DE29409C - Neuerung an Corsetverschlüssen - Google Patents

Neuerung an Corsetverschlüssen

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DE29409C
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Germany
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corset
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berliner corset- fabrik, frank & HERZ in Berlin C, Alexanderstr. 31
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments
    • A41F1/04Corset fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1884 ab.
Die bisher bekannten Corsetverschlüsse haben den Nachtheil, dafs beim Oeffnen derselben die eine, die Verschlufsösen tragende Corsetschliefse (plancheüe) von der anderen, die Haltestifte tragenden abgehoben werden mnfste. Dies ist bei einem auf dem Körper festgeschnürten Corset nur dann auszuführen, wenn die das Corset tragende Person mit der Hand hinter die Corsetschliefse gelangen kann. Zu dem Zweck mufs stets eine Verminderung des Körperumfanges durch Zusammenpressen des Brustkastens stattfinden; oder es mufs die im Rückentheil des Corsets befindliche Schnürvorrichtung gelöst werden , ' was stets unbequem und zeitraubend ist, besonders wenn bei einem Druck auf die Magengegend oder bei sonstigem plötzlichen Unwohlsein ein sehr schnelles Oeffnen des Corsets Erfordernifs ist.
Durch das öftere Verbiegen der Schliefsen wurde aber noch das Material derselben so sehr beansprucht, dafs Brüche unvermeidlich waren, womit aber leicht die Gefahr einer körperlichen Verletzung verknüpft war.
Bei den von uns erfundenen Corsetverschlüssen ist man im Stande, vermittelst einer einzigen Manipulation, und zwar an leicht zugänglicher Stelle am unteren Ende der Schliefsen, alle Verschlufsösen auf einmal zu lösen, ohne dafs eine schädliche Pressung des Brustkastens von der das Corset tragenden Person hervorgebracht zu werden braucht.
Fig. ι stellt eine Ansicht des ganzen Verschlusses dar, und zwar ist α die eine, b die andere der die Corsethälften tragenden Schliefsen.
An der einen Schliefse befinden sich drei oder mehr Oesen c mit Löchern d. In letztere greifen beim Schliefsen des Corsets die Stifte e, welche auf Blattfedern / festgenietet sind. Diese Federn legen sich gegen die auf den Schliefsen festgenieteten Brücken g, in welche die Oesen c beim Verschlufs hineingeschoben werden. Nachdem die Stifte e in die Löcher eingedrungen und durch die Federn gezwungen sind, darin zu verbleiben, sind die Corsetschliefsen α und b mit einander verbunden.
Zu dem Zweck der Oeffnung des Corsets werden nun vermittelst einer Zugschiene h, auf welcher Nasen i angebracht sind, welche unter die Lappen k der die Stifte tragenden Federn/ greifen, sämmtliche Stifte auf einmal ausgehoben. Dies wird dadurch erreicht, dafs man den am unteren Ende der Zugschiene h sitzenden Ring / erfafst und durch Abwärtsziehen mittelst der Nasen die Stifte e aus den Löchern d hebt.
Durch die Abschrägung der Vorderkanten von c und der Unterkanten von e wird das Hochheben der Stifte e erleichtert. Um die Schlufsstellen besser sichtbar zu machen, gehen von den Brücken g die lappenförmigen Ansätze m aus, während bei der Schliefse α die Oesen c hervorstehen.
Pa tent-Ans ρ ruch:
Die Verbindung der beiden Corsetschliefsen durch Oesen c und federnde Stifte e, welche letzteren mittelst der Zugschiene h und der Nasen i gelöst werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. {öKK'H-'Vm,- öeo
    dia wtcfKTWi-j üaic-fii'amlA
    öiii'jL'H^'l'^-td-ÄiUiSlMl-ii^:
    S«y-PiK^$SERLICHpS
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
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