen) um die zugehörigen Speicherschrittweiten (Adresseninkremente) vorgerückt, wobei beim Überschreiten des Speicherendes vom Speicheranfang an weiter gezählt wird. Die hiernach aus dem Speicher gelesenen Augenblickswerte der drei einzelnen sinusförmigen Signalspannungen werden anschließend addiert und auf einen Digital-Analog-Wandler gegeben. Das Ausgangssignal des Digital-Analog-Wandlers gelangt dann über das Tiefpaßfilter auf die Fernsprechleitung, wobei die Amplituden durch das Tiefpaßfilter auf weniger als 1 dB Unterschied übereinstimmen. Außerdem verhindert das Tiefpaßfilter, daß der Gesamteffektivwert der Störsignale ca. 5% des Gesamteffektivwertes der Nutzsignale überschreitet Die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters ist hierbei auf ca. £5 kHz bemessen, so daß die Abtastfrequenz von 5,12 kHz wesentlich höher ist als die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters.
Die Speicherung einer ganzen Periode der Sinusfunktion an Stelle nur einer Halb- oder Viertelperiode ist
insofern vorteilhaft, als bei der heutigen Halbleiterspeichertechnologie in der Regel genügend Speicherkapazität dafür ohne Mehraufwand zur Verfügung steht, so daß die Adressen- und Funktionswertumrechnung für die einzelnen Quadranten entfällt. Beim Einsatz von Mikrocomputern ist dies für den Fall einer kritischen Verarbeitungsgeschwindigkeit von Bedeutung.
Neben diesem Anwendungsbeispiel, das sich besonders als Sender für Außenstations-Parallelmodem nach einer CCITT Empfehlung V. 20 und V. 19 eignet, ist es auch möglich, die erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen zur Tonerzeugung für Mehrfachfrequenzwahlverfahren und Außenstations-Parallelmodems einer weiteren CCITT-Empfehlung zu benutzen. Hierbei können z. B. zwei Gruppen zu je vier Signaifrequenzen im Bereich von 697 — 1633 Hz vorgesehen werden und jeweils mit Toleranzen von je ±1,8% erzeugt werden.
Eine erweiterte Anwendungsmöglichkeit besteht insbesondere für die Schaltungsanordnung nach F i g. 2, und zwar als nicht gleichzeitig mit dem Datensender arbeitender Rücksignalempfänger. Der für die Sendefunktion eingesetzte Mikrocomputer kann in vorteilhafter Weise auch im wesentlichen die Funktion des Rücksignalempfängers, und zwar als Frequenzzähler und Vergleichslogik übernehmen. Das Signal des Rückkanals wird hierbei über ein Bandfilter einem Schmitt-Trigger zugeführt, der die jeweiligen Polaritätswechsel dem Mikrocomputer meldet. Die Zeit zwischen den Polaritätswechseln wird durch den Mikrocomputer ausgezählt und mit den zulässigen Grenzwerten verglichen. Die Vergleichslogik des Mikrocomputers liefert dann das Rücksignal, das durch seine jeweilige Polarität angibt, ob gerade der Rücksignalton empfangen wurde oder nicht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Schaltungsanordnung zur Datenübertragung auf Fernsprechleitungen durch gleichzeitiges Obertragen je einer Signalfrequenz von mehreren Frequenzgruppen in Abhängigkeit der Daten einer Datenendeinrichtung, welche den Frequenzgruppen zugeordnete Adresseninkrementgeber ansteuern und jeweils ein Signal auslösen als Adresseninkrement zur Fortschaltung zyklisch zu durchlaufender Adressen taktgesteuerter auf die Werfe der zu erzeugenden Signalspannungen bezogener Adressenspeicher, deren abgetastete Adressen taktgesteuert zu einem Festwertspeicher gelangen, welcher durch taktgesteuertes Abfragen die unter den jeweiligen Adressen gespeicherten die jeweilige Signalspannung repräsentierenden Inhalte über Digital-Analog-Wandler und ein Tiefpaßfilter auf eine Fernsprechleitung schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß die Inhalte des Festwertspeichers
    (12) zu den Frequenzgruppen zugeordneten Zwischenspeichern (14,15, 16) geschaltet und anschließend in einer digitalen Addierstufe (17) zu einem einem Digital-Analog-Wandler (18) zugeführten Summensignal verarbeitet sind, und daß zum taktgesteuerten Abtasten der Adressenspeicher (8, 9, 10) ein Multiplexer (11) und zum taktgesteuerten Abfragen des Festwertspeichers (12) ein Demultiplexer
    (13) eingesetzt ist, die je Taktperiode einmal synchron zueinander alle den einzelnen Frequenzgruppen zugeordnete Adressenspeicher (8, 9, 10) bzw. Zwischenspeicher (14,15, IG) abarbeiten.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als· Adresseninkrement wirkenden Signale der Adresseninkrementgeber (2,3,4) einer zugeordneten Addierstufe (5,6,
    7) zugeführt sind, die von einem zugeordneten taktgesteuerten Adressenspeicher (8, 9, 10) einmal pro Abtastperiode die gespeicherten Adresseninforma- to tionen erhalten, die nach Addition des Adresseninkrements einerseits dem Adressenspeicher (8, 9, 10) wieder eingegeben und andererseits zur Abtastung durch den Multiplexer (11) zur Verfugung stehen.
    3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu erzeugenden Signalfrequenzen als ganzzahliges Vielfaches einer Grundfrequenz gebildet sind, und daß die von der Datenendeinrichtung (1) steuerbaren Adresseninkrementgeber (2, 3, 4) das jeweilige Verhältnis einer Signalfrequenz zur Grundfrequenz repräsentieren.
    4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktfrequenz auf mehr als das Doppelte der höchsten zu erzeugenden Signalfrequenz festgelegt ist.
    5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Taktfrequenz zur Grundfrequenz auf eine ganzzahlige Potenz von 2 festgelegt ist.
    6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Schaltstufen (2 bis 17) zur Auslösung und Erzeugung der Signalfrequcnzen durch einen von < >■> den Daten der Datenendeinrichtung (1) beeinflußbaren programmierbaren Mikrocomputer (25) realisiert sind.
    7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für das Tiefpaßfilter (19) ein aktives Tiefpaßfilter (27) mit einem vor- oder nachgeschalteten aktiven Sperrfilter (28) eingesetzt ist
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das aktive Sperrfilter (28) aus einem Operationsverstärker (31) mit einem an seinem nichtinvertierenden Eingang liegenden und durch einen Kondensator (32) belasteten Doppel-T-RC-Glied (29, 30), dessen Querglieder zur Rückkopplung auf den Verstärkerausgang geschaltet sind, und einem gegebenenfalls aus einem vorgeschalteten Netzwerk bestehenden oder ein solches einschließenden Vorwiderstand besteht
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, wobei der Mikrocomputer (25) zusätzlich den Hauptteil der Funktion e;nes nicht gleichzeitig mit dem Sender arbeitenden Rücksignalempfängers übernimmt, bestehend in einer Frequenzzählung oder Periodenauszählung und einer Grenzwertüberwachung.
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