DE294573C - - Google Patents

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DE294573C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/06Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13«. GRUPPE
in DILLINGEN, Saar.
Lokomotivkessel mit aus Flußeisen hergestellter Feuerkiste. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1915 ab.
Wenn man statt der bisher gebräuchlichen kupfernen Feuerkisten bei Lokomotivkesseln solche ans Fluß eisen verwenden will, entsteht eine Schwierigkeit durch die Verschiedenartigkeit der Eigenschaften des Flußeisens gegenüber denen des Kupfers.
Bekanntlich dehnen sich die Heizrohre im Betriebe wesentlich stärker aus als der Kesselmantel. Da nun die Feuerkiste in der bekannten, bewährten Bauart mit dem Außenmantel durch Stehbolzen und Anker einerseits und durch die Feuerröhren andererseits fest verbunden ist, so entsteht im Betriebe infolge der größeren Ausdehnung der Heizrohre eine starke Spannung in den beiden Rohrwänden und den übrigen Teilen der Feuerkiste. Dadurch wird eine Stauchung des Materials in den Rohrverbindungen und an den Krempen der Rohrwände bewirkt. Bei Abkühlung der Heizrohre während des Betriebes tritt dann notwendigerweise eine Streckung der vorher gestauchten Teile ein. Das bisher zu den Feuerkisten verwendete Kupfer verträgt diese wiederholten Stauchungen und Streckungen weit besser als Flußeisen, welches namentlich unter der gleichzeitigen Einwirkung des Feuers leicht brüchig wird. Es ist daher von besonsonderer Wichtigkeit, bei Verwendung von flußeisernen Feuerkisten Einrichtungen zu treffen, welche die ungünstig wirkenden Wärmeausdehnungsspannungen erheblich vermindern, so daß eine längere Haltbarkeit der inneren Kesselteile und zuverlässiges Dichthalten der Heizrohrverbindungen gewährleistet wird.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung, die den Zweck hat, die Wärmespannungen des Lokomotivkessels auszugleichen und seine Haltbarkeit wesentlich zu erhöhen. Sie besteht darin, daß man einen Schuß des Kesselmantels gewellt ausführt und die Abmessungen der Wellen derartig macht, ■ daß durch den inneren Dampfdruck eine Strekkung der Wellen und somit des ganzen Kesselmantels hervorgebracht wird, die der Wärmeausdehnung der inneren Kesselteile ungefähr gleichkommt, so daß die auf Zerstörung wirkenden Spannungen und Biegungen auf ein Mindestmaß zurückgeführt werden.
Auf der Zeichnung ist der neue Kessel in einem senkrechten Längsschnitt dargestellt.
α ist der Kesselmantel, b die Feuerkiste, die in der üblichen Art mit den umliegenden Kesselwänden durch Stehbolzen verankert ist. c sind die Heizrohre, die in der Rohrwand d der Feuerkiste und der vorderen Rohrwand e des Kessels eingedichtet sind. Einer der Schüsse des Kesselmantels, beispielsweise der vorderste, ist mit Ringwellen f versehen, so daß dieser Teil und mit ihm der ganze Kessel in seiner Längsrichtung elastisch gemacht wird. Die Tiefe und die Zahl der Wellen wird derartig bemessen, daß die Verlängerung des ganzen Kesselmantels durch den Dampfdruck gleich ist der Verlängerung der inneren Kesselteile, d. h. der Feuerkiste und der Heizröhren, die durch die starke Erwärmung hervorgebracht wird. Kühlt der Kessel ab, so ziehen sich die inneren Kesselteile wieder zusammen, gleich-
zeitig mit dieser Abkühlung nimmt aber auch der Dampfdruck ab, und der Kesselmantel verkürzt sich entsprechend.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lokomotivkessel mit aus Flußeisen hergestellter Feuerkiste gewöhnlicher Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausgleichung der Längen Veränderungen der inneren Kesselteile (Feuerkiste und Feuer- röhren) infolge der Erwärmung und Abkühlung ein Teil (Schuß) des Kesselmantels mit Ringwellen von solchen Abmessungen versehen ist, daß durch den Dampfdruck eine Verlängerung des ganzen Kessels erzeugt wird, die der Verlängerung der inneren Kesselteile durch die Wärme etwa gleichkommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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