DE294752C - - Google Patents

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DE294752C
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cassette
cassettes
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 294752 KLASSE 57«. GRUPPE
MAX BALDEWEG in DRESDEN.
Photographische Blechkassette. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1915 ab.
Bei photographischen Blechkassetten (Metallkassetten) werden bekanntlich die Fokusfedereinlagen, von denen sich eine am oberen und eine am unteren Ende der Kassette befindet, durch Niete (entsprechend den vier Fokusfedern vier Niete) am Kassettenkörper befestigt. Das geschieht auch dann, wenn die Fokusfedern bei ungefalzten Kassetten an einem geschlossenen Rahmen angeordnet sind,
ίο der in die Kassette eingeschoben wird.
Das Befestigen der Einlagen durch Niete hat in verschiedener Beziehung bedeutsame Nachteile. Zunächst ist eine vollkommen lichtdichte Abdichtung an den Nietstellen nur bei außerordentlich sauberer Ausführung der Nietarbeit zu erwarten. In jedem Falle ist die Nachprüfung schwierig. So kommt es, daß bei Blechkassetten mit genieteten Einlagen häufig die hoch lichtempfindlichen Platten Schaden leiden, weil die Nietstellen Licht durchlassen. Zum anderen läßt es sich nicht vermeiden, daß die Nietköpfe im Kassetteninnern über die Fläche des von der Nietung ergriffenen Federstumpfes um etwas vorragen.
Das führt dazu, daß beim Einsetzen der lichtempfindlichen Platten die vordere Plattenkante, welche unter den umgebördelten oberen Rand der Kassette geschoben werden muß, an die vorstehenden Nietköpfe anstößt, also nicht glatt eingeschoben werden kann, und dabei lassen sich meist Verletzungen der Platte nicht vermeiden, wie die Erfahrung gelehrt hat. Es kommt hinzu, daß diese innen vorstehenden Nietköpfe am oberen Kassettenende häufig Veranlassung zum Plattenbruch gegeben haben. Ist nämlich die vordere Plattenkante richtig eingeführt, dann muß die Platte niedergedrückt werden, um auch mit ihrem hinteren Ende unter die Anschläge der zweiten Fokusfedereinlage gebracht zu werden. Dabei legt sich die Platte mit ihrer Rückwand auf die vorstehenden Nietköpfe auf. Es ergibt sich dann das in Fig. 4 der Zeichnung dargestellte Bild. Die Platte α soll in Pfeilrichtung nach dem Boden β der Kassette niedergedrückt werden. Sie liegt dabei auf dem Nietkopfe γ auf, während ihr freies Ende ein Widerlager an dem umgebördelten Rand ε der Kassette findet. Es ergibt sich eine Hebelwirkung. Jedoch vermag erfahrungsgemäß die Platte dem Hebeldruck nicht standzuhalten und zerbricht. Aber auch die an der Außenseite der Kassette vorspringenden Nietköpfe richteten Schaden an. Abgesehen davon, daß diese Vorsprünge, wenn mehrere Kassetten zusammengepackt werden, die Nachbarkassetten beschädigen, rufen diese Nietköpfe auf den Mattscheiben Beschädigungen hervor, sobald es sich um federnde Mattscheiben handelt, die beim Einführen der Kassette zurückgedrängt werden.
Gemäß der Erfindung soll nun die Nietung der Kassetten ersetzt werden durch autogene Punktschweißung. Zwar hat die autogene Schweißung bereits ein vielseitiges und großes Anwendungsgebiet gefunden. Jedoch bewirkt sie bei den photographischen Blechkassetten, daß alle die aufgezählten Übelstände in Fortfall kommen; sie hat also hier einen ganz besonderen technischen Fortschritt im Gefolge. Es ist klar, daß, wenn die Fokus-
federn durch Punktschweißung mit der Kassette verbunden werden, lichtdurchlässige Stellen durchaus vermieden werden. Es leuchtet weiter ein, daß weder an der Außennoch an der Innenseite irgendwelche vorspringenden Teile mehr an den Verbindungsstellen vorhanden sind. Diese Verbindungsstellen sind, sobald die Kassette lackiert ist, überhaupt für das Auge nicht mehr zu
ίο erkennen. Deshalb kann die Platte beim Einschieben ihres vorderen Randes nicht mehr hängen bleiben. Sie kann beim Einlegen auch nicht zerbrochen werden, da keine Hebelwirkung auftritt, und weil die Außenseite (Rückseite der Kassette) ebenfalls glatt ausfällt, sind Beschädigungen der Kassetten untereinander oder der federnden Mattscheiben gänzlich ausgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist die neue Kassette in Fig. ι dargestellt, und zwar in einer das Innere der Kassette aufweisenden Ansicht. Die vier Fokusfedern a, b, c, d sind an den durch einen Punkt angedeuteten Stellen mit Hilfe der elektrischen Punktschweißung am Boden e der Kassette befestigt.
Es sind auch die oberen Ecken f der Kassette auf dem Wege der autogenen Schweißung verbunden. Beim Umbördeln der Kassettenränder entsteht an diesen Ecken eine Zusammenstoßstelle, die in Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe dargestellt ist. Die Zusammenstoßstelle ergibt die schräge Linie g. Will man hier löten, dann muß eine geringe Überlappung der aufeinanderstoßenden Blechteile stattfinden. Abgesehen von den bekannten Schwierigkeiten, die sich dem Zusammenlöten solcher Metallteile entgegenstellen, wird an der Lötstelle eine nach außen ragende Verdickung sich nicht vermeiden lassen. Es muß jedoch die Kassette eine vollkommen glatte Fläche aufweisen. Wollte man nun die verdickten Stellen durch Abschleifen beseitigen, dann würde dabei erfahrungsgemäß eine solche Wärmeentwicklung stattfinden, daß die Lötstellen wieder aufspringen.
Demgegenüber ermöglicht die autogene Schweißung nicht nur eine unter allen Umständen haltbare Verbindung, sondern auch die Erzielung vollkommen glatter Fläche an der Lötstelle. Zu diesem Zwecke sind die zusammenstoßenden Blechkanten in der aus Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe dargestellten Weise zugeschärft und die Schärfungen aufeinandergelegt. Bei der autogenen Schweißung gehen die aufeinanderliegenden Flächen eine unlösbare Verbindung ein, ohne daß irgendwelche vorspringenden Teile entstehen. Überdies kann man die Schweißstellen unbesorgt mittels Schleifens nacharbeiten, weil die dabei sich entwickelnde Wärme ohne jeden schädlichen Einfluß ist.

Claims (1)

  1. Patent-An SPR υ c 11:
    Photographische Blechkasette, dadurch gekennzeichnet, daß die üblichen Einsätze (Fokusfedereinsätze) durch autogene Punktschweißung mit dem mit autogen geschweißten Eckverbindungen versehenen Kassettenkörper verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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