DE2940487C2 - Digitales Faksimilesystem zum Übertragen von Halbton-Bildsignalen - Google Patents
Digitales Faksimilesystem zum Übertragen von Halbton-BildsignalenInfo
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- DE2940487C2 DE2940487C2 DE2940487A DE2940487A DE2940487C2 DE 2940487 C2 DE2940487 C2 DE 2940487C2 DE 2940487 A DE2940487 A DE 2940487A DE 2940487 A DE2940487 A DE 2940487A DE 2940487 C2 DE2940487 C2 DE 2940487C2
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Description
dadurch gekennzeichnet,
13') jeweils zum Speichern eines Zeilensegments des digitalen Bildsignals, eine Verteilungseinrichtung
(21,22) zum Verteilen der digitalen Bildsignale in vorgegebener Folge abwechselnd zwischen den
Speicherelementen (13, 13'), eine Ausleseeinrichtung zum Auslesen der in den Speicherelementen
(13,13') gespeicherten Information und einen Generator (15) zum aufeinanderfolgenden Erzeugen
unterschiedlicher Quantisierungspegel jeweils nacheinander jedesmal wenn ein Bildsegment des
digitalen Bildsignals aus einem der Speicherelemente (13,13') ausgelesen ist
9. Digitales Faksimilegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Detektor (161) zum Erfassen von Modenübergängen aufeinanderfolgender Zweipegel-Signalzüge (Sn, S1,- \\ einen Runlängenzähler (162), der bei jedem Modenübergang einen Taktimpuls zählt, und durch einen Codegenerator (163), der einen die An (m) des Modenübergangs wiedergebenden Code und/oder bei einem Modenübergang einen Runlängencode erzeugt
9. Digitales Faksimilegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Detektor (161) zum Erfassen von Modenübergängen aufeinanderfolgender Zweipegel-Signalzüge (Sn, S1,- \\ einen Runlängenzähler (162), der bei jedem Modenübergang einen Taktimpuls zählt, und durch einen Codegenerator (163), der einen die An (m) des Modenübergangs wiedergebenden Code und/oder bei einem Modenübergang einen Runlängencode erzeugt
Beschreibung
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d) daß das Bildsignal (P) jedes Zeilensegments Die Erfindung betrifft ein digitales Faksimilegerät
mit jedem Mehrpegel-Quantisierungspegel zum Übertragen von Halbton-Bildsignalen gemäß dem
verglichen wird, um mehrere Zweipegel-Si- Oberbegriff des Anspruchs t.
gnalzuge (Si bis 57) zu erzeugen, deren An- Entsprechend der Entwicklung der digitalen Datenzahl
der Anzahl der Quantisierungspegel ent- 30 verarbeitung während der letzten Jahre wird bei Faksispricht,
und milesystemen fortschreitend Digitaltechnik verwendet
Es gibt nun zahlreiche digitale Faksimilesysteme, die eine schnellere Übertragung als herkömmliche analoge
Faksimilesysteme erreichen durch Abschneiden bzw. Doppelbegrenzen von analogen Bildsignalen bei einem
bestimmten Begrenzungspegel, die durch Abtasten des zu übertragenden Bildes erhalten sind, wodurch sie in
Zweipegel-Bildsignale umgesetzt werden, wobei weiter die umgesetzten Signale einer ditigalen Bandeinengung
b) daß das erzeugte Bildsignal in einem Zei- 40 bzw. Bandkompression unterworfen werden wie beilenspeicher
(13, 13') zum Mehrfachvergleich spielsweise durch Runlängencodierung. Ein digitales
Faksimilesystem dieser Art kann, da es Bilder in Form digitaler Information überträgt, Information in üblichen
dab die Zweipegel-Signulzüge (Si bis 57)
bandkomprkniert wurden.
2. Digitales Faksimilegeri nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
a) daß die Abtasteinrichtung (11) jede Bildzeile einmal in einer Richtung abtastet und
mit den Mehrpegel-Quantisierungspegeln gespeichert wird.
3. Digitales Faksimilegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung
(11') das Bild (1) in einer Richtung so oft abtastet, wie es der Anzahl der Quantisierungspegel entspricht
und dabei mehrere gleiche Bildsignale erzeugt.
4. Digitales Faksimilegerät nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Speicher (24) zum Speichern
der Zweipegel-Signalzüge.
5. Digitales Faksimilegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandkompression
durch Vergleich der Zweipegel-Signalzüge (S 1 bis 57) untereinander erfolgt.
6. Digitales Faksimilegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweipegel-Signalzüge
(Si bis 57) unabhängig voneinander bandkomprimiert werden.
7. Digitales Faksimilegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine aufeinanderfolgende
Verringerung der Mehrpegel-Quantisierungspegel.
8. Digitales Faksimilegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Zeilenspeicher
mit zumindest zwei Speicherelementen (13, digitalen Speicherelementen speichern und besitzt zahlreiche
Vorteile einschließlich der Anwendung auf ein speicherndes und in Vorwärtsrichtung durchschaltendes
Netzwerk und der Erleichterung der Bildumwandlung mittels eines Rechners oder dergleichen, wodurch es für
zahlreiche Zwecke verwendbar ist Es ist daher anzunehmen, daß derartige Faksimilesysteme zunehmend
Verwendung finden.
Andererseits ist jedoch die Zweipegelumwandlung der Bildsignale mittels des digitalen Systems ungeeignet
für die Übertragung von Fotografien oder anderen Gegenständen, die Halbton-Bildsignale erordern. Selbst
Schwarzweiß-Gegenstände wie Dokumente werden als schlechter lesbare Faksimile wiedergegeben, wenn
Flecken auf dem Papier sind oder wenn sie auf farbigem Papier geschrieben sind, da die Flecken oder die Hintergrundfarbe
auf den wiedergegebenen Kopien schwarz herauskommen.
Aus diesen Gründen ist es auch notwendig, daß digitale Faksimilesysteme gegebenenfalls Halbtöne wiedergeben
können.
Wenn Bildsignale einfach digitalisiert werden und direkt einer Digitalübertragung zur Wiedergabe von
Halbtonbildern unterworfen werden, erfordert die Übertragung von beispielsweise Bildern einer Größe
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entsprechend der japanischen Norm A 4, die in acht ander verglichen. Einzelne Bits jeder der Zweipegel-Si-
Schattierungsgraden (3 bit) mit einer Abtastrate von gnalzüge werden mit den unmittelbar vorangehenden
6x6 Bildelementen (pels)/mm2 digitalisiert werden, ei- Bits verglichen, und die Runlänge eines sich ändernder.
nc Gesamtdatenmenge von 210 Bits zum vorangegangenen sich ändernden Bit wird co-
(mm) &khgr; 297 (mm) &khgr; (6 &khgr; 6) (pels/mm2) &khgr; 3 (bits/ 5 diert
pel) = 6,7 (megabit) pro Seite, weshalb zur Übertra- Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dar-
gung 23 min erforderlich sind, selbst bei einer Übertra- gestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert Es
gungsgeschwindigkeit von 4800 bps (bits pro Sekunde) zeigt
d. h. etwa das vierfache der üblichen analogen Faksimi- Flg. 1 ein Blockschaltbild einer 1. Ausführungsform
leübertragung eines ähnlichen Bildes. Daher ist bei der io eines Faltsimileübertragungsgeräts gemäß der Erfin-
Obertragung von Halbtönen mittels eines digitalen Fak- dung,
similesystems eine Datenkompression in irgendeiner Flg. 2 ein Blockschaltbild eines Vergleichers,
Weise erforderlich. Zur Verringerung der Hardware ist Fig. ein Blockschaltbild eines Quantisierungspegelge-
es weiter erwünscht, daß die Datenkompression zu die- nerators,
sem Zweck mittels eines Systems erreicht wird, das viele 15 Fig. 4a ein Blockschaltbild eines Codierers,
gemeinsame Elemente mit Bandeinengungssystemen Fig. 4b Signalverläufe von Steuersignalen zur Erläu-
besitzt, die zur Übertragung von Schwarzweiß-Zweipe- terung der Einfügung eines Synchronsignals im Codie-
gcl-Bildsignalen verwendet werden. rer,
Bei einem aus der DE-OS 24 20 991 bekannten Gerät Fig. 4c Signalverläufe von Signalen an verschiedenen
wird mit Hilfe der Abtasteinrichtung entsprechend der 20 Stellen desSchaltbilds gemäß Fig. 4a,
Helligkeitsstufe jedes Elementarpunktes des Doku- Fig. 5 ein Blockschaltbild eines Haupireglers,
ments eine analoge Bildsignalspannung erzeufrt, die je- Fig. 6 Signalverläufe zur Erläuterung üxjr Zeitsteuer-
weils einmal mit einem der Referenzpegel im Verglei- impulse,
eher verglichen wird. Während die Referenzpegel ent- Fig. 7a den Signalverlauf eines analogen Bildsignals,
sprechend dem Ausgangssignal des Vergleichers vari- 25 Fig. 7b eine zeitliche Übersicht paralleler binärco-
iert werden, wird der sich ändernde Referenzpegel mit diener Bildsignale, die durch Digitalisieren des analo-
einer Bildsignalspannung verglichen, die dem unmittel- gen Bildsignals erhalten sind,
bar folgenden Elementarpunkt entspricht, d. h, nicht mit Fig. 7c Signalverläufe mehrerer Zweipegel-Signalzü-
der Bildsignalspannung des gleichen Elementarpunkts. ge, die für unterschiedliche Quantisierungspegel erhal-
Daher wird mit einem Zeilensegment eines analogen 30 ten werden, wenn der Quantisierungspegel des Ana'og-Bildsignals,
d. h. eine Folge von Bildsignalspannungen signals in sieben Stufen geändert wird,
entsprechend der Helligkeitsstufe jedes Elementar- Fig. 7d eine typische Codefolge, die ein einem Überpunktes, ein einzelnes binäres Ausgangssignal erzeugt tragungsweg zugeführte Signal bildet,
und zur Reproduktion des Bildes zum Empfänger ge- Fig. 8 ein Blockschaltbild einer 2. Ausführungsform sendet. Das so reproduzierte Bild ist keine exakte Kopie 35 der Erfindung
entsprechend der Helligkeitsstufe jedes Elementar- Fig. 7d eine typische Codefolge, die ein einem Überpunktes, ein einzelnes binäres Ausgangssignal erzeugt tragungsweg zugeführte Signal bildet,
und zur Reproduktion des Bildes zum Empfänger ge- Fig. 8 ein Blockschaltbild einer 2. Ausführungsform sendet. Das so reproduzierte Bild ist keine exakte Kopie 35 der Erfindung
des Originals, da Zeilen mit Zwischenwerten der Hellig- Fig. 9 ein Blockschaltbild eines Mehrpegelverglei-
keitsstufe einen Verlust der definierten Werte hinneh- chers zur Verwendung bei der Ausführungsform gemäß
men müssen, während die Zeilen, die durch eine Folge Flg. 8,
von schwarzen oder weißen Punkten gebildet werden, Fig. 10 Signalverläufe von Steuersignalen, bei der
entsprechend den beim Abtasten erhaltenen definierten 40 Ausführungsform gemäß Fig. 8,
Werten reproduziert werden. F13.11 ein Blockschaltbild eines Faksimilegeräts,
Die DE-OS 23 61 234 beschreibt eine Schaltungsan- Fig. 12a ein Blockschaltbild eines Decodierers,
Ordnung zur Datenkompression mittels Lauflängenco- Fig. 12b Signalverläufe von Signalen an verschiede-
dierung unter Benutzung von zwei Sätzen von Code- nen Stellen der Schaltung gemäß Fig. 12a,
Wörtern, die der schwarzen bzw. weißen Information 45 Fig. 13 Signalverläufe von Steuersignalen an ver-
oder zwei beliebigen Grauwerten zugeordnet werden. schiedenen Stellen der Schaltung gemäß Fig. 11.
Eine Anwendung auf Halbton-Bildsignale ist jedoch Gemäß Fig. 1 erzeugt ein Hauptregler 17 ein Startsi-
nicht vorgesehen. gnal b abhängig von einem Übertragungs-Anforde-
Die duale Wortcodierung kann zwar beim Codieren rungssignal a, wodurch eine Start-Abtastanweisung für
jedes Mehrfach-Zweipegeisignals angewendet werden, so eine Abtastzeile an eine Bild-Abtasteinrichtung U ab-
die durch Vergleichen eines analogen Bildsignals mit gegeben wird, der im wesentlichen eine fotoelektrische
Mehrpegel-Quantisierungspegeln erzeugt werden; die Wandlereinheit aus mehreren Fühlerelementen enthäh,
Anwendung dieser Codierung ohne Berücksichtigung die in einer eindimensionalen Richtung angeordnet sind,
der Redundanz von Mehrfach-Zweipegelsignalen führt sowie eine Schieberegistereinheit, die aufeinanderfol-
jedoch nicht zu einer ausreichenden Bandkompression. 55 gend elektrische Potentiale herausführt, die ;n den Füh-
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, bei einem Faksi- lerelementen gespeichert sind, wobei gleichzeitig ein
milegerät der eingangs erwähnten Art die Übertragung Papiervorschub um einen Raum bzw. Abstand zwischen
von Halbton-Bildsignalen zu verbessern. Abtastzeile in einer Richtung senkrecht zur Abtastrich-
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des An- tung angewiesen wird. Ein analoges Bildsignal Pfür eine
Spruchs 1 gelöst. 60 Abtastzeile, das durch fotoelektrische Umwandlung
Erfindungsgemäß wird das analoge Bildsignal eines durch die Abtasteinrichtung 11 erhalten wird und in Fig.
Zeilensegments mit Mehrpegel-Quantisierungspegeln 7a dargestellt ist, wird einem A/D-Umseuer 12 zuge-
verglichen, d.h., eine den Helligkeitsstufen jedes EIe- führt und unter Steuerung durch einen Taktimpuls CK1
mentarpunktes entsprechende Spannung wird so oft in ein paralleles digitales Bildsignal D2 D\ Db mit acht
verglichen, wie dies der Anzahl der Quantisierungspegel es Pegeln oder drei Bits pro Büdelement (pel) umgesetzt,
entspricht. Daher werden mehrere Zweipegel-Bildsi- wenn angenommen ist, daß keine analogen Bildsignale
gnale mit dem analogen LVdsignal eines Zeilenelements mit mehr als acht Pegeln vorhanden sind, wobei dies in
erzeugt und zur Bandkompression schrittweise mitein- Fig. 7b dargestellt ist. Dieses digitale Bildsignal wird
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zunächst über einen Zeilenschalter 21 einem Zeilenspei- sie in Rg. 7c dargestellt sind. Diese sieben Paare pro
eher 13, der einer von paarweise vorgesehenen Zeilen- Abtastzeile der Signalzüge (Sn, Sn-1), die von dem Verspeichern
ist, zugeführt. Jeder Zeilenspeicher besitzt drei gleicher 14 abgegeben werden, werden wie weiter unten
Chronologiespeicher (FIFO-Speicher) entsprechend erläutert codiert. Nach Beendigung der Codierung erden
drei Bits für jedes Bildelement und besitzt eine Spei- s zeugt der Quantisierungsgenerator 15 ein Endesignal e
cherkapazität für eine Abtastzeile entsprechend Bildsi- für eine Abtastzeilencodierung. Bei Empfang des Codiegnalen
von L Bildelementen (L pels). Das Ausgangssi- rungsendesignals e erzeugt der Hauptregler 17 das
gnal des anderen Zeilenspeichers 13' wird über einen nächste Abtaststartsignal b, Umschaltsignal f und Coanderen
Zeilenschalter 22 einem Vergleicher 14 züge- dierungsanforderungssignal c/ und verarbeitet Signale in
führt. Da folglich das Bildsignal Di D\ Dc in den Zeilen- io der erläuterten Weise während Bildsignale der dritten
speicher 13 abhängig von Taktimpulsen CK1 einge- Abtastzeile in den Zeilenspeicher 13 eingeschrieben
schrieben wird, jedoch ein Auslesetaktimpuls CK 2 am werden und die Bildsignale der zweiten Abtastzeile aus
TaktanschluD eines Codierers 16 noch nicht erzeugt dem Zeilenspeicher 13'ausgelesen werden,
worden ist, erfolgt kein Auslesen von dem Zeilenspei- Gemäß den Fig. 4a und 4b enthält der Codierer 16
eher 13'. Wenn die Abtastung einer Abtastzeile vollen- 15 einen Betriebsart- oder Modendetektor 161, einen Rundet
ist. erzeugt die Abtasteinrichtung 11 ein Abtasten- längenzähler 162, einen Codegenerator 163 und einen
designal c, wobei der Hauptregler 17 abhängig von die- Folgeregler 164. Der Folgeregler 164 gibt bei Empfang
sem ein Codierungsstartsignal d erzeugt und ein Um- eines Einpegel-Codierungsanforderungssignals g eine
schaiiMgna! /'gleichzeitig an die Zellenschalter 21 und 22 Syp.chronisationscodesendeanforderung a an den Codezu
deren Umschaltung anlegt und weiter einen weiteren 20 generator 163 ab. Wenn ein Codegenerator·Programm-Startimpuls
b erzeugt, um einen Papiervorschub um ei- geber 1639, der einen Teil des Codegenerators 163 bilne
Abtastzeile und das Abtasten der nächsten Abtast- det, ein Setzsignal B abgibt, wird in einem Synchronsizeile
anzuweisen. In dieser Abtastperiode werden daher gnalcodegenerator 1640 ein 15-Bit-Synchronsignalco-Bildsignale
der zweiten Abtastzeile in den Zeilenspei- dezeichen oder -muster gesetzt entsprechend einem Becher
13' eingeschrieben. An den Zeilenspeicher 13 wird 25 zeichnungscode /V2 N\ No vom Quantisierungspegelgewährenddessen
das Auslesetaktsignal CK 2 angelegt, so nerator 15. Gleichzeitig wird ein Wahlsignal £ vom Coda
ß die Bildsignale der ersten Abtastzeile, die vorher degenerator-Programmgeber 1639 auf einem hohen Pegespeichert
worden sind, ausgelesen und in den Verglei- gel jünem Wählglied 1641 zugeführt, das den Ausgang
eher 14 eingegeben werden. des Synchronsignalcodegenerators 1640 mit einem Puf-
Ein Quantisierungspegelgenerator 15, der weiter un- 30 ferspeicher 19 (Fig. 1) verbindet. Bei diesem Zustand
ten ausführlich erläutert wird, ist so voreingestellt, daß wird ein Taktsignal CK 3 vom Codegenerator-Proer
ein binäres 3-bit-Signal des Quantisierungspegels "7" grammgeber 1639 abgegeben. Der Synchronsignalcoabhängig
vom Codierungsanforderungssignal d abgibt degenerator 1640 gibt den Synchronsignalcode bit-wei-
und dem Codierer 16 ein Einpegel-Codierungsanforde- se synchron zum Taktsignal CK 3 ab und führt bei Beenrungssignal
g entsprechend diesem Pegel zuführt. Ab- 35 digung der Abgabe des Synchroncodes ein Endesignal C
hängig von einem Endesignal h, das bei Beendigung der dem Codegenerator-Programmgeber 1639 zu. Der Coersten
Einpegel-Codierung abgegeben wird geht der degenerator-Programmgeber 1639 setzt das Wählsignal
Generator 15 auf seinen Quantisierungspegel "6" herun- des Wählglieds 1641 auf einen niedrigen Pegel, schließt
ter und erzeugt das nächste Einpegel-Codierungsanfor- den Ausgang eines Schieberegisters 1635 zur Zufuhr des
derungssignal g. In einer ähnlichen Vorgehensweise 40 Runlängencodes zum Pufferspeicher 19 an und gibt ein
wird der Quantisierungspegel wiederholt um jeweils Codierungsendesignal D an den Folgeregler 164 ab, der
Eins verringert und das Einpejel-Codierungsanforde- abhängig von einem Signal dden Runlängenzähler 162
rungssignal g erzeugt, bis der Quantisierungspegel T mit einem Löschsignal / versorgt und gleichzeitig beerreicht
ist. ginnt, das Taktsignal CK 2 abzugeben. Das Taktsignal
Der Vergleicher 14, der sequentiell eine Abtastzeile 45 CK 2 wird nicht nur dem Zeilenspeicher 13 sondern
entsprechend den von dem Zeilenspeicher 13 abhängig auch dem Modendetektor 161 und dem Runlängenzähvom
Taktsignal CK 2 ausgelesenen Bildelementen mit ler 162 zugeführt Der Modendetektor 161 stellt fest, in
Quantisierungspegeln (n— 1), mit &eegr; = 23, ... 8, vom welchem der drei Moden (Sn = 1, S„_i = 1), (Sn = 0,
Quantisierungsgenerator 15 vergleicht, erzeugt bezug- Sn-1 = \) bzw. (Sn = O1Sn-I = 0) sich die Kombination
lieh jedes Bildelements des zu übertragenen Bildes ein so (Sn, Sn-1) befindet, wobei eine Kombination (Sn = 1,
Paar eines Zweipegel-Signals Sn, das auf Eins ist, wenn S„_t = 0) nicht vorkommt, da der Quantisie. cngspege!
der Quantisierungspegel gleich oder größer als &eegr; ist und sequentiell verringert wird, und gibt gleichzeitig ein
sonst auf Null ist, sowie ein weiteres Zweipegel-Signal Freigabesignal q an den Runlängenzähler 162 ab zum
Sn-i, das auf Eins ist, wenn der Quantisierungspegel Zählen der Anzahl der Bildelemente, die dem gleichen
gleich oder größer als (n— 1) ist und das andernfalls auf 55 Modus zugehören, was im Folgenden "Runlänge" geNull
ist. Folglich wird jedesmal, wenn der Quantisie- nannt ist. Beim Auftreten eines Modenübergangs beenrungspegel
verschoben wird, eine Bildelementen ent- det oder schaltet der Modendetektor 161 das Freigabesprechende
Abtastzeile von dem Zeilenspeicher 13 aus- signal an den Zähler 162 ab, führt dem Codegenerator
gelesen und wird ein Paar von Zweipegel-Signalen Sn 163 die Art m des Modenübergangs, der aufgetreten ist,
und Sn_i für jedes Bildelement vom Vergleicher 14 zu- 60 zu und erzeugt gleichzeitig ein Codierungsdurchfühgeführt,
derart, daß bei diesem Ausführungsbeispiel, bei rungsanforderungssignal r. Da im Augenblick eines derdem
der maximale Quantisierungspegel "7" auftritt, das artigen Auftretens eines Modenübergangs der Folgere-Auslesen
von dem Zeilenspeicher siebenmal erfolgt und gier 164 aufhört, das Taktsignal CK 2 zu erzeugen, wird
entsprechend Signalpaare (Ss. Si), (Sj, Ss), (S6, Ss).... (S2, das Auslesen aus dem Zeilenspeicher zeitweise ausge-Si)
erzeugt werden. Da wie angenommen in den Bildsi- 65 setzt
gnalen keine Pegel über dem Quantisierungspegel "8" Die Codierung wird in Obereinstimmung mit den fol-
enthalten sind, ist Sg stets auf NuIL Die Signale Sj, S6,... genden Regeln durchgeführt:
Si sind solche Zweipegel-Signalzüge oder -folgen, wie i
7 8 ?']'
1. Für einen Übergang von (Sn = 0, Sn-1 = 0) auf gnalcode, der den Beginn der Information bezüglich Sn
(Sn- &igr; = &igr;) wird das Ausgangssignal des Runzählers anzeigt und F(n) ein Runlängencode, der eine Runlänge
162, d. h. die Runlänge von (Sn =>
0, S„-\ = 0) ge- &eegr; anzeigt, so daß an sich bekannte Runlängencodes verspcichert,
wirJ jedoch zu diesem Zeitpunkt keine wendet werden können.
2. für den Übergang von (Sn = 0, Sn-1 ■» 0) auf Bezug auf Fig. 4c enthält der Modendetektor 161 als
(S1, = 0,Sn-I = 1) wird ein Code "10" abgegeben; Bauelemente zwei Flipflops 1611 und 1612, einen Mo-
3. ',''&lgr; einen Übergang von (Sn - 0, (S„-\ = 1) auf denübergangsdecodierer 1613, einen monostabilen
(S1, " 0, S„_i = 0) erfolgt eine Codierung nach ei- Multivibrator 1614 und weitere Logikverknüpfungselener
der folgenden Vorgehensweisen: io mente. Eines der beiden Flipflops speichert Sn und das
3.1 wenn der unmittelbar vorhergehende Moden- andere S„_i des unmittelbar vorhergehenden Bildele-Ubergang
von (Sn — 0, S„_i «· 0) auf (Sn = 0, mems. Wenn eines von (Sn und Sn-I oder beide sich
S„_i = 1) stattgefunden hat, wird die Runlänge von ändern, tritt ein Modenwechsel auf und der Modenüber-
(Sn — 0, S„-i = 0), die gemäß (1) gespeichert wor- gangsdecodierer 1613 gibt die Art m des Modenüberden
ist, codiert und nach einem Code "01" gesendet 15 ganges an den Codegenerator 163 ab. Gleichzeitig wird
bzw. abgegeben und wird weiter das augenblickli- das Ausgangssignal eines Exclusiv ODER-Glieds eingeehe
Ausgangssignal des Runlängenzählers 162, d. h., schaltet, durchläuft ein ODER-Glied 1615, wird in einem
die Runlänge von (Sn = 0. Sn-1 = 1) codiert und Inverter 1616 invertiert und hält den Runlängenzähler
abgegeben; 162 durch Abschalten des Freigabesignals &ogr; an. Gleich-
3.2 Wenn der unmittelbar vorhergehende Moden- 20 zeitig wird das durch den monostabilen Multivibrators
Übergang nicht von (Sn = 0, S„_i - 0) auf (Sn =· 0, 1614 erzeugte Signal rdem Codegenerator 163 und dem
S„-i = I) stattgefunden hat, wird das Ausgangssi- Folgeregler 164 zugeführt zur Anforderung der Durchgnal
des Runlängenzählers 162, d. h, die Runlänge führung der Codierung bzw. zum zeitweisen Aussetzen
von (Sn = 0, Sn-1 = 1) codiert und nach einem Co- des Taktsignals CK 2.
de"11 "abgegeben; 25 Der Codegenerator 163 besteht im wesentlichen aas
4. für einen Übergang von (Sn = 0, Sn-1 = 1) auf einem Runlängenregister 1631, einem Datenwähler
(S1, = 1,Sn-1 = 1) erfolgt eine Codierung nach ei- 1632, einem Codetafel-Lesespeicher 1633(ROM), einem
nerder beiden folgenden Verfahrensweisen: Codelängentafel-ROM 1634, einem Codeabgabe-Schie-
4.1 wenn der unmittelbar vorhergehende Moden- beregister 1635. einem Codelängenzähler 1636, Überübcrgang
von (Sn = O, Sn-I=O) auf (Sn = O, 30 gangsmodus-Registern 1637 und 1638 und dem Codege-■c.
1 = 1) stattgefunden hat, wird das Ausgangssi- nerator-Programmgeber 1639. Bei Anforderung der
gnal des Runlängenzählers 162, d. h, die Runlänge Durchführung der Codierung von dem Modendetektor
von (Sn = 0, Sn-I = 1) codiert und nach einem 161 wird eine Signalgruppe /n, die die Art des augen-Code"l
!"abgegeben; blicklichen Modenübergangs anzeigt, zum Übergangs-
4.2 Wenn der unmittelbar vorhergehende Moden- 35 modus-Registei 1637 verriegelt, wobei gleichzeitig dieübergang
nicht von (Sn = 0, S„_i = 0) auf (Sn = 0, jenige des unmittelbar vorhergehenden Modenüber-
Sn-1 = 1) stattgefunden hat, wird ein Code "00" ab- gangs im anderen Übegangsmodus-Register 1638 vergegeben:
riegelt wird. Dem Codetafel-ROM 1633 und dem Code-
5. für einen Übergang von (Sn = 1, S„_i = 1) auf längentafel-ROM 1634 wird die Runlänge über den Da-
(Sn = 0,Sn-i = 0) wird ein Code "10" abgegeben; 40 tenwähler 1632 zugeführt, wobei außerdem die Arten
6. für einen Übergang von (Sn = 1, Sn-1 = 1) auf des unmittelbar vorhergehenden und des augenblickli-
(Sn = 0, Sn-1 = 1) wird keine Codierung erreicht. chen Modenübergangs von den Übergangsmodus-Registern
1638 bzw. 1637 zugeführt werden. Die ROMs wer-
gig von einem Modenübergang in Übereinstimmung 45 1639 mit einem Einbit-Signal versorgt, das gleichzeitig
mit den vorstehenden Codierungsregeln erzeugt wird, auch dem Wählanschluß Sdes Datenwählers 1632 zuge-
erzeugt der Codegenerator 163 einen Einschalt-Taktim- führt wird. Daten werden so in die ROMs eingeschrie-
puls CK 3 zum Einschreiben von Codierungsdaten in ben, daß diesen Eingangssignalen entsprechende Codes
den Pufferspeicher 19. von dem Codetafel-ROM 1633 und jeweilige Komple-
einem Modenübergang in Übereinstimmung mit den tafel-ROM 1634 erhalten werden können.
ein Modenübergangcodierungsendesignal k an den falls mit dem monostabilen Multivibrator 1614 verbun-
genzähler 162 und ein Taktsignal CK 2 abgibt, wodurch 55 gangs anzeigt bei Empfang eines Impulses r, der die
die Überwachung des Modenübergangs der folgenden Durchführung der Codierung anfordert und wirkt in der
und die Codierung ausgelöst wird. Bei Beendigung des rungsregeln durchzuführen: Wenn der Modenübergang
chronsignale und die Codierung in ähnlicher Weise für Codierungsendeimpuls k zum Folgeregler 164 abzuge-
den Quantierungspegel des nächsten Schrittes durchge- ben: bei einem Modenübergang gemäß Regel (2) wird
führt werden, wird das Bildsignal gemäß Flg. 7a gemäß ein Ladeimpuls w dem Codeabgabe-Schieberegister
entsprechenden Signalen in Fig. 7c entsprechen zum Verriegelung des Ausgangssignals vom Codetafel-ROM
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zum Datenwähler 1632 auf "1" und werden, nachdem ein rungssignals d für eine Abtastzeile wird der Rückwärts-Ladeimpuls
wdem Schieberegister 1635 und dem Code- zähler 151 auf "7" voreingestellt, wobei gleichzeitig ein
längen-Zähler 1636 zum Verriegeln des Ausgangssi- Einpegel-Codierungssignal g erzeugt wird. Wenn ein
gnals vom Codetafel-EOM 1633 zugeführt ist, Daten Einpegel-Codierungsendesignal h von dem Codierer 16
abgegeben; weiter wird das Wählsignal s zum Daten- 5 empfangen wird, wird das UND-Glied 152 gesperrt und
wähler 1632 zu "0" gemacht und werden, nachdem ein wird ein Impuls dem Taktanschluß CK des Zählers 151
Lastimpuls g dem Schieberegister 1635 und dem Code- zugeführt, wobei der Quantisierungspegel auf "6" verlängen-Zähler
1636 zum Verriegeln des Ausgangssi- ringen wird. Gleichzeitig wird ein Einpegel-Cocliegnals
von eiern Codetafel-ROM 1633 zugeführt ist, Da- rungssignal g durch das ODER-Glied 153 erzeugt. In
ten abgegeben; für einen Modenübergang gemäß Regel io ähnlicher Weise wird danach jedesmal, wenn eine Ein-(3.1),
(4.1), (4.2) oder (5) erfolgt der gleiche Vorgang wie pegel-Codierung beendet ist, der Quantisierungspegel
bei dem gemäß Regel (2) und für einen Modenübergang um Eins herabgesetzt, bis er "1" erreicht. Wenn die Eingemäß
Regel (6) wird lediglich ein Codierungsendeim- pegel-Codierung siebenmal beendet worden ist, wie sich
puls abgegeben. das aus der in Fig. 3 dargestellten logischen Vcrknüp-
Der Codegenerator-Programmgeber 1639 erzeugt, 15 fungsschaltung ergibt, das UND-Glied 152 gesperrt, da
nachdem ein Ladeimpuls w dem Schieberegister 1635 das andere UND-Glied 154 durchgeschaltet ist, weshalb
und dem Codelängen-Zähler 1636 zum Setzen des Co- kein Einpegel-Codierungssignal g mehr erzeugt wird,
des bzw. der Codelänge zugeführt ist, das Taktsignal sondern ein Codierungsendesignal efür eine Abtastzeile
CK 3 und gibt digitale Bildsignaldaten ab, die durch erzeugt wird. Auf diese Weise erzeugt der Quantisie-
Bandeinengung bzw. Ban^kompression synchron zu Si- 20 rungspegclgcncraior 15 für jede» zugeführtc Codic-
gnal CAC 3 erhalten sind, bL ein Überlaufsignal u(Carry) rungsstartsignal d für eine Abtastzeile siebenmal ein
vom Codelängen-Zähler 1636 erzeugt ist. Wenn ein Ein- Einpegel-Codierungssignal g, wobei jedesmal der Quan-
schreibfreigabesignal /vom Pufferspeicher 19 ausge- tisierungspegel auf 7,6,... bzw. 1, in dieser Reihenfolge,
schaltet ist, setzt der Codegenerator-Programmgeber gesetzt wird und das Codierungsendesignal c für eine
1639 zeitweise die Zufuhr des Signals CK3 aus, bis das 25 Abtastzeile bei Beendigung der siebten Einpegel-Codic-
Einschreibefreigabesignal / eingeschaltet wird, derart, rung. Die Zeitsteuerbeziehungen zwischen den Signalen
daß der Pufferspeicher 19 vor einem Überlauf geschützt d, e.gund h sind in Fig. 6b, 6e, 6g bzw. 6h dargestellt,
ist. Wenn das Überlaufsignal u von dem Codelängen- Der in Fig. 5 dargestellte Hauptregler 17 besteht im
Zähler 1636 erzeugt wird, beendet der Programmgeber wesentlichen aus einem monostabilen Multivibrator 171
1639 die Abgabe des Taktsignals CK 3 und gibt ein Mo- 30 (MM), einem UND-Glied 177, ODER-Gliedern 175 und
denübergangscodierungsendesignal k an den Folgere- 178, einem Inverter, RS-Flipflops 172, 174 und einem
gier 164 ab. Kipp oder T-Flipflop 176. Der Impuls, der im monosta-
Der Pufferspeicher 19, der ein Chronologiespeicher bilen Multivibrator 171 erzeugt wird, wenn das Übcrtra-(FIFO-Speicher)
ist, schreibt die Codierungsdaten P ab- gungsanforderungssignal a eingeschaltet ist, tritt durch
hängig vom Einschreibtaktsignal CK 3 und gibt gespei- 35 das ODER-Glied 115 zum Erzeugen eines Startimpulses
cherte Daten auf der Grundlage ihrer Eingangsreihen- b und schaltet auch das Flipflop 172 ein. Bei Empfang
folge (first-in, first-out) abhängig von einem Auslese- eines Abtastendesignals c für eine Abtastzeile von dem I
taktsignal CK 4 ab. Wenn dsr Pufferspeicher 19 nicht Bildabtaster !1 wird das Füpflop 174 eingeschaltet, wird I
mit Daten gefüllt ist, ist das Einschreibfreigabesignal / ein Codierungsanforderungssignal d vom UND-Glied
eingeschaltet und werden Daten aufeinanderfolgend 40 177 erzeugt, werden gleichzeitig der Abtaslstartimpuls
vom Codierer eingeschrieben, wenn jedoch das Signal / b für die nächste Abtastzeile und das Umschaltsignal f
abgeschaltet ist, wird die Codierung zeitweise ausge- von dem T-Flipflop 176 invertiert und -/erden die Flipsetzt,
flops 172 und 174 über das ODER-Glied 178 rückge-
Ein Modulator 20 liest gemäß der Bit-Rate der Daten- setzt. In ähnlicher Weise erzeugen danach jedesmal,
zufuhr zur Übertragungsleitung codierte Daten von 45 wenn das Abtastendesignal c und das Codierungsende-
dem Pufferspeicher 19 abhängig vom Auslesetaktsignal signal e empfangen werden, die Flipflops 172 und 174
CK 4 aus und gibt die Daten über die Übertragungslei- und 176 wiederholt die Signale b, d und f, wie gemäß
tung ab. Fig. 6, bis das Übertragungsanforderungssignal a abge-
Gemäß Flg. 2 enthält der Vergleicher 14 als Bauele- schaltet wird.
mente einen 4-Bit-Größenvergleicher 141, einen 3-Bit- 50 Wie sich aus der Darstellung der Steuersignale gemäß
Größenvergleicher 142 und einen Addierer 143. Eine Fig. 6 ergibt, ist die Periode dieser Signale nicht gleich-Binärzahl
(n— 1), die durch einen Binärcode N2N1 N0 förmig, weil, während Codierungsdaten von dem Moduwiedergegeben
ist, wird durch den Addierer 143 um lator 20 zur Übertragungsleitung mit konstanter GeEins
erhöht, um so eine durch 4 Bits ausgedrückte ande- schwindigkeit (Takt CK 4) abgegeben werden, jedesmal,
re Binärzahl zu erhalten, die mit einem 3-Bit-Bildsignal 55 wenn der Bildsignal-Quantisierungspegel für eine Ab-
Dz D\ Do, das ein Bildelement wiedergibt, durch den tastzeile verschoben wird, die Korrelationen zwischen
4-Bit-Größenvergleicher 141 verglichen wird. Wäh- den erhaltenen Zweipegel-Signalen sich abhängig vom
renddessen vergleicht der 3-Bit-Größenvergleicher 142 Bildelement ändern und sich auch die Menge der bandein
Bildsignal mit einem Quantisierungspegel (n—\). eingeengten codierten Daten ändert, mit dem Ergebnis,
Daher tritt aus dem Vergleicher 141 ein Zweipegel-Si- 60 daß das Auslesen aus und das Einschreiben in die Zeignal
Sn aus, das mit einem Quantisierungspegel &pgr; vergli- lenspeicher und die optische Abtastung des Bildabtachen
ist, und aus dem Vergleicher 142 ein anderes Zwei- sters gemäß der Zeilenabtastrate und der Pufferspeipegel-Signal
S„-u das mit einem anderen Quanlisie- cherkapazität durchgeführt werden. Obwohl die Taktsirungspegel
(n—\) verglichen ist gnale CK1, CK2, CK3, CK4 und das Einschaltfreiga-
Der Quantisierungspegelgenerator 15 besteht im we- 65 besignal i, ähnlich denjenigen, die nach Erzeugung des
sentlichen wie in Rg. 3 dargestellt aus einem Zähler lsi, ersten Impulses des Codienangsanforderungssignals g
UND-Gliedern 152, 154, einem ODER-tjlied 153 und für eine Zeile und vor der Erzeugung des zweiten Impul-
einem Inverter. Bei Empfang eines Codierungsanforde- ses, zwischen den anderen Impulsen des Codierungsan-
11 12
forderjngssignals für eine Zeile erzeugt werden, sind sie chenden Raum vorwärtsverschoben und wird eine An-
in der Darstellung zur kürzeren Erläuterung weggelas- Weisung zum Abtasten der zweiten Zeile des Bildes 1
sen, wobei weiter unterschiedliche Einheiten bei der gegeben. Die Abtastung der zweiten Zeile wird wieder
Zeitachse verwendet sind. in der erläuterten Weise siebenmal durchgeführt.
Gemäß Fig. 2 enthält ein zweites Ausführungsbeispiel 5 Der in Fig. 9 dargestellte Mehrpegelvergleicher 23
der Erfindung als Bauelemente einen Papiervorschub besteht im wesentlichen aus sieben Vergleichen 122a—
18, einen Bildabtaster 11', einen Mehrpegelvergleicher 122g; einem Teiler 121, der eine Aufteilung in sieben
23, einen Zeilenspeicher 24, einen Codierer 16, einen Anschlüsse gleichen Widerstandswertes erreicht und ei-Quantisierungspegelgenerator
15' und einen Hauptre- nen Zweipegel-Bildsignalzug-Wähler 123. Der nichtingler
17'. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich io vertierende Anschluß jedes Vergleichers 122a—\22g ist
von dem vorstehend Erläuterten durch die Vorgehens- mit dem Bildabtaster 11' verbunden und der invertierenweise
beim Ansteuern des Bildabtasters 11' und beim de Anschluß der Vergleicher 122a— 122g- ist mit einem
Erzeugen der Folgen bzw. der Züge der Zweipegel-Si- Ausgangsanschluß des Teilers 121 verbunden. Wenn ein
gnale. Bei diesem Ausführungsbeispiel tastet der Bildab- analoges Bildsignal P eintrifft, vergleichen die Vergleitaster
11' entweder optisch den gleichen Teil des zu 15 cfter i22a—i22g dieses mit den begrenzten oder beübertragenen
Bildes jedsmal ab, wenn der Quantisie- schnittenen Pegeln von "7", "6",... T, die von dem Teiler
rungspegel verschoben wird, oder elektrisch den Regi- 121 erreicht sind und erzeugen simultan Zweipegel-Sisterlcil
des Bildabtasters 11' ab, jedesmal, wenn der gnale Sj,Se....S\ in einem Zug bzw. einer Folge. Der
Quantisierungspegel verschoben wird, um so ein ana- Wähler 123 wählt sequentiell Zweipegel-Signale 5g, 5;,
ioges Bildsignal gemäß Flg. 7a zu erzeugen. Zu jedem 20 S6,... Si in einem Zug bzw. einer Foige gemäß einem
solchen Zeitpunkt wird ein Zug von Zweipegel-Signalen Wert n', der durch ein Quantisierungspegelbezeichcr/eugt
durch Begrenzen des analogen Bildsignals bei nungssignal W N\ Nd angezeigt ist. Das Signal 5g, das
dem verschobenen Quantisierungspegel. vollständig aus Nullen besteht, dient als Bezugssignal
Lediglich wenn ein Zweipegel-Signalzug am Quanti- zum Codieren von 57 und wird dem Wähler zugeführt,
sierungspegel von "1" erzeugt worden ist, sohiebt der 25 wenn/i'= 0.
Papiervorschub 18 das Bild 1 um einen Raum oder Ab- Der :2eilenspeicher 24, der ein Speicher ist, der durch
stand weiter, der der nächsten Abtastzeile entspricht. Hinzufügen zu einem Speicher mit wahlfreiem Zugriff
Die Abtastung mit einer solch hohen Geschwindigkeit (RAM) eines Adreßzählers gebildet ist, der bei jedem
bzw. Rate kann durch Verwendung von Ladungsüber- Auslese- oder Einschreibtaktsignal inkrementiert, be-
tragungseinrichtungen wie CCL> (ladungsgesteuertes 30 sitzt eine Speicherkapazität für zumindest drei Zweipe-
Bauelement) oder BBD (Eimerkeiten-Ladungstrans- gel-Signalzüge. Bei Empfang eines Einpegel-Codie-
portbauelement) erreicht werden. Dies wird im Folgen- rungssignals ^' liest der Codierer 16 den Zeilenspeicher
den ausführlich mit Bezug auf Rg. 10 erläutert. Abhän- (S&, St) aus und erreicht eine Codierung entsprechend
gig von einem Übertragungsanforderungssignal a führt (St, Si). Währenddessen wird Se in den Zeilenspeicher 24
der Hauptregler 17' ein Startsignal b' dem Papiervor- 35 eingelesen. Bei Beendigung der Einpegel-Codierung
schub 18 und dem Quantisierungspegelgenerator 15' zu, gibt der Quantisierungspegelgenerator 15' abhängig
der den Quantisierungspegel auf 7" einstellt und gleich- von einem Einpegel-Codierungsendesignal A'ein Signal
zeitig dem Bildabtaster il' ein Abtaststartsigr.a! fe"für b"&n den Bildabtaster 1!' und den Zeilenspeicher 24 ab,
eine Abtastzeile zuführt Aus einem analogen Bildsignal sowie wieder ein Einpegel-Codierungssignal g' an den
P, das von dem Bildabtaster W erhalten ist und in dem 40 Codierer 16. Anstelle von St wird Ss in den Zeilenspei-
Mchrpegelvergleicher 23 mit einem Mehrpegel-Quanti- eher 24 eingeschrieben, der das Paar (S7,Sy ausliest und
sierungspegel verglichen ist, wird ein Zweipegel-Signal- die dementsprechende Codierung erreicht. Der Codie-
zug Sy, der mit einem Quantisierungspegel "7" vergli- rungsvorgang wird hier nicht erläutert, da er der gleiche
chen ist, herausgeführt und in den Zeilenspeicher 24 wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist.
eingeschrieben. Wenn eine Abtastzeile bis zum Ende in 45 Da der Quantisierungspegelgenerator 15' und der
dieser Weise abgetastet ist setzt der Quantisierungspe- Hauptregler 17' zur Verwendung bei diesem Ausfüh-
gelgenerator 15', der ein Abtastendesignal c vom Bild- rungsbeispiel durch Modifizieren der Entsprechenden
abtaster 11' erhalten hat, den Quantisierungspegel auf des ersten Ausführungsbeispiels erreicht werden kön-
"6" und gibt gleichzeitig Anweisung zum Starten der nen und deren Betriebsweise sich einfach unter Bezug-
zweiten Abtastung des gleichen Teils des zu übertra- 50 nähme auf die zeitabhängigen Signalverläufe gemäß
genden Bildes. Ein Zweipegel-Signalzug Se, der durch Rg. 10 ergeben, erfolgt hier keine ausführliche Erläute-
Vergleichen des gleichen Bildsignals wie das Vorherge- rung. Da das Prinzip der Erfindung, wie erläutert darin
hende mit dem Quantisierungspegel "6" erhalten ist, besteht, Züge oder Folgen von Zweipegel-Signalen
wird von dem Mehrpßgelvergleicher 23 herausgeführt durch Begrenzen bzw. Beschneiden bei einem Mehrpe-
und in den Zeilenspeicher 24 eingeschrieben. In gleicher 55 gel-Quantisierungspegel eines analogen Bildsignals, das
Weise tastet danach der Bildabtaster 11' den gleichen durch optisches Abtasten von Zeilen des zu übertragen-
Teil des zu übertragenden Bildes 1 insgesamt siebenmal den Bildes erhalten wird, wird erreicht, daß Bildinforma-
ab, bis der Vergleich mit Quantisierungspegeln von 5,4 tion wirksam mit verringerter Anzahl von Bits übertra-
... 1 durchgeführt worden ist um so zweiwertige Signal- gen werden kann.
züge S5, S4,... Si zu erhalten. Lediglich wenn die Zwei- 60 Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei
pegel-Signalzüge S7, S«, S5, S4,... Si aus dem Zeilenspei- dem der Bildabtaster 11' wiederholt jede Zeiie des zu
eher 24 ausgelesen sind, um die Bandeinengungs-Codie- übertragenden Bildes abtastet, wobei Züge oder Folgen
rung zu beenden, wird ein Codierungsendesignal e' für von Zweipegel-Bildsignalen durch Begrenzen bzw. Ab-
die gleiche Abtastzeile von dem Quantisierungspegel- schneiden bei einem Quantisierungspegel jedesmal
generator 15' zum Hauptregler 17' geführt, und nur 65 dann erzeugt werden, wenn eine Abtastung erreicht ist
wenn das Startsignal b' von Neuem erzeugt wird, wird erfordert zum Codieren die Speicherung von lediglich
das zu übertragende Bild 1 um einen dem Abstand zwi- Zweipegel-Bildsignalen für eine Abtastzeile entspre-
schen zwei aufeinanderfolgenden Abtastzeilen entspre- chend den Bildelementen und damit folglich lediglich
eine geringe Speicherkapazität Der Unterschied in der
Speicherkapazität ist insbesondere dann deatlich, wenn viele Schattierungswerte vorgesehen sind.
Obwohl bei den erläuterten Ausführungsbeispielen die Bandehiengung durch Vergleichen von Zügen von
zweiwertigen Bildsignalen miteinander erreicht wird, ergibt sich, daß die Bandeinengung auch ebenso dadurch
erreicht werden kann, daß jedem Zug von Zweipegel-Bildsignalen eine eindimensionale Informations-Bandeinengungs-Formel
hinzugefügt wird, durch die zweiwertige Schwarzweiß-Bildsignale auf jeder einzigen
Abtastzeile runlängencodiert werden.
Gemäß Flg. 11 wird ein Eingangssignal von der Übertiagungsleitung
mittels eines Demodulators 31 demoduliert und werden digitale Daten DTin einen Pufferspeicher
32 bitweise synchron zu einem Einschreibtaktsignal CK 4 eingeschrieben. Ein Decodierer 32 gibt, wenn
ein Einschreibfreigabesignal /' von dem Pufferspeicher 32 eingeschaltet ist, ein Auslesetaktsignal CK'3 ab zum
Auslesen von Daten DT"aus dem Pufferspeicher 32.
Gemäß den Fig. 12a und 12b werden die in einen Decodierer 33 eingegebenen Daten DT" einem Mcdendecodierer
311, einem Runlängendecodierer 312 (RL-Decodierer) und einem Synchronsignalcodedetektor
313 zugeführt. Zunächst ist ein Freigabesignal /', das von einer Decodiersteuerung 318 dem RL-Decodierer 312
zugeführt wird, ausgeschaltet und ist lediglich der Synchronsignalcodedetektor
313 in Betrieb, wobei bei Eingang eines Synchronsignalcodes SOL ein Synchronsignalcodeerfassungssignal
y der Decodiersteuerung 318 zugeführt wird. Gleichzeitig wird bei Erfassung eines
Synchronsignalcodes SOL(a) ein Binärcode N2' N\ N0',
der einen Pegel &pgr; wiedergibt, zugeführt Dieser Pegel n,
der einem Quantisierungspegel auf der Senderseite entspricht,
wird als Dichtepegelsignal an der Empfängerseite verwendet Wenn ein Synchronsignaicode SOL (7)
entsprechend dem Dichtepegel "7" erfaßt ist, werden zwei Impulse eines Auslesetaktsignals CK'3 von der
Decodiersteuerung 318 zugeführt und wird ein 2-Bit-Moduscode ausgelesen. Der Modendecodierer 311 decodiert
den durch die beiden Bits bezeichneten Modus und führt ihn der Decodiersteuerung 318 zu. Da die
Codierregeln das Vorhandensein keines anderen Moduscodes in den codierten Daten der Dichte "7" als "01"
zugelassen, setzt, wenn ein anderer Moduscode erfaßt
wird, die Decodiersteuerung 318 die Abgabe des Taktsignals CK'3 fort, bis der Synchronsignalcodedetektor
313 das nächste Signal SOL (7) ertaßt (Fehlerüberwachung).
Wenn der vom Modendecodierer 311 zugeführte Modus "01" beträgt, schaltet die Decodiersteuerung
318 das Freigabesignal /' des RL-Decodierers 312 ein und beginnt von Neuem das Taktsignal CK'3 abzugeben.
Der RL-Decodierer 312 gibt, da er einen RL-Code erfaßt, ein RL-Codeerfassungssignal k'ab, verriegelt eine
decodierte Runlänge zu einem Runlängenregister
314 (RL-Register) und teilt der Decodiersteuerung 318 die Erfassung des RL-Codes mit Die Decodiersteuerung
318 setzt ein Rechen- und Logikeinheits-Steuersignal
m '(ALU-Steuersignal) so ein, daß das Komplement der Daten des RL-Registers 314 einer Rechen· und Logikeinheit
315 (ALU) zugeführt wird, gibt einen Setzimpuls q' an einen RL-Zähler-Nr. 2 316 ab, um das Komplement
in diesen zu setzen, setzt dann ein Zweipegel-Datensignal S'n-\ auf "0", das sich aus der Decodierung
ergibt und führt ein Einschreib-Taktsignal CK'2 einem Zeilenspeicher 35 zu, bis ein Übertragssignal r' (Carry-Signal)
vom RL-Zähler-Nr. 2 316 erzeugt wird. Wenn das Übertragungssignal r' erzeugt wird, wird die Zufuhr
des Taktsignals CK'2 ausgesetzt, diejenige des Taktsignals CK'3 wiederbegonnen, wobei das Freigabesignal
/' zum RL-Decodierer 312 eingeschaltet gehalten wird, und wird der nächste RL-Code ausgelesen. Bei Erfassen
des RL-Codes wird das decodierte Komplement dessen Runlänge in den RL-Zähler-Nr. 2 316 gesetzt, wird S'„_i
auf "&Ggr; gesetzt und wird das Taktsignal CK'2 abgegeben bis das Übertragssignal r" von dem RL-Zähler-Nr. 2
erzeugt wird. Anschließend bei abgeschaltetem Freigabesignal /'werden zwei Taktimpulse CK'3 abgegeben
und wird der nächste Moduscode ausgelesen. Die Decodierung einer Runlänge wird auf diese Weise for &idigr;-setzt
Der Synchronsignalcodedetektor 313 ist stets in Betrieb und gibt, wenn ein Synchronsignalcode während der Abgabe des Taktsignals CK'3 erfaßt wird, ein Synchronsignalcodeerfassungssignal j' ab. Die Decodiersteuerung 318 setzt bei Empfang des Signals j' vom Synchronsignalcodedetektor 313 das Signal S'„-\ auf "0", gibt es ab, bis die Summe der Impulse des Taktsignais CK"! den Wert L erreich«, d. h, die Anzahl der Bildelemente pro Abtastzeile, gibt ein Einpegeldecodierungsendesignal h' ab und beginnt das Decodieren am nächsten PegeL Während der Dichtepegel von "6" und danach das Auslesen des Synchronsignalcodes SOL, des Modencodes und der Runlänge sequentiell in der gleichen Weise durchgeführt wird, wird die Decodierung bei diesen Dichtepegetn in der folgenden Vorgehensweise durchgeführt, weil auf das Zweipegel-Signal des unmittelbar darüber befindlichen Dichtepegels Bezug genommen wird. Daher erreicht die Decodiersteuerung 31.8 folgendes:
Der Synchronsignalcodedetektor 313 ist stets in Betrieb und gibt, wenn ein Synchronsignalcode während der Abgabe des Taktsignals CK'3 erfaßt wird, ein Synchronsignalcodeerfassungssignal j' ab. Die Decodiersteuerung 318 setzt bei Empfang des Signals j' vom Synchronsignalcodedetektor 313 das Signal S'„-\ auf "0", gibt es ab, bis die Summe der Impulse des Taktsignais CK"! den Wert L erreich«, d. h, die Anzahl der Bildelemente pro Abtastzeile, gibt ein Einpegeldecodierungsendesignal h' ab und beginnt das Decodieren am nächsten PegeL Während der Dichtepegel von "6" und danach das Auslesen des Synchronsignalcodes SOL, des Modencodes und der Runlänge sequentiell in der gleichen Weise durchgeführt wird, wird die Decodierung bei diesen Dichtepegetn in der folgenden Vorgehensweise durchgeführt, weil auf das Zweipegel-Signal des unmittelbar darüber befindlichen Dichtepegels Bezug genommen wird. Daher erreicht die Decodiersteuerung 31.8 folgendes:
1. Löschen des RL-Zählers-Nr. 1 317 durch Erzeugen
eines Löschimpulses p';
2. Abgeben des Taktsignal CK" 2 zum Auslesen
S'n aus dem Zeilenspeicher bis S'n von Null nach Eins übergeht oder bis die Summen der so abgegebenen
Taktimpulse CK" 2 den Wert L erreicht;
3. Anweisen, wenn bei dem vorstehenden Schritt 2 eine Aussetzung aufgrund der Tatsache erfolgt, daß
die Summe der Takt im pulse CK"2 den Wert L erreicht hat, derselben Vorgehensweise bzw. Verarbeitung
danach, wie bei dem Dichtepegel "7" oder für den Fall, daß S'„ von Null nach Eins übergegangen
ist Weiterfahren mit dem folgenden Punkt 4;
4. Auslesen des Moduscode:
4. Auslesen des Moduscode:
4.1 Wenn der Moduscode "10" ist, wird das ALU-Steuersignal
m' so eingestellt daß erreicht wird,
so daß ALU 315 das Komplement des RL-Zählers-Nr. 1 317 abgibt, einen Setzimpuls q'abgibt, S'n-\ auf
"0" setzt und das Taktsignal C 2 abgibt bis das Übertragssignal r' von dem RL-Zähler-Nr. 2 316
erzeugt ist, um "0" in den Zeilenspeicher 35 einzuschreiben;
4.2 wenn der Moduscode "11" beträgt, nachdem der folgende RL-Code ausgelesen worden ist, wird das
Steuersignal m' so eingestellt, daß ein Ausgangssignal
von (dem Wert des RL-Zählers-Nr. 1
317) + (der Wert des RL-Registers 314) abgegeben wird, daß ein Setzimpuls dem RL-Zähler-Nr. 2
316 zugeführt wird und daß S'„-\ auf "0" gesetzt wird, um "0" in den Zeilenspeicher 35 einzuschreiben,
bis das Übertragssignal von dem RL-Zähler-Nr. 2 316 erzeugt wird; anschließend wird das
ALU-Steuersignal m' so eingestellt, daß die ALU 315 das Komplement des Wertes des RL-Registers
314 abgibt, daß ein Setzsignal q' dem RL-Zähler-
15
Nr. 2 316 zugeführt wird, daß S'„_i auf "&Ggr; gesetzt geben, weil bei der elektrostatischen Aufzeichnung die
wird und daß "1" in den Zeilenspeicher 35 einge- Aufzeichnungsdichte durch die maximale Konzentraschrieben
wird, bis das Übertragungssignal von tionsspannung in jedem Bildelement bestimmt ist (verdem
RL-Zähler-Nr. 2 316 erzeugt wird; " gleiche auch T. Takahashi et aU The Proceeding of the
43 wenn der Moduscode "01" beträgt, wird der glei- 5 7lh Conference of the Institute of Visual Image and Elecche
Vorgang wie anhand des Dichtepegels V er- tronics, Mai 1979. S. 1—3: "Faksimile, bei dem die Wieläutert,
durchgeführt und wird anschließend der dergabe eines Bildes mit Mehrpegel-Gradation möglich
Verfahrensschritt 4 von Neuem durchgeführt; ist (in japanischer Sprache)"). Wenn ein Einpegel-Ab-
5. Setzen von 5„_i auf "&Ggr;, Zuführen von CK'2 und tastendesignal c' auf diese Weise siebenmal abgegeben
CK"2 und Einschreiben von T in 5&Oacgr;-&idiagr; bis S'„ von 10 worden ist, wird das Aufzeichnungspapier um einen AbEins
nach Null übergeht; stand zwischen zwei Abtastzeilen abhängig von einem
6. Auslesen des Moduscodes, und Signal b' vorwärtsverschoben. Die Aufzeichnung jeder
6.1 wenn der Moduscode "01" beträgt, Zurückkeh- nachfolgenden Abtastzeile wird auf diese Weise durchren
zum Schritt 5; geführt Der Steuervorgang für diesen Betriebsschritt
6.2 wenn der Moduscode "10" beträgt, Zurückkeh- 15 ergibt sich ohne Weiteres aus Rg.
ren zum Schritt 2; ."
63 wenn der Moduscode "11" beträgt, Auslesen des Hierzu 15 Blatt Zeichnungen
folgenden RL-Codes, so Einstellen des ALU-Steu-
crsignals m\ daß die ALU 315 das Komplement
zum Wert des RL-Registers 314 abgibt und Zuführen eines Setzsignals q' zum RL-Zähler-Nr. 2 316;
weiter wird S'„_, auf "&Ggr; gesetzt, CK'2 abgegeben,
bis das Übertragungssignal r'von dem RL-Zähler-Nr. 2 316 erzeugt wird und dann zum Schritt 2 zurückkehrt
Wenn bei der vorstehenden Vorgehensweise das Synchronsignalcodeerfassungssignal
j' von dem Synchronsignalcodedetektor 313 erzeugt wird, schreibt die Decodiersteuerung
wie im Fall des Pegels "7" "0" in den verbleibenden
Teil der Abtastzeile, erzeugt das Einpegel-Decodierendesignal
h' und fährt mit der Decodierung am nächsten Pegel fort
Gemäß Flg. 11 werden Züge oder Folgen von Zweipegel-Signalen,
die in der vorstehenden Vorgehenswei- 3s se decodiert sind, dem Zeiienspeicher 33 zugeführt, der
dem Zeilenspeicher gemäß Fig. 8 entspricht und aus drei Zeilenspeicherelementen 351 bis 353 besteht, deren
jedes eine Kapazität von L Bits besitzt Nachdem zwei Züge von Zweipegel-Signalen S'„ und S'a-\ sequentiell
in die Zeilenspeicherelemente 351 und 352 eingeschrieben worden sind, wird die Zweipegel-Signalfolge S'„ aus
dem Zeilenspeicherelement 351 ausgelesen und wird gleichzeitig ein weiterer Zweipegel-Signalzug 5'„_2 in
das Zeilenspeicherelement 353 eingeschrieben. Danach werden jedesmal dann, wenn das Einzeilen-Decodierendesignal
h' abgegeben wird. Zellenschalter 34,36 umgeschaltet
(invertiert) mittels eines Signals /', wird der älteste Speicher beseitigt wird ein neuer Zweipegel-Signalzug
eingeschrieben und wird der Zweitälteste Speicher so ausgelesen. Nachdem der Decodierer 33 den Dichtepegel-Bezeichnungscode
M' Ni' N0' bezeichnet und jedesmal,
wenn ein Zweipegel-Signalzug S"n aus dem Zeilenspeicher
35 ausgelesen wird, führt ein Hauptregler 40 mit einer Verzögerung einen Dichtepegel-Bezeichnungscode
&Ngr;'&Iacgr; &Ngr;'&Iacgr; &Ngr;'&Oacgr; einer Druckschaltung 37 zu, die
eine Dichte-Spannung entsprechend dem bezeichneten Pegel erzeugt. Abhängig von einem Einpegel-Abtaststartsignal
b', wenn das Zweipegel-Signal Sn auf Eins ist,
wird die Dichte-Spannung entsprechend zu "fl"an einen
Aufzeichnungskopf 39 angelegt, und wenn das Signal Sn
auf Null ist, wird keine Dichte-Spannung angelegt, wodurch das sich ergebende latente elektrostatische Bild f
entsprechend dem Dichtepegel auf einem Aufzeich- ?| nungspapier aufgezeichnet wird. Durch Auslesen eines 65 h
Zugs von Zweipegel-Signalen jedesmal, wenn danach st
die Dichte-Spannung verringert wird, wird eine Abtast- « zeile entsprechend dem ursprünglichen Bild wiederge-
Claims (1)
1. Digitales Faksimilegerät zum Obertragen von Halbton-Bildsignalen, mit
a) einer Abtasteinrichtung (11) zum zeilenweisen Abtasten von aufeinanderfolgenden Elementarpunkten
eines Bildes (1) und Erzeugen eines Bildsignais (P) in Form von Folgen von
Zeilensegmenten;
b) einer Einrichtung (12) zum Binärkodieren der Bildsignale (P), die mehrere Helligkeitsstufen
beinhalten, wobei ein die Helligkeit jedes Elementarpunktes repräsentierendes Helligkeitssignal
und ein Vergleichssignal (No bis &Lgr;/2)
zusammenwirken, und mit
c) einem über eine Zähleinrichtung gesteuerten, veränderlichen Generator (15) zum Erzeugen
des Vergleichssigals (No bis M), so daß in
fortschreitender Entwicklung des Vergleichssignals (Nq bis N2) eine evolutive Binärkodierung
der Bildsignale ^erreicht wird,
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12324078A JPS5549069A (en) | 1978-10-05 | 1978-10-05 | Digital facsimile equipment available for half-tone radiophoto transmission |
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