DE2940973C2 - Schaltungsanordnung zum regeln der drehzahl eines gleichstrommotors - Google Patents
Schaltungsanordnung zum regeln der drehzahl eines gleichstrommotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Regeln
der Drehzahl eines Gleichstrommotors mit einem Bezugsspannungsanschluß,
einem Stromführungsanschluß und
einem ersten Widerstandselement, deren eines Ende mit
dem Stromzuführungsanschluß verbunden ist, einem Konstantspannungsgenerator,
dessen eines Ende mit dem anderen
Ende des ersten Widerstandselementes verbunden
ist, einer Vergleichsschaltung mit einem ersten Eingang
und einem zweiten Eingang und einem Ausgang, die die
Spannung am anderen Ende des Konstantspannungsgenerators,
die dem ersten Eingang zugeführt ist, mit der
Spannung am anderen Ende des Motors vergleicht und am
Ausgang ein Vergleichsausgangssignal erzeugt, und einem
Ausgangsschaltkreis, der dem ersten Widerstandselement
und dem Motor jeweils in Abhängigkeit vom Vergleichsspannungsausgangssignal
einen ersten bzw.
zweiten Ausgangsstrom zuführt.
Durch die JP-OS 54-72 412, offengelegt 9. 6. 1979,
ist eine derartige Schaltungsanordnung
bekanntgeworden, diese ist in den Fig.
1 und 2 dieser Anmeldung dargestellt. Bei dieser Schaltungsanordnung
erfolgt die Drehzahlregelung eines Motors durch
Steuern des Stromes mit einer veränderlichen Impedanz,
wobei der Motor mit einer Klemme
für die Stromzuführung und mit einer Ausgangsklemme
einer Regelschaltung und ein Widerstand mit der
Stromzuführungsklemme und der Eingangsklemme der Regelschaltung
verbunden sind. Eine Klemme der Regelschaltung
ist geerdet. In der Fig. 2,
die die Regelschaltung 200 von Fig. 1 etwas ausführlicher zeigt,
ist die Eingangsklemme 1 mit einer
Konstantstromquelle 8, einem Konstantspannungsgenerator
9 und mit einem Ausgangsschaltkreis 11 verbunden.
Die Spannung an der Eingangsklemme 1 vermindert um
die Größe der Bezugsspannung vom Konstantspannungsgenerator
9, liegt an einem
Eingang a einer Vergleichsschaltung 10 an. Die Spannung
am Eingang a wird mit der Spannung am Verbindungspunkt 2
verglichen, die am Eingang b anliegt. Das Vergleichsausgangssignal
wird dem Ausgangsschaltkreis 11 zugeführt
und am Verbindungspunkt 2 wird das Ausgangssignal
des Ausgangsschaltkreises 11 dem Motor 100 zugeführt. Im Ausgangschaltkreis
11 ist eine Stromspiegelschaltung aus
Transistoren Q₁₁, Q₁₂ und Q₁₃ und Widerständen R₁₄ und
R₁₅ so vorgesehen, daß der Kollektorstrom der Transistoren
Q₁₁ und Q₁₃ ist.
Wenn sich bei einer derartigen Regelschaltung die
Drehzahl des Motors ändert, so ändert sich die gegenelektromotorische
Kraft (Gegen-EMK) des Motors.
Die Änderung der Gegen-EMK wird durch die Vergleichsschaltung
10 mit einer Bezugsspannung des Konstantspannungsgenerators
9 verglichen, um die Drehzahl des
Motors 100 konstant zu halten. Diese Schaltungsanordnung
hat jedoch den Nachteil, daß bei einer Änderung
der Spannung des Netzgerätes die Drehzahl des Motors 100
sich ändert. Insbesondere wenn die Netzspannung ansteigt,
wird die Spannung zwischen den Klemmen des Motors 100
größer und die Drehzahl nimmt damit zu. Wenn jedoch
in der Praxis entsprechend einer solchen Drehzahl-Kompensation
der Verstärkungsfaktor der Regelschaltung
200 angehoben wird, so kann nicht nur die Störungsanfälligkeit
gegenüber Spannungsänderungen vermindert,
sondern auch die Lastkennlinie und die Temperaturkennlinie
verbessert werden. Andererseits wird aber die
Unstabilität der Betriebsweise erhöht und es können
damit Schwingungen (Hochfrequenzschwingungen, Regelschwankungen
usw.) des Regelsystems auftreten.
Es ist daher schwierig, die von der Änderung der Netzspannung
verursachte Änderung der Drehzahl des Motors
allein durch Anheben des Verstärkungsfaktors der Regelschaltung
200 zu eliminieren.
Durch die GB-PS 11 58 364 ist eine spannungsgesteuerte
Regelschaltung für die Drehzahl eines Motors bekannt,
bei der zwischen dem Knotenpunkt zwischen zwei
Widerständen und einer Klemme der Gleichstromversorgung
ein weiterer Widerstand geschaltet ist, um die
Drehzahl des Motors unabhängig von Änderungen der Versorgungsspannung
konstant zu halten. Dieser zusätzliche
Widerstand bewirkt jedoch, daß durch ihn ein Konstantstrom
fließt, der zusammen mit den erstgenannten
Widerständen und dem zu regelnden Motor eine Brückenschaltung
bildet. Die Spannung am Knotenpunkt zwischen
den beiden erstgenannten Widerständen wird somit durch
den Strom erhöht, der durch den zusätzlichen Widerstand
fließt. Somit wird die Drehzahl des Motors nicht allein
durch die Brückenwiderstände und den internen Widerstand
des Motors bestimmt, sondern es findet eine zusätzliche
Beeinflussung durch den zusätzlichen Widerstand
statt, so daß ebenfalls keine tatsächliche netzspannungsunabhängige
Drehzahlregelung des Motors möglich
ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung
zum Regeln der Drehzahl eines Gleichstrommotors
zu schaffen, bei der die Drehzahl des Motors
auch bei Änderung der Netzgerätspannung konstant
gehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schaltungsanordnung
gelöst, die durch die Merkmale des einzigen
Patentanspruches gekennzeichnet ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der
folgenden Figuren beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Erläuterung des Prinzips
des Motordrehzahl-Reglers (bereits beschrieben);
Fig. 2 ein Schaltbild eines bekannten Motordrehzahl-
Reglers (bereits beschrieben);
Fig. 3 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Motordrehzahl-Reglers;
Fig. 4 ein Kurvenschaubild zur Erläuterung der Betriebsweise
der erfindungsgemäßen Schaltung nach Fig. 3 und
Fig. 5 ein Schaltbild eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Schaltung liegt zwischen
einem Stromzuführungsanschluß V cc und einem Verbindungspunkt
2 einer Regelschaltung 200′ ein Motor mit
einem Innenwiderstand R a von 20Ω und einer Gegen-EMK E a
und zwischen dem Stromzuführungsanschluß V cc und einer
Eingangsklemme 1 der Regelschaltung 200′ ein Widerstand
R von 400Ω. Mit der Eingangsklemme 1 sind ebenfalls
verbunden, eine Konstantstromquelle 8 und ein
Konstantspannungsgenerator 9. Der Konstantspannungsgenerator
9 senkt die Spannung an der Eingangsklemme 1
um 1,2 V ab und ist mit einem Eingang a einer Vergleichsschaltung
10 verbunden. Die Vergleichsschaltung 10
vergleicht die Spannung am Eingang a mit der Ausgangsspannung
am Verbindungspunkt 2, die über einen Widerstand
R₁₁ einem zweiten Eingang b zugeführt wird. Der
Ausgang der Vergleichsschaltung 10 ist mit einem Ausgangsschaltkreis
11 verbunden, der im wesentlichen eine
Stromspiegelschaltung aus Transistoren Q₁₁, Q₁₂ und Q₁₃
und Widerständen R₁₄ und R₁₅ darstellt. Außerdem ist ein
Verbindungspunkt vom Eingang b der Vergleichsschaltung 10
mit dem Widerstand R₁₁ über einen Widerstand R₁₂ mit
einem geerdeten Bezugsspannungsanschluß 3 verbunden. Bei
diesem Ausführungsbeispiel betragen die Gegen-EMK bzw. die
Drehzahl des Motors 100′ 4,5 V bzw. 2200 U/min und der Widerstandwert
des Widerstands R₁₁ bzw. R₁₂ 100Ω bzw. 27 kΩ.
Wenn bei der oben beschriebenen Schaltung die Netzspannung
V cc ansteigt, so nimmt die Spannung am Widerstand R₁₁ zu, wodurch
sich das Ausgangssignal des Ausgangsschaltkreises 11 so ändert, daß
sich die Drehzahl des Motors nicht ändert, was im nachfolgenden
anhand der Gleichungen erläutert wird.
Die relevanten mathematischen Gleichungen lauten wie folgt:
R = k · R a , I₂ = k · I c (1)
V cc = (I c + I cc + I s ) R + V ref + Δ V + I₃R₁₂ (2)
V cc = V M + I₃ (R₁₁ + R₁₂) (3)
V M = E a + R a I M (4)
I M = I₂ + I₃ (5)
V cc = (I c + I cc + I s ) R + V ref + Δ V + I₃R₁₂ (2)
V cc = V M + I₃ (R₁₁ + R₁₂) (3)
V M = E a + R a I M (4)
I M = I₂ + I₃ (5)
Dabei ist:
R: Widerstand zwischen Stromzuführungsanschluß V cc und Eingangsklemme der Regelungsschaltung 200′,
R: Widerstand zwischen Stromzuführungsanschluß V cc und Eingangsklemme der Regelungsschaltung 200′,
R a :Innenwiderstand des Motors,I₂:Summe der Kollektorströme der Transistoren Q₁₁ und Q₁₃
in der Ausgangsschaltung 11,
I c :Kollektorstrom des Transistors Q₁₂,
I cc :Eingangsstrom des Konstantspannungsgenerators 9,
I s :Strom der Konstantstromquelle 8,
V ref :Am Konstantspannungsgenerator 9 erzeugte Konstantspannung,
Δ V:Spannungsdifferenz zwischen Eingang a und b der
Vergleichsschaltung 10,
I₃:Durch die Widerstände R₁₁ und R₁₂ fließender
Strom,
V M :Spannung zwischen den beiden Klemmen des Motors,
E a :Gegen EMK im Motor und
I M :Eingangsstrom des Motors.
Aus den Gleichungen (1) bis (5) ergibt sich die Gegen EMK
E a im Motor 100′ zu:
E a = (I s + I cc ) k R a + V ref + Δ V - I₃ (R₁₁ + R a ) (6)
Dabei ist k ein konstanter Faktor und R a , I s , I cc und V ref haben
konstante Werte. Wenn damit der dritte und vierte Ausdruck auf der
rechten Seite der Gleichung (6), d. h. Δ V - I₃ (R₁₁ + R a ) gleich
Null sind, so wird die Gegen EMK E a im Motor unabhängig
von der Netzgerätspannung V cc . Da die Gegen EMK E a im Motor
proportional zur Drehzahl des Motors ist, bedeutet die Möglichkeit
der Konstanthaltung der Gegen EMK E a , daß die Drehzahl
des Motors konstant gehalten werden kann.
Anhand von Fig. 4 wird nun die Beziehung zwischen der Gegen EMK
E a und dem Ausdruck I₃(R₁₁ + R a ) für den Fall erläutert,
daß der Innenwiderstand R a des Motors und der Widerstandswert des
Widerstands R₁₂ 5Ω bzw. 25 kΩ betragen. Wenn sich die Netzgerätspannung
V cc von 5 V auf 15 V ändert, so wird zwischen den Eingängen
a und b die Differenzspannung ΔV von 44 mV erzeugt. Da der
Widerstandswert des Widerstands R₁₁ so gewählt werden kann, daß
er ausreichend klein gegenüber dem Widerstand R₁₂ ist, kann der
Strom I₃ durch den Ausdruck
bestimmt werden, der im wesentlichen
durch den Widerstand R₁₂ bestimmt wird. Wenn der Widerstand
R₁₁ mit 45Ω, der Ausdruck I₃(R₁₁ + R a ) mit 22 mV gewählt
wird, so ist die Differenzspannung Δ V gleich dem Ausdruck
I₃(R₁₁ + R a ). In diesem Fall ändert sich die Drehzahl des Motors
entsprechend der Linie 1 in Fig. 4. Wenn der Widerstand R₁₁ mit
195Ω, der Ausdruck I₃(R₁₁ + R a ) mit 88 mV gewählt wird, so ist
die Differenzspannung Δ V kleiner als der Ausdruck I₃(R₁₁ + R a ).
In diesem Fall vermindert sich die Drehzahl des Motors entsprechend
der Linie 3 in der gleichen Figur bei höherer Netzspannung. Wenn der
Widerstand R₁₁ mit 95Ω und der Ausdruck I₃(R₁₁ + R a ) mit 44 mV
wie die Differenzspannung Δ V gewählt werden, so ist die Drehzahl
des Motors konstant, unabhängig von der Änderung der Netzspannung,
wie es durch die Linie 2 in der gleichen Figur dargestellt ist.
Wenn der Widerstandswert der Widerstände R₁₁ und R₁₂, was bereits
oben beschrieben wurde, so gewählt werden, daß die Gleichungen
erfüllt werden,
so kann die Drehzahl konstant gehalten werden, unabhängig
von der Veränderung der Netzspannung V cc .
Obwohl die Widerstände R₁₁ und R₁₂ hinsichtlich der Kennlinien
der Regelschaltung 200′ und des Motors 100′ optimal gewählt
werden, liegt doch die Spannungsabhängigkeit der Drehzahl üblicherweise
bei etwa 1%. Damit liegt die Differenzspannung Δ V
etwa bei einem Mehrfachen von 10 mV. Da der Eingangsstrom des Motors
I M gleich der Summe des durch den Ausgangsschaltkreis 11 fließenden
Stroms I₂ und des durch den Widerstand R₁₁ fließenden Stroms
I₃ ist, wird der durch den Ausgangsschaltkreis 11 fließende Strom I₂
kleiner, wenn der Strom I₃ groß ist. Damit wird der vom Transistor
Q₁₃ zugeführte Regelstrom kleiner, daß das ausreichende
Drehmoment nicht erhalten werden kann. Da dieser Strom I₃ im wesentlichen
vom Widerstand R₁₂ bestimmt wird, sollte der Widerstandswert
des Widerstands R₁₂ im Bereich von 1 bis 300 kΩ gewählt werden.
Wenn demzufolge der Widerstandswert des Widerstands R₁₁ im Bereich
von 10Ω bis 5 kΩ gewählt wird, so können die Gleichungen
erfüllt werden.
In diesem Fall kann die Differenzspannung Δ V und der Innenwiderstand
R a des Motors leicht gemessen werden.
Anhand von Fig. 5 wird nun ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung erläutert. Der Motor 100′ und die
Reihenschaltung aus dem Widerstand R und den Eingangs- und Ausgangsklemmen
1 und 2 der Regelschaltung 350 sind parallel
geschaltet zur Netzspannung V cc und zum Verbindungspunkt 2. Die
Regelschaltung 350 weist im wesentlichen den gleichen Aufbau
wie die Regelschaltung 200′ in Fig. 3 auf. Sie
ist allerdings insofern unterschiedlich, als ein Widerstand
R₃₁ zwischen dem Verbindungspunkt 2 und dem Eingang b
eingefügt ist und daß die beiden Anschlüsse des Widerstands
R₃₁ mit der aus einem Transistor Q₃₄ und Widerständen R₃₆, R₃₇
und R₃₈ bestehenden Stromspiegelschaltung verbunden sind.
Wenn ein Motor sich bei einer Drehzahl von 2200 U/min mit
einer Last von 8 gcm mit einer Netzspannung von 12 V dreht, so
haben die konstanten Faktoren der Schaltung die in der folgenden
Tabelle dargestellten Werte:
In diesem Fall sind die Basis-Emitter-Übergangszonen der
Transistoren Q₃₄ und Q₃₅ gleich und der Strom I s beträgt 6,3 mA,
der Strom I cc 15 mA und der Strom I M 100 mA.
Im nachfolgenden wird die Betriebsweise des zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung unter Verwendung der gleichen Veränderlichen
wie im ersten Ausführungsbeispiel erläutert.
R = K · R a (7)
I₂ = K · I c (8)
V cc = (I c + I cc + I s ) R + V ref + Δ V - i₅R₃₁ + V₂ (9)
V cc + V M + V₂ (10)
V M = E a + R a I M (11)
I₂ = K · I c (8)
V cc = (I c + I cc + I s ) R + V ref + Δ V - i₅R₃₁ + V₂ (9)
V cc + V M + V₂ (10)
V M = E a + R a I M (11)
Dabei ist:
I₅:Durch den Widerstand R₃₁ fließender Strom
R₃₁:Widerstandswert des Widerstands R₃₁
V₂:Spannung am Verbindungspunkt 2
Aus den Gleichungen (10) und (11) ergibt sich:
V cc = E a + R a I M + V₂ (12)
Damit ergibt sich aus den Gleichungen (12) und (9):
E a = (I c + I cc + I s ) R + V ref + Δ V - i₅R₃₁ - RaI M (13)
Es wurde nun angenommen, daß die Summe der durch die Widerstände
R₃₁ bzw. R₃₈ fließenden Ströme i₅ bzw. i₃ vernachlässigbar klein
ist im Vergleich zum Strom I₂ und der Strom I M etwa gleich dem
Strom I₂ ist, so ergibt die Gleichung (13) unter Verwendung der
Gleichungen (1) und (8):
E a = (I cc + I s ) R + V ref + Δ V - i₅R₃₁ (14)
Mit den Widerstandswerten R₃₇ bzw. R₃₈ der Widerstände R₃₇ bzw.
R₃₈ und der Spannung zwischen Basis und Emitter des Transistors
Q₃₅ von V be 35 ergibt sich die folgende Gleichung:
Mit dem Widerstandswert R₃₆ des Widerstands R₃₆ ergibt sich:
Damit ist:
Wenn damit, wie bereits oben beschrieben wurde, die Gleichungen
erfüllt
werden, so wird die Gegen EMK E a im Motor unabhängig
von der Netzspannung V cc . Damit bleibt die Drehzahl des Motors
unabhängig von den Änderungen der Netzspannung konstant.
Im Falle, daß die Ströme I₁ und I₂ sehr viel größer sind,
wird der durch den Ausgangsschaltkreis 11 fließende Strom I₂ und
der vom Transistor Q₁₃ zugeführte Regelstrom klein, was zu
einem unzureichenden Drehmoment führt. Damit kann die Summe der
Widerstandswerte der Widerstände R₃₇ und R₃₈ nicht extrem klein
gemacht werden, was aus Gleichung (15) hervorgeht. Da andererseits
das Verhältnis der Ströme i₁ und i₂ vorzugsweise mit 5 bis 1/5
gewählt wird, kann das Widerstandsverhältnis der Widerstände
R₃₆ und R₃₇ nicht übermäßig groß gemacht werden. Es ist daher
wünschenswert, die Ströme i₁ und i₂ durch den Widerstandswert
des Widerstands R₃₈ zu bestimmen. Aus diesem Grund wird der Widerstandswert
des Widerstands R₃₈ vorzugsweise im Bereich von
1 bis 300 kΩ gewählt und die Widerstandswerte der anderen Widerstände
R₃₁, R₃₆ und R₃₇ werden im Bereich von 100Ω bis 500 kΩ
gewählt, so daß die Gleichungen
erfüllt sind.
Es ist hier anzumerken, daß in der obigen Gleichung (16) das
Verhältnis der Ströme i₁ und i₂ durch das Verhältnis der Widerstände
R₃₆ und R₃₇ bestimmt wird, daß es aber auch durch das Verhältnis
der Basis-Emitter-Übergangszonen der Transistoren Q₃₄ und
Q₃₅ bestimmt werden kann. Dieses Verhältnis wird gewählt mit
5 bis 1/5. Darüber hinaus kann dieses Verhältnis sowohl durch
das Verhältnis der Basis-Emitter-Übergangszonen der Transistoren
Q₃₄ und Q₃₅ und das der Widerstände R₃₆ und R₃₇ bestimmt
werden.
Die erfindungsgemäße Regelschaltung für die Netzspannungs-
Drehzahl-Kennlinie hat nicht nur den Vorteil, daß Regelschwankungen
und Hochfrequenzschwingungen infolge eines hohen Verstärkungsfaktors
des Fehlerverstärkers unterdrückt werden können,
sondern auch den zusätzlichen Vorteil, daß im Gegensatz zum Stand
der Technik, bei dem die Lastkennlinie und die Spannungsverminderungskennlinie
eng miteinander korrelieren, lediglich die Spannungsverminderungskennlinie
durch Einstellen der Bauelemente frei
verändert werden kann. Da darüber hinaus die Bauelemente lediglich
aus Transistoren oder Widerständen bestehen, kann die erfindungsgemäße
Schaltung leicht als integrierte Schaltung ausgebildet werden.
Claims (1)
- Schaltungsanordnung zum Regeln der Drehzahl eines Gleichstrommotors (100′) mit einem Bezugsspannungsanschluß (3), einem Stromzuführungsanschluß (Vcc) und einem ersten Widerstandselement (R), deren eines Ende mit dem Stromzuführungsanschluß (Vcc) verbunden ist, einem Konstantspannungsgenerator (9), dessen eines Ende mit dem anderen Ende des ersten Widerstandselementes (R) verbunden ist, einer Vergleichsschaltung (1 c) mit einem ersten Eingang (a), einem zweiten Eingang (b) und einem Ausgang, der die Spannung am anderen Ende des Konstantspannungsgenerators, die dem ersten Eingang (a) zugeführt ist, mit der Spannung am anderen Ende des Motors vergleicht und am Ausgang ein Vergleichsausgangssignal erzeugt, und einem Ausgangsschaltkreis (11), der dem ersten Widerstandselement (R) und dem Motor (100′) jeweils in Abhängigkeit vom Vergleichsausgangssignal einen ersten (Ic) bzw. zweiten Ausgangsstrom (Im) zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Widerstandselement (R₁₁) zwischen dem zweiten Eingang (b) der Vergleichsspannung (10) und dem Verbindungspunkt (2) zwischen dem anderen Ende des Motors (100′) und dem Ausgangsschaltkreis (11) eingefügt ist, und daß zwischen dem zweiten Eingang (b) und dem Bezugsspannungsanschluß (3) ein Stromweg (R₁₂; C₃₄; R₃₆) vorgesehen ist, wobei das zweite Widerstandselement (R₁₁) einen Spannungsabfall erzeugt, der Spannungsänderungen zwischen dem ersten und zweiten Eingang (a) und (b) der Vergleichsschaltung (10), die von Spannungsänderungen am Stromzuführungsanschluß (V CC ) verursacht werden, kompensiert.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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